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Betriebsumstellung

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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133 Beiträge • Seite 5 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon DWEWT » Fr Dez 07, 2018 13:38

Manfred hat geschrieben:@DWEWT: Hast du es denn versucht?

Ich will eine wirtschaftliche Mutterkuhhaltung. Also brauche ich eine Herde, die für mich arbeitet, statt umgekehrt.

Zu viel Milch ist auch so ein Fehler, geboren aus der einseitigen Fixierung auf hohe Absetzergewichte.

Unter dem Strich zählt nicht ein hohes Gewicht des einzelnen Absetzers, sondern Kosten und Erlös der gesamten Herde.
Kein Getreidezüchter würde auf einen hohen Ertrag der Einzelpflanze oder auf mögl. große Einzelkörner statt auf den Ertrag pro Hektar selektieren.


Nein, versucht habe ich es nicht, es ist allerdings aus Versehen schon gelegentlich passiert. Dabei konnte ich feststellen, dass ohne mind. 8 bis 10-wöchige Laktationsunterbrechung, das Absetzergewicht des nächsten Kalbes um mind. 10% geringer war als unter Normalumständen.
In einem geschlossenen System, kann es eigentlich überhaupt nicht "zuviel" Milch und somit zu schwere Absetzer geben. Wer Absetzer für den Markt produziert, muss sich allerdings gewichtsmäßig auch am Markt orientieren.
Der Erlös der ganzen Herde ist lediglich die Summe der Einzelergebnisse! Wer immer nur die Gesamtheit betrachtet, wird nie eine gute Herde und auch nie einen guten Getreidebestand haben. Wie will man auf einzelne besonders gute Individuen selektieren, wenn man immer nur die Summen betrachtet?
Natürlich setzen Getreidezüchter auf die besondere Leistungsfähigkeit einzelner Pflanzen, um dann über die Vermehrung dieser Individuen, zu einer besonders hohen Leistungsfähigkeit des gesamten Bestandes zu kommen?
Übrigens arbeite ich gern für meine Rinder. Ihre recht außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und Leistung, sind mir Lohn genug für meinen Aufwand. Wer denkt, dass man Mukus einfach so nebenbei halten kann, wird auch entsprechende Leistungen erzielen. Da stellt sich dann schnell die Frage, ob das wirtschaftlich überhaupt Sinn macht.
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Caseih644 » Fr Dez 07, 2018 14:17

emskopp33 hat geschrieben:Wenn du von ca. 100k ausgehst für das Gebäude, sowie ca. 40k für Arbeitsmaschinen mag sich das decken, aber was ist mit benanntem Bau einer genehmigungsfähigen Siloplatte + Lagerstätte für den Mist bzw. die Gülle?

@ emskopp33
Ich glaub ich hab mich falsch ausgedrückt. Ich kalkuliere momentan bei einem Neubau mit 80-100 k an Kosten für den Unterbau die Halle und die Erweiterung um ein Feld für eine überdachte Mistplatte. Wenn die Mistplatte überdacht ist benötigt man nach Aussage vom Amt (LLH) keine Jauchegrube. Andere Maschinen brauche ich dann erstmal nicht (vllt einen gut gebrauchen Mischwagen oder sowas für die Mast)
Eine Siloplatte für Mais ist dann nicht dabei. Die Baukosten könnten gefördert werden.
Bei einem Umbau denk ich wird es mindestens 30k kosten ( Anbindungen,Futtergänge raus, Boden angleichen, Scheune betonieren, Decken wenn es überhaupt geht stützen um Mauern einzureißen für Fressgitter, Lüftung muss rein usw.....und ich denk das wird eng ) und 10k kostet mindestens ein gebrauchter Hoflader den ich dann zum misten brauche.

@ Lonar
Der Stall ist im Bereich der Kühe 6m breit und insgesamt innen 22,5 Meter lang. Im oberen Bereich des Stalles wo die Bullen stehen ist er 12 m breit. Der Umbau Aufwand wird hoch sein da geb ich dir recht und kostenmäßig tue ich mich schwer das einzuschätzen auch wenn ich ne Zahl im Kopf hab. Es ist eben Altbau aus Ende der 70er. Ob man da überhaupt was an den Wänden verändern kann wegen dem Heuboden kann ich nicht einschätzen und es kommen sicher noch Probleme bezüglich neue Wasserleitungen legen usw dazu. Ein Umbau zum Schweinestall ist denke auch nicht möglich weil die Decke zu niedrig ist.


@Fassi
Wie viel Geld vom Erlös ziehst du denn für die Muku ab?

