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Brüssel und der Milchmarkt

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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161 Beiträge • Seite 5 von 11 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 11
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Beitragvon schakschirak » So Jan 25, 2009 21:45

xyxy hat geschrieben:Das nur noch 20% übrigbleiben sollen ist doch die Idee von Schak!
.


Aha, deshalb will ich einen höheren Milchpreis im Gegensatz zu dir, wie passt das zusammen ? :roll:

xyxy
lies doch mal selber Deine letzten ca. 20 Beiträge im Rindertreff oder hier durch, da kann jedes Kindergartenkind deine Einstellung erkennen.
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Beitragvon xyxy » So Jan 25, 2009 21:54

Nun ja! Ich werd doch meine persönliche Einstellung hier nicht im Netz
kundtun.
Ich darf doch auch hoffen, dass ihr im richtigen Leben nette Milchbauern
seid, ....oder? :oops:
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Beitragvon LW.BW. » So Jan 25, 2009 22:02

xyxy hat geschrieben:Nun ja! Ich werd doch meine persönliche Einstellung hier nicht im Netz
kundtun.
Ich darf doch auch hoffen, dass ihr im richtigen Leben nette Milchbauern
seid, ....oder? :oops:


Brauchst du auch nicht "Meinungsfreiheit" nur ob manche Meinungen (ich sag mal nicht richtig sind) ist die andere Frage. Und außerdem hätten wir so nichts zu diskutieren.
Es wird sowieso kommen wie es kommt und irgendwie geht es immer weiter,
die Frage ist nur wie :?:
und nett ist bei mir die Anette :roll:
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Beitragvon H.B. » Mo Jan 26, 2009 14:02

schakschirak hat geschrieben:meine Worte, Zeitpunkt und Forderungen waren Unfug :wink:

Ok, wenn du das selber so siehst?


schakschirak hat geschrieben:der xyxy wäre froh wenn 95% der Milchviehhalter morgen pleite wäre, so kommts zumindest rüber, denn 80 % sind ja zuwenig :roll:

Unbestritten ist, daß es doppelt zuviele gibt, nur wenige weltweit sind bereit, Platz zu machen.
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Beitragvon schakschirak » Mo Jan 26, 2009 20:45

meine Worte, Zeitpunkt und Forderungen waren Unfug :wink:
Ok, wenn du das selber so siehst?


Hubert, wir waren uns Doch einig, daß die Forderungen D-weit des ersten Streiks an Anankasmus grenzten, obwohl Du ihn auch unterstützt hast. :roll:


Unbestritten ist, daß es doppelt zuviele gibt, nur wenige weltweit sind bereit, Platz zu machen.


Kommt jetzt auf die jeweilige Zukunftsvision an.
Vorausgesetzt, bei einem zukünftigen schlechten Preisniveau gibt es zuviel Betriebe mag sein, da die übrigbleibenden weiter kräftig wachsen müssen, um ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften und dies ist selbst bei 400 Kühen nicht gesichert :!:
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Beitragvon H.B. » Mo Jan 26, 2009 21:11

schakschirak hat geschrieben:Vorausgesetzt, bei einem zukünftigen schlechten Preisniveau gibt es zuviel Betriebe mag sein, da die übrigbleibenden weiter kräftig wachsen müssen, um ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften und dies ist selbst bei 400 Kühen nicht gesichert :!:


Am Wachsen wird sich die nächsten Jahre nichts ändern, genausowenig wie es das in den letzen getan hat. Zuviele Betriebe gibts auch bei 50 Cent. Das Problem war bisher Quote und Pacht, in Zukunft wird das nur noch Pacht sein. "Die" Bauern reichen alles weiter, was sie über das Verhungern hinaus einnehmen.

Das sieht man am Besten daran, ob sich die Eigentumsverhältnisse eines Betriebs innerhalb einer Generation verändert haben - und wenn ja - in welche Richtung.
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Beitragvon maexchen » Mo Jan 26, 2009 21:54

H.B. hat geschrieben:...Zuviele Betriebe gibts auch bei 50 Cent. Das Problem war bisher Quote und Pacht, in Zukunft wird das nur noch Pacht sein. "Die" Bauern reichen alles weiter, was sie über das Verhungern hinaus einnehmen.

Das sieht man am Besten daran, ob sich die Eigentumsverhältnisse eines Betriebs innerhalb einer Generation verändert haben - und wenn ja - in welche Richtung.


