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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Falke » Mo Nov 17, 2025 9:54

Sicher ist aber auch, dass die fossilen Kraftwerke, mit deren Strom E-Autos statistisch immer noch zu gut einem Drittel geladen werden (beim Laden über Nacht dürfte der Anteil noch höher sein)
auch nur (elektr.) Wirkungsgrade unter 50 % haben (sind ja auch nur Verbrenner). Die "Sülze" für fossilen Strom kommt also auch nur zu etwa 40% * 80 %, also etwa 30 % an den Rädern von E-Autos an.
Und davon geht noch einiges für Heizung und/oder Klima ab ...

Sicher werden einige E-Autos aus (privaten) PVA geladen. Dieser Anteil ist aber hier im Forum deutlich überrepräsentiert.

A.
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Falke
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon DMS » Mo Nov 17, 2025 10:00

Bravo Falke! Das waren genau auch meine Gedanken. Man muss ja immer nachdenken, wovon die % berechnet werden! So einfach lässt sich die Masse täuschen. Über die tatsächlichen Gründe hab ich ja schon geschrieben. Die Saudis u. Co sollen eben nicht mehr so viele Dollar verdienen, da diese ja nicht länger in US-Dollar ihr Öl verscherbeln, sondern an die BRICS in solider Währung. Das ist der Grund, also das Bezahlkaninchen ist dann in der Hauptsache Schland.
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan.
Es braucht weder Herrn noch Knecht, dann ist die Welt gerecht.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » Mo Nov 17, 2025 10:08

Und ewig grüßt die gleiche Blase...
Bleibt doch bitte so ehrlich und gebt zu, dass Kohlekraftwerken auch nur 45 % Wirkungsgrad beim optimalen Volllastbetrieb haben.
Da kommen dann noch Übrtragungsverluste der langen Stromleitungen + die erwähnten 20% im Fahrzeug hinzu.
Und dann bleibt in der dunklen Jahreszeit der Verbrenner schon effektiver, weil er eben die anfallende Abwärme zur notwendigen Heizung nutzt.
Und ökologischer bleibt er auch, weil Verbrennerkraftstoffe einen Teil der Energie aus der Verbrennung der Kohlenwasserstoffe " nur" als Wasserdampf und dezentral ausscheiden.
Das gilt analog auch für den Transport der Kraftstoffe.
Im Gegensatz dazu wird aus Kohlekraft deutlich mehr CO²/ kWh freigesetzt.

Aber das gilt zugegeben nur für den Teil der Elektroenergie, welcher aus der Kohlekraft stammt.
Bei dezentraler KWK aus Gas und Öl sieht die Bilanz schon besser aus.
100% erneuerbare wird wohl noch niemand übers Jahr in seinem BEV schaffen? :wink:

PS. Falke war schneller.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Mo Nov 17, 2025 10:17

Fedorow hat die PV Preise von einer Anlage genommen, 15 Jahre alt.

Heute ist das Teuerste an der Anlage die Unterkonstruktion, so in etwa.
600€ je kWp sind machbar
Also etwa 10.000€ für die 15kWp Anlage.
Ohne Speicher natürlich.

Die alten Anlagen sind irgendwann ausgefedert.
Dann gibts für den Strom keine 40ct (Beispiel) mehr, sondern nur noch etwa 6-7ct.
Also nutzt man die Anlage als Selbstversorgung, bevor man einspeist.

Das der Fed. an der Börse erfolgreich ist, gönne ich ihm. Nicht jeder gewinnt an der Börse

100% erneuerbare im E-Auto sind nicht zu schaffen.
Aber beim Verbrenner sinds max 10% beim E10.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langholzbauer » Mo Nov 17, 2025 10:29

Mit Alkohol, HVO oder RME wäre im Verbrenner auch mehr erneuerbarer Kraftstoff möglich.
Die Motorentechnologie dazu steht bereit. :wink:
Wenn man allein aktuell sieht, wie Kartoffeln und Getreide verramscht werden, könnte z.B. davon reichlich Energie jenseits von Biogas in Form von Alkohol zu langfristig im eigenen Land lagerbarem Alkohol genutzt werden.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fleischverkäufer » Mo Nov 17, 2025 10:32

