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Atomkraft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Atomkraft oder Bioenergie?

Atomkraft
183
47%
Bioenergie
208
53%
 
Abstimmungen insgesamt : 391

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Re: Atomkraft

Beitragvon Quattro » Di Mär 15, 2011 16:44

Holgi1982 hat geschrieben:Sollen halt die AKW's durch Kohlekraftwerke ausgetauscht werden, dann freut sich Greenpeace

Warum in die Steinzeit? Sei doch bischen modern. Wie wäre es mit Erdgas? Vorräte für die nächsten 100 Jahre, saubere Verbrennung und das Methan können wir in D sogar selber produzieren. Vor allem können Gas KW schnell hoch und runtergefahren werden, je nach Bedarf. Nicht wie die Uralttechnik AKW.
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Re: Atomkraft

Beitragvon frank1973 » Di Mär 15, 2011 18:33

Quattro hat geschrieben:Warum in die Steinzeit? Sei doch bischen modern. Wie wäre es mit Erdgas? Vorräte für die nächsten 100 Jahre, saubere Verbrennung und das Methan können wir in D sogar selber produzieren. Vor allem können Gas KW schnell hoch und runtergefahren werden, je nach Bedarf. Nicht wie die Uralttechnik AKW.
Ich wußte gar nicht daß wir Treibhausgase hier in D selbst produzieren können.Also auch nix mit Gaskraftwerken.Was sollen wir bloß machen?
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Atomkraft

Beitragvon Quattro » Di Mär 15, 2011 21:57

Stell dich nicht so blöd an, GKW sind immer noch besser als Kohle! Eine echte Brückentechnologie, alla Uranangie.
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Re: Atomkraft

Beitragvon amwald 51 » Di Mär 15, 2011 22:11

servus mitanand
movetosweden hat geschrieben:... Übrigens, wie kommst du drauf das ich gegen EE bin? Meine Stromversorgung entspricht meiner Einstellung, ein guter Mix ich beziehe hier Strom der nahezu aus fifty:fifty EE und Atomstrom besteht.(Und ein wenig Kohlestrom aus Deutschland, wenn mal die Flüsse in trockenen Jahren nicht genug Wassser führen)

... de verkauft/exportiert nur atomstrom , und das nur wenn welcher übrig ist. dass welcher übrig ist, ist dann halt weniger oft der fall >>> auch im sommer, wenn in sverige die bäche trocken liegen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
grüße vom alpenrand
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Re: Atomkraft

Beitragvon frank1973 » Mi Mär 16, 2011 3:38

Quattro hat geschrieben:Stell dich nicht so blöd an, GKW sind immer noch besser als Kohle! Eine echte Brückentechnologie, alla Uranangie.
Ich bin nicht blöd Quattro.Nur kommt irgendwann wieder einer und jammert wegen den Treibhausgasen.Hatten wir hier nicht schon mal eine Diskussion in der es um die Abgase von Rindern ging?
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Atomkraft

Beitragvon SHierling » Mi Mär 16, 2011 8:23

Mal was anderes, bevor jetzt hier ausschließlich Theorien verzettelt werden. Denkt eigentlich einer von euch auch mal an die Menschen, die in den Anlagen *jetzt noch* arbeiten - während all ihre Kollegen schon abgezogen worden sind? Kann sich jemand vorstellen, was das für ein Gefühl ist? Und wieviel Leute es überhaupt gibt, deren EInstellung opferbereit genug ist, das eigene Leben dafür aufs Spiel zu setzen, oder in kleinen Portionen zu verlieren, nur damit anderswo über "die Sicherheit von AKWs" diskutiert werden kann? Würdet ihr dableiben und in Hitze und Dreck ohne vernünftige Mittel mit Eurem Wissen und Eurer Kraft versuchen, da jetzt Stunde für Stunde eine Katastrophe zu verhindern?

Ich bin ja sonst eher nicht so der Glaubenskrieger, aber ich finde, ab und zu und zwischendurch könnte man da ruhig mal ein paar Gute Wünsche und stärkende Gedanken hinschicken.
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Abklingbecken?