@spaßvogel
Ich weiß nicht wie du das mit dem selbst ausmästen gemeint hast,ob generell oder auf meinem Fall bezogen, aber sollte es auf meinem Fall bezogen sein wäre bei Mukus die Absetzervermarktung und nicht Ausmast in Frage gekommen,weil sonst die Herde zu klein geworden wäre. Aber momentan tendiere ich von meiner Ausgangslage eher zur Mast (so sehen das auch viele von euch wenn ich es richtig gedeutet habe)

@stulli
Silage ist nicht das Problem es geht um die Lagerung von Maissilage (sollte ich Bullenmast machen). Anbaufläche wäre für Mais vorhanden, allerdings rechne ich mit hohen Wildschäden da es der einzige Mais in der Gemarkung wäre. Bei den Jägern mach ich mich dann denke auch nicht beliebt :lol:

MFG
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Fassi » Fr Dez 07, 2018 15:07

In meinem Fall? Naja, die Einnahmen für die Absetzer kenne ich ja und die Prämie würde nach GV zwischen Pferd und Rind aufgeteilt.

Bei Selbstausmast müßte man ehrlicherweise vom Schlachttiererlöß den Fresserpreis abziehen. Das wäre dann der Erlöß für die Muku. Der Absetzer ist ja quasi das Produkt der Mukuhaltung.

Was den Umbau angeht, warum keine einfache Lösung. Den jetzigen Stall so gut es geht entkernen, den Bereich hinter den Schweinen mittels Schleppdach überwachen, so dass entweder mit Holländer oder Frontlader abgeschoben werfen kann und dort den Futterbereich (Fressgitter oder Rundballenraufen) einrichten, so dass der vorhandene Stall als Liegefläche dient. Dann ein paar Öffnungen schaffen, damit die Tiere und ein Hoflader zum Entmisten rein und raus können. So ähnlich hatte das ein Biobetrieb hier um die Ecke einige Jahre für ihre Kühe bis der Platz zu klein wurde. Gut, ist eher ne Lösung für die Mutterkühe, bei Bullen wäre es umständlich mit der Gruppeneinteilung. Oder man müßte auch den Bereich für die Schweine mit dazu nehmen und dann entsprechend aufteilen. Google mal ein wenig auf Schweizer Seiten, da gibt's ein paar elegante Lösungen, wie die alte Anbindeställe zu Laufställen umgebaut haben.

Übrigens kann man Mais mittlerweile auch zu Ballen pressen, könnte im kleineren Rahmen günstiger sein wie ne Siloplatte. Das Pressen bei immer mehr Lohner an, ein paar Dörfer weiter hat sich zB ein Charolaiszuchtbetrieb mit Lohntätigkeiten so eine Presse gekauft und setzt sie soweit ich mitbekommen hab auch überbetrieblich ein.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Manfred » Fr Dez 07, 2018 15:12

DWEWT hat geschrieben:In einem geschlossenen System, kann es eigentlich überhaupt nicht "zuviel" Milch und somit zu schwere Absetzer geben.


Doch. Milch kostet sehr viel Energie/Futter. Mit dem gleichen Futter lässt sich bei weniger Milch durch mehr Kühe idR mehr erzeugen.
Genauso hält es auch der Getreidezüchter. Er selektiert so, dass pro ha der höchste Ertrag raus kommt.
Würde er auf den maximalen Ertrag der einzelnen Pflanze abzielen, dann hätte er am Ende Pflanzen, wo an jeder 500 g Getreide hängen, aber jede Pflanze 1 m2 Platz braucht und der ha dann nur 5 Tonnen liefert.

Wie will man auf einzelne besonders gute Individuen selektieren, wenn man immer nur die Summen betrachtet?

Das ist davon abhängig, wie man gut definiert.
Ich möchte eine gute Entlohnung der eingesetzten Produktionsfaktoren. Deshalb interessiert mich
1) Problemlosigkeit
2) Fruchtbarkeit
3) Effektivität
zu 1) Wer irgendwelche Probleme hat oder macht, der fliegt. Sprich wer Geburtshilfe, Entwurmung, Klauenpflege etc. braucht, nicht von alleine absetzt, irgendwie krank ist, durch Übernervosität oder falsch investierte Intelligenz den Umgang mit der Herde erschwert, wird geschlachtet.
zu 2) Wer aus dem Geburtsrhythmus der Herde fällt, sprich nicht rechtzeitig wieder trächtig wird, wird geschlachtet.
zu 3) Hier interessiert ob Kuh und Kalb beide eine gute Kondition haben und dann das Verhältnis von Absetzergewicht zu Kuhgewicht. Je schwerer der Absetzer im Verhältnis zum Gewicht der in guter Kondition befindlichen Kuh, desto effektiver ist die Kuh.
(Nur auf das Absetzergewicht zu achten und das dazu nötige Gewicht der Kuh zu ignorieren führt im Gegensatz dazu zu immer großrahmigeren, ineffektiveren Kühen.)

