Das gehört aber eigentlich nicht in das Thema aber ich gebe mein Senf auch dazu zu den Tannen. Was Waldmichel sagt stimmt schon. Bei uns, wir sind ja sozusagen Lichtnachbarn, stirbt die Tanne. Auch ich habe den Fehler gemacht und 18/19 Fichten geschlagen in der Annahme daß die auch noch kaputt gehen da ich in dem Bereich schon Käferprobleme hatte. Dann sind mir im Sommer 19 nur Tannen kaputtgegangen. Auch wenn man bei uns sich umschaut sehen die Tannen, mit dem sonnigen Standort schlechter aus als Fichten. Zum Thema Bauholz. Die Tanne hat in der Statik kein Problem. Was ich beobachte ist das sie im sichtbaren Bereich mit der Fichte nicht mithalten kann. Es wird ja immer mehr Holz sichtbar gelassen und die Tanne färbt sich gerne schwarz. Auch regensicheren Bereich. Ich habe 10 Jahre bei der Firma Holz100 gearbeitet und für den sichtbaren Bereich waren halt die Fichten schöner. Tannen haben immer irgendwie Verfärbungen. Zur Haltbarkeit. Die alten Schwarzwald Häuser sind zumeist aus Tannenholz also mit Statik und so kann die Tanne mithalten. Zur Douglasie. Das wird das Holz der Zukunft sein aber auch die geht bei uns kaputt. Douglasie hat den Vorteil daß sie nach der Trocknung sich nicht mehr verzieht. Darum kann man Douglasie auch für viele Bereiche nutzen wo man ansonsten Leimholz braucht. Aber, die Douglasie hat halt ein Problem. Wenn man sie in sehr guten Boden setzt dann wächst die zu schnell und bildet ein dünnen Stamm und wenn dann Schnee oder anderer Druck kommt fällt sie um. Kurz gesagt sehr arbeitsintensiv am Anfang. So das sind meine Erfahrungen
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd "Goethe"
Die Tannen sind halt schnell anfällig für Pilze und Krebsgeschwüre. Auch die Misteln haben sich in den letzten Jahren breit gemacht bei den Tannen und das gibt ihnen dann den Rest.
Aber: bei der Säge in der Nachbarschaft sind sie gesucht. Vor allem Starkholz. Er sägt für zwei Blockhausbauer und die wollen Tannen. Auch Echtle in Nordrach sucht Tannenklötze
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd "Goethe"
Bei mir im Garten am Waldrand, wo sie nicht rauskommen sollen, gehen die Eicheln aber auch die Bucheckern zu gut auf! Jede Menge Wildlinge jedes Jahr in den Blumenbeeten über die ich nicht Herr werde.
Hallo, ich hab heuer mal ein paar Pappel und Erlenstecklinge über den Winter gezogen. Im Wald hab ich Eicheln, Ahorn und Kiefersamen vergraben. Ich bin gespannt.
Morgen werde ich endlich die Fläche fertig haben zum einzäunen...
Hier war die Winde am Rückewagen perfekt. Alles zum Wagen gezogen, aufgeladen und zum Hackhaufen gefahren. Dazwischen auf ganzer Fläche 2-3m hohe Brombeere
Zum Glück musste ich nicht alles platt machen, es blieben viele Eichen, Tannen und Kiefern zwischen Birken stehen.
Auf der freien Fläche wird Douglasie gepflanzt, zwischen den Birken kommen Tannen.
Mittig in dem "Gleis" kommt ne Reihe Tannen. Die kann man in paar Jahren entnehmen und hat genau in der Mitte des Grundstücks den Weg
Hallo H1asl! Brombeeren 2-3m hoch,wie hast du die denn weggemacht,u.wie verwertet? Hast du keine Bedenken,daß die gleich neben dem Wild,das nächste Problem werden?
H1asl, welchen Grund hast du, in die verdichteten Spuren Tannen zu setzen ? Sind die nicht zu empfindlich dafür ? Ich hab für den gleichen Zweck ( Rückegasse, Fahrweg zusetzen ) damit kein Licht mehr in den Bestand kommt, sebstgezogene Hainbuchen und Ahorn gepflanzt. Das gibt in einigen Jahren wenn die Gasse wieder gebraucht wird, wenigstens gutes Brennholz. Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
Das geht damit wirklich gut. Es kommt ein Zaun rum, also Wild kein Problem. Denke aber schon, dass ich die Fläche in den ersten Jahren 3 mal jährlich mähen muss. Sonst ist es wieder ein Urwald...
@Aegro: nicht in die Spur, in die Mitte meinte ich. Ja ich geb dir recht, Tanne ist dafür nicht die erste Wahl, aber der Förster hat beim Antrag etwas großzügig geplant, somit werden mir sicher die Tannen zu viel sein.
Hab noch ein Bild gefunden wo man's einigermaßen erkennen kann
Aus welchen Gründen hast du denn ein solch massives Problem mit Brombeeren? Anhand der Bilder würde ich sagen, weil die Flächen besenrein sind, nicht angepflanzt wurden und NVJ in zu geringem Maße aufkommt. Ist nur eine Vermutung! Solche Flächen gibt es hier nicht, deshalb die Frage.
bevor der Frühling kommt und es wieder anfängt zu wachsen muss noch das abgemähte Schilf aus der Pflanzenkläranlage entnommen werden. Über die Wintermonate diente es als Frostschutzteppich und stand vor dem abmähen letztes Jahr im Oktober über 3 Meter hoch. Da kommt die nächsten Tage mein Bekannter mit dem Rückewagen und ladet mir das Schilf dann auf den Kipper. Dabei kann er noch gleich eine kleine Fuhre Hackmaterial nach Hause fahren.
Gruß
Ecoboost
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Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen.
Das sind mehrere Parzellen, die vor ungefähr 20 Jahren Kahlgeschlagen wurden. Damals dachte man sich wohl, Zaun herum um dann wirds schon wieder. Da aber der Zaun von keinem gepflegt wurde, war dennoch Wild zur Stelle und zerlegte was kam. In der Parzelle war gewiss 15 Jahre lang keiner drin, war schon ziemlich brutal...
Schwiegervater war faul im Holz, das muss ich nun wieder gerade biegen