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Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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354 Beiträge • Seite 13 von 24 • 1 ... 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 ... 24
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon automatix » Mo Jan 04, 2016 5:49

gelöscht ...

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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon 2810 » Mo Jan 04, 2016 7:25

automatix hat geschrieben:ich finds halt traurig, das man heute der Merkel vorhält, sie hätte nur Geld für die Flüchtlinge, nicht für das Volk. Sie hatte auch Geld für die HRE, die Commerzbank und die Griechenlandrettung, das hat damals kaum jemanden gestört.


OT:
Die war schon damals nicht mehr in der Realität:" Stirbt der €, so stirbt Europa", weiß nicht was die raucht :roll:
Musste den Koalitionsladen mit gewaltigem Druck für die Abstimmungen zusammenhalten.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon bauer hans » Mo Jan 04, 2016 7:48

JuliaMünchen hat geschrieben:Erstaunlich für mich ist die Tatsache, dass innerhalb 3 Tagen 12 Seiten über dieses Thema geschrieben werden.

überwiegend emotionen,berührt halt.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon bauer hans » Mo Jan 04, 2016 7:52

Bodenseefarmer hat geschrieben:
JuliaMünchen hat geschrieben:Ich würde den Betreffenden ca. 50 Hektar für 1,5 Mio abkaufen. Er darf weiter arbeiten, nichts fällt auf. An Pacht stelle ich mir ca. 300 Euro je Hektar für den Anfang vor. Kontakt über persönliche Nachricht. Ich tausche dann Telefonnummern aus. Möchte nur die LN. Gebäude, Vieh und Maschinen darf er behalten.

Hast aber viel auf der hohen Kante für das wie du sonst immer jammerst :wink:


wenn man aus dem münchener umland kommt......
ein landwirt hatte dort 50ha für 64000000DM oder 64ha für 50000000DM verkauft(weiss es nicht mehr so genau)
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon frank1973 » Mo Jan 04, 2016 10:07

agrarbetriebswirt hat geschrieben:Mal davon abgesehen, das ich die (finanzielle)Situation auf diesem Betrieb komplett falsch eingeschätzt habe,

Wie hat sich das dargestellt bzw. warum hast du die Finanzielle Situaton falsch eingeschätzt? Sind die Maschinen recht neu,wie wird sonst mit Geld umgegangen,Klamotten,Auto,Handy usw. ist das immer alles Up to Date? Der falsche eindruck deinerseits muss ja einen Grund haben.


777 hat geschrieben:wenn es Freunde gibt, dann sollten die ihr Möglichstes mithelfen, unentgeltlich versteht sich, ich würde es machen.
Als erstes sehe ich die nähere Verwandtschaft, so würde es bei uns laufen. Bei meiner Mutter war es wenigstens so, wenn eine der Schwestern rief, kamen die anderen 3 u. halfen, Tage, Wochenlang mit aus, kostet nix, so bin ich auch eingestellt.

So hab ich es auch gehalten bei der Verwandschaft,an Fasching in der Kneipe geholfen,beim Hof erneuern den Kipplaster gefahren,beim Dach erneuern ein paar tage frei genommen usw. usw. alles damit die Kosten recht gering bleiben.
Als die Verwandschaft kam und ihre leiden von wegen Insolvenz usw. klagten geld aufgenommen und das Erbe vorzeitig ausbezahlt.
Und nun? Im gleichen Jahr 3 mal in Urlaub geflogen,nach einer Hochzeitsfeier mit 60 Personen im jahr 2013 gleich eine Feier mit 150!!! Personen im Jahr 2014 hinterhergschoben,Mini Cabro gekauft,jedes wirklich jedes Wochenende Essen gehen,von Wöchentlichen besuchen im Spielcasino und immer allerneusten Klamotten ganz zu schweigen.
Ich hate ja schon so eine Ahnung daß da was nicht stimmt aber so das Geld rauswerfen damit hatte ich nicht gerechnet.Egal,na ja nicht ganz,hatte andere Pläne,nun gehört das Elternhaus mir und Geld gibts keins mehr.Bräuchten zwar noch weil nun noch das Supertolle sich selbstfinanzierende Blockheizkraftwerk für 75tsd. Euro angeblich kaputt ist.Ich kann mir nur schwer vorstellen das zwei Gasbetriebene Motoren gleichzeitig den Geist aufgeben,ist sicher nicht unmöglich,aber ich glaube eher daß denen das Gas abgedreht wurde.
In solchen Situationen für Lau was arbeiten oder Finanziell aushelfen warum nicht aber nur nach ganz ganz genauer prüfung der Sachlage.
Hätte ich zu der ahnung die ich schon hatte genau gewusst was da abläuft hätte ich keinen Notariellen Vertragt unterzeichnet.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon JuliaMünchen » Mo Jan 04, 2016 10:17

Durchs Feiern und Essen gehen wird man nicht pleite. Anders sieht es aus wenn man dann die nächsten Tage seinen Rausch ausschläft (Alkoholproblem) oder sein Geld verzockt (Casino, an der Börse versenken)

Wie hat einst schon der Fürst Johannes von Turn und Taxis über seinen Besitz gesagt: So ein Vermögen kann man nicht versaufen oder verhuren, so einen Besitz kann man nur verdummen.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon frank1973 » Mo Jan 04, 2016 10:27

JuliaMünchen hat geschrieben:Durchs Feiern und Essen gehen wird man nicht pleite.

