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Ackerfuchsschwanz

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon BE68 » Mi Jun 05, 2019 20:08

County654 hat geschrieben:Was ist sam?

Schweffelamoniak
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon County654 » Mi Jun 05, 2019 20:42

BE68 hat geschrieben:
County654 hat geschrieben:Was ist sam?

Schweffelamoniak

Danke, ist bei uns
SSA
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Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Max M » Mi Jun 05, 2019 21:46

heico hat geschrieben:Bei uns wird konventionell 3 x Schneckenkorn gestreut und ich habe mit der Aussaat ab 1. Nov keine Probleme mehr.
Wenn ich aber mitte Okt schon säen würde, dann wäre ein Umbruch wegen Schnecken zu 50% einzukalkulieren.

Seitdem ich auf Mulchsaat umgestellt habe, hab ich nur noch im Ausnahmefall im Weizen Schneckenkorn gestreut. Kann mich ehrlich gesagt, bis auf Randbehandlungen, nicht erinnern.
Solange der Pflug eingesetzt wurde, war das auf unseren lehmigen Böden anders. DA waren späte Saaten immer im Nachteil.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Max M » Mi Jun 05, 2019 21:53

CarpeDiem hat geschrieben:Mich würde interessieren mit welchen Herbiziden die Kollegen im Herbst gearbeitet haben und ob die Wirkung ausgereicht hat um eine Nachbehandlung zu unterlassen. Ich selbst habe ausschliessling WW und habe 1 l/ha Fence sehr spät, bei ausreichendem Niederschlag eingesetzt. Mit der Behandlung war ich zufrieden, man sieht aber jeden Ecken im Schlag den ich wegen der Bodenverhältnisse nicht explizit ausgefahren habe.

Hab im Herbst Herold+Boxer gespritzt. Nach der Anwendung brauchbarer Niederschlag, aber auch die ersten Nachtfröste (was sortenabhängig ordentlich gezwickt hat). Und im Frühjahr nachbehandelt. Die Wirkung im Herbst war nicht zufriedenstellend.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon PhilippS. » Do Jun 06, 2019 0:42

Hallo, im Herbst habe ich je nach Frucht zwischen 0,3-0,6 Herold eingesetzt. Auf Flächen mir hohem Ackerfuchsschwanzdruck habe ich 0,3 Cadou plus 0,6 Herold gespritzt, eigentlich sollen wohl 0,4 Herold ausreichen wenn man Cadou zusetzt aber da scheiden sich bei uns die Geister, deswegen keine halben Sachen machen bei der AFU Bekämpfung, die Kombi hat am besten gewirkt, ist natürlich dann auch recht teuer aber wenn ich mir dadurch eine weitere Behandlung im Frühjahr spare ist der Preis natürlich total zu vernachlässigen.
Vertragen hat es der Weizen gut, Doppelstellen gibt es so gut wie keine weil wir mit Section Control fahren.
Hat jemand von euch schonmal Traxos im Spätherbst eingesetzt? Hier wird empfohlen das Traxos in der Winterruhe zu fahren oder kurz davor, damit sich das Traxos schön langsam im Ackerfuchsschwanz verteilen kann und der Ackerfuchsschwanz dann langsam kaputt geht. Ich habe das noch nicht gemacht habe aber von einem Freund eine positive Rückmeldung bekommen, wurde ihm natürlich von einem Syngenta Vertreter empfohlen.
Außerdem habe ich gelesen das hier noch der ein oder andere versucht den Fuchsschwanz mit Axial zu bekämpfen! Wirkt das denn überhaupt noch bei euch?
MfG Philipp
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Crazy Horse » Do Jun 06, 2019 6:16