Also, ich nehme eine Antriebsart wo zu 100 % sicher ist, das er einen Dreckswirkungsgrad hat, und vergleiche ihn mit einem Top- Wirkungsgrad der aber eine externe Energiequelle benötigt, die mittlerweile zumindest zeitweise oder überwiegend aus EE gespeist wird, aber ich rechne nur die Zeiten wo ich Kohle als Dreckswirkungsgrad benötige. Alles andere lass ich einfach weg. Auch eine Logik-. Von Umwelt habe ich hier übrigens gar nicht weiter geschrieben, sondern nur das ein Verbrenner Motor sicher und nachweisslich die meiste Energie in wertlose, bzw. ungenutze Energie umwandelt.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Südheidjer » Mo Nov 17, 2025 10:41

langholzbauer hat geschrieben:Mit Alkohol, HVO oder RME wäre im Verbrenner auch mehr erneuerbarer Kraftstoff möglich.
Die Motorentechnologie dazu steht bereit. :wink:
Wenn man allein aktuell sieht, wie Kartoffeln und Getreide verramscht werden, könnte z.B. davon reichlich Energie jenseits von Biogas in Form von Alkohol zu langfristig im eigenen Land lagerbarem Alkohol genutzt werden.

Wir haben in der Heide nicht nur das Original-Erdöl im Boden sondern auch eine Betriebsstätte, wo man synthetische Kraft- und Heizstoffe herstellt bzw. herstellen könnte:

https://www.baecktrade.de/unternehmen/produktionsstaette-bokel

Es wäre mal interessant, was man aus Kartoffeln, Getreide und ich denke auch Zuckerrüben an Sprit rausholen könnte.
Bei Rapsöl war ich letztens auf ca. 1500 Liter pro Hektar gestoßen. Das ist ja nicht so der Brüller.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon TommyA8 » Mo Nov 17, 2025 10:44

langer711 hat geschrieben:Die alten Anlagen sind irgendwann ausgefedert.
Dann gibts für den Strom keine 40ct (Beispiel) mehr, sondern nur noch etwa 6-7ct.
Also nutzt man die Anlage als Selbstversorgung, bevor man einspeist.



Meine Gedanken dazu:
Wie hoch ist der Anteil der E-Auto fahrenden arbeitenden Gesellschaft die das E-Auto wochentags, tagsüber an der heimischen PV laden können? --> Ich vermute keine 10%
Wie viele Menschen wohnen in Mehrfamilienhäusern (teilweise mit Tiefgaragen) bei denen ein laden zuhause (am öffentlichen Stromnetz) nicht möglich ist? --> Sicher auch >50%

Daus folgt:
Ein großer Teil der E-Autos wird Abends oder über Nacht am öffentlichen Stromnetz geladen (wie Falke schon bemerkte ist der Anteil derer die an der eigenen PV laden können hier sicher überrepräsentiert).
Genau dann, wenn aus PV Anlagen keine Energie zur Verfügung steht. Windkraft ist sicher ab und zu da, aber halt nicht garantiert.
Bis die Speichertechnologie solche Phasen überbrücken kann gehen sicher noch mehrere Jahre ins Land.
Übliche Speicher für zuhause haben 10-12KW, in kleinen E-Autos sind schon Akkus >35KW verbaut.
Bei 50km einfach zur Arbeit (was bei uns in der ländlichen Region leider oft nötig ist) reicht der Speicher zuhause also nicht mal um den täglichen Bedarf zu decken.
Teilweise sind die Akkus in E-Autos 90KW groß, das kann kein Speicher zuhause leisten.

Mein Vergleich zur Wirtschaftlichkeit:
Ein guter Freund fährt seit mehreren Jahren E-Autos, aktuell eine Polestar.
Der pendelt regelmäßig in die Schweiz weil er dort arbeitet. Geladen wird ausschließlich zuhause (also am Haus in D und in der TiGa in der Schweiz)
Über die letzten Jahre hat er kosten von ca. 0,082€ pro km (nur für den Strom, sonstige Kosten sind nicht berücksichtigt).
Ich komme mit meinem Passt Diesel im vergleichszeitraum auf ca. 0,094€ pro km.

Somit fährt er günstiger.
Muss er aber unterwegs laden sieht die Rechnung sehr schnell anders aus.
Bei meinem Urlaubs- und Fahrverhalten (günstiges laden zuhause nicht immer möglich) wäre der Preisvorteil geringer.
Da ich meist HVO100 fahre bin ich vermutlich sogar umweltfreundlicher unterwegs als er (bei ihm: Laden nur über Nacht möglich, also genau dann wenn der Strommix am wenigsten Anteil von erneuerbaren Energien hat).

