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Die Henker der Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Nov 01, 2020 13:22

Neuland79 hat geschrieben:Haben wir nicht genügend Haustiere, die das (fr)essen könnten und könnt man nicht nebenbei "aus dem Abfall" noch Futter für Nutztiere wie Hühner und Schweine machen? Wenn ich eine Maus vom Kater über den Hühnerzaun fallen lasse, dann stürzen sich die Hühner drauf, da kennen die nix und niemand mehr.


Wir müssen ganz einfach zu einer anderen Wertigkeit kommen. Hier auf meinem Betreib gibt es gelegentlich Wild oder Rindfleisch aus einer Hausschlachtung kostenlos für meine beiden Teilzeitarbeitskräfte und den Tierarzt. Bei der letzten Schlachtung sagte die Ehefrau eines Mitarbeiters, dass sie kein Suppenfleisch und auch keine Suppenknochen mehr haben möchte. Ihre Truhe sei noch voll davon. Man hätte es heute nicht mehr nötig, diese "Sachen" zuzubereiten. Für mich ist die Gemüsesuppe mit Rippe, Brust und oder Beinscheibe vom Rind immer noch eine Delikatesse. Einfach zubereitet und sehr geschmackvoll. Zukünftig wird dieser Haushalt wohl leer ausgehen. So nicht!
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » So Nov 01, 2020 13:30

@DWEWT, daran siehst aber auch, dass du mit deiner (durchaus richtigen) Einstellung zur Wertigkeit der Ernährung in einer Traumwelt lebst.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » So Nov 01, 2020 13:40

Erst TÖNNIES ist es gelungen den Schlachtkörper vollständig und möglichst hochwertig zuverwenden. Das ganze Geschnarsche um "lebensmittelverschwendung" ist doch nur Getue eingier NGO, die sich hier ein Geschäftsfeld erschliessen. Lebensmittelverschwendung fängt dort an wo landw. Flächen einer landw. Nutzung entzogen werden oder landw. Flächen dermaßen ruiniert werden, dass nur noch eine eingeschränkte Nutzung möglich ist oder wie Marie-Antoniette zu sagen pflegte : Mögen sie doch die Rinde von den Bäumen lutschen ! ... oder war es doch Herr Staatssekretär Flasbarth vom Na-Zi-Bu ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » So Nov 01, 2020 14:03

DWEWT hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:Haben wir nicht genügend Haustiere, die das (fr)essen könnten und könnt man nicht nebenbei "aus dem Abfall" noch Futter für Nutztiere wie Hühner und Schweine machen? Wenn ich eine Maus vom Kater über den Hühnerzaun fallen lasse, dann stürzen sich die Hühner drauf, da kennen die nix und niemand mehr.


Wir müssen ganz einfach zu einer anderen Wertigkeit kommen. Hier auf meinem Betreib gibt es gelegentlich Wild oder Rindfleisch aus einer Hausschlachtung kostenlos für meine beiden Teilzeitarbeitskräfte und den Tierarzt. Bei der letzten Schlachtung sagte die Ehefrau eines Mitarbeiters, dass sie kein Suppenfleisch und auch keine Suppenknochen mehr haben möchte. Ihre Truhe sei noch voll davon. Man hätte es heute nicht mehr nötig, diese "Sachen" zuzubereiten. Für mich ist die Gemüsesuppe mit Rippe, Brust und oder Beinscheibe vom Rind immer noch eine Delikatesse. Einfach zubereitet und sehr geschmackvoll. Zukünftig wird dieser Haushalt wohl leer ausgehen. So nicht!


