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Borkenkäfersituation

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Westerwälder » Do Sep 08, 2022 18:11

Der Herr Kleinbauer, vorher mal Kreuzirgendwas zieht jetzt hier die gleiche Aufregernummer durch wie bisher im „Schweinepreis nächste Woche“ Thema. Hoffentlich gehts schnell vorbei.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Falke » Do Sep 08, 2022 19:21

Ich schlage vor, einfach nicht auf die Einwürfe vom Kleinen Kreuzi einzugehen - irgendwann verliert der ganz ohne Echo dann die Lust zu rufen ...

-----------

Ich war letzten Samstag auf der Internationalen Holzmesse in Klagenfurt bei einem Vortrag auf Einladung der Landwirtschaftskammer.
Es ging, no na, um den Klimawandel und um den Umbau der Wälder http://www.klimafitterwald.at

Insgesamt haben mich die Vortragenden eher ratlos zurückgelassen: Was soll ich tun?

Ich hatte die letzten Jahre sehr wenig Käferbefall, meine Waldstücke sind (immer schon) ein Plenterwald, ich entnehme nur Einzelbäume, brauche nicht flächig nachpfanzen.
Ich habe die letzten 17 Jahre aus den knapp 8 ha knapp 2000 FM Sägerundholz und Brennholzrohmaterial entnommen. Der (Misch-)Wald ist kaum merkbar lichter geworden.

Soll ich jetzt (vom Harvester) alle Fichten (und auch die Kiefern) niedermachen? "Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben". Oder weiter wie gehabt Jahr für Jahr die erntereifen
und die sichtbar kränkelnden Bäume entnehmen? Und im ersten Fall dann auf die Kahlflächen teures (und dennoch fragliches) Pflanzmaterial aus den Baumschulen pflanzen?

Ich hatte den Eindruck, dass die "Experten" die Rettung nur noch durch gentechnisch verändertes Saatgut sehen, mit dem sie die Züchtung resistenter Arten zeitlich verkürzen wollen.
Für meinen Geschmack wurden die Namen der Baumschulen, die solches Pflanzmaterial jetzt schon anbieten könn(t)en, zu oft genannt.

In der kurzen auf den Vortrag folgenden Diskussion brachte es einer auf den Punkt: "wir hätten den gewollten Mischwald ohne Verbiß von selbst, wenn (viel) mehr gejagt würde!"
Diese Thematik wurde sofort abgewürgt, "weil wir dann morgen noch (ergebnislos) hier sitzen!"

Und noch was zum Thema Förster und "Staat".
Ich hab' damals mit 50 Jahren den Sprung in die Forstwirtschaft gewagt, weil mir das ein Bereich schien, wo mir niemand dreinredet. Und es redet mir niemand drein. Dafür nehme
ich aber auch keinerlei Förderungen o.ä. in Anspruch. Wenn ich weiter in der Industrie geblieben wäre, hätte ich in der Zeit ein Vielfaches verdient. Selber alles entscheiden zu können
ist aber unbezahlbar. Vater hatte vor Jahrzehnten auf Anraten der Förster einige Flecken mit Fichte bepflanzt. Zwar schon mit Beimischung von einigen Lärchen und Ahorn. Von denen
ist fast nichts aufgekommen - die Fichten sind alle rotfaul. Was ist die Försterei für ein Beruf, anderen Empfehlungen oder gar Vorschriften zu machen, deren Konsequenzen man nicht selber
tragen muss? Ein Förster dürfte mich nur ansprechen, wenn ich bei der Aufarbeitung von Käferbefall säumig wäre! Ich bin aber nicht säumig - und ich habe auf meinen Flächen (fast) keinen Käfer!

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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Westerwälder » Do Sep 08, 2022 19:38

@ Falke, wie groß sind bei Euch die zusammenhängenden Privatwaldflächen? Ich sehe manchmal in unserer Kleinteiligkeit aus der napoleonischen Realteilung einen entscheidenden Nachteil, diese Miniparzellen von manchmal nur wenigen hundert qm lassen sich einfach nicht gut bewirtschaften und man hängt ständig mit irgendwelchen Nachbarschaftsgeschichten im Wald.

