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Betriebsumstellung

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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133 Beiträge • Seite 6 von 9 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon sexzylinder » Mo Dez 10, 2018 20:06

also ich denke es müssen unbedingt die Viecher vom Hof.
Stall umbauen...kein Platz...ungeeignete Altgebäude...Flächen nicht am Hof bzw. nicht arrondiert und/oder klein.
Und dann bei den Preisen (fürs Bauen und für Landwirtschaftliche Erzeugnisse)...ist ein vernünftiger Umbau nicht wirtschaftlich.
Acker bewirtschaften und Heu verkaufen wenn es geht.

Ich würde möglichst alles an Subventionen mitnehmen was zu bekommen ist (Naturschutz, Ackerlebensräume...), ich weiß nicht was es bei euch gibt. Vielleicht ist Öko auch möglich...glaube aber man braucht dafür auch Viehzeug.

Wenn unbedingt Tiere bleiben müssen, dann würd ich auf Mutterkuh gehen. Anzahl möglichst gering damit die Arbeit nicht zu viel ist und es Freude macht. Oder grade so hoch das man Öko-Geld bekommen kann. Alles möglichst Preiswert gestalten. Vielleicht kommst dann +- 0 raus oder mit leichtem Überschuss (glaub ich eher nicht dran).

Ohne den Betrieb zu kennen...schwer...

Ich mache auch Nebenerwerb. Habe keine eigenen Viecher, nur einen Hund. Gefällt mir sehr gut. Schon der Gedanke an die Anschaffung eigener Tiere (egal ob Rind/Pferd/Ziege...egal) verursacht mir schon Bauchschmerzen.
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Caseih644 » Mo Dez 10, 2018 21:35

Guten Abend
Ich hab nochmal gemessen. Deckenhöhe ist an der niedrigsten Stelle 2,50m. Mit wie viel Platz rechnet ihr in einem Laufstall/ Tier ?

@Lonar
Danke für die BZA.
Ich werde natürlich den Achitekt auch mal auf einen Neubau ansprechen, wenn er sich den alten Stall ansieht. Ich befürchte allerdings schon, dass die Baukosten/ Tierplatz bei einer Umbaulösung auf einem ähnlichen Niveau sein werden als bei einem „günstig“ gebauten Neubau.

@stulli
Danke nochmal für den Nachtrag. Super das du die Nachteile bzw.die leichten Schwächen auch erwähnt hast.

@sexzylinder
Tiere müssen auf dem Betrieb bleiben. Von den Mukus bin ich ehrlich gesagt aufgrund der Flächen etwas abgekommen.

@ Lonar
Gibt es so eine BZA auch über Färsenmast?

MFG
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Hofer_Pörndorf » Di Dez 11, 2018 12:51

In der Topagrar Dezember 2018 Spezialteil Rind ab Seite R26 ist ein Artikel, wo sich mit "gut und günstigen" (Umbau-)Lösungen für Mutterkuh oder auch Rindermastställe beschäftigt wird. Für dich sicher interessant zu lesen!
Hofer_Pörndorf
 
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon sexzylinder » Di Dez 11, 2018 16:51

wie ist eigentlich der Standort?
Liegt der Betrieb im Dorf? Nachbarn/Häuser nebenan? Keine Fläche am Haus?
sexzylinder
 
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Qtreiber » Di Dez 11, 2018 16:55

sexzylinder hat geschrieben:wie ist eigentlich der Standort?
Liegt der Betrieb im Dorf? Nachbarn/Häuser nebenan? Keine Fläche am Haus?

so eine Frage nach 6 Seiten..... :roll:
Lesen hilft manchmal. :wink:
Qtreiber
 
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon sexzylinder » Di Dez 11, 2018 18:23

Qtreiber hat geschrieben:
sexzylinder hat geschrieben:wie ist eigentlich der Standort?
Liegt der Betrieb im Dorf? Nachbarn/Häuser nebenan? Keine Fläche am Haus?

so eine Frage nach 6 Seiten..... :roll:
Lesen hilft manchmal. :wink:



hab ich was übersehen? Ich schau nachher nochmal...
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Caseih644 » Di Dez 11, 2018 20:57

Guten Abend
@ Hofer Pörndorf
Danke sehr für den Hinweis, werde mich bemühen das Heft zu bekommen.

@sexzylinder
Habe ich in einem Beitrag mal was zu geschrieben.
Ist aber so wie du es schon geschrieben hast, kein Platz und mitten im Dorf.

