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Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Zement » So Jan 03, 2016 11:10

otchum hat geschrieben:Eher würde ich einem Penner eine Mark leihen.

Hallo , wir haben seit einige Zeit schon Euro und nicht Mark ! :roll:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon sauigel » So Jan 03, 2016 11:23

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/spar ... .bild.html
Könnte allerdings sein dort gibt es auch noch viel ewig gestrige Hinterwälder
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon otchum » So Jan 03, 2016 12:14

Ich sag halt Mark weil ich den Euro nicht schätze.

Und ich schätze auch die EU mit ihrem Einheitsbrei nicht.

Was auch viele andere nicht tun.

Bloss sagen dies nicht.

Bloss nicht auffallen, nicht anecken.
Das Leben der Eltern ist das Buch in dem die Kinder lesen...! :klug:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon H.B. » So Jan 03, 2016 12:53

Quattrodevil hat geschrieben:
Warum nicht einen Grundverkauf mit sofortiger langfristiger Rückpacht durchführen bzw. wenigstens versuchen? Gibt doch z.Z. genug außerlandwirtschaftliche Spinner, die sowas suchen.

Das würde ich auch versuchen.
Aktuell hab hier einer ein ähnliches Inserat am laufen, 9 ha Acker zu Verkaufen a 7 Euro / m2 Rückpacht für 300Euro pro ha :roll:
Da wirdernoch einiges nachbessern müssen...

Ein Landwirt, der zum Wirtschaften seinen eigenen Boden verkauft, oder verkaufen muss, hat auf alle Zeit verloren.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon vansan » So Jan 03, 2016 14:00

das altenteilerhaus zu verkaufen ist doch wohl ein absolutes no-go.der milchpreis wird dieses jahr wohl im keller bleiben.wenn er steigt dann schätze ich das es nicht mehr als 30 cent/kg sein werden.anfang 2017 ist der betrieb dann genauso weit wie heute,wenn er sogar nicht noch schlechter da steht.ist alles nicht so einfach aber lieber ein ende mit schrecken,als ein schrecken ohne ende
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Oberpfälzer » So Jan 03, 2016 14:13

Der Hof hat doch an sich an kein Problem gehabt (Achtung Ferndiagnose...). Stall für das Milchvieh "musste" gebaut werden. (Naja, wenn ich so drüber nachdenke, ist das auch nicht richtig. Aber es war in der Situation auf jeden Fall verständlich. Auch, wenn man vorher über die benötigte Fläche nachdenken sollte)
Okay, vielleicht wurde der Stall auch zu teuer.
Das Problem bzw. die große Fehlentscheidung liegt aber doch eher in dem Kauf der landwirtschaftlichen Flächen, der relativ zeitgleich mit dem Stallbau einfach überhaupt nicht an die Erlössituation angepasst war. (Gibt eh nur gaaaanz wenige Landwirte, die mal eben 20 ha kaufen können, aus dem laufenden Geschäft heraus finanziert, versteht sich. Erbschaft oder Baugrund verkauft zählt nicht...)
Von daher ist das ein strukturelles Problem, das man durch den Verkauf der Flächen (und eine Rückpacht) wieder auflösen muss. Den Stall verkaufen geht nicht. Würde ja das Ende bedeuten. Ich versteh auch den Sinn in dem Verkauf des Altenteilerhäusels net: Das würde ja nur das Problem (bei angenommen 250000 Euro Erlös, was ja wohl eher großzugügig ist...) verschieben. Nächstes Jahr könnte man wieder die Schuldenlast für Stall und zugekaufte Flächen nicht bedienen.
Ich denke man muss bei dem Schuldenberg da in den sauren Apfel beißen und 30 ha a mind. 25000 Euro verkaufen. Natürlich hat man dann auch die jährlichen Pachtkosten. Aber okay...
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon bauer hans » So Jan 03, 2016 14:17

H.B. hat geschrieben:Ein Landwirt, der zum Wirtschaften seinen eigenen Boden verkauft, oder verkaufen muss, hat auf alle Zeit verloren.


davon gibts aber einige,aber dass die dann "auf alle zeit verloren" haben,ist nicht richtig.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon cerebro » So Jan 03, 2016 14:41

bauer hans hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Ein Landwirt, der zum Wirtschaften seinen eigenen Boden verkauft, oder verkaufen muss, hat auf alle Zeit verloren.


davon gibts aber einige,aber dass die dann "auf alle zeit verloren" haben,ist nicht richtig.