Beitragvon meyer wie mueller » Mi Mär 16, 2011 8:43

Hallo

wir haben aus Japan lernen müssen, dass nicht nur der Reaktorbetrieb Probleme machen kann; auch wenn er abgeschaltet ist, muss er noch lange Zeit gekühlt werden. Es wurde uns ja eigentlich immer erzählt, dass bei einer Notabschaltung eines Reaktors Bremsstäbe (also stabförmige Elemente mit Neutronenfängern zwischen die Brennelemente geschoben werden oder reinfallen) und dann ist die Kettenreaktion sofort beendet; der Reaktor ist damit sofort abgeschaltet (wie ein Automotor).
Jetzt haben wir erfahren: Na ja, das geht doch nicht so schnell. Das ist wie bei einem Supertanker. Der lässt sich auch nicht sofort anhalten. Die Kettenreaktion wird zwar mehr oder weniger schnell runtergefahren, aber 1. ist das Ding so aufgeheizt, dass es noch ewig viel Dampf produziert und mit Vollkraft gekühlt werden muss. 2. Produzieren die Brennelemente durch radioaktiven Zerfall noch so viel Hitze, dass sie ohne Kühlung binnen kürzester Zeit Temperaturen von mehreren tausend Grad erreichen und zusammenschmelzen. Selbst ein stillgelegter Reaktor muss noch ewig lang gekühlt werden.
Auch Brennelemente, die sozusagen ausgebrannt sind, müssen noch jahrelang in den Abklingbecken gekühlt werden, bis sie so wenig Hitze produzieren, dass sie in Castoren umgepackt werden können. Selbst im Abklingbecken gelagert, bringen die Bennstäbe das umgebende Wasser binnen Stunden zum kochen, wenn dies nicht weiter gekühlt wird.
Und weil die Brennelemente so stark strahlen und so heiss sind, hat man das Abklingbecken in den japanischen Atommeilern ÜBER den Reaktor eine Etage drübergebaut. Blöd nur, dass die oberen Etagen von Reaktor 1 und 3 weggepustet wurden. Es scheint so zu sein, dass die Abklingbecken frei leigen; sie waren sozusagen in einer Schwimmhalle über dem Reaktor untergebracht. (Deshalb sollte wohl Kühlwasser von Hubschraubern aus hineingeschüttet werden. Die alten Brennelemente sind also nicht in einem "Bunker" untergebracht. Für das Abklingbecken gibt es offenbar auch KEINE redundanten Sicherheitssysteme und KEINEN Schutz gegen gröbere Einwirkungen von Aussen.

WO WERDEN IN UNSEREN AKW´s EIGENTLICH DIE ABGEBRANNTEN BRENNELEMENTE GELAGERT? WO BEFINDEN SICH DIE ABKLINGBECKEN MIT DEN HOHE HITZE ENTWICKELNDEN BRENNELEMENTEN? Sind die in einem Bunker mit 3 m dicken Wänden wie das Reaktordruckgefäß? Sind diese Abklingbecken vielleicht direkt neben dem Reaktor und gehen gleich mit hoch, wenn ein Schaden am Reaktor ist? Das radioaktive, hochaktive Inventar eines AKW´s beschränkt sich offenbar nicht auf die in Gebrauch befindlichen Brennelemente. Es wird durch die "abgebrannten" Brennstäbe x-fach vermehrt. Darum hat man sich in der öffentlichen Diskussion früher gar nicht geschert.
Und wenn das im "Hochtechnologieland" Japan schon so fahrlässig gehandhabt wurde, möchte ich gar nicht wissen, wie das in Weißrussland, Rumänien und Staaten mit unaussprechlichen Namen abläuft. (Offenbar hatte man in Tschernobyl noch Glück, und es waren die alten Brennelemente zur Gewinnung von Bombenmaterial abtransportiert.)

Jetzt frag ich mich natürlich, wo beispielsweise im AKW Grafenreinfeld (bei Schweinfurt) die HEIßEN Brennelemente im Abklingbecken stehen. Das wird derzeit von den US-Streitkräften im Rahmen einer Übung wohl als Ansteuerungspunkt hergenommen (laut SZ von heute). Die Kampfflugzeuge halten natürlich die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände ein, so wie es die zuständigen Stellen unseren Behörden mitgeteilt haben; die Anwohner haben sich da sicher stark getäuscht, wenn sie Kampfflugzeuge im Tiefflug darauf zurasen sahen.
Dass die Castoren in einer einfachen Industriehalle (= atomares Zwischenlager) stehen, ist ja bekannt und die sollen es ja sogar unbeschädigt aushalten, wenn auf dem Transport der Zug entgleist. Ich fühl mich so richtig beruhigt.
(Nur nebenbei: Da die US-Streitkräfte in Afganistan die neuen intelligenten Bomben verbrauchen, haben sie hier in D wohl die etwas älteren "dummen" Bomben an Bord? Nur mit Dummies werden die ja nicht rumgurken.)

Gruß
meyer wie mueller
 
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Re: Abklingbecken?

