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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon MikeW » Mi Dez 03, 2025 2:55

langer711 hat geschrieben:Naja.. jetzt mal langsam
Wenn der bei 20% Verlust (80%SOH) etwa 100km Reichweite verloren hat, dann wäre er ja bei 100% bei 500km Reichweite gewesen.

Es gibt Leute, die fahren z.B. den Nissan Leaf mit etwa 200km Reichweite im Alltag.
Und das geht ganz prima.

Also könnte man den vermeintlichen Totalschaden auch noch weiter fahren, bis man unter 50% SOH ist.

Und dann kann man noch z.B. EV Clinic Berlin kontaktieren, die dem Akku für 2000-8000€ wieder Leben einhauchen.

Wenn das bei 200.000 km und später der Fall ist, na und?
Das muss ein moderner Verbrenner erstmal schaffen ohne teure Reparatur.

Die langlebigen Motoren der 1990 und 2000er gibts doch heute kaum noch.


Doch ... die gibt es schon. In den Autos aus den Baujahren. Da kann der quasi Dorfschmied noch selbst reparieren, Teile sind oft recht günstig, die Technik ist nicht so anfällig, es war nichts so ausgereizt und in meinen Augen ein weiterer entscheidender Vorteil ... die spielen nicht ET und telefonieren ständig nach Hause

Das sind halt so die Probleme der neuen Zeit. Wer meint, ein neues Auto fahren zu müssen, egal ob Verbrenner oder E-Mobil, muß halt sowohl in Kauf als auch evtl Reparaturen deutlich mehr investieren.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon strokes » Mi Dez 03, 2025 6:11

Südheidjer hat geschrieben:Bei uns in der dünnbesiedelten (und armen) Lüneburger Heide brauchtest du schon immer ein Auto, sonst warst du verraten und verkauft.

Zu meinen Schulzeiten ab der 11. Klasse hatten auch so einige der (meist) auswärtigen Schüler ein eigenes Auto. Da kam Neid auf. :lol:

Ich vermute, heute haben weniger Schüler ein Auto, einerseits, weil sie in ihrem Ort ein eigenes Gymnasium haben, andererseits fehlt es ja vielen schon am Führerschein.


Heute fahren die Kids ein 45er Microcar, während wir noch Moped gefahren sind.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon countryman » Mi Dez 03, 2025 9:10

Bei den Youngtimern ist auch schon nichts mehr mit "Dorfschmied". Defekte Steuergeräte usw. gibt es dort auch. Nur sind die Reparaturverfahren bei gängigen Modellen bereits Allgemeingut geworden in den freien Werkstätten. Richtig ist, dass die Instandhaltung bewährter Fahrzeuge immer interessanter wird.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon 304 » Mi Dez 03, 2025 10:30

MikeW hat geschrieben:Das sind halt so die Probleme der neuen Zeit. Wer meint, ein neues Auto fahren zu müssen, egal ob Verbrenner oder E-Mobil, muß halt sowohl in Kauf als auch evtl Reparaturen deutlich mehr investieren.

Wieso reparieren?

Ein Auto ist heute mit grob 100tkm schrottreif (je nach Fahrtleistung/Kurzstreckenanteil). Nicht ohne Grund fährst du heute Lifetime Öl im Getriebe weil bis zum Getriebeschaden längst der völlig aufgedrehte und zusammengesparte Motor schrottreif ist. Und dann reden wir noch nichtmal von Elektronik und Software die nach >10-20 Jahren zum Problem wird.

Da brauchst du nichts mehr zu reparieren, weil nach der Reperatur direkt das nächste Teil das zeitliche segnet.
Effektiv kaufst du heute Chinesium Made in Germany (also zumindestens mit Endmontage in der EU). Nicht ohne Grund musste ich mit meiner Karre (VW-Tochter) schon in den ersten 2 Jahren mehrfach zum Rückruf antreten, weil eben doch zu billig produziert wurde. Und auch mit den Takata Airbags würde es mich nicht wundern, wenn da auch noch mal ein Brief kommt ...

langer711 hat geschrieben:Naja.. jetzt mal langsam
Wenn der bei 20% Verlust (80%SOH) etwa 100km Reichweite verloren hat, dann wäre er ja bei 100% bei 500km Reichweite gewesen.
...
Also könnte man den vermeintlichen Totalschaden auch noch weiter fahren, bis man unter 50% SOH ist.

Der SOH verläuft nicht linear.
Bei 75% gehts schlagartig nach unten, bis die ersten Zellen komplett das zeitliche segnen.