Solange du Erfolg hast …. „Never change a well running System“

Unsere Förster sind meist im Staatswald tätig, auch jagdlich aktiv, im Privatwald kommen die nur auf Nachfrage zum Einsatz.

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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Groaßraider » Do Sep 08, 2022 19:39

Falke, ich hab gleich mal die Baumarten Ampel in deinem Link geklickt, als grenznaher Rottaler.. :regen:

_20220908_203444.JPG
Gruß R. M.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Falke » Do Sep 08, 2022 19:54

@Westerwälder
Den meisten (ehemaligen) Bauern gehören hier Waldflächen zw. 5 und 10 ha. Ausreichend für den Brennholzbedarf plus bissle Sparkasse. Mit 20 oder 30 ha ist man schon ein Großer.
Zusammenhängende Parzellen sind selten größer als 5 ha. Ausnahmen sind hier in der Umgebung die Flächen von Gutsbetrieben oder der Kirche. Das sind dann auch mal 200 ha.
Meine 8 ha verteilen sich auf 7 Parzellen mit Flächengrößen zw. 0,5 und 2,5 ha.

Streifenparzellen mit gerade mal 5 m Breite, wie ich sie in Franken gesehen habe, gibt es hier GsD nicht. Mein schmalstes Stück hat immerhin eine Breite von 27 m (bei fast 500 m Länge) ...

@Groaßraider
ja, die Baumampel hab ich auch gleich ausprobiert ...

A. aus Ö.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Do Sep 08, 2022 19:56

Kleinbauer2.0 hat geschrieben:
Kormoran2 hat geschrieben:
Das Hauptproblem sind einfach die Fichten-Monokulturen. Und ja, ich bin bei denjenigen, die das Käferproblem auch für andere Gegenden voraussagen. Aber eben nur für die Fichten-Monokulturen.

Und da muss man sich schon ein Stück weit an der eigenen Nase fassen, wenn man betroffen ist. Oder an die Nase der Vorfahren.
Denn aus Profitgier wurden Wälder "erschaffen", die eben keine Zukunft haben, und beim kleinsten Wind oder Auftreten von Schädlingen zusammenbrechen.
Gier frisst Hirn.


Mir schwillt der Kamm! Die Käfer haben hier auch in den Städten einzelne Fichten befallen. Große Bäume, die jetzt sehr schwer zu beseitigen sind. Der Käfer geht also nicht nur in Monokulturen sondern verbreitet sich flächig über das ganze Land. Natürlich erhält er in den Monokulturen optimale Fortpflanzungsmöglichkeiten. Aber er schlägt eben auch in den STädten oder auch in Mischwäldern zu. Hier im Sauerland gibt es ja kaum große Flächen mit Fichtenmonokulturen. Es gibt auch sehr große Bereiche von Mischwald, hauptsächlich mit Buche und Eiche, durchsetzt mit kleinen Fichtenflächen. Und genau auch diese kleinen Bestände an Fichten werden vom Käfer befallen.

Und wenn ich das Wort "Profitgier" lese und "Gier frisst Hirn", dann weiß ich schon, aus welcher Ecke du kommst. In jedem Betrieb wird die Arbeit im Laufe der Zeit immer mehr optimiert. Wer das nicht macht, scheidet aus dem Wettbewerb irgendwann aus.
Zum Thema Förderung halte ich mich raus. Hab noch nicht einen Cent für eine Anpflanzung vom Staat genommen.

Die Fichte wurde vom Staat durchgedrückt. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon geschrieben habe. Ignoranten wie du, behaupten immer noch ihren Mist von wegen Profitgier. Natürlich steht der Erwerbsgedanke beim Waldbauern im Vordergrund und nicht die Landschaftspflege. Davon kann man die Familie nicht ernähren.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde von der damals hier zuständigen hessisch-darmstädtischen Regierung die Anpflanzung von Fichten gefördert und gefordert. Danach ab Beginn des 19. Jahrhunderts fiel Westfalen an die Preußen, und die förderten den Fichtenanbau kategorisch. Es gab Prämien für jede geschlagene Buche. Die Fichten machten sich ganz großartig, aber du redest nur von Profitgier.
Nach den zwei Weltkriegen war das Volk dankbar, dass mit den Fichten Material für den Wiederaufbau vorhanden war. Von wegen "Gier frißt Hirn". Sagst du das auch über alle Lebensmittelproduzenten?