Ps:
Der Architekt kommt Samstag mal.
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Osceola » Di Dez 11, 2018 21:19

Platzbedarf wenn es vlt mal Bio werden sollte 1m2 pro 100Kg LG . Zumindest war das die Rechnung meiner damaligen Kontrollstelle während meiner Bio Zeit . Aber im Bereich MuKuh lebt es sich damit entspannt .
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Caseih644 » Di Dez 11, 2018 23:31

Lonar hat geschrieben:Hier das könnte für deine überlegungen noch sinnvoll sein.
http://m.lwk-niedersachsen.de/?file=29295
Quelle: Lwk Niedersachsen BZA Bullenmast 16/17
Lass den Architekten auf noch mal grob eine Kostenschätzung für den Neubau machen, die haben Erfahrung und die passenden Programme für eine Kostenschätzung.


Guten Abend nochmal,
Da Bullenmast ja evtl zur Debatte steht, habe ich zu der BZA mal ein paar Fragen an die,die sich damit auskennen.
In der BZA steht zb das die Tiere mit knapp 440 LT und 432kg Schlachtgewicht abgegangen sind (~14,5 Monate). Desweiteren wird darauf hingewiesen das die Zunahmen bei längerer Mast deutlich sinken und auch durch erhöhte Grassilage Anteile (>10%) in der TMR sinken. In wie weit macht sich das bemerkbar? In wie weit gleicht das vermeintlich günstigere Futter/ die günstigere TMR mit höherem Grassilageanteil die Nachteile aus ?
Mein Lehrbetrieb hatte damals auch Bullenmast mit Limousin und hat Sie an einem Metzger vermarktet. Damals haben wir die Absetzer ca nach 8 Monaten in die Endmast umgestallt, mit einer TMR gefüttert die einer Milchviehration ähnlich war, auch vom Grasanteil, und haben die Tiere dann ab 18 Monate an dem Metzger verkauft! Die letzten waren dann ca nach 22 Monaten weg. Schlachtgewichte bewegten sich zwischen 550 bis 650 kg bei den letzten Tieren. Preislich gab es 10 Cent über Wochenblattnotierung. Die meisten Tiere erreichten Klasse U, manchmal sogar E (hab ich selbst nicht glauben wollen, stimmt aber).
Ist eine solche Taktik konkurrenzfähig zur Niedersächsischen Intensivstmast oder nicht zu empfehlen?
Von meinen Flächen sind momentan knapp 8ha Grünland, und 20 ha Ackerland (2 ha Kleegras).


Meine Tiere würden ebenfalls über Metzger vermarktet, genau wie meine Bullen momentan auch. Zur Zeit bekomm ich auch 10 Cent über Wochenblattpreis. Wie es bei Färsenmast aussieht/preislich wäre habe ich noch nicht geklärt.
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon sexzylinder » Di Dez 11, 2018 23:39

auch wenn ich mich damit unbeliebt mache...aber vielleicht sollte es trotzdem geschrieben werden...

Hof im Dorf, keine Flächen am Haus, alte Gebäude mit sehr schwieriger weiterer Nutzung, Nebenerwerb...

Also für mich heißt das 100% Aufgabe der Viehhaltung am aktuellen Standort!
Ich bin gegen vorschnelle Aufgabe der Landwirtschaft. Man kann oft auch noch im Nebenerwerb vorteilhaft wirtschaften. Man kann Extensiv wirtschaften und mit geringem Kosteneinsatz einen kleinen Gewinn oder zumindest eine schwarze Null erwirtschaften und kann sein eigenes Land weiter beackern. Aber es gibt Fälle wo es einfach nicht gut wäre an einen Standort zu investieren wenn die Struktur nicht geeignet ist.

Hier in der Nähe gab es in den letzten Jahren einige Möglichkeiten einen Betrieb/Resthof am Ortsrand oder sogar außerhalb zu übernehmen.
Land am Stall. Keine Nachbarn. Geeignete Gebäude. Alles vorhanden. Den alten Betrieb mit der Planierraupe bearbeiten und Bauplätze vermarkten= neuer Standort bezahlt. Nur mal als Anstoß...
Weiß natürlich nicht ob ähnliches Szenario bei euch möglich ist und ob vielleicht neue Wohngebäude schon errichtet wurden...

Ich kenne Nebenerwerbslandwirte, die verbrauchen bei halber Fläche ca. 10x so viel Diesel wie ich. Intensive Landwirtschaft= viel Arbeit!
Wenn ich mache was mir Spaß macht sind die am wühlen. Haben am ende aber nicht mehr auf dem Konto. Und wenn ich Lust habe kann ich auch Trecker fahren oder was auf dem Betrieb machen- ich muß aber nicht.
Meine Gedanken drehen sich darum wie ich mit geringstmöglichem Einsatz möglichst viel erreiche. Das nächste ist Umstellung auf Öko, aber ich weiß noch nicht wie ich das mache. Muß dann 0,3? Raufutter fressende Großvieheinheiten halten. Ich will aber nicht!!! Denn es bedeutet Arbeit und bringt nix ein!
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Qtreiber » Mi Dez 12, 2018 7:40

sexzylinder hat geschrieben:Denn es bedeutet Arbeit und bringt nix ein!

