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Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » Sa Jan 02, 2016 23:57

Der Kobi hat geschrieben:Ich kann es nicht verstehen, wie der geschilderte Betrieb dermaßen Schulden anhäufen konnte. Fachlich kompetent ist er ja anscheinend und die Leistungen passen auch. Das ist ja grad, als hätte er 2011 mit NULL begonnen. Dann liegen die Fehler aber in der Vergangenheit.


Der hat keine Schulden angehäuft, der hat in Erwartung einer besseren Zukunft, die nicht eintrat, einen Sprung in die nächsthöhere Klasse gemacht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » So Jan 03, 2016 0:45

Das letzte Mal als die deutsche Landwirtschaft in einer ähnlichen Scheisse war, kam dann der Binneneber Adolf aus Österreich mit dem Entschuldungsprogramm, endete dann im II. WK.
In der Bismarck´schen Zeit hatten wir auch schon mal freie Weltmärkte im Zusammenhang mit einer aufwärts strebenden Industrie, endete dann im I.WK.
Aus der Zeit stammte auch die Berufsgenossenschaften, Gewerkschaften und die "Verbände", während die Kirche entmachtet wurde.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Mad » So Jan 03, 2016 0:47

T5060 hat geschrieben:Das letzte Mal als die deutsche Landwirtschaft in einer ähnlichen Scheisse war, kam dann der Binneneber Adolf aus Österreich mit dem Entschuldungsprogramm, endete dann im II. WK.
In der Bismarck´schen Zeit hatten wir auch schon mal freie Weltmärkte im Zusammenhang mit einer aufwärts strebenden Industrie, endete dann im I.WK.
Aus der Zeit stammte auch die Berufsgenossenschaften, Gewerkschaften und die "Verbände", während die Kirche entmachtet wurde.


Jetzt mal doch den Teufel nicht gleich an die Wand! Ich wollte heute Nacht noch schlafen können.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon dermorgen » So Jan 03, 2016 1:23

Nur das du damals nicht mit heute vergleichen kannst.

Nur mal so am Rande wer kann denn z.B. X86 herstellen?
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon H.B. » So Jan 03, 2016 9:07

Mad hat geschrieben:
..., während die Kirche entmachtet wurde.


Jetzt mal doch den Teufel nicht gleich an die Wand! Ich wollte heute Nacht noch schlafen können.


...also ich könnte mit einer entmachteten Kirche gut leben. Eine Welt ohne Misereoristen wäre auf jeden Fall eine bessere.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon LUV » So Jan 03, 2016 9:09

agrarbetriebswirt hat geschrieben:
Es gibt allerdings noch privates Immobilienvermögen in rund 300 m Entfernung zu Hof: Das Altenteilerhaus, der über 80 jährigen Eltern des Betriebsleiters.
Ich habe Ihm heute den (volkommen unmoralischen) Vorschlag gemacht es zu verkaufen, wenn er das "Weiter" so durchziehen will.
Warum das noch keiner der (gut bezahlten) Berater vorgeschlagen hat ist mit allerdings vollkommen schleierhaft, darüber war bisher noch kein Wort verloren worden.


Wir spekulieren einfach weiter......wenn es sich um eine privilegierte Außenbreichslage handelt, darf er es gar nicht verkaufen, weil es als Altenteiler zum Hof gehört.....ansonsten verliert es seine Privilegierung. Ok, kann natürlich auch nur emotional bedingt sein und das Haus liegt im Innenbereich...wir wissen es schlicht nicht. Was sagst du Agrarbetriebswirt?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon otchum » So Jan 03, 2016 9:23

Ich denke dieser Bauer scheitert wie viele andere an den zu tiefen Preisen. Ganz genau wie es hier in der Schweiz auch passiert. Die Import- Produkte sind zu billig...da kann hier kaum mehr einer mithalten.
Schlimm....man lässt den kaputtgehen der einen ernährt...! :shock:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Forstjunior » So Jan 03, 2016 9:38

wo einer zu Fall kommt steht ein neuer auf. Zentralisierung auf wenige Großbetriebe..
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon H.B. » So Jan 03, 2016 9:40

