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Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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354 Beiträge • Seite 12 von 24 • 1 ... 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 ... 24
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Der Kobi » So Jan 03, 2016 19:10

Quattrodevil hat geschrieben:
Warum nicht einen Grundverkauf mit sofortiger langfristiger Rückpacht durchführen bzw. wenigstens versuchen? Gibt doch z.Z. genug außerlandwirtschaftliche Spinner, die sowas suchen.

Das würde ich auch versuchen.
Aktuell hab hier einer ein ähnliches Inserat am laufen, 9 ha Acker zu Verkaufen a 7 Euro / m2 Rückpacht für 300Euro pro ha :roll:
Da wirdernoch einiges nachbessern müssen...


0,43% Rendite für eine Kapitalanlage, die sich mit einer Wahrscheinlichkeit von >90% in den nächsten 10 Jahren im Wert halbiert und mit einer Wahrscheinlichkeit von <10% im Wert steigt.. Na denn. Man kanns ja versuchen. :lol:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon dermorgen » So Jan 03, 2016 20:34

otchum hat geschrieben:Also...ich sags mal so: Wenn ich sehe was aus den Finanzen unseres Landes geworden ist...sagen wir in den letzten 30 Jahren...so wem würde ich keinen Pfennig leihen.

Eher würde ich einem Penner eine Mark leihen...da ist gleich klar dass am Abend nichts mehr da ist. :(


Kannst du das auch begründet oder ist das nur wieder so ein Stammtisch Gefühl? :wink:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » So Jan 03, 2016 20:42

Weil die bauern immer älter werden und wahrlich keine Kuhbauern nachkommen, hat der Staat die Maxime rausgegeben, die Milchwirtschaft umzubauen.
Es sollten Großbetriebe entstehen, die auch die nächsten 50 Jahre noch die Versorgung des Volks mit billiger Milch durch vollendete Deppen sicherstellt.

Aus internationaler Sicht, wie auch aus Gründen der Geomorphologie ist ein Bauernhof mit 20 - 80 Milchkühen akzeptabel und sollte seine Familie nähren.
So und wer sich jetzt als toller Unternehmer feiern lassen möchte und will richtig Geld verdienen, für den gibt es mind. 200 weitere Möglichkeiten dies richtig und besser zu tun.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Ackerschnacker_Tjark » So Jan 03, 2016 20:51

Unsere Berufskollegen werden anscheinend vom Landvolk systematisch kaputt gemacht. Das kommt wohl jetzt ans Licht. Vom Landvolk sollen einige von den Oberen geschmiert worden sein, damit sie zu immer mehr Wachstum geraten haben. Damit soll der Weg für große Konzerne wie Bünting und Co. geebnet werden, damit die das Land kaufen können.
Die sollen gewusst haben, dass der Milchpreis mit Wegfall der Quote fällt. :evil:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Oberpfälzer » So Jan 03, 2016 20:59

Ackerschnacker_Tjark hat geschrieben:Die sollen gewusst haben, dass der Milchpreis mit Wegfall der Quote fällt. :evil:


Das hat sogar jeder grenzdebiler Lernbehinderter gewusst...
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Kein Bayernland ohne Bauernstand!
"Nur einer ist ewig, der Bauer", O. Spengler
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » So Jan 03, 2016 21:42

Hätten wir keine Quote gehabt, hätten wir nie die ganzen Probleme mit der Milch gehabt.
Die Quote war das Problem, das wusste Adolf Schaber schon 1984 !
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon H.B. » So Jan 03, 2016 21:54

Ackerschnacker_Tjark hat geschrieben:Unsere Berufskollegen werden anscheinend vom Landvolk systematisch kaputt gemacht. Das kommt wohl jetzt ans Licht. Vom Landvolk sollen einige von den Oberen geschmiert worden sein, damit sie zu immer mehr Wachstum geraten haben. Damit soll der Weg für große Konzerne wie Bünting und Co. geebnet werden...


Die sind schuld: https://de.wikipedia.org/wiki/High_Freq ... ch_Program


:roll:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon H.B. » So Jan 03, 2016 22:01

Südbaden Bauer hat geschrieben:eel
WIe verträgt sich eigentlich deine Koma Wachstum mit den Beziehungen im Dorf zueinander?


