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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Zement » Di Feb 15, 2022 13:10

Aber sehr gerne. :D
Forschende der Universität der Bundeswehr München zeigen, dass die gesamten Pkw-Lebenszyklusemissionen durch die Elektrifizierung von Fahrzeugen um bis zu 89 % gesenkt werden können. Benzin- und Dieselfahrzeuge weisen im Vergleich die höchste Menge an Treibhausgas-Emissionen aus.

Der weltweite Fahrzeugmarkt befindet sich in der größten Transformation seit der Erfindung des Automobils. Um die Auswirkungen des Transportsektors auf die Umwelt und das Klima zu reduzieren, treiben Politik und Wirtschaft den Übergang von konventionellen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren hin zu Hybrid- und Elektrofahrzeugen voran. Ein vielfach diskutiertes Thema dabei ist die Treibhausgas-Bilanz von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg, also die Menge an Schadstoffen, die von der Produktion eines Fahrzeuges, über die Nutzung und die Verschrottung insgesamt ausgestoßen werden. Diese Bilanz macht Fahrzeugemissionen über den reinen Verbrauch im Straßenverkehr hinaus ganzheitlich vergleichbar. In einer neuen, hochrangig veröffentlichten Publikation haben Forschende der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) im Rahmen ihrer Projekte am Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw) über 790 aktuelle Pkw-Fahrzeugvarianten miteinander verglichen und zeigen: mit Plug-in-Hybrid- und vollelektrischen Fahrzeugen können Gesamtemissionen erheblich reduziert werden.
Die Gesamtemissionen sind entscheidend

Die Ergebnisse machen deutlich, dass das Nebeneinanderstellen einzelner Emissionsabschnitte innerhalb der gesamten Produktlebensdauer wenig aussagekräftig ist, wenn man über die Klimaverträglichkeit unterschiedlicher Fahrzeuge argumentieren möchte. So weisen beispielsweise batterieelektrische Fahrzeuge im Vergleich die höchsten Emissionen bei der Produktion aus, in der Gesamtbetrachtung mit Nutzung und Recycling hingegen schneiden sie besser ab als klassische Verbrenner. Die Emissionen durch die Batterieproduktion eines aktuellen Tesla Model 3 (Standard Range Plus-Modell) sind vergleichbar mit den Nutzungsemissionen eines Volkswagen Passat (2.0 TSI-Modell) über eine Strecke von 18.000 km – nur einem Bruchteil der Nutzungsdauer. Konventionelle Benzin- und Dieselfahrzeuge sorgen insgesamt für die höchste Menge an Treibhausgasemissionen über ihren gesamten Lebenszyklus. Bei der Verwendung von Ökostrom können Plug-in-Hybrid- und vollelektrische Fahrzeuge die Gesamtemissionen im Vergleich zu Verbrennern um 73 % bzw. 89 % reduzieren. Alternativ können Brennstoffzellenfahrzeuge die Treibhausgasemissionen in ähnlichem Maße wie Elektrofahrzeuge (die mit herkömmlichem Strom betrieben werden) reduzieren, wenn sie derzeitig handelsüblichen grauen Wasserstoff verwenden (60 %). Ganz generell führen erneuerbare Kraftstoffe und Energie zu den niedrigsten Emissionen über die Lebensdauer von Fahrzeugen hinweg.
790 aktuelle Fahrzeuge als Datenbasis https://www.unibw.de/home/news/elektrof ... U7rjwSM8o8

.
Optimal wäre eine PV-Anlage zu Hause, um das Eauto damit zu laden. :P
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon aldersbach » Di Feb 15, 2022 13:44

Zement hat geschrieben:Optimal wäre eine PV-Anlage zu Hause, um das Eauto damit zu laden. :P
Es muss aber schon eine neuere sein - bei der alten PV-Anlage speise ich lieber ein (50 Ct./kwh :D )
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Di Feb 15, 2022 13:48

aldersbach hat geschrieben:Ich akzeptier ja dass dieser Thread offensichtlich der persönliche Thread von Vario ist - aber ganz offensichtlich falsche Argumente sollten trotzdem korrigiert werden: Lackschäden - die Kabel sind alle so ausgeführt dass sie weit von der Karosserie weg sind wenn das Fahrzeug geladen sind. Mein BEV ist mittlerweile mehr als sieben Jahre alt und hat noch keinerlei Schäden durch das laden.
Dass BEV teilweise kurios an Ladesäulen stehen bestreite ich nicht - aber das ist kein BEV-spezifisches Thema - wenn ich mir anschaue wie manche Leute ihre Fahrzeuge an Zapfsäulen positionieren dann kann man auch nur den Kopf schütteln.

langer711 hat geschrieben:Ich wüsste echt nicht, wie ich an der Ladesäule so „äsverkehrt“ parken sollte, das das Kabel irgendwo knirscht.

