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Borkenkäfersituation

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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4519 Beiträge • Seite 36 von 302 • 1 ... 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39 ... 302
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Sa Mai 11, 2019 19:53

Danke für deine Zustimmung.
Es kommt ja oft noch der Generationenkonflikt dazu, weil es sonst ja zu einfach wäre. Sogar der Altförster, der just kurz nach Kyrill in Pension ging, ging noch ständig mit dem Spruch hausieren: Die Fichte ist der Brotbaum des Sauerlandes. Da gilt es erst mal gewisse innerfamiliäre Gefechte zu führen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon TMueller » Sa Mai 11, 2019 19:57

So viel ha Wald wird von einer einzigen Familie bewirtschaftet? Habe ich das richtig verstanden?
Zuletzt geändert von Falke am Sa Mai 11, 2019 20:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: entkonkretisiert ...
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Westerwälder » Sa Mai 11, 2019 20:04

Warum nicht? In diesem Land werden noch ganz andere ha Flächen von einer einzigen Familie bewirtschaftet.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Sa Mai 11, 2019 20:04

Zumindest hast du es nicht falsch verstanden. Für einen Privatwald ist das relativ groß. Aber im Vergleich mit wirklich großen Privatwäldern ist das eher klein. Es ist eben ein Forstbetrieb. Auf jeden Fall kann ich nur warnen: Es reicht immer noch nicht, um nur davon zu leben.
TMüller bekommt von mir schon die erste Abmahnung. Ich werde bei Falke alle Zitate von Daten zur Löschung beantragen.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Redriver » Sa Mai 11, 2019 20:15

Hallo,
also ich würde jetzt nicht grundsätzlich jeder einzelnen Fichte die Teufelsfraze umhängen. Mir ist schon klar das die über hunderten von Jahren gezüchteten Monokulturen keine Zukunft haben werden, aber sind wir ein mal ehrlich das hatten sie eigentlich noch nie. Die Fichte wird auch noch viele weitere Jahre eine große Rolle in der Waldwirtschaft spielen. Mir ist schon bewußt das sich im Wald welcher zukunftsfähig werden soll etwas ändern soll und auch muß. Aber ich wäre jetzt nicht bereit in den nächsten 10 -20 Jahren alle Fichten platt zu machen. Bei Neuanpflanzungen und Wiederaufforstung sollte auf jeden Fall auf eine gute Mischung geachtet werden, aber ich würde auch wieder Fichte mit ins Sortiment nehmen.
Wir werden es auch nicht schaffen in 10- 20 Jahren unseren Wald zukunftssicher zu machen wenn über hundert und mehr Jahren die Bestände auf Monokultur und ähnliches getrimmt wurden. Aber wir sollten aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und versuchen es besser zu machen. Schlimm wäre es wenn wir gar nichts unternehmen würden denn wir haben auch eine Verantwortung in die Zukunft. Auch müssen wir das Risiko in kauf nehmen das unsere Enkel über uns sagen werden die hatten alle einen Knall.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Westerwälder » Sa Mai 11, 2019 20:18

Vielleicht hilft das zum Verständnis: Die an der Größe des einzelnen Waldbesitzes orientierten Kategorien sind in Deutschland:

Kleinstprivatwald (Größe: unter 5 Hektar)
Kleinprivatwald (Größe: 5 – 200 Hektar)
mittlerer Privatwald (Größe: 200 – 1.000 Hektar)
Großprivatwald (Größe: über 1.000 Hektar)

Ich würde mal behaupten nur von der letzten Kategorie kann eine Familie sicher und gut leben, und dann kommts noch drauf an.....

