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Die Henker der Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Fr Nov 06, 2020 20:18

Die aktuellen Aktionen von LsV setzen da schon richtig an.
Der LEH bekommt ganz schnell." warme Ohren" wenn Montag mittag die Regale leer sind. :wink:
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Fr Nov 06, 2020 20:47

langholzbauer hat geschrieben:Die aktuellen Aktionen von LsV setzen da schon richtig an.
Der LEH bekommt ganz schnell." warme Ohren" wenn Montag mittag die Regale leer sind. :wink:


Das ist auch der Grund weshalb ich LSV noch unterstütze : Die Bauern sind nicht mehr so kalkulierbar

Hat eigentlich schonmal jemand sorgsam die Schimmelgiftbelastung https://www.youtube.com/watch?v=yNiH0quUkjY ermittelt
und die dadurch verkürzte Lebenserwartung ermittelt ?
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Neuland79 » Fr Nov 06, 2020 21:03

LUV4.0 hat geschrieben:Hast du in deinem Leben eigentlich schon mal irgendwas mit Landwirtschaft am Hut gehabt, oder ergoogelst du dir so einen Schwachsinn, inspiriert durch deine (ökologischen) Singlebauern?


Nein, aber ich habs vor. (und ich werde es nicht lassen)
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon clemi » Fr Nov 06, 2020 21:51

moinsen,

ja aber muss doch rücklagen haben, und da auch wenigstens ein jahr von leben können?...also wenn ich mir so manchen betrieb anschaue wo nun wirklich vom wohnhaus bis zum auto übern stall alles vom feinsten ist dann muss das doch möglich sein!....
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon HL1937 » Fr Nov 06, 2020 21:53

clemi hat geschrieben:wenn ich mir so manchen betrieb anschaue wo nun wirklich vom wohnhaus bis zum auto übern stall alles vom feinsten ist dann muss das doch möglich sein!....


Weißt Du auch daß viele derer Betriebe mehr Schulden haben als die ganze Kraxe wert ist?
Ich möchte in derer Haut nicht stecken.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon clemi » Fr Nov 06, 2020 22:14

moinsen,

bei vielen ist das meiste aber auch bezahlt....zwar mit tüchtigkeit und harter arbeit, manchmal auch mit sparsamkeit im privaten...aber dafür braucht man sich ja nicht zu schämen....

mir gehts ja nur darum das unsere arbeit wieder wertgeschätzt wird , und auch angemessen bezahlt wird , und das wir nicht mehr die "deppen der nation sind".....ich meine nur wir machen das all unseren hatern (engl.) und zecken (blutsaugern) viel zu einfach.....indem wir wir immer weiter strampeln fürn tritt in den arsch...und jammen bringt da nix...da wirste nur für ausgelacht!
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Fr Nov 06, 2020 22:17

@ clemi
Die 3Ernten- Regel können nur noch die wenigsten landw. Betriebe einhalten.
Siehe die Beiträge im Schweinepreis- Thema gestern.
Da haben Politik und Handel in den letzten 20- 30 Jahren ganze Arbeit geleistet, um die ehemals " freien Bauern" in eine Abhängigkeit von den Banken zu treiben, die eine stolze Lieferverweigerung nicht mehr ermöglicht.
Ist doch mit dem Mehrfachantrag schon lange so.
Wer es sich finanziell noch leisten könnte, darauf zu verzichten, wird über die AGB's der aufnehmenden Händler dazu gezwungen, dran teil zu nehmen.
Von den überschuldeten " Wachstumsbetrieben" , die praktisch schon den Banken gehören
und ohne diese keine betriebswirtschaftlichen Entscheidungen mehr treffen dürfen, brauchen wir nicht reden...
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » Fr Nov 06, 2020 22:42

clemi hat geschrieben:moinsen,

ja aber muss doch rücklagen haben, und da auch wenigstens ein jahr von leben können?...also wenn ich mir so manchen betrieb anschaue wo nun wirklich vom wohnhaus bis zum auto übern stall alles vom feinsten ist dann muss das doch möglich sein!....


Also bei den Betrieben hier in der Gegend ist das immer dann der Fall, wenn die gesunde Fruchtfolge eingetreten ist, Weizen-Gerste-Bauland.
Die anderen müssen nicht finanziell krank sein, haben aber keine tollen Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Fr Nov 06, 2020 22:53

clemi hat geschrieben:moinsen,

ja aber muss doch rücklagen haben, und da auch wenigstens ein jahr von leben können?...also wenn ich mir so manchen betrieb anschaue wo nun wirklich vom wohnhaus bis zum auto übern stall alles vom feinsten ist dann muss das doch möglich sein!....