Dann sind Elektroautofahrer wohl alle zu doof zum Parken und nur ihr beiden wisst, wie es richtig geht Respekt!
https://teslamag.de/news/ccs-laden-waru ... -28021/amp

langer711 hat geschrieben:Kannst Du bitte meine Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Seite oder einen Abschnitt lenken, damit ich schnell verstehe, was Du mir mitteilen willst.
Vielen Dank

Er hat mal wieder bewiesen, dass erneuerbare Energie besser ist als fossile Energie.

Die verlinkte Studie vergleicht Elektroautos, die mit 46% erneuerbarer Energie betrieben werden und ohne Berücksichtigung der Vorkettenemissionen mit rein fossil betriebenen Dieselfahrzeugen inklusive Vorkettenemissionen.
Na wenn das mal kein sinnvoller Vergleich ist :roll:

Der interessanteste Teil ist der, bei dem herauskommt, dass ein mit erneuerbarem Kraftstoff betriebener Verbrenner umweltfreundlicher ist als ein mit erneuerbarem Strom betriebenes BEV.
Auch das ist nichts Neues, nur dass ausgerechnet Zement eine solche Studie ausgräbt, ist schon erstaunlich. Ein Eigentor vom Feinsten.

@Zement
Dass erneuerbare Energie besser ist als Fossile, ist hier allen klar.
Nur hat das ABSOLUT GARNICHTS mit der Antriebsart eines Autos zu tun.
Ist das wirklich so schwer zu kapieren?

Optimal wäre eine PV und KEIN Elektroauto.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Di Feb 15, 2022 14:33

Noch ein Grund mehr, sich für einen Tesla zu entscheiden.
Da gibts keinen verkratzten Lack

Eine PV Anlage liefert Strom, wenn die Sonne scheint.
Viele PV Anlsgen liefern viel Strom, wenn die Sonne scheint.
Ein weiterer Ausbau von PV Anlagen würde uns auch weiter dienlich sein, bis weit in die dunkle Jahreszeit hinein.
Aber dann hätten wir in den Sommermonaten schlicht Zuviel Strom auf Erzeugerseite und müsste die Erzeugung aus PV drosseln.

Wenn ich aber dann in den Angebotsspitzen einen Abnehmer habe, der diese Spitzen abknabbert, dann muss ich die PV nicht drosseln.

Und dieser Verbraucher kann ein E-Auto sein.

Wir hatten bisher rund 200h jährlich dieses Überangebot.
Mit weiterem Ausbau von PV kann sich das technisch vervielfachen.
Dächer sind genug frei, ganz anders, wie bei Windkraft.

Die Investition in PV ist aber umso interessanter, wenn ich den Strom selbst nutzen kann.

Darum ist ein E-Auto viel interessanter, wenn man eine PV hat.
Und die PV mit Eigenverbrauch wird viel interessanter, wenn man ein E-Auto fährt.

Vor allem weil man zuhause den Ladenuckel genau so anordnen kann, das weder der Nuckel, noch die Strippe am Auto scheuert :D

Der Lange
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Di Feb 15, 2022 15:15

langer711 hat geschrieben:Noch ein Grund mehr, sich für einen Tesla zu entscheiden.
Da gibts keinen verkratzten Lack

Da gibt's den sogar ab Werk :wink:

langer711 hat geschrieben:Wenn ich aber dann in den Angebotsspitzen einen Abnehmer habe, der diese Spitzen abknabbert, dann muss ich die PV nicht drosseln.

Und dieser Verbraucher kann ein E-Auto sein.