PhilippS. hat geschrieben:Hallo, im Herbst habe ich je nach Frucht zwischen 0,3-0,6 Herold eingesetzt. Auf Flächen mir hohem Ackerfuchsschwanzdruck habe ich 0,3 Cadou plus 0,6 Herold gespritzt, eigentlich sollen wohl 0,4 Herold ausreichen wenn man Cadou zusetzt aber da scheiden sich bei uns die Geister, deswegen keine halben Sachen machen bei der AFU Bekämpfung, die Kombi hat am besten gewirkt, ist natürlich dann auch recht teuer aber wenn ich mir dadurch eine weitere Behandlung im Frühjahr spare ist der Preis natürlich total zu vernachlässigen.
Vertragen hat es der Weizen gut, Doppelstellen gibt es so gut wie keine weil wir mit Section Control fahren.
Hat jemand von euch schonmal Traxos im Spätherbst eingesetzt? Hier wird empfohlen das Traxos in der Winterruhe zu fahren oder kurz davor, damit sich das Traxos schön langsam im Ackerfuchsschwanz verteilen kann und der Ackerfuchsschwanz dann langsam kaputt geht. Ich habe das noch nicht gemacht habe aber von einem Freund eine positive Rückmeldung bekommen, wurde ihm natürlich von einem Syngenta Vertreter empfohlen.
Außerdem habe ich gelesen das hier noch der ein oder andere versucht den Fuchsschwanz mit Axial zu bekämpfen! Wirkt das denn überhaupt noch bei euch?
MfG Philipp



Du darfst nur maximal 240g Flufenacet pro Hektar einsetzen. Die hast Du aber schon mit Deinen 0,6l Herold SC. Wenn Du nebenbei noch Cadou einsetzt, bist Du weit drüber.

Nee, Axial wirkt bestenfalls noch in der Winterspritzung zu Vegetationsende, ansonsten kannst Du das Mittel vergessen. Was noch gut wirkt, ist der sehr frühe Einsatz von Atlantis im Frühjahr.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 06, 2019 6:55

Crazy Horse hat geschrieben:Du darfst nur maximal 240g Flufenacet pro Hektar einsetzen


Guter und richtiger Hinweis. Deshalb ist auch meine Angabe des Aufwandes für Fence falsch, richtig muss sein dass 0,5 l/ha eingesetzt wurden. Dann ist man immer noch bei Kosten von ca. 35 €/ha, zwar auch teuer wenn es in die Hosen geht, aber noch tolerabel.

Mit Axial habe ich, wohl als einziges noch zugelassenes Mittel, sogar bei Sommergerste nur Teilerfolge erzielt. Auf einem anderen Schlag, nur Windhalm, dagegen war die Wirkung gut.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Juwel » Do Jun 06, 2019 7:11

CarpeDiem hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Du darfst nur maximal 240g Flufenacet pro Hektar einsetzen


Guter und richtiger Hinweis. Deshalb ist auch meine Angabe des Aufwandes für Fence falsch, richtig muss sein dass 0,5 l/ha eingesetzt wurden. Dann ist man immer noch bei Kosten von ca. 35 €/ha, zwar auch teuer wenn es in die Hosen geht, aber noch tolerabel.

Mit Axial habe ich, wohl als einziges noch zugelassenes Mittel, sogar bei Sommergerste nur Teilerfolge erzielt. Auf einem anderen Schlag, nur Windhalm, dagegen war die Wirkung gut.


Das Axial solo gespritzt, oder mit Mischpartner?
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Crazy Horse » Do Jun 06, 2019 7:36

Juwel hat geschrieben:
CarpeDiem hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Du darfst nur maximal 240g Flufenacet pro Hektar einsetzen


Guter und richtiger Hinweis. Deshalb ist auch meine Angabe des Aufwandes für Fence falsch, richtig muss sein dass 0,5 l/ha eingesetzt wurden. Dann ist man immer noch bei Kosten von ca. 35 €/ha, zwar auch teuer wenn es in die Hosen geht, aber noch tolerabel.

Mit Axial habe ich, wohl als einziges noch zugelassenes Mittel, sogar bei Sommergerste nur Teilerfolge erzielt. Auf einem anderen Schlag, nur Windhalm, dagegen war die Wirkung gut.


Das Axial solo gespritzt, oder mit Mischpartner?


Ich glaub nicht, dass es darauf noch groß ankommt. Das Zeug wirkt einfach nicht mehr bzw. wird einfach zu schnell abgebaut. Über Winter schaffst Du mit etwas Glück den AFS in einem sehr frühen Ungrasstadium, vielleicht auch noch zu Vegetationsbeginn bei kühlen Temperaturen im einstelligen Bereich. Ansonsten ist das Mittel völlig wirkungslos, wie übrigens auch die Fob's im Raps (wirken nur noch gegen Ausfallgetreide).