Beitragvon Murkser » Mi Mär 16, 2011 11:45

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

wir haben aus Japan lernen müssen, dass nicht nur der Reaktorbetrieb Probleme machen kann; auch wenn er abgeschaltet ist, muss er noch lange Zeit gekühlt werden. Es wurde uns ja eigentlich immer erzählt, dass bei einer Notabschaltung eines Reaktors Bremsstäbe (also stabförmige Elemente mit Neutronenfängern zwischen die Brennelemente geschoben werden oder reinfallen) und dann ist die Kettenreaktion sofort beendet; der Reaktor ist damit sofort abgeschaltet (wie ein Automotor).
Jetzt haben wir erfahren: Na ja, das geht doch nicht so schnell.
...
Gruß


Hi,

genau so hat man es in der Schule gelernt, bei einem Störfall fallen einfach die Steuerstäbe herunter - Gefahr gebannt. Punkt.
Gefährlich sind nur AKWs marxistischer und murksistischer Bauweise. (laut dem ehemaligen Landesvater)
Den Physik-Lehrfilm über AKWs stellte der Betreiber des AKW Grafenrheinfeld. Alles super, schöne Welt, keine Radioaktivität messbar und sowieso totsicher.
Wobei eigentlich nur der Stahlentod sicher ist, sei es durch den Betrieb oder durch einen Unfall. Ein Freund hat Großeltern bei Grafenrheinfeld und das halbe Dorf krepiert an Krebs.

Angesichts einer solch unabhängigen Bildungspolitik braucht es einen nicht zu wundern, wie dumm und ignorant die Atomkraft-Befürworter sind. Weil was man in der Schule lernt ist ja schließlich Tatsache.

Doch erstaunlicher Weise trotzt ein Teil der Bevölkerung(sogar viele Unionswähler) dieser jahrzentelangen Manipulation. Nur leider ziehen die wenigsten Konsequenzen wenn es ums Wählen geht, sei es die Politik oder der Stromanbieter.

mfg

PS: Kennt ihr den schon:
http://www.youtube.com/watch?v=ukeFv9UBkHE
Der MURKSER
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Re: Atomkraft

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Mär 16, 2011 12:38

SHierling hat geschrieben:Mal was anderes, bevor jetzt hier ausschließlich Theorien verzettelt werden. Denkt eigentlich einer von euch auch mal an die Menschen, die in den Anlagen *jetzt noch* arbeiten - während all ihre Kollegen schon abgezogen worden sind? Kann sich jemand vorstellen, was das für ein Gefühl ist? Und wieviel Leute es überhaupt gibt, deren EInstellung opferbereit genug ist, das eigene Leben dafür aufs Spiel zu setzen, oder in kleinen Portionen zu verlieren, nur damit anderswo über "die Sicherheit von AKWs" diskutiert werden kann? Würdet ihr dableiben und in Hitze und Dreck ohne vernünftige Mittel mit Eurem Wissen und Eurer Kraft versuchen, da jetzt Stunde für Stunde eine Katastrophe zu verhindern?

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Ich denke die letzten machen nicht das Licht aus sondern eher umgekehrt. Versuchen zu verhindern was evtl. noch verhindert werden kann und Zeit gewinnen für evtl. weitere Evakuierungen. Mehr ist da wohl nicht mehr zu retten.
Respekt und Dankbarkeit sind wohl das angebrachteste...
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Re: Abklingbecken?

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Mär 16, 2011 12:40

Murkser hat geschrieben:genau so hat man es in der Schule gelernt, bei einem Störfall fallen einfach die Steuerstäbe herunter - Gefahr gebannt. Punkt.
Gefährlich sind nur AKWs marxistischer und murksistischer Bauweise.


Irgendwie sowas hab ich auch im Hinterkopf...
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Re: Atomkraft

Beitragvon Ernst-August » Mi Mär 16, 2011 14:24

Das komische daran .... ist eigentlich, daß wir nach dem crash wissen, was beim nächsten Crash und bei den Anlagen zu verbessern ist, so daß eigentlich der Crash mit Ausnahme von Deutschland, die Weiterentwicklung der Atomkraft fördert.
Ich bin aktiver Bauern-Schützer ! http://www.farmpoint.de - Social Network für Landwirte, wo Landwirte mit ihren Interessen unter sich bleiben und jeder weis wer was schreibt und wer es liest !
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Re: Atomkraft

Beitragvon SHierling » Mi Mär 16, 2011 15:41

16.03.2011 15:20 Uhr
Bundeswirtschaftsministerium: Stromversorgung sicher

Die Abschaltung von sieben Atomkraftwerken hat nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums keine negativen Auswirkungen auf die deutsche Stromversorgung. Auch Stromimporte seien in den kommenden drei Monaten nicht nötig, sagte eine Ministeriumssprecherium: "Wir haben ein Überangebot an Strom." Höchstens ein kurzfristiger Ausgleich von Bedarfsspitzen sei zu erwarten.
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Re: Atomkraft

Beitragvon Murkser » Mi Mär 16, 2011 15:47

Ernst-August hat geschrieben:Das komische daran .... ist eigentlich, daß wir nach dem crash wissen, was beim nächsten Crash und bei den Anlagen zu verbessern ist, so daß eigentlich der Crash mit Ausnahme von Deutschland, die Weiterentwicklung der Atomkraft fördert.