Mein Fazit: Jeder muss für sich selbst entscheiden und ausrechnen was für ihn die beste Lösung ist.
Alle für ihn relevanten Einflussgrößen (Fahrspaß, Anhänger, Streckenlänge, Lademöglichkeiten) sollten berücksichtigt werden.

Ein gut oder richtig für alle gibt es nicht, deshalb sollte sich die Politik auch zurückhalten mit Förderungen.

Ein (oder der) Wandel sollten technologiegetrieben und nicht Ideologiegetrieben sein!
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fedorow » Mo Nov 17, 2025 10:46

Also ich will hier keinem zu Nahe treten und ich darf eh nicht mehr wegen meiner Holden. Aber ihr solltet euch mal an einem Samstagabend einen anbrennen und in ein Puff reinschauen das euch mal der Koffer wieder anständig durchgeblasen und ausgebrannt wird. Dann seit ihr wieder halbwegs klar in der Birne und morgen steht wieder alles auf 0.
Würde ich jedem hier empfehlen wenn ich die Beiträge so verfolge. :roll: Das ist doch alles linksgrüner Propagandamüll was über Steuern finanziert wird.
Und nein ich pflanze in meinem Wald keine Kirschbäume trotz Förderung sondern schlichte Fichten Monokultur weil in meiner Ecke in Niederbayern die Voraussetzungen passen. Gibt in 100 Jahren gutes Bauholz.
Meine Einstellung mit den Fichten kann man fast schon als rechtsradikal und böse einstufen, aber juckt micht nicht da ich eh täglich auf dünnem Eis segle.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Mo Nov 17, 2025 13:30

Ein E-Auto muss nicht täglich geladen werden.
Oft reicht die Ladung am Wochenende.
Oft werden Windkraft oder Solarparks am Wochenende abgeschaltet / gedrosselt, weil die Stromabnehmer fehlen.

Das ist die andere Seite der Medaille…
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon TommyA8 » Mo Nov 17, 2025 14:10

langer711 hat geschrieben:Ein E-Auto muss nicht täglich geladen werden.


Wie oft muss ein "normales" E-Auto bei ca. 130km pro Tag geladen werden?

100km zur Arbeit (hin und zurück), dann Abends zum Sport in die nächste Stadt (15km einfach, 2-3 mal die Woche).
Region ist ziemlich bergig, von mir zur Arbeit sind es 300 Höhenmeter nach unten, auf dem Heimweg natürlich wieder hoch (viele kennen den Aichelberg von den Staumeldungen auf der A8).
In die Stadt sind es knapp 200 Höhenmeter nach unten, nach dem Sport dann wieder hoch.

Die Temperaturen sind bei uns auf der schönen schwäbischen Alb auch deutlich niedriger als in anderen Regionen, der Energiebedarf ist also auch höher.
Ich habe nicht umsonst eine Standheizung im Auto. Diesen Komfort bei einem Elektrofahrzeug geht vermutlich sehr stark auf die Reichweite. Oder?
Und nein, mir reicht es nicht wenn nur der Sitz warm ist, so eine Lenkradheizung hat schon was :-)
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fleischverkäufer » Mo Nov 17, 2025 14:21

Zumindest ist es ein Zeichen, das du kein E - Auto fährst. Und sonst wüsstest du, das Berg und Talfahrten für E Autos durch die Rekuperation überhaupt kein Problem darstellen. Und der Weg zur Arbeit beträgt im Durchschnitt aller Arbeitnehmer in Deutschland 17,2 Kilometer. Natürlich gibt es da auch Ausnahmen. Und für Leute die jeden Tag mit einem 3 Tonnen Anhänger zum Nordpol und zurück fahren müssen, sind Stromer sicherlich auch nicht die erste Wahl-
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon TommyA8 » Mo Nov 17, 2025 15:26

fleischverkäufer hat geschrieben: Und sonst wüsstest du, das Berg und Talfahrten für E Autos durch die Rekuperation überhaupt kein Problem darstellen.


Selten so gelacht :-)
Wenn ein E-Auto beim bergabfahren so viel Energie erzeugen würde wie es bergauf braucht wäre das Perpetuum mobile erfunden (https://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_mobile)!
Deshalb spielt die Umgebung und die Höhenmeter durchaus eine Rolle!