Wir hängen im Laden eine Liste aus, wo sich jedermann eintragen kann, der Ochsenfleisch (was anderes kommt nicht zum Verkauf, außer Hackfleisch von der ganzen Kuh,) bestellen will. Jeder kann Sonderwünsche eintragen. Es glaubt niemand, was an Suppenfleisch gewünscht wird, die Backen sind eh viel zu wenig und Innereien, wie Leber Herz ,Zunge und selbst Kutteln werden nachgefragt.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Paule1 » So Nov 01, 2020 14:14

Hier ein anschaulicher Film-beitrag über den Niedergang und dem Sterben der Familienbetriebe, aber verkaufen kann man meisten nur einmal :mrgreen:

Der Millionenbauer Folge 01 Ein besseres Leben
https://www.youtube.com/watch?v=xTitYbZKt5Y
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 01, 2020 14:42

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Zu meiner Kinderzeit war es übrigens noch üblich Eintöpfe mit "Potjes" zu kochen. Das man das heutzutage als Abfall bezeichnet, haben wir den dekadenten Volltrotteln zu verdanken, die mit dämlichen Sonntagsbratengeschwätz durch die Lande ziehen. Als wenn ein Tier nur aus sowas bestehen würde.

Und was ist daran verwerflich, Dinge an Andere zu verkaufen, für die sich hier einige scheinbar zu fein sind?


Wird in deiner Familie heute noch "Potjes" gekocht? Dass man Pfötchen und andere weniger hochwertige Bestandteile des Schweineschlachtkörpers als Abfall bezeichnet, hat damit zu tun, dass der ganze Schlachtkörper, incl. der hochwertigen Stücke, heute zur Billigware verkommen ist. Schuld daran, tragen auch die Erzeuger, also die Schweinehalter! Übrigens kaufen z.B. die Chinesen die minderwertigen Bestandteile nur, weil sie, in Bezug auf die Verwertung eines Schlachtkörpers, heute noch auf unserem Stand der späten 60er Jahre sind. Wenn dort die Erzeugung erst maximiert ist und der Preis ebenfalls am Boden liegt, haben Rüsselscheibe und Co. als "Delikatessen" ebenfalls keine Bedeutung mehr.
Die Tatsache, dass augenblicklich der Absatzmarkt für die geringwertigen Güter nicht mehr vorhanden ist, lässt, schon aufgrund der nur noch möglichen "technischen Verwertung", deren Geringwertigkeit erkennen. Es gibt derzeit keine sinnvolle Verwendung und deshalb müssen wir wohl eher von Entsorgung sprechen. Die Leute sind sich nicht zu fein, sondern selbst die hochwertigen Stücke sind nur noch Billigware!

Das ist nicht per se falsch, im Grunde bedeutet das, die Herleitung als Abfall entsteht aus dem "es sich leisten können". Kaufkraft im Vergleich zum Produktpreis.
Das bedeutet zu Ende gedacht, das der Verkauf von Medaillon und Schnitzel in Berlin-Zehlendorf die Wertschöpfung bringt und der Verkauf von Hack und Gulasch in Berlin-Neukölln Entsorgung. Diese Einteilung halte ich aus ethischer Sicht sowohl gegenüber Käufer als auch dem Tier für nicht richtig.
Und ich denke schon, dass sich diese Bewertung eben auch aus der Diskussion um Fleischkonsum ergibt. Wenn man von weniger, aber dann "ein gutes Stück Fleisch" spricht, entsteht im Kopf eben nicht nur eine Wertung in "Bio" und "Aldi". Die meisten denken dann an Steak, Kotelett und Roulade und nicht an Sülze, Hack und Wurst. Und das Fleisch in der Salami, welches vom selben Tier kommt wie das Schnitzel, ist genauso hochwertig. Das aber wird überhaupt nicht kommuniziert obwohl es da richtig gute Sachen gibt, Bzw was man damit machen kann.

Wenn wir selber Schlachten, gibt es das noch. Sonst eher selten, muss man schließlich extra bestellen.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 01, 2020 14:50

Isarland hat geschrieben:Wir hängen im Laden eine Liste aus, wo sich jedermann eintragen kann, der Ochsenfleisch (was anderes kommt nicht zum Verkauf, außer Hackfleisch von der ganzen Kuh,) bestellen will. Jeder kann Sonderwünsche eintragen. Es glaubt niemand, was an Suppenfleisch gewünscht wird, die Backen sind eh viel zu wenig und Innereien, wie Leber Herz ,Zunge und selbst Kutteln werden nachgefragt.