Den gibts sehr wahrscheinlich in echt noch nicht - von daher dürfte es auch keine Probs geben...
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Bodenseefarmer » So Jan 03, 2016 23:10

Hab jetzt nicht alle philosophiererei genau gelesen, aber so wie ich es erkennen kann wurde nie genannt wieviel Hektar Eigenland der Betrieb insgesammt hat, von dem her finde ich es völlig unqualifiziert auch nur eine einzige Empfehlung zu geben. Ausserdem wurde auch nicht genannt wie die Zahlen insgesamt sowie die Leistungen im Stall und auf dem Feld sind. Einzig was man sagen kann ist, dass die Zinsen aktuell zu hoch sind.
Eine Abwicklung sollte, sofern die Leistungen passen ausgeschlossen werden, da dabei der Landwirt (sofern nicht viel eigenland da ist) nix mehr hat und die Bank auch nicht alles bekommen wird, lediglich das Finanzamt wird sich freuen.
Man kann Banken durchaus gut unter Druck setzen, wenn die Bank einen nicht unterstützt und eine Abwicklung die Privatinsolvenz bedeutet, hat man nichts zu verlieren und kann den Bänkern durchaus zu verstehen geben, dass man bis zur Umsetzung der Abwicklung den Schaden für die Bank noch deutlich in die Höhe treiben kann.
Ich denke man sollte anstreben die Verbindlicheiten so zu splitten, dass man 1 bis 1,2 mio für den Stall auf 20 Jahre tilgt und für die wertstabilen Sicherheiten wie Land eine extrem niedrige Tilgung vereinbart.

Kleiner Denkansatz anhand der 25ha zugekauftem Ackerland für sich isoliert betrachtet:
Wenn man diese 600TEUR z.B. zu 2,2% finanziert entspricht der Zins je nach Bodenqualität und Entfernung zum Betrieb einem gerade noch tragbaren Pachtpreis von 480€/ha. Verkaufen kann man die Fläche ja immeroch später, wenn man denn möchte und den gleichen Preis dafür bekommt.
Wenn man jemanden Dummen findet der 1000€ Pacht zahlt könnte man sogar auf 40 Jahre Tilgen und hat noch Geld dabei verdient, vorausgesetzt die Zinsen steigen nicht so schnell dass trotz sinkender Kreditsumme die absolute Zinsbelastung steigt.

Mich würde es mal interessieren auf wieviel Jahre die Kredite zu tilgen sind und ob der schlechte Kontostand einer hohen Superabgabe geschuldet sind(in diesem Fall hätte es ja Möglichkeiten gegeben;-))

Meine grobe Meinung: wenn die Leistungen passen und etwas mehr als 40-50ha gutes Eigenland vorhanden sind umschulden und relativ entspannt weiterwirtschaften, ich habe schon deutlich waghalsigere Finanzierungen gesehen. Wenn dies nicht der Fall ist wird es echt hart, wobei das mit dem Altenteilerhaus evtl. ein ganz guter Ansatz ist.

Wenn sich die Bänker komplett querstellen würde ich schauen wieviel man bares locker machen kann, evtl. auf jemanden gut vertrauten, am besten im Ausland die Forderung des Milchgeldes abtreten (Molkerei soll direkt dahin überweisen), natürlich nur im Gegenzug einer tollen Leistung (z.B. Beratung oder so) und dann solange es irgendwie geht von den Reserven wirtschaften bis die Bank den Laden endgültig übernimmt und man Privatinsolvenz anmeldet. Bin mal gespannt wie flexibel die Bänker sich angesichts einer solchen Gefahr zeigen.