Das erste mal, daß ich Dir in der Diskussion uneingeschränkt Recht gebe. Aber wenn Du glaubst daß sich ohne Quote daran irgendetwas ändert bist Du ein hoffnungsloser Optimist.
Wenn die Fläche gesucht ist, wird das Geld der Quote in die Pacht gesteckt !
maexchen
 
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Beitragvon H.B. » Mo Jan 26, 2009 22:20

Das wollte ich damit sagen, nur pflege ich es, andere selbst denken zu lassen.

Ich zahl keine Pacht. Mein Wachstum basiert auf Flächenzukauf. Natürlich weiß ich, daß das nicht in allen Gegenden möglich ist. Aber eins darfst du mir glauben, bei einem Milchpreis über 50ct wären die Pachten schnell über 2000.
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Beitragvon schakschirak » Mo Jan 26, 2009 22:32

maexchen hat geschrieben:[Wenn die Fläche gesucht ist, wird das Geld der Quote in die Pacht gesteckt !

das Geld der Quote steckst Du nirgendwo hin, da dadurch der Erzeugerpreis um Jahre mehrere Cent weiter fallen wird, durch weitere sinnlose Überproduktion, die ja bekanntlich wieder den Preis drückt :roll:
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Beitragvon H.B. » Mo Jan 26, 2009 22:40

Ja, würdest du und der Inder von vorgestern aufhören, hätte ich bis das der Chines aufgeholt hat nen besseren Preis. Hast du denn gaaar kein schlechtes Gewissen?
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Beitragvon maexchen » Mo Jan 26, 2009 23:00

schakschirak hat geschrieben:das Geld der Quote steckst Du nirgendwo hin, da dadurch der Erzeugerpreis um Jahre mehrere Cent weiter fallen wird, durch weitere sinnlose Überproduktion, die ja bekanntlich wieder den Preis drückt Rolling Eyes


so kann mans auch sagen, gehoppt wie gesprungen. :!:

H.B. hat geschrieben:Ich zahl keine Pacht. Mein Wachstum basiert auf Flächenzukauf. Natürlich weiß ich, daß das nicht in allen Gegenden möglich ist. Aber eins darfst du mir glauben, bei einem Milchpreis über 50ct wären die Pachten schnell über 2000.


:wink:
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Beitragvon Mr.T. » Mo Jan 26, 2009 23:39

H.B. hat geschrieben:Ich zahl keine Pacht. Mein Wachstum basiert auf Flächenzukauf. Natürlich weiß ich, daß das nicht in allen Gegenden möglich ist.




Wenn Du jetzt die letzten 10 Jahre oder 15 Jahre von, ich sag mal so um die 40 Kühen auf 70 aufgestockt hättest, so ungefähr ? Dann hast Du neben den ganzen Bau-Maschinen-Quote-Investitionen noch ca 20 oder 30 ha zugekauft, zeitgleich nebenher ? Donnerwetter, da bin ich ja ein laues Lüftlein gegen :shock: :shock:



Das Geld, dass man zukünftig an Quote einspart wär schon gut. Aber wenn ich hier weiter vorne lese, daß Ställe für 400 oder 800 Kühen gebaut werden, was bauen die dann wenn die Quote wegfällt ?
Stall für 3000 Kühe bei weiteren 20 % Leistungssteigerung durch Melkroboter es wird ja öfters gemolken, und mit billigen Mexicanern oder Russen als Arbeitskräfte ? Wer soll dann die Milch saufen ? :lol: Da kommt zumindest die nächsten Jahre oder jahrzehnte, ein riesen Absatzproblem auf uns zu. Die Chinesen rüsten ja auch mit Staatshilfe kräftig auf und kaufen aus Europa immer weniger Milch zu. Die einzige Marktlücke wären , die vielen verarmten weltweit aber die können unsere Milch eh nicht kaufen, die haben ja nichts. :roll: Also bleibt sie wieder im EU Raum, aber wohin damit :roll:
Es soll ja schon laut schimmels Link neulich, gezüchtete Klon-Kühe geben, aus deren Milch läßt sich 20% mehr Käse herstellen bei gleicher Milchmenge, das drückt nochmal deftig auf den Preis. Ich glaub das Ausmaß was uns bevorsteht sind sich viele noch gar nicht bewusst, na gute Nacht n8. Heute Nacht werde ich im Traum vermutlich in Milch ersaufen :twisted: :lol:
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Beitragvon xyxy » Di Jan 27, 2009 5:36

maexchen hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:...Zuviele Betriebe gibts auch bei 50 Cent. Das Problem war bisher Quote und Pacht, in Zukunft wird das nur noch Pacht sein. "Die" Bauern reichen alles weiter, was sie über das Verhungern hinaus einnehmen.

