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Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Nick » Sa Mär 09, 2019 11:31

Wo ist die her?
Die ist schon sehr verlockend :lol:
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Wini » Sa Mär 09, 2019 18:44

Die Kurve von Holmer ist sicherlich ein Plagiat.
Die Kurve von Wini ist offiziell.

Früher wurde das auch so geschult:
Was bringt mir ein Kilo N zum Preis von y an Geldertrag pro Hektar.

Die neue Düngeverordnung greift im Grunde den Landwirten in den Geldbeutel.

Gruß
Wini
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon County654 » Sa Mär 09, 2019 20:32

Wini hat geschrieben:Was bringt mir ein Kilo N zum Preis von y an Geldertrag pro Hektar.
Gruß
Wini


Wenn man auf dem Standpunkt verharren will, das Ertrag nur über N-P-K generiert wird, könnt man das Glauben....
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Holmer 91 » Sa Mär 09, 2019 21:28

County654 hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Was bringt mir ein Kilo N zum Preis von y an Geldertrag pro Hektar.
Gruß
Wini


Wenn man auf dem Standpunkt verharren will, das Ertrag nur über N-P-K generiert wird, könnt man das Glauben....


Ach lass ihm doch seinen Glauben. Die roten Gebiete in Bayern werden als erstes zwangsökologisiert incl einfuhr- und Lagerungsverbot von N Dünger. :mrgreen:
Bild
Könnten doch fast 30% sein Flächemäßig, oder?

@Wini, wer hier mit Plagiatsvorwürfen hantiert sollte erst mal vor der eigenen Haustüre kehren und zumindest ansatzweise ne Quelle angeben.

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Freakshow » So Mär 10, 2019 8:19

Kurvendiskussion im Landtreff von meinem Lieblingsuser, ich werd nichtmehr...
Also Wini, das was da früher Mal geschult wurde nennt sich "optimale Intensität der N-Düngung". Und DEINE offizielle Grafik beweist, dass eben diese nicht bei maximaler N-Düngung liegt. Um deine Theorie zu "beweisen" hat dir doch der Holmer extra eine passende Kurve angefertigt. Also sei ihm dankbar!

Noch enger ist der Ertrag übrigens nur mit der "Geradheit der Ackerfurche" korelliert!
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon bauer hans » So Mär 10, 2019 9:28

Freakshow hat geschrieben:
Noch enger ist der Ertrag übrigens nur mit der "Geradheit der Ackerfurche" korelliert!

du meinst,je krummer,desto mehr :mrgreen:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon elchtestversagt » So Mär 10, 2019 9:59

Und, nicht zu vergessen, die Aussaatstärke.
8000 Ährentragende Halme bringen mehr wie 600....
Die brauchen dann aber auch 3000kg rein-N.

Bis sich das "ändert", dauert es halt etwas länger.
Erste von den wenigen "Raps-Kollegen" merken nun auch, das 30 Körner mehr bringen wie 60 Körner/m2...

Ein Kollege hat noch ein Schulbuch aus der "Fachschule" von anfang der achziger, das steht drin, das Mais 100m3 Schweinegülle braucht.
Und wenn man dann z.B. die zu dem Zeitpunkt hier so beliebte Pionier Sorte Mona kannte, war das auch nicht abwegig.
Denn selbst mit 200kg Rein-P wurde der immer blau im 6 Blatt-Stadium.
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Freakshow » So Mär 10, 2019 11:24

bauer hans hat geschrieben:
Freakshow hat geschrieben:
Noch enger ist der Ertrag übrigens nur mit der "Geradheit der Ackerfurche" korelliert!

du meinst,je krummer,desto mehr :mrgreen:


Noch schlimmer, ich weiß nichtmal wo bei einem Pflug oben und unten ist
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Zement » So Mär 10, 2019 11:27

Freakshow hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:
Freakshow hat geschrieben:
Noch enger ist der Ertrag übrigens nur mit der "Geradheit der Ackerfurche" korelliert!

du meinst,je krummer,desto mehr :mrgreen:


Noch schlimmer, ich weiß nichtmal wo bei einem Pflug oben und unten ist

Wie denn auch ; beim Drehpflug gibt es kein oben oder unten . :klug: :mrgreen:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Einhorn64 » So Mär 10, 2019 11:31

Zement hat geschrieben:Wie denn auch ; beim Drehpflug gibt es kein oben oder unten .