Kann man schon.Wenn man seine Raten nicht mehr bezahlen kann weil am Monatsende nicht mehr genügend übrig ist.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Zement » Mo Jan 04, 2016 11:16

bauer hans hat geschrieben:ein landwirt hatte dort 50ha für 64000000DM oder 64ha für 50000000DM verkauft(weiss es nicht mehr so genau)

Das ist ja nicht sonderlich viel , da die " Mark " kein Wert mehr hat , :wink:
Olli der Astroturfing
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Einhorn64 » Mo Jan 04, 2016 12:18

Zement hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:ein landwirt hatte dort 50ha für 64000000DM oder 64ha für 50000000DM verkauft(weiss es nicht mehr so genau)

Das ist ja nicht sonderlich viel , da die " Mark " kein Wert mehr hat , :wink:


Das ist genausoviel wert wie vor 2002, da die Bundesbank eine unbefristete Verpflichtung hat die DMark gegen € gebührenfrei einzutauschen!
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Königstiger2 » Mo Jan 04, 2016 13:33

frank1973 hat geschrieben:
JuliaMünchen hat geschrieben:Durchs Feiern und Essen gehen wird man nicht pleite.

Kann man schon.Wenn man seine Raten nicht mehr bezahlen kann weil am Monatsende nicht mehr genügend übrig ist.

Hier wurde immer gesagt: man kann mal nee Kuh versaufen, aber nicht jede Woche ein Kalb :prost:
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon heico » Mo Jan 04, 2016 16:20

Kommt jetzt drauf an, aus welchem Grund sich die Schulden weiterentwickelt haben. Sind es persönliche Ansprüche, die hoch sind oder sind es betriebliche Fehler.
Wenn man den Grund kennt, kann man entscheiden ob Fehler ausgemerzt werden können und ob ein hoher privater Anspruch verändert werden kann.
Da ich selber mal sparen musste, kann ich da wertvolle Tipps geben, die aber sehr unangenehm sind. :mrgreen:

Wenn Fehler beseitigt werden können, dann sehe ich eine Zukunft, wenn nicht, dann kann es nur bergab gehen.
Bei einer Umstrukturierung bei den Krediten und etwas Luft auf dem Giro müsste es möglich sein, wieder erfolgreich zu werden.
Ich würde weder auf die Milch noch auf den Schweineteil verzichten.
Neue Betriebszweige kämen vorerst auch nicht in Frage, da sie weiteres Risikopotenzial einbringen.
Umstrukturierung der Kredite ist notwendig und viel günstiger als das aktuelle Giro.

Landkauf und dann ohne Gewinn wieder zu verkaufen halte ich für unsinnig, weil der Landpreis in den letzten Jahren kräftig steigt.
Altenteilerhaus belasten finde ich ok, aber nicht verkaufen und die Alten rausschmeißen.
Wenn der Berieb unterm Hammer kommt, wird das Wohnrecht der Altenteiler aufgehoben.!

Für einen Verkauf tun sich hier im Forum ja schon einige Lösungen auf.
Ein beliebter Verkauf mit Rückpacht auf Lebenszeit an die Kirche ist eine zusätzliche sozialverträgliche Variante.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon julius » Mo Jan 04, 2016 16:37

Schulden bei derzeit geringen Zinsen sind kein Problem solange sie zu den Einnahmen passen, oder zur Betriebsgröße.

Diese Betriebe wie Steel beschreibt mit 500 oder 1000 Milchkühen und einer güllebetriebenen Biogasanlage mit verkaufsfähiger Abwärme an umliegende Firmen oder Häuser lachen doch über 2 Millionen Schulden während der 80 Kuhbetrieb unter dieser Last zusammenbricht.
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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Falke » Mo Jan 04, 2016 22:02

Einige themenfremde Beiträge ("Flüchtlinge") gelöscht ...

Bitte das Thema sauber halten!

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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon wespe » Mo Jan 04, 2016 22:23

julius hat geschrieben:Schulden bei derzeit geringen Zinsen sind kein Problem solange sie zu den Einnahmen passen, oder zur Betriebsgröße.

Diese Betriebe wie Steel beschreibt mit 500 oder 1000 Milchkühen und einer güllebetriebenen Biogasanlage mit verkaufsfähiger Abwärme an umliegende Firmen oder Häuser lachen doch über 2 Millionen Schulden während der 80 Kuhbetrieb unter dieser Last zusammenbricht.

Das ist Blödsinn, Schulden sind und bleiben Schulden. Egal wie groß der Betrieb ist, bei zwei Mill. kann keiner mehr lachen. Das einzige ist vll, das eine Bank einen Kleinbetrieb eher verrecken lässt als einen grossen.
Mit freundlichen Stachel
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Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Re: Berufskollegen am Ende - wie kann man helfen ?

Beitragvon Lonar » Mo Jan 04, 2016 22:32

julius hat geschrieben:güllebetriebenen Biogasanlage mit verkaufsfähiger Abwärme an umliegende Firmen oder Häuser


Die Anlage hat im Winter genug damit zu tun sich selbst und das Input Substrat zu heizen. Wenn er denn nun wirklich 500 Kühe melken lässt bringt die Wärmerückgewinnung am Milchtank mehr Energie. :mrgreen:
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