So soll es sein. Wie sieht da der typische Kunde aus der sich das bestellt? Im Grunde sind das ja auch Dinge, die beim "normalen" Schlachter (geschweige denn beim Discounter) nicht in der Theke liegen. Beim Schlachter könnte man es sich ja noch bestellen...

Und ihr macht die komplette Kuh zu Hackfleisch?
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » So Nov 01, 2020 16:00

Es ist eher so, das Hack und Gulasch besser läuft, als die Edelstücke.
Die deutsche Hausfrau ist faul und hat keine Zeit für 3 Stunden Rinderbraten,
ausserdem stinkt dann die Wohnung. Es muss also alles schnell gehen.
Gouda gerieben ist immer teurer als ein sehr guter Gouda am Stück.
Unser Molkereidirektor sagt immer : "Faul ist das neue BIO".
Das unser Molker Recht hat, zeigt sich das wir bei Agrarheute an zweiter Stelle mit dem Preis stehen.
Bei Top Agrar stehen wir immer noch auf Platz 6, aber immer 2 Cent mehr wie Hochwald oder 5 Cent wie DMK
und sogar mehr wie Friesland.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Manfred » So Nov 01, 2020 16:00

Englberger hat geschrieben:An einem so wüchsigen Standort mit tragfähigen Böden ist das wirtschaften vergleichsweise einfach.


Mittlerer Jahresniederschlag 570 mm, Böden zusammengewürfelt aus Sand, Lehm und Moor.
Das hat schon viel mit Management zu tun, was die dort erreichen.
Die haben nicht einfach ein Stück Voralpenland oder Niederrhein in den Osten verfrachtet.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » So Nov 01, 2020 16:15

meyenburg1975 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Wir hängen im Laden eine Liste aus, wo sich jedermann eintragen kann, der Ochsenfleisch (was anderes kommt nicht zum Verkauf, außer Hackfleisch von der ganzen Kuh,) bestellen will. Jeder kann Sonderwünsche eintragen. Es glaubt niemand, was an Suppenfleisch gewünscht wird, die Backen sind eh viel zu wenig und Innereien, wie Leber Herz ,Zunge und selbst Kutteln werden nachgefragt.

So soll es sein. Wie sieht da der typische Kunde aus der sich das bestellt? Im Grunde sind das ja auch Dinge, die beim "normalen" Schlachter (geschweige denn beim Discounter) nicht in der Theke liegen. Beim Schlachter könnte man es sich ja noch bestellen...

Und ihr macht die komplette Kuh zu Hackfleisch?


Der typische Kunde, der sich das bestellt ist meist Handwerker, oder Arbeiter ab ca.50J. Wir haben aber auch 30jährige Hausfrauen mit 2-3 Kindern, die Suppenfleisch und Rindsknochen bestellen als Kundinnen.
Bis auf Filet und Lende wird die komplette Kuh zu Hackfleisch verarbeitet.
Ich wollte mal schauen, was die Supermärkte in der Fleischtheke so bieten. Ich war gestern in zwei Märkten und habe die Käufer beobachtet. Echt grausam, wie extra und ausgestochen manche sind. Ist eine Fettader in der Roulade, wird sie nicht gekauft. Dem einen ist das Schnitzel zu groß, dem andern zu dick, der Braten hat nicht die gewünschte Farbe, Fett darf keins dran sein....u.s.w. Solchen Leuten würde man gerne eine Hungersnot wünschen.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 01, 2020 18:19

Manfred hat geschrieben:
Englberger hat geschrieben:An einem so wüchsigen Standort mit tragfähigen Böden ist das wirtschaften vergleichsweise einfach.