Es gibt auch heute Höfe aus den 30ziger oder 80ziger Jahren ( dazwischen wurde nix gescheites gebaut ), die mal wunderschön waren und wo heute tote Hose ist. Ein wirklich guter Hof ist, wo man sieht das sich immer mal was verändert hat.

Verabschiedet euch mal von dem Gedanken, dass die "Wachstumsbetriebe überschuldet" sind. Die Höfe laufen gut und kommen oft auch mit 20 - 30.000 € Kapitaldienst im Monat über die Runden. In den letzten 5 Jahren war es wohl so, dass die Zinsen weit weniger waren als die gestiegenen Baukosten. Die ganzen Maschinenfinanzierungen sind für die Banken nahezu risikolos. Das Argument "Überschuldunng" wird gerne von weniger erfolgreichen Kollegen benutzt, um die eigene nicht so gute Wirtschaft rechtfertigen zu können. Wer Äusserungen über die Finanzen anderer tätig, muss sich über dem dabei möglichen Schadensersatzanspruch im Klaren sein. Fremdkapital ist heute schon fast sowas wie ein "gutes Vermögen", denn nicht jeder bekommt heute noch Geld geliehen unter 2 - 3 %. Wer die letzten 10 Jahre mit Fremdkapital was auf die Beine gestellt hat, hat alles richtig gemacht. Das mag von 1960 - 1995 alles anders gewesen sein.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Sa Nov 07, 2020 7:26

clemi hat geschrieben:moinsen,

ja aber muss doch rücklagen haben, und da auch wenigstens ein jahr von leben können?...also wenn ich mir so manchen betrieb anschaue wo nun wirklich vom wohnhaus bis zum auto übern stall alles vom feinsten ist dann muss das doch möglich sein!....



So SOLLTE es sein. Wir haben immer Rücklagen geschaffen und für das Finanzamt auch ein paar gesunde Schulden. Aber ich kenne auch andere Fälle. Man spricht da ja auch nicht öffentlich drüber.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon bauer hans » Sa Nov 07, 2020 8:46

T5060 hat geschrieben:
Verabschiedet euch mal von dem Gedanken, dass die "Wachstumsbetriebe überschuldet" sind. Die Höfe laufen gut und kommen oft auch mit 20 - 30.000 € Kapitaldienst im Monat über die Runden.

20-30 Tsd. Kapitaldienst im Monat :shock:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Sa Nov 07, 2020 10:51

Wir haben letzte Nacht wieder gutes Geld von/mit anderen Bauern verdient. Ist aber auch blöd wenn die keins mehr haben um uns zu bezahlen :|.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Nov 07, 2020 15:29

Ich kann mich da nur wiederholen. Zählt bei der Bewilligungsstelle die Ordner mit den Abtretungen der Ausgleichszahlungen.
Der Anteil Betriebe, die respektabel Geld verdienen, ist deutlich geschrumpft. Zumindest im Milchviehbereich.
Bild
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Sa Nov 07, 2020 15:56

Von 3 Megaexpansionen endet eine zeitnah im Chaos, eine weitere schläft nach 25 Jahren ein und bei der dritten liegt es dann am Nachfolger.
( Das wollte jetzt weder jemand hören, noch sollte das jemand wissen dürfen )

Im Schnitt der Jahre ist eine Produktionsausdehnung größer 3 % einfach nicht zu stemmen. Im 24. Jahr ist das dann eine Verdopplung, im 38. Jahr eine Verdreifachung. Mehr gibt die Technik auch nicht mehr her.

Momentan ist aber alles große Scheisse und die Sauenhalter trifft es am härtesten. Die Sauenhalter waren jene die in den letzten 25 Jahren die produktionstechnisch beste Entwicklung hingelegt haben
und die auch gegenüber BIO, die besten Lebensbedingungen der Sau geboten haben. So dreckig ist unser System.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon clemi » Sa Nov 07, 2020 17:37

moinsen,

ja es gibt ja auch soviele "experten" die uns in ihren studien "lehren" :wink: , wohin die reise geht in zukunft...also zu den kühen zb.....sinkende milchpreise ...die bauern müssen produktiver werden, noch mehr verwaltung und bürokratie..... das heißt nochmal wieder die doppelten kühe am besten bei gleichen arbeitskräfteeinsatz ....sooo....da hängt der hammer.. :!:

aber wie ihr seht weil ich ja so dolle schreiben kann könnte ich ja studien machen in zukunft...das kriege ich genauso gut hin wie die agrarökonomen....und ich mach das fürs halbe geld!..(man bin ich billig) 8)
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