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Die Henker der Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Nov 01, 2020 21:27

Botaniker hat geschrieben:@DWEWT, daran siehst aber auch, dass du mit deiner (durchaus richtigen) Einstellung zur Wertigkeit der Ernährung in einer Traumwelt lebst.


Ich erwarte nicht, dass der gemeine Verbraucher es mir gleichtut. Auf der anderen Seite ist der Preis schon mal eine Möglichkeit, auf die Wertigkeit des Produktes hinzuweisen. Da ich aus einer intensiven Direktvermarktung komme, weiß ich auch, dass die Prägung auf einen angemessenen Umgang mit Lebensmitteln schon in früher Jugend und in der Familie erfolgt. Da stimmen mich heutige Umstände, was die Wertschätzung für ein Veredlungserzeugnis anbelangt, nicht sonderlich hoffnungsvoll. Die Generation derer, die eine nicht vom Überfluus geprägte Ernährung erlebt haben, nähert sich ihrem Lebensabend und nachfolgende Generationen können nur noch schwerlich eine akzeptabele Verbindung zwischen Geld und Lebensmitteln herstellen. Ein Korrekltiv in Form von vorübergehender Angebotsbegrenzung oder wirksamer Lebensmittelverteuerung, ist leider nicht in Sicht.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » So Nov 01, 2020 21:34

DWEWT hat geschrieben: weiß ich auch, dass die Prägung auf einen angemessenen Umgang mit Lebensmitteln schon in früher Jugend und in der Familie erfolgt. Da stimmen mich heutige Umstände, was die Wertschätzung für ein Veredlungserzeugnis anbelangt, nicht sonderlich hoffnungsvo

Hallo,
das stimmt; meine Kids haben das voll verinnerlicht mit der Konsequenz, dass wenn ich mir jetzt nen Kebab oder Lidl Würstchen kaufe ,gibts ein Gemecker.
Aber manchmal schmeckt halt Billigwurst auch gut.
Gruss Christian
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Nov 01, 2020 21:50

Bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist nicht praktizierter Dogmatismus! Über mein "Ernährungsfehlverhalten" schweige ich mich hier lieber aus :D
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon HL1937 » So Nov 01, 2020 22:46

DWEWT hat geschrieben:Bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist nicht praktizierter Dogmatismus! Über mein "Ernährungsfehlverhalten" schweige ich mich hier lieber aus :D


Manchmal wärs besser wenn Du einfach Dein geschwollenes Maul hältst.
Dein gescheites Geschwätz ist nicht mehr auszuhalten.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Nov 01, 2020 22:57

HL1937 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist nicht praktizierter Dogmatismus! Über mein "Ernährungsfehlverhalten" schweige ich mich hier lieber aus :D


Manchmal wärs besser wenn Du einfach Dein geschwollenes Maul hältst.
Dein gescheites Geschwätz ist nicht mehr auszuhalten.


Wenn ich mich an dich wenden würde, dann würde ich mich auch entsprechend auszudrücken wissen. A.... !
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » So Nov 01, 2020 23:26

DWEWT hat geschrieben:
Ich erwarte nicht, dass der gemeine Verbraucher es mir gleichtut. Auf der anderen Seite ist der Preis schon mal eine Möglichkeit, auf die Wertigkeit des Produktes hinzuweisen. Da ich aus einer intensiven Direktvermarktung komme, weiß ich auch, dass die Prägung auf einen angemessenen Umgang mit Lebensmitteln schon in früher Jugend und in der Familie erfolgt. Da stimmen mich heutige Umstände, was die Wertschätzung für ein Veredlungserzeugnis anbelangt, nicht sonderlich hoffnungsvoll. Die Generation derer, die eine nicht vom Überfluus geprägte Ernährung erlebt haben, nähert sich ihrem Lebensabend und nachfolgende Generationen können nur noch schwerlich eine akzeptabele Verbindung zwischen Geld und Lebensmitteln herstellen. Ein Korrekltiv in Form von vorübergehender Angebotsbegrenzung oder wirksamer Lebensmittelverteuerung, ist leider nicht in Sicht.