Da stellt sich dann schnell die Frage, ob das wirtschaftlich überhaupt Sinn macht.

Ja. Tut es :wink:
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Qtreiber » Fr Dez 07, 2018 15:29

Mal abgesehen davon, dass du m.E. "effektiv" mit "effizient" verwechselst, ein guter Beitrag.

Wichtig ist bei allem unternehmerischen Handeln, was unterm Strich rauskommt, am besten in Relation noch zur eingesetzten Arbeitskraft.
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Manfred » Fr Dez 07, 2018 15:37

Qtreiber hat geschrieben:Mal abgesehen davon, dass du m.E. "effektiv" mit "effizient" verwechselst,


Da hast du recht. Effizient trifft es besser.
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Qtreiber » Fr Dez 07, 2018 15:43

Manfred hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Mal abgesehen davon, dass du m.E. "effektiv" mit "effizient" verwechselst,


Da hast du recht. Effizient trifft es besser.

Ich geb' zu, dass ich, was die deutsche Sprache betrifft, ein Korinthenkacker bin. Bei effizient und effektiv trifft das jedoch nicht zu, weil sie, obwohl ähnlich, unterschiedliche Bedeutungen haben.
Wenn das Ziel ist, am Tag einen Baum zu fällen, ich dies mit der Handsäge mache und am Abend fertig bin, bin ich effektiv = Ziel erreichend.
Wenn ich das mit einer Kettensäge tue, nach 5 Minuten fertig bin und den Rest des Tages in der Hängematte liegen kann, bin ich effizient.
Analog gilt das auch bei Mutterkühen. ;-)
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon DWEWT » Fr Dez 07, 2018 17:19

Sprich wer Entwurmung braucht, wird geschlachtet.


Das ist nur jetzt zu hoch, deshalb bin ich mal raus. Btw, wie hoch ist deine Remontierungsquote?
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Marian » Fr Dez 07, 2018 19:16

Guten Abend die Herren.

Ein spannendes Thema das Manfred sehr am Herzen liegt diskutiert ihr hier, sehr konstruktiv, dass steht außer Frage. Ich möchte euch aber bitten das in einem anderen Thread zu tun.
Caseih644 möchte hier eine Lösung für sein "Problem" finden. Mutterkuhhaltung halt sich nicht als solches heraus kristallisiert; abhaken und weiter im Text.

Ich bedanke mich recht herzlich.

Zum Thema.
Ich betreibe Bullenmast im Nebenerwerb in einigen Altgebäuden. Umbau immer komplett in Eigenleistung. Geht nicht gibt's nicht. 70er lässt schon ganz gute Bausubstanz erwarten, ich habe Gebäude aus den 50-60ern mit dabei. Für 40 Bullen würde ich keinen freistehenden Neubau hinstellen. 40 machen die selbe Arbeit wie 120 im Neubau, da wäre es mir zu dumm für anzufangen. Ich rechne auch immer wieder und trage mich mit dem Gedanken an einen Neubau, jedoch größer. Leider muss ich sagen: mit der Bullenmast in Altgebäuden lässt sich Geld verdienen. Einen Neubau mit Fahrsiloanlage und Fütterungstechnik wirst du aber in der jetzigen Zeit bis zur Tilgung deines Darlehens quersubventionieren müssen...

Ich würde den Altbestand nutzen wenn es im kleinen Rahmen beim Rindvieh bleiben soll.
Entkernen, Tretmist, befahrbarer Futtertisch, Silokamm. Abends halbe Stunde füttern und einstreuen und morgens 15min vorschaufeln und KF geben.


Freundliche Grüße
Der Pradler
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Tom_vom_Berg » Fr Dez 07, 2018 21:52

Manfred hat geschrieben:@

Unter dem Strich zählt nicht ein hohes Gewicht des einzelnen Absetzers, sondern Kosten und Erlös der gesamten Herde.
Kein Getreidezüchter würde auf einen hohen Ertrag der Einzelpflanze oder auf mögl. große Einzelkörner statt auf den Ertrag pro Hektar selektieren.
Viele Mutterkuhhalter machen aber genau das. Die Folge sind große Absetzer und wenig Gewinn.





