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Borkenkäfersituation

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Obelix » Do Sep 08, 2022 14:35

Kleinbauer2.0 hat geschrieben: ... Du selbst siehst ja mittlerweile ein, dass es frühere Generationen besser
hätten sein lassen. ...

In 2022 kann man natürlich gut über Entscheidungen, die nach dem Krieg um ca. 1950 in bitterer Armut getroffen wurden,
kritisieren, da man die Ergebnisse kennt.

Kleinbauer2.0 hat geschrieben: ... Seitdem hätte man zumindest schon andere Wälder "hinstellen" können als die Kahlflächen ...

Ist doch auch gemacht worden.
Bei uns in NRW nach Kyrill in 2008. Mischwald "Douglasie, Küstentanne, Eiche, Buche".
Und? Geht auch kaputt, mangels Niederschlag bzw. veränderter Niederschlagsverteilung.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Do Sep 08, 2022 14:37

Obelix hat geschrieben:

Kleinbauer2.0 hat geschrieben: ... Seitdem hätte man zumindest schon andere Wälder "hinstellen" können als die Kahlflächen ...

Ist doch auch gemacht worden.
Bei uns in NRW nach Kyrill in 2008. Mischwald "Douglasie, Küstentanne, Eiche, Buche".
Und? Geht auch kaputt, mangels Niederschlag bzw. veränderter Niederschlagsverteilung.


Alles auf einmal? Im selben Jahr? Durch Borkenkäfer?
Was heute ist, ist heute.
Was morgen ist, das ist erst morgen.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Obelix » Do Sep 08, 2022 14:38

Kleinbauer2.0 hat geschrieben: ... Gibt es da irgenwo hier im Forum Bildmaterial dazu. Im Netz fand ich bisher
immer braune Kahlflächen, nachdem der Harvester die Käferbäume weg hatte. Da war
dann nix mehr, was in der Folge "aus unterschiedlichsten Gründen" hätte kaputt gehen
können.

Dann wirst Du doch tatsächlich mal Deine Stadtwohnung im siebten Stock verlassen müssen,
um Dir das vor Ort anzuschauen.

So, ich muss jetzt raus.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Do Sep 08, 2022 14:39

Obelix hat geschrieben:
Kleinbauer2.0 hat geschrieben: ... Du selbst siehst ja mittlerweile ein, dass es frühere Generationen besser
hätten sein lassen. ...

In 2022 kann man natürlich gut über Entscheidungen, die nach dem Krieg um ca. 1950 in bitterer Armut getroffen wurden,
kritisieren, da man die Ergebnisse kennt.


Ich mahne es deshalb an, weil Du es vorhin so dargestellt hast, als wäre es oberste Bürgerpflicht, alle Empfehlungen des Staates blind umzusetzen.
Jede Entscheidung, jedes Tun aber auch Unterlassen im Wald hat Auswirkungen auf mindestens drei Folgegenerationen. Das sollte jedem Waldbesitzer klar sein und immer präsent sein. Bei jeder Entscheidung. Was pflanze ich. Was entnehme ich. Wann ernte ich. Welchen Wald strebe ich an...
Was heute ist, ist heute.
Was morgen ist, das ist erst morgen.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Do Sep 08, 2022 14:41

Obelix hat geschrieben:
Kleinbauer2.0 hat geschrieben: ... Gibt es da irgenwo hier im Forum Bildmaterial dazu. Im Netz fand ich bisher
immer braune Kahlflächen, nachdem der Harvester die Käferbäume weg hatte. Da war
dann nix mehr, was in der Folge "aus unterschiedlichsten Gründen" hätte kaputt gehen
können.

Dann wirst Du doch tatsächlich mal Deine Stadtwohnung im siebten Stock verlassen müssen,
um Dir das vor Ort anzuschauen.

So, ich muss jetzt raus.


Unweit von mir ist ja der Nationalpark Bayerischer Wald. Auch dort hat der Käfer riesige Flächen Fichtenwald vernichtet. Aber mittlerweile zeigt sich halt auch, dass Wald auch anders geht.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Do Sep 08, 2022 14:43

"Der Borkenkäfer ist nicht die Ursache, sondern die Folge des Waldsterbens aufgrund von Luftverschmutzung, Bodenversauerung, und hohen Temperaturen im Zuge des Klimawandels sowie unnatürlicher Monokulturen und gleichaltriger Wälder. Die starke Borkenkäfervermehrung, die ein Teil der Bevölkerung der Nationalparkverwaltung ankreidet, ist schlicht menschengemacht."

Quelle:
https://www.bund-naturschutz.de/ueber-u ... tionalpark
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Was morgen ist, das ist erst morgen.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Obelix » Do Sep 08, 2022 14:47

Kleinbauer2.0 hat geschrieben: ... Ich mahne es deshalb an, weil Du es vorhin so dargestellt hast, als wäre es oberste
Bürgerpflicht, alle Empfehlungen des Staates blind umzusetzen. ...