Ja, das Phänomen des Land verkaufen und anschließend Rück Pacht tritt immer mal wieder auf. Mir unverständlich. Kollege 2 km weiter hat es gemacht um anschließend in einen misch wagen, fendt, und ne neue Küche für Mutti zu investieren :klug:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » So Jan 03, 2016 14:47

Wer im Moment gut drauf ist, kann preisgünstig einsteigen :mrgreen: das Angebot an guten Höfen wird größer :lol:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon automatix » So Jan 03, 2016 14:49

120000 Euro jährlichen Kapitaldienst bei 150 Kühen, das ist sportlich, da hat einer seine Finanzierung aber kräftig auf Kante genäht.....
Badaboom
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon "schwabe" » So Jan 03, 2016 15:00

Niemand wurde gezwungen:

- einen Stall zu bauen
- Maschinen zu kaufen
- Ackerland zu kaufen
- ...

Nur weil die eigene GIER nach immer MEHR und der Stolz als Landwirt einen danach drängen, heißt das noch lange nicht das ich jetzt Mitleid habe.

Investieren ja - aber es muss immer überschaubar bleiben, wenn man zuviel auf einmal investiert, so wie das in diesem Beispiel ja der Fall gewesen zu schein seint, dann muss man auch mit den Konsequenzen klar kommen die einen da treffen können - manche Bauern brauchen das, um das Gefühl zu haben zu den "Waschsenden Betrieben" dazuzugehören.
Man sollte den Blick für´s Wesentliche nicht verlieren, aber das tut man gerne wenn man denn ganzen Tag nur noch malocht, denn in der heutigen Zeit sollte man die Banken nicht unterschätzen, deren Einnahmen brechen im Moment massiv ein anhand der sinkenden Zinsen und sie werden deshalb versuchen Steigende Risiken bereits im Vorfeld auszuschließen.

Nicht falsch verstehen: Diese Investitionen kann man machen mal kurz für 600000€ Acker kaufen nebenher noch einen Stall bauen für 500000 zuzüglich Technik, dann noch Maschinen für .....t€ alles kein Problem, aber dann muss der Betrieb auch eine Substanz vorweisen können und z.b. 120ha sein eigen nennen !!! Aber mal ehrlich wer hat das ???
Frohes neues Jahr euch allen :prost:
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Franzis1 » So Jan 03, 2016 15:27

Die Viehhändler im Schwabenland sagen sie könnten massenweise Kühe und Jungvieh saubillig aus dem Norden haben, gibt wohl viele die sich haben anstecken lassen von noch mehr Kühen. Gibt anscheinend viele 500 Mühe betriebe dort, schaffen die dann mit Ostarbeitern wie im Schweinebereich ??? Welche Stundenzahl je/Kuh/Jahr haben die guten da ??? Sollen wohl viele am Verrecken sein von den Betriben laut Viehhändler ist das so ???
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon T5060 » So Jan 03, 2016 15:50

Franzis1 hat geschrieben: Sollen wohl viele am Verrecken sein von den Betriben laut Viehhändler ist das so ???


Kein Problem, LUV baut neue und H.B. stellt BDMlinge ab, die die Arbeit machen. :mrgreen:

Übrigens, ich weis einen hier der würde dort Fläche kaufen ....
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon kaltblutreiter » So Jan 03, 2016 15:53

Warum hat hier eigentlich noch keiner den hohen Dispo zur Diskussion gebracht? 175.000 mit über 11% p. a. - das bricht einem doch das Genick. Da müßte erstmal angesetzt werden. Das sollte in einem vernünftigen Bankgespräch erreichbar sein. Allerdings ist die Karre hier ja schon ganz schön im Dreck.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon LUV » So Jan 03, 2016 16:28

T5060 hat geschrieben:
Franzis1 hat geschrieben: Sollen wohl viele am Verrecken sein von den Betriben laut Viehhändler ist das so ???


Kein Problem, LUV baut neue und H.B. stellt BDMlinge ab, die die Arbeit machen. :mrgreen:

Übrigens, ich weis einen hier der würde dort Fläche kaufen ....


Kunde( Ex-BDMler) hat gerade 30 Kühe aus Hessen gekauft.....anderer 20 Simmentaler aus dem Allgäu...Ich wünsch mir die Welt wie sie mir gefällt oder? Der Süddeutsche freut sich, wenn der Norddeutsche Komamelker baden geht und geht wieder in seinen Anbindestall, um sich einen runter zu holen? :shock:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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