Dem habe ich nichts hinzuzufügen, eigentlich schade. :prost:
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Di Nov 03, 2020 10:38

Die Banken canceln mittlerweile schon eigentlich festzugesagte Finanzierungen im Agrarbereich,
komischerweise aber die aus dem Bereich "Diversifikation". Da läuft nur noch was mit höherem EK-Anteil und wenn man vorher schon was zu Stande gebracht hat.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Nov 03, 2020 10:53

Ist das denn nur auf den landwirtschaftlichen Bereich zu reduzieren? Ich denke in der aktuellen wirtschaftlichen Lage sind in Investitionen, bzw die Kredite dafür generell sehr bescheiden!
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon CarpeDiem » Di Nov 03, 2020 11:14

LUV4.0 hat geschrieben:Ist das denn nur auf den landwirtschaftlichen Bereich zu reduzieren?


Denke, dass da mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Generell reichen bei vielen Betrieben die sachwertinduzierten Sicherheiten nicht aus. Pachtverträge oft nur kurzfristig. All dies führt dazu, dass landw. Kredite teilweise mit Eigenkapital der Banken zu unterlegen sind, das allerdings ebenfalls knapp ist. Dazu kommt eine etwas unsichere Aktenlage bei Lw für den Banker, Planungsrechnungen sind fast nicht vorhanden und wenig aussagekräftig.
All dies führt dazu, dass man dann von der Ausreichung an Lw Abstand nimmt.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Nov 03, 2020 20:22

T5060 hat geschrieben:Die Banken canceln mittlerweile schon eigentlich festzugesagte Finanzierungen im Agrarbereich,


Konkret ausgedrückt bedeutet das lediglich, dass eine Finanzierung in Aussicht gestellt wurde. Das hatte der potenzielle Darlehensnehmer wohl falsch verstanden.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Di Nov 03, 2020 20:44

Wozu braucht es einen Kredit:

https://www.topagrar.com/management-und ... e=topagrar
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Di Nov 03, 2020 21:08

:oops:
Der sichere Einstieg in den Ausstieg, wenn der Besitzer zum Pächter auf der selben Fläche wird.

Ob da wohl ein Landwirt irgend einen Anteil am neuen Eigentümer hält? :?:

Früher mal verkauften die auslaufenden Betriebe an den erfolgreicheren Nachbarn und durften weiter wirtschaften...

Heute wandert das Land zum Investor, statt zum besseren Wirt.

Entdecke den Fehler! :klug:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Nov 03, 2020 22:37

langholzbauer hat geschrieben:
Der sichere Einstieg in den Ausstieg, wenn der Besitzer zum Pächter auf der selben Fläche wird.

Entdecke den Fehler! :klug:


Dein Fehler liegt in der ersten Zeile. Der bisherige Eigentümer und Besitzer, bleibt als Pächter auch Besitzer!
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Mi Nov 04, 2020 10:06

langholzbauer hat geschrieben:Der sichere Einstieg in den Ausstieg, wenn der Besitzer zum Pächter auf der selben Fläche wird.

Hallo Kollegen,
hier in F eine gängige Sache. Meine Frau hat auch von sich selber gepachtet. Das kommt daher dass der Betrieb im Privatvermögen liegt,und die Landwirtschaft als Kleinstunternehmen firmiert.Verschiedene Personengesellschaften sind in F üblich wie EURL , GAEC oder nur als Groupment foncier das Land gemeinsam im Eigentum führen.
Gruss Christian
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon marius » Mi Nov 04, 2020 10:39

Englberger hat geschrieben:Hallo Kollegen,
hier in F eine gängige Sache. Meine Frau hat auch von sich selber gepachtet. Das kommt daher dass der Betrieb im Privatvermögen liegt,und die Landwirtschaft als Kleinstunternehmen firmiert.


Da die Politik sehr bald große Löcher stopfen muss, werden solche durchschaubare Spielchen auch mal schnell per Gesetzesänderung beendet.
Und F ist bald pleite wenn D die Kohle ausgeht was bald passieren wird.
Andererseits ist Privatvermögen nicht immer vorteilhaft. Bei den kommenden Vermögensabgaben wird Privatvermögen vermutlich höher besteuert als Betriebsvermögen.
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