Gewöhnt auch daran, dass auch Autos und Traktoren genauso wie Fernseher und Smartphones zur Wegwerfware werden. Da gibts dann nur noch Billig zu Billigpreisen oder Billig mit Aufkleber zu Premiumpreisen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon RABE-Profi » Mi Dez 03, 2025 14:36

304 hat geschrieben:
Gewöhnt auch daran, dass auch Autos und Traktoren genauso wie Fernseher und Smartphones zur Wegwerfware werden.


Hast das jetzt selber erfunden oder von mir vor langer Zeit abgeschrieben?

Alles was heute teuer zu kaufen ist, ist ein Wegwerfartikel.
Und wenns ein Auto für 100000 Euro ist.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon holzerhobby » Mi Dez 03, 2025 14:44

Also 304, ich weiß ja nicht, welchen Schrott du fährst und ob’s solche „Wegwerf“ Autos heute noch gibt.
In den siebzigern waren die Kisten mit 100 tkm oder nach 6 Jahren wirklich fertig, wenn nicht Kupplung oder Getriebe, dann ist dir die Kiste unterm Arsch weggerostet (Golf I oder Fiat etc.)
Aber wenn ich in meinem Umfeld incl der Familie umgucke, da halten die Autos regelmäßig über 200 Tkm bis hin zu
400 bis 500 tkm ohne große Reparaturen an Motor, Kupplung oder Getriebe(Schalter), bei Automatik oder DSG mags anders aussehen.
Ford Fusion meiner Schwiegereltern, 20 Jahre Kurzstrecken mit 120‘ an Ali verkauft, VW Polo mit 1,2 l Dreizylinder fährt
seit 16 Jahren 160‘ geht, bis er verrostet ist.
Mein Seat Exeo ( aka Audi A4) hat inzwischen 270‘ auf dem Tacho, Fahrwerk, Getriebe Motor Kupplung sollten noch eine Weile halten.Karosse na ja.
Golf 1 GTI hab ich (leider) mit 10 Jahren und 180’ wegen Kinderzuwachs in eine Familienkutsche getauscht.
Usw.
Natürlich steigen irgendwann die Reparaturkosten der Fachwerkstatt immens an, falls du keinen günstigen §chrauber an der Hand hast.
Aber selbst das Thema Zuverlässigkeit hatte ich nur bei leerer oder defekter Batterie.

Bei den neuen Autos sehe ich eher das Bananenprinzip (Ware reift beim Kunden) in der ersten Zeit als Problem wegen
der Werkstattaufenthalte. Halt nicht das erste Auto einer neuen Serie kaufen, sondern eher ein Auslaufmodell mit
ausgemerzten Kinderkrankheiten.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon fleischverkäufer » Mi Dez 03, 2025 17:19

Kann ich nur bestätigen, mein erstes Auto war ein Golf 1, Bj 1974, der war 1980 schon durchgerostet. Bis auf Mercedes, BMW oder vielleicht noch Audi hat da kein Auto 10 Jahre überlebt, die konnte man alle zusammen fegen. Und heute? Ein 10 Jahre altes Auto, etwas gepflegt und gewartet ist doch immer noch fast wie neu. Die sind um Längen besser geworden. Und wenn ich Sonntags Langeweile habe, dann schaue ich mir auf VOX die Autodoktoren an. Wenn ich das sehe, welchen Aufwand und welche Technik die Verbrenner brauchen, und was da alles kaputt gehen kann, der Wahnsinn. All diese Teile hat und braucht ein Stromer gar nicht. Und können dadurch auch gar nicht kaputt gehen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Südheidjer » Mi Dez 03, 2025 17:48

fleischverkäufer hat geschrieben:Wenn ich das sehe, welchen Aufwand und welche Technik die Verbrenner brauchen, und was da alles kaputt gehen kann, der Wahnsinn. All diese Teile hat und braucht ein Stromer gar nicht. Und können dadurch auch gar nicht kaputt gehen.

Wenn dann doch mal was kaputt gehen sollte, dann hat man wie Bild schreibt mindestens bei einem Tesla-Fahrzeug schlechte Karten:

Bild hat geschrieben:...
Kritikpunkt bleibt der Service: Lange Wartezeiten bei Reparaturen und begrenzte Werkstattkapazitäten sorgen bei den Kunden für Frust. Tesla arbeitet jedoch an einer Ausweitung des Servicenetzes und setzt verstärkt auf mobile Techniker und digitale Diagnosetools.
...