Natürlich bringt es was ein : die Ökoprämie. Oder willst du aus "Überzeugung" umstellen ?
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Lonar » Mi Dez 12, 2018 14:13

Seh die BZA nicht als allwissendes Blatt an. ;-)
Du musst dir über deine eigenen Kosten ähnlich wie in der BZA klar werden oder eine realistische Zukunftsplanung für Kosten und Erlöse machen. so bekommst du ein Gefühl dafür wo du dich verbessern musst oder was sich lohnt.
Ich glaube das hast du bist jetzt noch nicht so richtig, ist nicht böse gemeint aber die "günstige" Grassilage und der "teuere" Mais ist das beste Beispiel. Ich kann eine Tonne Trockemasse Maissilage billiger anbauen als eine Tonne Trockemasse Grassilage. Besonders in Wickelballen ist das ein Unterschied.
Aber was dann am Futtertrog stattfindet ist noch wieder eine andere Rechnung, da muss man dann wieder gucken was man ergänzen muss mit Kraftfutter und wie teuer die absoluten Kosten pro Kg Zuwachs sind.
Bei der BZA bin ich auch zb bei den Schwarzbunten Kälbern erschrocken im Durchschnitt 10% Verluste bis zum fertigen Mastbullen gehen gar nicht...
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Caseih644 » Mi Dez 12, 2018 16:49

Guten Tag
@sexzylinder
Also bei mir machst du dich wegen deiner Meinung nicht unbeliebt, auch wenn ich sie nicht teile.
Aus deinem Betrag ist eben offensichtlich zu erkennen das Tiere für dich eher Fluch als Segen sind. Das ist bei mir und meiner Familie anders, deshalb möchten wir weiterhin Tiere halten.
Das einzige was sich verändern soll ist die hohe Arbeitsintensität zur Zeit, die momentan leider nicht mehr zu meinem Haupterwerb passt.
Deshalb die Betriebsumstellung. Wenn es nur ums Schlepper fahren ginge bräuchte ich keine Landwirtschaft.
Umsiedeln was den kompletten Standort betrifft ist in unserem Fall keine Option, da wir unser Haus vor ein paar Jahren erst komplett renoviert haben.

@Qtreiber
Aus Überzeugung an der Ökoprämie :wink:

@Lonar
Ich denke ich kann meinen Betrieb von den Kosten momentan wenn überhaupt nur schlecht mit den Betrieben in der BZA vergleichen. Mein Geld kommt in erster Linie von den Kühen. Die Bullen mäste ich momentan eher nebenbei und habe dadurch auch keine Kosten im Blick dafür (das wird aber egal ob Färsenmast oder Bullenmast dann natürlich anders gehandhabt :klug: )
Das mit der „billigen Grassilage“ war so gemeint, das Sie bei mir auf dem Betrieb zur Verfügung steht und ich keine große Alternative dazu habe. Die meisten der Grünlandflächen befinden sich da, wo Ackerbau nicht dargestellt werden kann aus unterschiedlichen Gründen. Dafür bezahl ich für diese Flächen eben kaum Pacht.

Da mir natürlich vernünftige Zahlen dafür fehlen, wäre ich über eure Erfahrungen sehr dankbar. Vielleicht gibt es ja jemanden der gute Zahlen zum Vergleich hat und ähnlich füttert wie mein Lehrbetrieb, oder aber zumindest unterschiedlich zu den BZA Betrieben. Wäre euch sehr dankbar.
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon spaßvogel » Mi Dez 12, 2018 20:10

Bist du wirklich noch im Dorf mit deiner Betriebsstätte ?
Dann lass es und hör auf mit der Viehhaltung !
Ich komm viel rum ,kenne viele Landorte /Dörfer und Viehhaltung im Dorf ist was ganz ganz seltenes geworden .
Und die die sowas noch haben haben nur noch Ärger mit den Nachbarn ,wegen Gestank , Fliegen usw .
Und dann sehr viele Augen die auch mal was sehen was ihnen nicht gefällt .
Mit Viehhaltung im Dorf bist du nur noch ein Buhmann .

Im Außenbezirk ist es natürlich wieder etwas anderes .
Kritik an meinen Beiträgen ausdrücklich erwünscht .
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Lonar » Mi Dez 12, 2018 20:21

Hier ein Link von der Lfl Bayern.
https://www.lfl.bayern.de/ite/rind/023307/index.php

Grassilage ist ja auch ein weiter Begriff. Ein junger erster Schnitt hat mehr Energie und Protein als ein holziger Aufwuchs aus einem Naturschutzgebiet.
Am besten kannst du meiner Meinung nach die Ration für die Mastbullen in jedem Mastabschnitt mit deinen Silagewerte durchrechnen und passend ergänzen. Dadurch würden sich ja die Futterkosten einigermaßen abschätzen lassen.
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