Hier die Antwort einer KI:
wird die reichweite von einem E-Auto in bergiger landschaft geringer
Ja, die Reichweite eines E-Autos kann in bergiger Landschaft tatsächlich geringer ausfallen als auf flachen Strecken.
Hier sind die wesentlichen Gründe dafür:

Warum die Reichweite in bergigem Gelände oft sinkt:
Steile Anstiege erfordern mehr Energie: Beim Bergauffahren muss der Elektromotor mehr Leistung aufbringen, um gegen die Schwerkraft anzukommen. Das erhöht den Energieverbrauch deutlich im Vergleich zu ebenem Gelände.

Höhere Belastung der Batterie: Häufiges Beschleunigen und starkes Bremsen, wie es auf kurvigen und hügeligen Strecken vorkommt, belastet die Batterie mehr.

Temperatur-Einfluss: In höheren Lagen sind oft niedrigere Temperaturen, die die Batterieleistung und damit die Reichweite verringern können.

Was gleicht das teilweise wieder aus?
Rekuperation beim Bergabfahren: Beim Abfahren kann das E-Auto durch Rekuperation (Energierückgewinnung) einen Teil der Energie zurückgewinnen und in die Batterie einspeisen. Das hilft, den Mehrverbrauch beim Bergauf fahren zumindest teilweise auszugleichen.
Fazit:
Die Reichweite sinkt in bergiger Landschaft meist, aber wie stark, hängt von Faktoren wie Steilheit, Fahrweise, Fahrzeugtyp und Rekuperationssystem ab. Eine vorausschauende Fahrweise und gute Nutzung der Rekuperation können die Reichweite verbessern.



Dass ich kein E-Auto fahre hättest du in meinem Beitrag auch lesen können. Da musst du keine Zeichen deuten :roll:

Was hilft mit der durchschnittliche Arbeitsweg?
Das Medianeinkommen in Deutschland ist 43.750€. Hilft dir das weiter?

Also bleibe ich bei meinem Fazit (siehe auch meinem Beitrag weiter vorne):

Jeder muss für sich selbst entscheiden und ausrechnen was für ihn die beste Lösung ist.
Alle für ihn relevanten Einflussgrößen (Fahrspaß, Anhänger, Streckenlänge, Lademöglichkeiten) sollten berücksichtigt werden.

Ein gut oder richtig für alle gibt es nicht, deshalb sollte sich die Politik auch zurückhalten mit Förderungen.

Ein (oder der) Wandel sollten technologiegetrieben und nicht Ideologiegetrieben sein!
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fleischverkäufer » Mo Nov 17, 2025 15:38

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e ... ektroauto/
Aber die Rekuperation des Elektroautos beschränkt sich zum Glück nicht auf die Bergabfahrt. Sie funktioniert immer, wenn das Auto verzögert: vor einer Kreuzung, einer Ampel oder einem Tempolimit. Auch hier wird der E-Motor zum Generator, der von den drehenden Rädern angetrieben wird – so wie früher ein Dynamo beim Fahrrad den Strom fürs Licht erzeugte.


Ja, selten so gelacht. Das funktioniert übrigens bei jedem Bremsen oder verzögern. Natürlich holen die sich nicht die komplette Energie zurück, wäre auch nicht logisch. Das ist übrigens bei einem Verbrenner grundsätzlich verlorene Energie, die ist wirkungslos in Wärme umgewandelt.
Vielleicht solltest du mal einen Stromer probefahren, dann merkst du den Unterschied.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Mo Nov 17, 2025 16:02

TommyA8 hat geschrieben:(…)
Ich habe nicht umsonst eine Standheizung im Auto. Diesen Komfort bei einem Elektrofahrzeug geht vermutlich sehr stark auf die Reichweite. Oder?
(…)


Ja, das ist so!
Bei 5° Außentemperatur und 22° Wohlfühltemperatur verliert man mindestens 200km Reichweite bei 10 Minuten Fahrt.
Im Stau erfriert man nach 2 Stunden!

So spricht der Stammtisch

Die Realität sieht so aus, das der Akku mit 30% Ladung länger durchhält, als der Tank im Verbrenner bei 20% Sprit-Pegel

Ich nutze die Standheizung im Winter genau so oft, wie die Stand-Klimaanlage im Sommer.

Aber ein Hoch auf den Stammtisch.

Das Durchschnitts-Auto fährt laut KBA keine 15.000km im Jahr
Das sind pro Werktag keine 60km
200 km reale Reichweite und es muss alle 3 Tage laden.
Und 300-350 km reale Reichweite ist mittlerweile üblich.

Informiert Euch wenigstens, bevor Ihr solche Argumente bringt
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