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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Sa Mai 11, 2019 20:55

So sehe ich das auch. Diese Großprivatwälder sind in der Regel in adligem Besitz. Und da reden wir dann auch mal über 1.000 oder 2.000 ha oder noch viel mehr. Ein Adliger hier in der Nähe behauptet von seinem Wald, er könne von Arnsberg bis Paderborn wandern ohne fremden Grund zu betreten. Sind etwa 90 km.
Au weh, gleich kommt Togra! :D
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Groaßraider » Sa Mai 11, 2019 21:29

Waldbesitzer ist halt zuwenig!
Bewirtschaften!
Aber ist halt eine schöne Story für den Kaufmann :D
Zuletzt geändert von Groaßraider am So Mai 12, 2019 15:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Sa Mai 11, 2019 21:39

Hat mich da gerade ein Fuchs angeschissen? Vogel, komischer du, was weißt du von unserem Wald um dich mit diesem frechen Post hier zu äußern? Willst du behaupten, du beherrscht die Bruchrechnung?
Zweite Verwarnung hier geht an Fuchse wegen Zitat von Daten. Wird der Mod gleich alles löschen.

Ich finde, es reicht auch jetzt, dass ich aus dem Nähkästchen geplaudert habe. Jetzt kommen allmählich die Ratten aus ihren Löchern. Ich werde jetzt selbst löschen und Adi bitten, gewisse Posts ebenfalls zu löschen. Es reicht nun.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Groaßraider » Sa Mai 11, 2019 21:56

K2
Zuletzt geändert von Groaßraider am So Mai 12, 2019 15:59, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß R. M.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon MikeW » Sa Mai 11, 2019 21:57

@Kormi
... war leider zu erwarten, daß das so kommt. Der Lt und speziell das Forstforum ist nicht mehr das, was es vor 7 / 8 und mehr Jahren mal war. Immer wieder "Besserwisserei , Beleidigungen , Belehrungen usw. ..."
Wohl auch deshalb sind viele nicht mehr aktiv hier und fachliche "Gespräche" werden gefühlt weniger

Kormi
Laßt Euch nicht beirren. Ihr müßt und werdet Euren Weg gehen.

Grüße
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Sa Mai 11, 2019 22:03

Es geht auf das Wiener Konkordat zurück, dass Westfalen (und somit das Sauerland) von hessischer Regierung befreit wurde. Gottseidank, sonst würden wir alle hessisch babbeln.
Das bedeutete gleichzeitig, dass die Preussen hier Einzug hielten. Sie sorgten erstmal für Ordnung :D , indem sie Regierungsbezirke und Landkreise einrichteten. Und mit dem Landkreis Arnsberg wurden entsprechende Amtsträger installiert. Die preussische Forstwirstschaft hielt Einzug und mit ihr eine streng wirtschaftliche Ausrichtung des Waldes.

Hier im Dorf gibt es noch Alte, die berichten, dass in ihrer Jugend (30er Jahre) Prämien gezahlt wurden für abgeholzte Laubwälder für die statt dessen Fichten Monokulturen gepflanzt wurden. So ist der Lauf der Zeit. Und die Waldbauern sind sowieso immer die Doofen.

Zu fachlichen, sachlichen Gesprächen bin ich gerne bereit. Und dass Fehler gemacht wurden kann ich nicht ausschließen. Aber was nützt es, auf dem Uropa herumzuhacken? Ich bin überzeugt, dass Jeder nach bestem Wissen gehandelt hat.
Zuletzt geändert von Kormoran2 am So Mai 12, 2019 17:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Groaßraider » Sa Mai 11, 2019 22:18

Wirtschaftswälder sind bis heute von Sturm und Käfer weit weniger betroffen!
Wenn dann die Jagd noch passt kann man schon in die Zukunft schaun.
Zuletzt geändert von Groaßraider am So Mai 12, 2019 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Kormoran2 » Sa Mai 11, 2019 22:25

Für andere Interessierte: Hier waren ständig 2-3 fest angestellte Waldarbeiter. Der Wald wurde insofern gepflegt, als dass ständig, jahrzehntelang nur investiert wurde.
Zuletzt geändert von Kormoran2 am So Mai 12, 2019 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Borkenkäfersituation

Beitragvon Groaßraider » Sa Mai 11, 2019 22:37

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