Was noch wirkt, sind die Dim's wie Select 240 oder Focus Ultra (mit Netzmittel) bzw. Propyzamid und natürlich Glyphosat. Auch mit Metazachlor kannst Du den AFS sehr gut im VA bekämpfen, wenn es den Wirkstoff gut in den Boden einregnet.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon bauer hans » Do Jun 06, 2019 8:40

herbst 18 ist nicht vergleichbar,weil aussergewöhnlich trocken.
ich setze in w.gerste Herold mit 0,6 ein,hatte auf einer tauschfläche nicht mit afu gerechnet und nur 0,5 gespritzt und etwas afu und trespe.
auf zwei weiteren flächen hatte ich 0,5 Cadou und 2 Boxer eingesetzt,die eine fläche war bis auf breitblättrige,sauber,die andere hatte afu,sodass ich vor frost im november nochmal Axial solo eingesetzt hatte,was auf nassen stellen unter bäumen nicht gewirkt hatte.
220g Broadway im frühjahr im w.weizen hatte auch nicht 100% gewirkt,275g im roggen sehr gut,ohne zu kneifen.
ich denke,Atlantis im w.weizen ist das mittel der wahl.
mulchsaat seit 2008.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon BE68 » Do Jun 06, 2019 11:34

BE68 hat geschrieben:Im Maïs: Mesotrion 0.4+ Bromoxinyl 0.4 + Nicosulfuron 0.4 + Tritosulfuron 23 g+ epso + sam
( 100 l Bruhe)
AFS verbrennt. Beinwell haben die Schei..e.
Ich habe viel weniger.
Ich habe auch mit 0.33 gearbeitet Weil es ein bischen der maïs trefft. Aber nie kein Ertrag problem.

Ich habe gerade geguckt was es ist.
Ackerschachtelhalm ( ASH ) ist Katzenwadel in unserem Dialekt und Prêle auf französich.
Ich habe ein Fähler gemacht, weil ich meinte dass Ackerfuchsschwanz Katzenwadel waren.
Dann ist meinen Befehl auf Maïs nicht richtig gegen AFS sondern gegen ASH.
Seit wir nach Rüben mit dem Alpego Cracker arbeiten, und im Maïs mit Mesotrion und Bromoxinyl abspritzen, haben wir viel weniger ASH.
Mann sagt immer dass ein sauere Boden auch ASH hilft, aber mein pH liegt zwischen 7,8 und 8,2.
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 06, 2019 19:14

Was machen wir alle mit dem lieben Ackerfuchsschwanz wenn wir zwangsgegrünt werden??? Gibt es dann als Merkmal AFU Wiesen überall???
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Wini » Do Jun 06, 2019 19:50

County654 hat geschrieben:
heico hat geschrieben:Bei uns wird konventionell 3 x Schneckenkorn gestreut und ich habe mit der Aussaat ab 1. Nov keine Probleme mehr.
Wenn ich aber mitte Okt schon säen würde, dann wäre ein Umbruch wegen Schnecken zu 50% einzukalkulieren.


Wie sieht es den im Biobereich mit Trespen aus?


Genau der gleiche Mist.
Trespe wird auf Bioflächen massiv vermehrt und die Konvi-Bauern haben dann das Problem in den Randbereichen.
Hier gibt es Bio-Flächen, wo vor lauter Trespe die Wintergerste des Biobetriebes darunter derzeit nicht zu sehen ist !!

Wollt ihr mal Bilder sehen ?
Oder sollte man der Bio-Trespe einen eigenen Thread gönnen ?

Gruß
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Zement » Do Jun 06, 2019 20:22

BE68 hat geschrieben:Ackerschachtelhalm (

ASH ist ein Anzeichen für Bormangel .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Ackerfuchsschwanz

Beitragvon County654 » Do Jun 06, 2019 21:59

CarpeDiem hat geschrieben:Was machen wir alle mit dem lieben Ackerfuchsschwanz wenn wir zwangsgegrünt werden??? Gibt es dann als Merkmal AFU Wiesen überall???


Der Ansatz wurde auf der ersten Seite schon in die Diskussion gebracht:

Fendt 515C hat geschrieben:10kg Spritzkalk und 10kg Melasse VA sollte auch helfen bei Ackerfuchsschwanz.
Hat etwas mit den KAK zu tun.


Es macht aber nur Sinn, wenn man weiß, das die C4 Pflanze AFU Aerenchymgewebe im Stängel hat, vergleichbar mit Sumpfpflanzen.
Dann weiß man, wo man angreifen Kann :klug:
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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