Quelle (aktuell von heute): https://www.bild.de/leben-wissen/auto/tesla-taumelt-verliert-der-e-pionier-den-anschluss-6926c9268773e60e91aa88a6

Da ist mir eine Werkstatt vor Ort lieber.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Falke » Mi Dez 03, 2025 18:18

Mich amüsiert immer, wenn ein E-Auto-Euphoriker schreibt, wie wenig Teile ein Stromer ggü. einem Verbrenner hat.

Währen beim Verbrennermotor jede Schraube (und Beilagscheibe) als Einzelteil zählt, sind es beim Stromer nur ein Motor und ein Akku.
Dass der Akku aus zumindest hunderten von Einzelzellen und den nötigen elektromechanischen Verbindungen usw. besteht, die alle für
sich allein ausfallen können und auch tatsächlich ausfallen (und durch die Serienschaltung damit den ganzen Akku schädigen), wird wohl nicht bedacht ...

A.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Mi Dez 03, 2025 18:24

Bis etwa 2000 wurden alle Autos Jahr für Jahr besser, so meine Erfahrungen.

Dann aber regierte BWL und KVP
Zusätzlich mussten die Kisten immer sparsamer werden (Gewicht, AGR…) und dann noch sauberer im Abgas (Partikelfilter)

Da sind gleich mehrere Hebel angesetzt worden, die einer besseren Haltbarkeit alles andere als dienlich sind.

Wer jetzt noch glaubt, das die Autos haltbarer wurden und werden, dem kann auch keiner mehr helfen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon TommyA8 » Mi Dez 03, 2025 18:42

Wie geht ihr mit euren Autos um?

Ich freue mich jetzt schon wieder wenn ich im Frühjahr in meinen Golf 1 (Pirelli) GTI aus der Garage hole um damit ein paar Runden zu drehen :-)
Der war bis 1999 im täglichen Einsatz und hatte da gute 180Tkm auf der Uhr (gekauft 1994 um 1500 DM).
Auf der schwäbischen Alb wird im Winter nicht mit Salz gespart, die gute Pflege vom Vorgänger hat sich ausgezahlt.

Seit ich mir den Audi A8 gekauft habe (viel Aluminium, da rostete zumindest die Karosserie nicht) war der Golf dann im Winter nur noch in der Garage.
Den A8 (Baujahr 1995) mit 4,2l Benziner (300 PS) habe ich gefahren bis er 16 Jahre alt war. Der hat bei 160.000km eine Autogas Anlage bekommen, bei 270.000km war an einem Zylinder ein Ventilsitz undicht.
Ein Schrauber hat den mit dem schlecht laufenden Motor gekauft, den Repariert und hat fast 400.000km auf den Wagen gefahren.
Bei mir kam dann ein A8 4,2l TDI :twisted:
Bei einem Auto mit über 2to Gewicht eine Beschleunigung von 4,3sek auf 100, da mussten sich viele warm anziehen...

Mein Fazit:
Wenn man seine Fahrzeuge pflegt und ab und zu was selber machen kann halten die auch lange.
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon 304 » Mi Dez 03, 2025 19:34

holzerhobby hat geschrieben:Bei den neuen Autos sehe ich eher das Bananenprinzip (Ware reift beim Kunden) in der ersten Zeit als Problem wegen
der Werkstattaufenthalte. Halt nicht das erste Auto einer neuen Serie kaufen, sondern eher ein Auslaufmodell mit
ausgemerzten Kinderkrankheiten.

Ein Automobilkonzern der seit 1937 aktiv ist, sollte mittlerweile wissen wie man zuverlässige Bremsen und Sitzgurte baut ...

TommyA8 hat geschrieben: 4,2l TDI ...
Wenn man seine Fahrzeuge pflegt und ab und zu was selber machen kann halten die auch lange.

Bei einer Karre mit 4,2l lohnt sich auch eine Reperatur noch.
Die Einstiegsklasse ist schrottreif wenn das Motorsteuergerät oder die Getriebesteuerung (Automatik) nach ~100tkm zickt.

Aktuell ist es ein Seat mit 1,0l als Reimport. Der ist ein wirtschaftlicher Totalschaden bei der ersten größeren Reperatur.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Obelix » So Dez 07, 2025 10:05

304 hat geschrieben: ... Gewöhnt auch daran, dass auch Autos und Traktoren genauso wie Fernseher und Smartphones zur Wegwerfware werden. ...