Wahrscheinlich bist du der Einzige hier, der völlig selbstlos und kostenlos für das Wohl des Staates arbeitet. Mach dich über die ganze Materie erst mal schlau, bevor du solche provokanten Sprüche hier ablässt.


Und wo kommter der Käfer, der in die Städte fliegt, her? Richtig. Aus den Monokultur-Beständen, wo er sich explosionsartig vermehren kann.


Sorry Falke, ich hasse solche Zitatorgien selbst, aber sonst glaubt es der kleine Bauer ja nicht. Kleinbauer hat heute, 13:41 Uhr, mein ganzes Post zitiert und aber einen Satz reingemogelt. Nämlich: "Zum Thema Förderung halte ich mich raus....." Der kann niemals von mir sein, weil wir schon oft Förderung bekommen haben, aber dafür uns ständig dreinreden lassen mußten.
Mehr jetzt nicht mehr zum Kleinbauer und seinen merkwürdigen, haßerfüllten Ansichten.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Falke » Do Sep 08, 2022 20:08

Der User @Kleinbauer2.0 wurde für seine Urheberrechtsverletzung mit dem 'eingepflanzten' Satz in dem Zitat verwarnt!

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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Do Sep 08, 2022 20:19

Gerade höre ich von einem Bekannten aus Oberstdorf, dass dort alle Wiesen und Weiden grün sind. Ein befreundeter Bauer hat schon dreimal Heu geerntet. Das sind natürlich günstige Verhältnisse, auch, was die Käferproblmatik angeht.
Falke, ich würde mit deinem Wald so verfahren, dass du deinen Wald vorsichtig umbaust. Du weißt, wie schlimm es werden kann. Also wäre es doch angebracht, neue Baumarten zu pflanzen und den Austrieb von Fichten-Naturverjüngung zu bremsen. Wenn dann irgendwann auch bei dir die Käfer Einzug halten, bist du bestens aufgestellt. Und gleichzeitig hast du dein Holz vorher noch gewinnbringend vermarkten können. Das ist zwar viel Arbeit in den nächsten Jahren, aber es kommt Geld rein und du bist anschließend gut aufgestellt. Die Alternative wäre einfach weitermachen wie bisher und plötzlich vor einem braunen Fichtenwald zu stehen.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Falke » Do Sep 08, 2022 20:52

Kormoran2 hat geschrieben:Also wäre es doch angebracht, neue Baumarten zu pflanzen ...

Ahorn, Tanne, Lärche und Douglasie gedeihen hier auf dem Schotterboden nicht (gut).
Ich habe schon dutzende Dattelpalmenkerne gesteckt. Nichts. Oder noch nichts ... :mrgreen:

Ich schütze aber jedes hoffnungsvolle und vielverprechende Eichenpflänzchen, das seine Blättchen aus der Krautschicht hervorstreckt
und noch nicht mehrmals verbissen worden ist, so gut es geht mit meinem Einzelschutz aus Holzbrettchen. Oder kleinflächig mit einem Zaun.

Welche Freude, als ich neulich einen schon einen Meter hohen kerzengeraden Ahorn mitten in einer wild wuchernden Buchen-NVJ entdeckt habe!
Hab' den eingehaust und die Buchen ausgedünnt.
Welche Wut, wenn ich entdecke, dass die Endtriebe auch von solchen schon einen Meter hohen und hinter einem Zaungeflecht stehenden Pflanzen
vom überzähligen Rehwild verbissen worden sind!

Ich weiß, das ist Kleinkrämerei ggü. den hektarweisen Neupflanzungen mit einem Dutzend "empfohlener" Baumarten aus der Baumschule. Aber mir gefällt's ...