1. Ich bin demokratisch erzogen und stehe hinter der Demokratie.
2. Ich bin sozial und kein Egoist.

Kleinbauer2.0 hat geschrieben: ... Jede Entscheidung, jedes Tun aber auch Unterlassen im Wald hat Auswirkungen auf
mindestens drei Folgegenerationen. Das sollte jedem Waldbesitzer klar sein und immer präsent sein. Bei jeder
Entscheidung. Was pflanze ich. Was entnehme ich. Wann ernte ich. Welchen Wald strebe ich an...


Ich habe den Eindruck, dass Du Waldbesitzer für sehr dumm hältst, selbst aber auch nur sehr kurz denkst.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Do Sep 08, 2022 14:52

Obelix hat geschrieben:
Ich habe den Eindruck, dass Du Waldbesitzer für sehr dumm hältst, selbst aber auch nur sehr kurz denkst.


Ich halte es für dumm, wenn man nun angesichts des Scherbenhaufens "jammert", wenn man zu gegebener Zeit hätte agieren können.
Was heute ist, ist heute.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Do Sep 08, 2022 14:55

Obelix hat geschrieben:
Kleinbauer2.0 hat geschrieben: ... Ich mahne es deshalb an, weil Du es vorhin so dargestellt hast, als wäre es oberste
Bürgerpflicht, alle Empfehlungen des Staates blind umzusetzen. ...

1. Ich bin demokratisch erzogen und stehe hinter der Demokratie.


Einer der Grundpfeiler einer Demokratie ist es doch, dass man eben selbst frei entscheiden kann. Das, was Dir offenbar gut gefällt, ist mehr der planwirtschaftliche Gedanke. Der Staat gibt vor, was zu tun ist und der Bauer befolgt es stupide. Aber das hat nix mit Demokratie zu tun. Zumindest nicht mit Demokratie, wie ich sie verstehe.
Was heute ist, ist heute.
Was morgen ist, das ist erst morgen.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Do Sep 08, 2022 15:20

Mit jedem Post zeigst du, dass du fern bist von jeglicher Ahnung.
Die staatlichen Förter sind immer schon studierte Leute gewesen. Was soll ein kleiner Waldbauer dagegen argumentieren, wenn ihm der Förster Ratschläge gibt? Er wird schon Recht haben, denn er beschäftigt sich ja beruflich mit diesem Thema.
Obendrein läuft jede Förderung immer über den zuständigen Förster. Und ohne sein Einverständnis gibt es niemals eine Förderung.

Nebenbei: Kleinbauer, lern du bitte erst mal korrekt zitieren. Du hast jetzt mehrfach auf den letzten zwei Seiten Zitate unter meinem Namen gebracht, die aber nicht von mir sind. Wie machst du dass? Ist mir jetzt zu mühsam, die hier aufzuführen. Ich hasse die multiplen Zitate. Kann ich aber auf Wunsch machen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Do Sep 08, 2022 15:27

Kormoran2 hat geschrieben:Mit jedem Post zeigst du, dass du fern bist von jeglicher Ahnung.
Die staatlichen Förter sind immer schon studierte Leute gewesen. Was soll ein kleiner Waldbauer dagegen argumentieren, wenn ihm der Förster Ratschläge gibt? Er wird schon Recht haben, denn er beschäftigt sich ja beruflich mit diesem Thema.
Obendrein läuft jede Förderung immer über den zuständigen Förster. Und ohne sein Einverständnis gibt es niemals eine Förderung.

Nebenbei: Kleinbauer, lern du bitte erst mal korrekt zitieren. Du hast jetzt mehrfach auf den letzten zwei Seiten Zitate unter meinem Namen gebracht, die aber nicht von mir sind. Wie machst du dass? Ist mir jetzt zu mühsam, die hier aufzuführen. Ich hasse die multiplen Zitate. Kann ich aber auf Wunsch machen.


Erstaunlich, welche Obrigkeitshörigkeit hier anzutreffen ist...Nur weil jemand studiert hat, weiß er alles automatisch besser? Hab selbst genug studiert in meinem Leben und kann mit Fug und Recht behaupten, dass gesunder Menschenverstand jedes Studium um Welten schlägt.

Bei genauer Betrachtung wirst Du sehen, dass ich IMMER korrekt zitiere.

Gerne kannst Du mir aber die "mehrfachen" falschen Zitate aufzeigen, dann würde ich die ggf. korrigieren.
Was heute ist, ist heute.
Was morgen ist, das ist erst morgen.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon langholzbauer » Do Sep 08, 2022 15:46

Kleinbauer2.0 hat geschrieben:"Der Borkenkäfer ist nicht die Ursache, sondern die Folge des Waldsterbens aufgrund von Luftverschmutzung, Bodenversauerung, und hohen Temperaturen im Zuge des Klimawandels sowie unnatürlicher Monokulturen und gleichaltriger Wälder. Die starke Borkenkäfervermehrung, die ein Teil der Bevölkerung der Nationalparkverwaltung ankreidet, ist schlicht menschengemacht."

Quelle:
https://www.bund-naturschutz.de/ueber-u ... tionalpark

Eigentlich wollte ich mich aus der hitzigen. Diskussion raus halten.
Aber ich schaffe es nicht.