Das sieht man am Besten daran, ob sich die Eigentumsverhältnisse eines Betriebs innerhalb einer Generation verändert haben - und wenn ja - in welche Richtung.


Das erste mal, daß ich Dir in der Diskussion uneingeschränkt Recht gebe. Aber wenn Du glaubst daß sich ohne Quote daran irgendetwas ändert bist Du ein hoffnungsloser Optimist.
Wenn die Fläche gesucht ist, wird das Geld der Quote in die Pacht gesteckt !

Das müssen wir jetzt schon dank der Ackerpiraten!
Als Milcherzeuger bekommst du so grad noch etwas nasses Grünland!
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Beitragvon Cairon » Di Jan 27, 2009 8:41

xyxy hat geschrieben:Das müssen wir jetzt schon dank der Ackerpiraten!
Als Milcherzeuger bekommst du so grad noch etwas nasses Grünland!


Definiere mir doch bitte mal kurz den Begriff Ackerpiraten, es würde mich nämlich interessieren ob ich mich jetzt angegriffen fühlen müsste?

Ich denk wir können uns noch so schöne Modelle ausdenken wie alle landwirtschaftlichen Betriebe überleben könnten nur müsste, um solch ein Modell zu realisieren auch der politische Wille da sein und den sehe ich momentan leider nicht.
So hart wie es klingen mag, aber ich denke in der Landwirtschaft wird es genau so laufen wie im Einzelhandel. Früher gab es in fast jedem Ort einen Tante-Emma-Laden, heute gibt es nur noch Edeka, Lidel, Aldi usw. Und so wird es der Landwirtschaft meiner Meinung nach auch ergehen. Gerade da die Politik nicht mehr bereit ist Märkte abzuschotten und Gelder in die landwirtschaftlichen Märkte zu investieren. Ich finde das auch nicht gerade toll, aber es wird sich wohl kaum vermeiden lassen. Und eines ist doch wohl klar: In größeren Einheiten kann man günstiger produzieren. Und was will die große Masse der Verbraucher? Der Verbraucher will möglichst billige Lebensmittel aus dem Supermarkt. Die paar Laute die auf bäuerliche Landwirtschaft wert legen werden einigen von uns möglicherweise noch die eine oder andere Nische schaffen. Ich weiß auch nicht, ob ich nicht der letzte meiner Familie bin der diesen Hof bewirtschaftet, das wird die Zeit zeigen. Eines werden wir Landwirte in den nächsten Jahre noch viel deutlicher Spüren wie jetzt schon: Der Preis macht die Musik. Die Quoten haben vielen Milchbauern doch über Jahre die Haut gerettet und andern den Ausstieg mit dem Verkauf der Quoten deutlich versüßt. Die Milchbauern müssen sich erst einmal daran gewöhnen was Markt wirklich heißt. Als Schweine- und Kartoffelbauer schlage ich mich von je her mit relativ freien Märkten herum und darauf werden sich auch die Milchbauern einstellen müssen. Und mögen die alternativen System auch noch so schön sein, keines von ihnen wird realisiert werden.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Beitragvon xyxy » Di Jan 27, 2009 9:13

Cairon: Oje,ich hoffe ich hab nicht getroffen!
Ackerpiraten oder besser Agrarpiraten sind Leute die von Verpächter zu
Verpächter gehen und dort in bestehende Pachtverträge (meist jährlich
kündbar) einsteigen wollen, für natürlich mehr Geld.
Ihre Erfolgsquote ist bei uns zur Zeit nahe 100%.
Die fahren im Sommer durch die Dörfer und schauen wo guter Mais steht.
Spätestens zur Ernte meldet sich der Flächenbesitzer oder ein Makler
und fordert höhere Pacht (500-vereinzelt 1000 Euro).
Reichweite der Piraten ist etwa 30km.
Ahnst du was ? Dahinter stecken Biogasanlagenbetreiber dessen finanzieller Hintergrund meist nix mit Landwirtschaft zu tun hat.
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