Aber sicher gibt es das,
ist halt ein temporär wechselnder Zustand(zumindest bei der Arbeit)
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Freakshow » So Mär 10, 2019 14:05

Zement hat geschrieben:Wie denn auch ; beim Drehpflug gibt es kein oben oder unten . :klug: :mrgreen:


Das sollte doch der Witz sein :wink:

Edit: Übrigens legt man bei krummer Furche mehr Weg zurück und pflügt somit mehr Fläche um. Der Acker wird somit also automatisch größer! Das kann nur ein Pflug.... Mathematisch eindeutiger Fall.
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon bauer hans » So Mär 10, 2019 15:48

Freakshow hat geschrieben:
Edit: Übrigens legt man bei krummer Furche mehr Weg zurück und pflügt somit mehr Fläche um. Der Acker wird somit also automatisch größer! Das kann nur ein Pflug.... Mathematisch eindeutiger Fall.

ein amtmann hier hatte einen grenzstein am wegesrand meines ackers gefunden und sofort die klage am amtsgericht eröffnet.
dort saßen er und der anwalt und redeten auf die junge richterin ein,dass es ja wohl klar wäre,dass nur ich den stein ausgepflügt hätte!
leider ließ die richterin sich nicht überzeugen,klage gegen neues gutachten zurück gestellt.
vor der tür des gerichts versuchte der anwalt noch,mich zu überzeugen,meiner haftpflicht die kosten aufzudrücken.
klage wurde eingestellt.
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon stamo » So Mär 10, 2019 15:55

Wichtig für den Ertrag sind auch die Steine auf dem Acker. Unter jedem Stein hält sich Feuchtigkeit. In Jahren wie 2018 waren Steine an der Oberfläche ertragssteigernd. Wohl dem, der tief pflügt und Steine hoch holt!
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Wini » Mo Mär 11, 2019 19:59

Tja lieber Freunde der Ackerkrume,
Ihr seit halt nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
Mit Plagiaten muss sich Wini hier nun nicht brüsten.

Das gezeigte Diagramm stammt von der LfL Bayern von einem Stickstoffsteigerungsversuch an vier versch. Standorten in Bayern.
Hier die Quelle:
https://www.lfl.bayern.de/iab/duengung/028905/index.php

Dabei wurden über mehrere aktuelle Jahre von 2008 -2010 der Ertrag im Rapsanbau
in Abhängigkeit von der N-Düngung errechnet.

Also ich erkenne da ein Optimum.

Hier noch die Executive Summary zum Diagramm:

Betriebswirtschaftlich erzielte in den Versuchen eine Düngung von 190 kg N/ha den Höchstertrag.
Da in der Praxis geringere Erträge erreicht werden, wird in der Regel eine N-Düngung von 180 kg N/ha
für den wirtschaftlichen Höchstertrag ausreichen.
Die Herbstdüngung führte im Mittel aller drei Jahre und Orte zu signifikanten Mehrerträgen


Einzig stamo muß ich recht geben. Das mit den Glückssteinen und der Feuchtigkeit stimmt.
Habe im letzten Dürrejahr im Schnitt 85dz Weizen auf meinen steinigen Feldern gedroschen
und als Futterweizen im Jan/Feb zu 18,75-19Euro verkaufen können.

Ist natürlich nicht nur N sondern auch H2O und viel Glück beim Betriebserfolg notwendig.

Gruß
Wini
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Re: Düngeverordnung: Die neuen Regeln gelten ab jetzt

Beitragvon Grimli » Mo Mär 11, 2019 20:18

Da wurden nur 3 Jahre ausgewertet ! und dann noch nicht mal erklärt, ob es sich um
3 durchschnitlliche Jahre, gehandelt hat oder um
1 überdurschnittliches, 1 durchschnittliches und 1 unterdurchschnittliches Jahr
2 überdurchschnittliche, 1 durchschnittliches Jahr
2 überdurchschnittliche, 1 unterdurchschnittliches Jahr
1 durchschnittliches und 2 unterdurchschnittliche
oder 3 unterdurchschnittliche Jahre

Alleine diese 3 Jahre bieten schon unzählige Varianten. Dazu kommen noch Standortbedingte Unwägbarkeiten egal ob bei Temperatur , Jahresniederschlag, Verteilung der Niederschläge usw die niemals mit dem Versuchsstandort in Übereinklang gebracht werden können.

Ob also der Ertrag mit der herannahme dieser Tabelle ausreichend abgesichert werden kann ??? Das Ertragsoptimum damit auszuwerten auf alle Fälle : unmöglich !
Ableitungen auf Auswaschungen von Nitrat ins Grundwasser auf dieser Basis allerdings noch viel unmöglicher ! Auf eine gesamte Fruchtfolge zu schließen erst recht nicht möglich !
Und auf Nitrat Auswaschungen ins Grundwasser im Laufe einer Zeitperiode die für Eintragungen ins Grundwasser unter Berücksichtung aller mineralischen Bodenprozesse und aller De Nitrifikationsprozesse in verschiedenen Bodenschichten verantwortlich sind noch mals unmöglicher.
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