In vielen Regionen hätte die Käferplage nicht diese Ausmaße annehmen müssen, wenn rechtzeitig bis ins Frühjahr 2019 mit den durchaus vorhandenen Instrumenten , Forstschädenausgleichsgesetz und schnelle Förderung der Aufarbeitung etc. , eingegriffen worden wäre.
Das Ausmaß ist eine Folge davon, dass der Waldbesitz wisentlich im Stich und der Profitgier der Großsäger ausgeliefert wurde!
Plötzlich hatten diese und die Politik vergessen, warum zum Aufbau ihrer Anlagen über 50% der Invetitionen aus Fördermitteln bestand und kauften ihr Rohholz in Pl, CZ oder Hu, weil es dort noch billiger war.
Richtig aktiv wurde die Politik erst ' 20 oder '21 mit der Bundeswehr im Wald. :lol:
Aber da war das Problem schon komplett unbeherschbar.
@Obelix hat völlig Recht.
Käfer ist immer da und gehört selbstverständlich zum Ökosystem.
Er sorgt eben dafür, dass gestresste Bestände schneller abgehen um Platz für eine neue Waldgeneration zu machen.
Aber D.ist ein dicht besiedeltes Land, welches sich die natürlichen Zyklen der Waldentwicklung nicht wirklich leisten kann!
Wo plötzlich kein Wald mehr auf den Gebirgen steht, kommen demnächst massive Probleme auf die Siedlungen und Gewässer zu, die deutlich mehr kosten werden, als ein rechtzeitiges Eingreifen 2019! :klug:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Do Sep 08, 2022 15:55

Hab selbst genug studiert in meinem Leben und kann mit Fug und Recht behaupten, dass gesunder Menschenverstand jedes Studium um Welten schlägt.


Du, ja, du hast heute studiert und dir wurde eigenständiges Denken beigebracht. Ich habe aber vom 18. und 19. Jahrhundert gesprochen. Da gingen die Waldbauern kaum einmal auf irgendeine Schule und der Förster war die Obrigkeit. Oft hatte der Förster sogar die Befehlsgewalt über die Waldarbeiter wenn der Eigentümer den Wald durch einen Förster betreuen liess.

Falsche Zitate zeige ich dir heute abend, habe jetzt nicht die Zeit dazu.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon DMS » Do Sep 08, 2022 16:41

Ich bin mir sicher, dass es -wie in der Politik- deshalb so viele "Mißverständnisse" gibt, weil die meisten von ihrer Situation "vor Ort" ausgehen und daraus schließen, es ist überall so.
Das ist es aber nicht, siehe Bild. Es ist eine Baumreihe entlang eines Feldweges, vor ca. 2 Wochen aufgenommen. So sehen die angeblich klimaresistenten Laubbaumarten aus. Es gibt noch schlimmere Abschnitte, das war aber nicht mein Ziel, das Schlimmste festzuhalten.

Wie Obelix berichtet, erwischt es bei ihm sogar Jungbäume, das hab ich bei uns (noch ?) nicht beobachten können, ich sollte auch mal wieder verreisen, hab aber zu viel zu tun. Wir hatten heuer rießen Glück, weil der Himmel öfter bewölkt war und deshalb die Verdunstung nicht extrem hoch war, dennoch sind die Schäden wegen fehlendem Regen massiv. Nicht auszudenken, wenn eine 3 monatige wolkenlose Phase dazukäme. Ich denke Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte......
Dateianhänge
IMG-20220822-WA0004.jpg
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan.
Es braucht weder Herrn noch Knecht, dann ist die Welt gerecht.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Oberdoerfler » Do Sep 08, 2022 17:18

langholzbauer hat geschrieben:In vielen Regionen hätte die Käferplage nicht diese Ausmaße annehmen müssen, wenn rechtzeitig bis ins Frühjahr 2019 mit den durchaus vorhandenen Instrumenten , Forstschädenausgleichsgesetz und schnelle Förderung der Aufarbeitung etc. , eingegriffen worden wäre.
Das Ausmaß ist eine Folge davon, dass der Waldbesitz wisentlich im Stich und der Profitgier der Großsäger ausgeliefert wurde!

Nein. Die Käferplage wäre nur durch massivsten Einsatz von Insektiziden aufzuhalten gewesen. Das wäre gesellschaftlich niemals durchzusetzen gewesen. Das Forstschädenausgleichsgesetz ist nur dafür da, Verwerfungen am Holzmarkt zu regulieren. Gegen die Käferplage hätte es nichts geholfen. Während der Hochzeit der Käferkalamität waren ALLE verfügbaren Maschinen und Personal im Einsatz. Es war nirgendwo Aufarbeitungskapazität vorhanden. Auch das Ausland hatte die gleichen Probleme. Und obwohl alles an der Leistungsgrenze lief, breitete sich der Käfer weiter aus. Der Waldbesitz wurde niemandem ausgeliefert. So weit denkt in der Politk keiner. Schon gar nicht so schnell. Die dachten 2019 und 2020 noch alle "Das hat sich im nächsten Jahr erledigt." Und so wurde gehandelt.
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