Wir brauchen dafür keine Verbraucher, sondern Speicher.
Selbst wenn man Elektroautos ausschließlich mit diesem potentiellen Überangebot erneuerbaren Stroms laden würde, wäre es für die Umwelt immernoch besser, den Strom dann nicht zu verfahren, sondern in Zeiten geringer erneuerbarer Stromerzeugung wieder ins Netz zu speisen.
Lass es meinetwegen "nur" 15kWh Strom sein, die man pro nicht gefahrenen 100km wieder aus dem Akku bekommt. Ersetzt man damit Braunkohlestrom, spart das rund 160-180g/km ein. Ein Diesel-PKW stößt inklusive Vorkette weniger aus. Unterm Strich bedeutet das also weniger Emissionen als wenn man den Strom im Elektroauto verfährt.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon heico » Di Feb 15, 2022 16:15

Das E-Auto ist der Stromspeicher. Bidirektionales Laden gibt es schon.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Di Feb 15, 2022 16:40

Es mag dich überraschen, aber um Strom zu speichern, muss man tatsächlich kein Auto bauen.
Faszinierend, oder?
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Falke » Di Feb 15, 2022 17:16

"E-Auto ist der Stromspeicher" kommt mir vor, wie wenn ich zuhause einen Stromgenerator mit dem Sprit aus dem Tank eines Verbrenner-PKWs betreibe.
Wenn ich dann unvorhergesehenerweise z.B. nachts im ländlichen Raum (wenn die Tankstellen geschlossen sind) eine längere Strecke fahren will/muss, ist eventuell zu wenig Sprit im Tank.

Ein eigener Tank (Speicher) für den Stromerzeuger ist vorteilhaft. Hier wie dort.

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon heico » Di Feb 15, 2022 17:29

Kannst ja 100 km Reserve im Akku lassen und dann wenn man wirklich plötzlich nachts los muss (Flucht), am Schnellader laden.
Alles herbeigeredete Probleme wie aus der Bildzeitung.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Di Feb 15, 2022 17:58

Das ist nicht der Punkt.
Besser für die Umwelt wäre es wie gesagt, die 100km Reichweite nicht zu nutzen, sondern den Strom einzuspeisen und die 100km mit einem Diesel-PKW zu fahren. Da das für JEDE Energiemenge im Akku gilt, ist es ausnahmslos immer besser, das Elektroauto nur als Speicher zu nutzen und als Fahrzeug immer einen Diesel zu nutzen.
Man kann sich also das Bauen des restlichen Autos um den Akku herum sparen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Zement » Di Feb 15, 2022 18:14

Wie auch immer, aber kein CO2,keine andere Schadstoffe Emissionen, vom Autoantrieb❗
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Falke » Di Feb 15, 2022 18:25

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Zement » Di Feb 15, 2022 19:50

Nun so gibt es unter anderem der Verkehrsminister auch raus, Umweltverbände, das Bundesamt für Umweltschutz hat es auch schon mal so was rausgegeben.
.
Wenn ein Eauto 100 Kilometer fährt, verbraucht es 12 - 30 KWh und das macht am besten den Sinn, wenn der Strom dafür Regenerativ erzeugt wurde.
Ein Verbrenner verbraucht für die Strecke 20 - 80 KWh.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Di Feb 15, 2022 21:23

Zement hat geschrieben:Wenn ein Eauto 100 Kilometer fährt, verbraucht es 12 - 30 KWh und das macht am besten den Sinn, wenn der Strom dafür Regenerativ erzeugt wurde.
Ein Verbrenner verbraucht für die Strecke 20 - 80 KWh.

Ein Verbrenner braucht im Schnitt meinetwegen rund 45kWh/100km. Die Emissionen liegen inklusive Vorkette laut Umweltbundesamt bei rund 300g/kWh für fossilen Diesel.
Ein Elektroauto braucht im Schnitt meinetwegen 15kWh/100km exklusive Lade- bzw Akkuverluste.

Wenn man den Strom in einem Elektroautoakku also nutzt, um zu fahren, spart man damit rund 900g/kWh CO2. Speist man den Strom hingegen ins Netz und ersetzt damit gezielt Braunkohlestrom, spart man rund 1.200g/kWh CO2.
Folglich ist es niemals sinnvoll, gespeicherten Strom in einem Elektroauto zu verfahren, völlig egal woher der Strom kam.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Zement » Di Feb 15, 2022 21:32

Sollte die Braunkohle Kraftwrrke dann abgeschaltet werden? Also theoretisch?
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