P.S.: die vom Robert (777) damals 2017 mitgebrachte Küstentanne ist mit dessen Ableben zeitgleich eingegangen. :cry: Nur der unterste Kranz an Ästchen ist noch grün.
Ob die KüTa sich noch derfängt?

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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Do Sep 08, 2022 20:53

Falke hat geschrieben:
Und noch was zum Thema Förster und "Staat".
Ich hab' damals mit 50 Jahren den Sprung in die Forstwirtschaft gewagt, weil mir das ein Bereich schien, wo mir niemand dreinredet. Und es redet mir niemand drein. Dafür nehme
ich aber auch keinerlei Förderungen o.ä. in Anspruch.

Adi



Lieber Adolf,
das deckt zu 100% mit meiner Einstellung. Wieder einmal stelle ich fest, dass wir offenbar Brüder im (Frei-)Geiste sind. :wink:

Mir ist es rätselhaft, wieso man sich für ein paar Euro Förderung derart im Wald dreinreden lässt...
Was heute ist, ist heute.
Was morgen ist, das ist erst morgen.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Do Sep 08, 2022 21:01

Whataboutism in Reinform. :D
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Groaßraider » Do Sep 08, 2022 21:45

Falke hat geschrieben:@Groaßraider
ja, die Baumampel hab ich auch gleich ausprobiert ...A. aus Ö.



Ich lass die Ampel, Ampel sein und plentere weiter, mit allem Beifang was die Natur bietet.
Zuletzt geändert von Groaßraider am Do Sep 08, 2022 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß R. M.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon langholzbauer » Do Sep 08, 2022 22:07

Zwar der falsche Faden,
aber auch plentern braucht ein Mindestmaß an Qualifikation.
Sonst sind die Arbeiten der Altvorderen schneller ruiniert, als eine Monokultur erfolgreich aufgebaut werden kann. :klug:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Sottenmolch » Fr Sep 09, 2022 9:51

Owendlbauer hat geschrieben:
Sottenmolch hat geschrieben:Es nutzt niemandem, wenn im Winter anstatt 130l Regen 350l fallen. Bei nahezu null Verdunstung fließt das ganze Wasser ungenutzt ab.

Mit dieser Aussage gehe ich absolut nicht konform. Gerade die die Niederschläge im Winter sind für die Grundwasserneubildung wichtig. [...]


Muss ich das tatsächlich erklären?
Sottenmolch
 
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Oberdoerfler » Fr Sep 09, 2022 10:21

Sottenmolch hat geschrieben:Owendlbauer hat geschrieben:
Sottenmolch hat geschrieben:
Es nutzt niemandem, wenn im Winter anstatt 130l Regen 350l fallen. Bei nahezu null Verdunstung fließt das ganze Wasser ungenutzt ab.
Mit dieser Aussage gehe ich absolut nicht konform. Gerade die die Niederschläge im Winter sind für die Grundwasserneubildung wichtig. [...]

Ihr habt in gewisser Weise beide recht. Grundwasserneubildung nutzt vielen. Es gibt Regionen, in denen die Grundwasserabsenkung zum Absterben ganzer Wälder geführt hat. Das Hessische Ried zum Beispiel. Auf der anderen Seite ist Niederschlag während der Vegetationszeit natürlich wertvoller, weil die Bäume dann mehr Wasser benötigen. Sorry fürs ungenaue zitieren...
langholzbauer hat geschrieben:aber auch plentern braucht ein Mindestmaß an Qualifikation.

Ich habe zum Plentern nur ein gefährliches Halbwissen, da ich es nie selbst praktiziert habe. Soweit ich weiß, ist man beim Plentern aber insbesondere auf Schattbaumarten angewiesen, sonst bekommt man keine zweite Baumschicht. Dafür kommen aber nur Buche und Weißtanne in Frage. Allein deswegen wäre Plentern schon nicht meine bevorzugt Art der Bewirschaftung. Aber es ist wirklich der falsche Faden...
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