DWEWT hat geschrieben:
Übrigens arbeite ich gern für meine Rinder. Ihre recht außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und Leistung, sind mir Lohn genug für meinen Aufwand. Wer denkt, dass man Mukus einfach so nebenbei halten kann, wird auch entsprechende Leistungen erzielen. Da stellt sich dann schnell die Frage, ob das wirtschaftlich überhaupt Sinn macht.



Zwei so Unterschiedliche Aussagen aber beide haben für sich sowas von Recht,der Hammer!


Marian Pradler hat geschrieben:Guten Abend die Herren.

Ein spannendes Thema das Manfred sehr am Herzen liegt diskutiert ihr hier, sehr konstruktiv, dass steht außer Frage. Ich möchte euch aber bitten das in einem anderen Thread zu tun
Der Pradler


Da würde ich mich anschließen und entweder den Admin bitten zu verschieben/erstellen oder die Schreiber bitten was aufzumachen. Echt toll das ihr euer Know How aus euren unterschiedlichen Konzepten mit uns teilt,sehr geil.

Beste Grüße
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon stulli » Sa Dez 08, 2018 11:29

Moin, hier mal ein Foto von meinem Stallaufbau und Fütterung.[attachment=0]fütterung 2.jpg[/attachment]
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fütterung 2.jpg
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Nick » Sa Dez 08, 2018 12:38

Mit wieviel MJ rechnest du bei den Schnüren? ;)

Sind Regaltraversen?
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Caseih644 » Mo Dez 10, 2018 10:31

Hallo und entschuldigt bitte das ich mich nicht gemeldet habe, ich war/bin von einer Erkältung heimgesucht und hab das Wochenende nur das nötigste erledigt.

@Fassi
Etwas anbauen hinter dem Schweinestall ist leider nicht möglich. Ich habe bei meiner Skizze mich auf meinen Hof beschränkt und die Nachbar Grundstücke nicht eingezeichnet. Hinter dem Schweinestall sind noch maximal zwei Meter Platz und dann beginnt das Nachbargrundstück, es wurde also weiter zum Nachbar hin gebaut als man es darf, allerdings vom Nachbar ebenso :oops: .

@Marian Pradler
Ich werd mich um einen Architekten bemühen der sich das mit dem Stall mal anschaut. Was nicht gehen wird ist ein Tretmiststall. Deckenhöhe zu niedrig und in L-Form angelegt kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, erst recht im Bereich der Kühe der nur 6 Meter breit ist.
Das das mit dem Neubau (ohne Siloanlage,da ich bei Ballensilage bleiben möchte und mir die Idee Maisballen garnicht so schlecht gefällt,auch wenn ich die Kosten fürs pressen nicht weiß und auch noch keinen Lohner kenn im LDK der das anbietet. Vllt kennt ihr ja einen?) evtl. etwas quersubventioniert werden muss kann schon sein. Wobei ich mich echt frage warum man bei ca 2000€/Tierplatz das nicht erwirtschaften kann mit Bullen oder Färsenmast? :oops:

@stulli
Danke für dein Bild, hab ich auch so noch nicht gesehen .

@Manfred und DWEWT
Eure Beträge sind zwar teilweise etwas am Thema vorbei gegangen, waren aber sehr spannend und fachlich lehrreich. Endlich mal wieder Beiträge die nicht nur in Stammtisch Gerede, Beleidigung und Themen ins lächerliche ziehen geendet sind.

MFG
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon Lonar » Mo Dez 10, 2018 13:22

Hier das könnte für deine überlegungen noch sinnvoll sein.
http://m.lwk-niedersachsen.de/?file=29295
Quelle: Lwk Niedersachsen BZA Bullenmast 16/17
Lass den Architekten auf noch mal grob eine Kostenschätzung für den Neubau machen, die haben Erfahrung und die passenden Programme für eine Kostenschätzung.
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Re: Betriebsumstellung

Beitragvon stulli » Mo Dez 10, 2018 14:54

Hi. Nachtrag zum Bild. Das System ist noch nicht ganz ausgereift. Bei Kleegrassilage klappt es ganz gut, aber sobald es Wiesengras oder reine Grassilage ist, müsste der Durchgang enger sein, da sonst die Silage zu schnell durch rutscht. Das Regal ist z. T. zum Stall kopflastig, sodas dort vlt noch an der anderen Seite irgendwie Ballast angebracht werden müsste.
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