Also ich glaub, an dir ist Hopfen und Malz verloren...

Einen weiteren Crash darf es eigentlich nicht geben. Trotzdem wird sich das aber unweigerlich wiederholen.
Die Erkenntnis, dass Atomkraft nicht sicher ist ist allermindestens 24Jahre alt.
Was willst du aus den aktuellen Geschehnissen für einen Wissensgewinn verzeichnen?
Dass Wasserreaktoren ebenso wie Graphitreaktoren zur Kernschmelze neigen, obwohl man dem Bürger das Gegenteil weißmachte?
Dass Betreiber und Regierung nicht nur im Kommunismus grob fahrlässig(eigentlich sogar komplett gleichgültig) das Leben der Bürger gefährden?
Dass der Bürger erst vom "GAU" erfährt (und evakuiert wird) wenn er seine tödliche Strahlendosis abbekommen hat?
Dass es Pfeifen gibt, die können drei Kernschmelzen(und mehr?) miterleben und behaupten immer noch Atomkraft sei beherrschbar? "Das waren ja alles keine deutschen Kraftwerke und somit absolut nicht vergleichbar."

Wenn es erst eine Kernschmelze braucht bis man bemerkt, dass AKWs Erdbeben nicht uneingeschränkt aushalten...
Dann ist der ganze Planet unbewohnbar, bis man genug "Wissen gesammelt" hat um sichere AKWs zu bauen.

Es steht völlig außer Frage, dass der Super-GAU auch in D möglich ist. Die Frage ist nur, WANN er eintreten wird.

mfg
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Re: Atomkraft

Beitragvon SHierling » Mi Mär 16, 2011 15:59

Naja, das Prinzip ist schon genau das, was seit der Steinzeit vorherrscht: die Überlebenden lernen von den Toten. Egal ob es um die Entwicklung von Sicherheitsgurten im Auto oder um "unerwartete" Nebenwirkungen von Medikamenten (Contergan) geht, isso.
Für jeden Zebrastreifen in diesem Land müssen erst zwei, drei Kinder zermatscht werden, sonst gilt das nicht als dringend.

Und man kann nun noch so sehr hoffen, daß sich das mal ändert: eben gerade die Leute, die so "lernen" und sich auf die Art "weiterentwickeln" werden es ja gerade nicht *vorher* abschätzen können - ist nicht ihr Prinzip. Die lernen es erst, wenn sie selber Krebs kriegen.
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Re: Atomkraft

Beitragvon ich bins » Mi Mär 16, 2011 16:15

Tja, anscheinend werden auch wir verdummt...
Atomkraft ist nicht beherrschbar! Vielleicht wird das in ferner Zukunft mal so sein, aber momentan scheinen wir weit davon entfernt zu sein. Was nützen sichere
Reaktoren wenn die Peripherie krankt?!? Im Notfall müsste es ja theoretisch möglich sein, ohne Zutun von außen, die Dinger sicher abzukühlen und den Prozess
zu stoppen, also alles dafür Notwendige intern verbaut sein.
Ich glaube mit Atomkraft als Energielieferant hat man aufs falsche Pferd gesetzt und keiner will es wahrhaben.
Hier gab es vor Jahren ein Kohlekraftwerk (Arzberg), welches in den 90ern für viele Millionen auf den neuesten Stand gebracht wurde, selbst der Schadstoffausstoß war
auf ein Minimum, bedingt durch neueste Technologie in Sachen Rauchgaswäsche, reduziert. Kohle gibt es nebenan im Osten in rauen Mengen....
Allerdings passte die ganze Sache irgendwann den Energielieferanten nicht mehr richtig in den Sinn, das Kraftwerk wurde stillgelegt, die Leute entlassen und dann der
ganze Apparat demontiert! Kostete mit Sicherheit wieder zig Millionen, aber egal, Atomstrom lässt sich günstiger produzieren und genau so teuer vermarkten.
Es geht nur um Gewinn und Geld!
Was nützt eine Abschaltung in Deutschland wenn Frankreich und Tschechien weiterhin Atomkraftwerke betreiben??
Wo das alles hinführen soll.... ich weiß es selbst nicht!
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