Mittlerer Jahresniederschlag 570 mm, Böden zusammengewürfelt aus Sand, Lehm und Moor.
Das hat schon viel mit Management zu tun, was die dort erreichen.
Die haben nicht einfach ein Stück Voralpenland oder Niederrhein in den Osten verfrachtet.

Das das passt und gute Leute sind, keine Frage.
Aber die jungs aus der Weser-Marsch haben nur Moor und Marsch bei etwa 1000 mm Niederschlag.
Der Winter besteht im wesentlichen aus nass-kaltem Dauerwind.
Selbst wenn einem die Trittschäden egal sind, ab Anfang Dezember steigt täglich die Wahrscheinlichkeit Besuch von Dr.
Haisings Mitarbeitern zu bekommen. Und das zu Recht mMn.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 01, 2020 18:43

Isarland hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Wir hängen im Laden eine Liste aus, wo sich jedermann eintragen kann, der Ochsenfleisch (was anderes kommt nicht zum Verkauf, außer Hackfleisch von der ganzen Kuh,) bestellen will. Jeder kann Sonderwünsche eintragen. Es glaubt niemand, was an Suppenfleisch gewünscht wird, die Backen sind eh viel zu wenig und Innereien, wie Leber Herz ,Zunge und selbst Kutteln werden nachgefragt.

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Und ihr macht die komplette Kuh zu Hackfleisch?


Der typische Kunde, der sich das bestellt ist meist Handwerker, oder Arbeiter ab ca.50J. Wir haben aber auch 30jährige Hausfrauen mit 2-3 Kindern, die Suppenfleisch und Rindsknochen bestellen als Kundinnen.
Bis auf Filet und Lende wird die komplette Kuh zu Hackfleisch verarbeitet.
Ich wollte mal schauen, was die Supermärkte in der Fleischtheke so bieten. Ich war gestern in zwei Märkten und habe die Käufer beobachtet. Echt grausam, wie extra und ausgestochen manche sind. Ist eine Fettader in der Roulade, wird sie nicht gekauft. Dem einen ist das Schnitzel zu groß, dem andern zu dick, der Braten hat nicht die gewünschte Farbe, Fett darf keins dran sein....u.s.w. Solchen Leuten würde man gerne eine Hungersnot wünschen.
Wir beklagen uns nicht mit unseren Kunden.

Ich glaube das sind die selben Alöcher, die sich im Netz nen Fernseher aussuchen und beim Händler um die Ecke erst gucken gehen, ob der ein gutes Bild macht :gewitter:
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » So Nov 01, 2020 18:46

Das hat aber eben auch ganz viel mit der Schizophrenie die Tierschützer zu tun.
Alle wollen " artgerecht", aber wenn ein Rind im Winter auch bestens versorgt, auf der Weide steht, glühen die Leitungen zum Vet-Amt. :twisted:
Hab ich selber schon einige Attacken durch.
Zum Glück bisher immer mit kompetenten Leuten beim Amt. :wink:
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 01, 2020 19:01

Das Vetamt vom LK Cloppenburg hat dazu eine Pressemitteilung im Sommer rausgegeben. Ein Witterungsschutz muss vorhanden sein. An drei Seiten geschlossen, überdacht mit Platz für alle Tiere.
Ob die das schon kontrollieren und durchsetzen weiß ich nicht, so viele Rinder gibt es da auch nicht.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » So Nov 01, 2020 20:23

Als ich Student war, gab's ab und zu in der Abend-Mensa entweder Fisch-Mc-Nuggets oder Sülze mit Remu, dazu Pommes. Meine Mitstudenten haben ausnahmslos die Fish-Nuggets genommen, ich dagegen die leckere Sülze. Und ich wurde immer wieder gefragt, wie man das essen könne.
Ich denke, das hat was mit angelernten Essgewohnheiten zu tun.
Leider gab's nie Pfannenschlag. :lol:
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