In der Schweiz wurden wie in der EU die Fehler in der Vergangenheit gemacht. Zu viele unsinnige und kontraproduktive Auflagen, und um jeden Preis möglichst viele Betriebe am Leben halten. Wenn es mehr Bauern als Boden gibt, geht der Wettbewerb über die Flächen los. Der Staat mischt sich seit Jahrzehnten viel zu sehr ein - in der Schweiz noch mehr, als bei uns.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon sauigel » So Jan 03, 2016 9:48

In der Schweiz ist genug Geld .Mit Prämien werden die Bauern wohl immer am Leben gehalten ,dort .Ernährungssicherheit sichern und pflegen der Landschaft sind wichtig .
Warum sollen die denn zu Weltmarktbedingungen produzieren ?
Die Strukturen haben sie eh nicht dazu ,noch weniger wie Deutschland .
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon otchum » So Jan 03, 2016 10:27

H.B. hat geschrieben:In der Schweiz wurden wie in der EU die Fehler in der Vergangenheit gemacht. Zu viele unsinnige und kontraproduktive Auflagen, und um jeden Preis möglichst viele Betriebe am Leben halten. Wenn es mehr Bauern als Boden gibt, geht der Wettbewerb über die Flächen los. Der Staat mischt sich seit Jahrzehnten viel zu sehr ein - in der Schweiz noch mehr, als bei uns.


Das siehst Du absolut richtig. Hier kann keiner mehr vernünftig wirtschaften. Beispiel: Die Rüben nach Frauenfeld sollen jetzt mit dem Lkw aus Deutschland kommen...ist billiger als aus der Schweiz mit der Bahn.
Und alle rennen über die Grenze einkaufen, weils billiger ist. Nichts dagegen wenn man muss weils anders nicht geht. Doch es wird nur gemacht damit man sich im Gegenzug einen übertriebenen Lebensstil leisten kann. Keiner schätzt mehr gesunde, vernünftig hergestellte Lebensmittel.
Und der Staat schaut zu...egal wie schlecht es den Bauern geht...Importe werden gestattet damit die Export- Wirtschaft läuft.
Hier gibts nur noch wenige Vollzeit- Bauern. Keine Chance hier...nur gebirgige Gegend...ausser Milch geht hier nichts. Im Unterland...da siehts etwas anders aus...da kann man Acker oder Obst probieren...aber reich wird auch da keiner mehr...jeder ist froh wenn er nicht aufhören muss.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon otchum » So Jan 03, 2016 10:29

sauigel hat geschrieben:In der Schweiz ist genug Geld .Mit Prämien werden die Bauern wohl immer am Leben gehalten ,dort .Ernährungssicherheit sichern und pflegen der Landschaft sind wichtig .
Warum sollen die denn zu Weltmarktbedingungen produzieren ?
Die Strukturen haben sie eh nicht dazu ,noch weniger wie Deutschland .


In der Schweiz ist genug Geld?

Selten so gelacht.

Dann schau Dir mal die Verschuldung der Schweiz an...dann ist Ende der Märchenstunde!
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon bauer hans » So Jan 03, 2016 10:37

otchum hat geschrieben:
In der Schweiz ist genug Geld?

Selten so gelacht.

Dann schau Dir mal die Verschuldung der Schweiz an...dann ist Ende der Märchenstunde!


die ganze welt ist verschuldet :prost:

wichtig ist die kreditwürdigkeit und die ist gegeben :!: :!:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Quattrodevil » So Jan 03, 2016 10:42

Warum nicht einen Grundverkauf mit sofortiger langfristiger Rückpacht durchführen bzw. wenigstens versuchen? Gibt doch z.Z. genug außerlandwirtschaftliche Spinner, die sowas suchen.

Das würde ich auch versuchen.
Aktuell hab hier einer ein ähnliches Inserat am laufen, 9 ha Acker zu Verkaufen a 7 Euro / m2 Rückpacht für 300Euro pro ha :roll:
Da wirdernoch einiges nachbessern müssen...
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon otchum » So Jan 03, 2016 10:44

Also...ich sags mal so: Wenn ich sehe was aus den Finanzen unseres Landes geworden ist...sagen wir in den letzten 30 Jahren...so wem würde ich keinen Pfennig leihen.

Eher würde ich einem Penner eine Mark leihen...da ist gleich klar dass am Abend nichts mehr da ist. :(
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