Das ist leider so.

Warum ist das so?
Der Neuwagenkäufer entscheidet durch sein Kaufverhalten, was die Autokonzerne für Autos entwickeln und anbieten.
(Der Gebrauchtwagenkäufer interessiert den Autohersteller nicht. Im Gegenteil, der wird über abartig teure Reparaturen
und Ersatzteilpreise richtig gef.ckt, damit er neu kauft.)
Je nach deutscher Premium-Marke sind bis zu 80 % der Neuwagen geleast. D.h. der Wagen soll 36 oder 48 Monate halten.
Viel länger aber nicht, da man Cent-Beträge bei der Qualität einspart werden zugunsten eines günstigeren Angebotspreises.

Hinzu kommt der von der EU vorgeschriebene, anfällige elektronische Firlefanz, der massgeblich den deutschen Auto-
Lobbyisten zu verdanken ist.

Inzwischen kaufen viele Autos von vor Baujahr 2000, da diese solider und reparabel sind, im Gegensatz zu den Nachfolgern.
Der Gebrauchtwagenmarkt ist aber inzwischen leer bei Baujahr 1999 und früher, mal abgesehen von runtergeranztem Schrott.

Alternativ werden zuverlässige Marken gekauft. Es gibt ja heute noch neue zuverlässige, langlebige Autos wie der z.B. den
Toyota Hilux. Zu erkennen an den enorm hohen Gebrauchtpreisen. Ist aber den meisten zu teuer. Ja, gutes Werkzeug gibt es
nicht billig, müsste eigentlich jeder wissen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Obelix » So Dez 07, 2025 10:25

Wenn man heute ein neues Auto oder jung gebrauchtes Auto kauft, was nimmt man?

a.)
Einen Diesel mit AGR, Adblue und Partikelfilterproblemen. Der, wenn er zu wenig gefahren wird, versottet.
Der Probleme mit dem Bioanteil im Diesel hat. Für den die Autohersteller "Abwehrpreise" nehmen, damit
ihn ja niemand kauft? Weil man Diesel nicht mehr kann. Weil die aktuellen Abgasvorschriften den Diesel
kaputt gemacht haben. Oder so komplex gemacht haben, dass ihn niemand mehr reparieren kann.

b.)
Einen Benziner mit Mini-Hubraum unter 1.000 ccm, am besten mit 2- oder 3-Zylinder, der keine 50.000 km
hält? Lest Euch einfach mal bei die Erfahrungsberichte zu neuen Benzinern durch.

c.)
Einen Benzin-Hybriden, der eigentlich nur bei Toyota gut und langlebig funktioniert. Wo die Deutschen
Hersteller zu spät eingestiegen sind und zu wenig Erfahrung mit haben?

d.)
Es bleibt m.E. inzwischen nur noch der Vollelektro. Der keine aufwendige Verbrenner-Wartung, die heute
niemand mehr bezahlen kann, benötigt. Ferner sterben die Leute, die einen Verbrenner warten können,
aus.

Der Thread läuft ja schon relativ lang und hat mich an vielen Stellen überrascht:
1. Habe ich erwartet, dass sich der Vollelektro schneller durchsetzt, weil die Vorteile schneller erkannt werden.
2. Habe ich nicht damit gerechnet, dass sich der Vollelektro auf Grund von soziokulturellen Veränderungen
- keine Autoschlosser mehr, keine KFZ-Mechaniker mehr - einfach weil niemand mehr Verbrenner reparieren
kann oder Verbrenner so entwickelt worden sind, dass sie wirtschaftlich nicht mehr zu reparieren sind,
durchsetzt.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Dez 07, 2025 12:06

Zu 1

Grundsätzlich richtig, dem stehen aber gleich zwei Dinge entgegen:
a
Die Ladeinfrastruktur ist eine Katastrophe für jeden, der zuhause nicht laden kann.

b
Die verbreitete Meinung am Stammtisch

Zu 2
Es gibt aktuell eher Werkstätten, die das BEV nicht anfassen, weil sie auch gern am Stammtisch sitzen.
Die Werkstätten, die sich auch mit dem BEV auseinandersetzen machen trotzdem noch den höchsten Gewinn am Ölwechsel von Verbrennern.

Wenn’s darum geht, einen versteckten Fehler zu finden, können nur sehr wenige Werkstätten wirklich helfen.
Die meisten tauschen Baugruppen mehr oder weniger nach Bauchgefühl.
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