Hier in der Gegend gibt es einige so Betriebe (nicht ganz so groß, aber ähnliche Situation) die Banken lassen diese immer weiter laufen, solange nach Zinszahlung auch nur ein klitzekleiner Deckungsbeitrag übrig bleibt.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon JuliaMünchen » So Jan 03, 2016 23:21

Ich würde den Betreffenden ca. 50 Hektar für 1,5 Mio abkaufen. Er darf weiter arbeiten, nichts fällt auf. An Pacht stelle ich mir ca. 300 Euro je Hektar für den Anfang vor. Kontakt über persönliche Nachricht. Ich tausche dann Telefonnummern aus. Möchte nur die LN. Gebäude, Vieh und Maschinen darf er behalten.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Bodenseefarmer » So Jan 03, 2016 23:34

JuliaMünchen hat geschrieben:Ich würde den Betreffenden ca. 50 Hektar für 1,5 Mio abkaufen. Er darf weiter arbeiten, nichts fällt auf. An Pacht stelle ich mir ca. 300 Euro je Hektar für den Anfang vor. Kontakt über persönliche Nachricht. Ich tausche dann Telefonnummern aus. Möchte nur die LN. Gebäude, Vieh und Maschinen darf er behalten.

Hast aber viel auf der hohen Kante für das wie du sonst immer jammerst :wink:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon JuliaMünchen » Mo Jan 04, 2016 0:14

Erstaunlich für mich ist die Tatsache, dass innerhalb 3 Tagen 12 Seiten über dieses Thema geschrieben werden.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » Mo Jan 04, 2016 0:39

Die touren durch ganz Deutschland, treffen dort Holländer, Dänen und Österreicher und suchen alle mind. 500 ha arrondiert mit 80 BP,
stattlichem Herrnhaus ( so ein Teil kostet alleine 30.000 € Unterhalt im Jahr :-) ),
dass über eine 200 m lange Allee angefahren werden kann

150er Kuhstall ?? ... jetzt wo wir soviel Geld haben, kaufen wir uns doch keine Arbeit zu ....
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon dermorgen » Mo Jan 04, 2016 3:25

AF85 hat geschrieben:falsch, Mutti Merkel anrufen, die hat Geld für alle(s).

falsch , Mutti Merkel hat Geld für alle(s) nur nicht für das eigene Volk.[/quote]
Und wieder fangen einige an zu spinnen anders ist es nicht auszudrücken. :roll:[/quote]
Das hat mit spinnen nichts zu tun ,das sind tatsachen mach doch mal die Augen auf.Noch vor ein paar Jahren war kein Geld für Lehrer,Polizei und Straßenbau da, jetzt aufeinmal ist Geld im Überfluss da, hier mal 8Mrd, da mal 3Mrd und dan nochmal 17Mrd ist ja scheinbar genug da nur, wie gesagt fürs eigene Volk, das die Mrd erwirtschaftet, nicht.[/quote]


Mir hat einer geschrieben, der arm war, wenn es weniger Flüchtlinge gebe, dann hätte er mehr. Dann habe ich gesagt: So, dann kennen Sie den Bundestag ganz anders als ich. Als wir weniger Flüchtlinge hatten, ging es Ihnen dann besser? Der antworte der mir: nein. Dann sage ich: So ist der Bundestag nicht, der verteilt nicht, weil plötzlich weniger Arme da sind, das Geld an die übrigbleibenden Armen. So ist der gar nicht gestrickt. Dann hat mir einer geschrieben. Ja, aber wenn wir die nicht hätte, dann würden wir ja mehr Geld für Bäder, für Schulen und so weiter. Wirklich? Hatten wir, als wir weniger Flüchtlinge hatten, mehr Gelder für Bäder und für Schulen? Dann schrieb er: Nein.
Wissen Sie, was die Illusion ist? Sie schauen zur Seite. Das ist der falsche Blick. Wenn Sie was verändern wollen, wenn Sie mehr soziale Gerechtigkeit herstellen wollen, müssen wir endlich nach oben schauen. Wir müssen das Verhältnis zwischen Reichtum und Armut in unserer und anderen Gesellschaften verändern.“
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon automatix » Mo Jan 04, 2016 5:44

Ackerschnacker_Tjark hat geschrieben:Die sollen gewusst haben, dass der Milchpreis mit Wegfall der Quote fällt. :evil:


das sollte jeder gewußt haben, der nicht den ganzen Tag unter der Kuh hängt....
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