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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Hauptmann » So Mai 08, 2022 7:59

langer711 hat geschrieben:
Dafür muss ich 2 mal im Jahr zur Werkstatt, um mir irgendeinen Sensor erneuern zu lassen.
Ersatzteil 119€
Montage 60€
Auslesen per Servicerechner 40€
Mwst drauf
Meine Zeit auch noch dazu samt Anfahrt zur Werkstatt - 2 mal natürlich, weil der Sensor nicht auf Lager liegt.
Super Sache!!

Alte Bauernregel:
Was nicht dran ist, geht nicht kaputt!

Der Lange


Wie sieht es denn mit den E-Fahrzeugen aus, wie oft muss man damit zum Kundendienst und was kostet sowas, und vor allem was wird da gemacht?
Das soll nicht provozierend rüberkommen, mich würde das echt mal interessieren. Einen Ölwechsel braucht es wohl nicht, aber eine Reihe anderer Flüssigkeiten werden wohl auch vorhanden sein. Reifen verschleissen auch, sowie Bremsen und je nach Modell ist auch eine Kupplung mit Getriebe vorhanden. Softwareupdate geht natürlich auch immer. Also ich denke die KFZ-Werkstätten werden wohl nicht pleite gehen. ;-)
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Ronnie » So Mai 08, 2022 8:16

Nüüü,

Der Japaner zeigt uns wies geht:

https://deutschlandkurier.de/2022/05/kampfansage-ans-e-auto-japaner-bringen-super-sauberen-diesel-auf-den-markt/

Guddie Ronnie
Vorwärts immer, Rückwärts nimmer
Deutschland wehre dich, ansonsten bist du verloren!
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Hauptmann » So Mai 08, 2022 8:26

Ronnie hat geschrieben:Nüüü,

Der Japaner zeigt uns wies geht:

https://deutschlandkurier.de/2022/05/kampfansage-ans-e-auto-japaner-bringen-super-sauberen-diesel-auf-den-markt/

Guddie Ronnie


Mich würden die 1,5l/100km Verbrauch in der Praxis mal interessieren. Für Deinen Modell CX-60. Die Japaner haben schon immer gute Produkte erzeugt. Kein Wunder dass der Herr Grundig 1982 "Scheiß Japaner" gerufen hat, die sind schon eine echt krasse Konkurrenz. So weit ich mich erinnern kann hatte Mazda damals auch den Wankelmotor.
Und heute sind die berühmt für sprechende Toiletten. :mrgreen:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon heico » So Mai 08, 2022 8:30

Vielleicht ist es bei mir als Sparfahrer extrem, aber ich werde mit dem Tesla Model 3 im August 2022 zum ersten Mal mit gut 100.000 km zum TÜV und in die Werkstatt fahren. Dort wird man feststellen, dass die Bremsen noch wie neu sind. Vielleicht muss der Luftfilter für die Kabinenlüftung ersetzt werden. Das Wischwasser schütten wir selber auf und auch die Umbereifung im Winter/Sommer wird auf dem Hof durchgeführt.
Es kommen alle Monat kleine Updates in der Garage an, wofür kein Werkstattbesuch vorgesehen ist und auch keine Kosten entstehen.
Das Auto ist 10 Jahre steuerfrei.
Als Betriebsfahrzeug gilt die 0,25% Regelung.
Stromkosten bestehen zu 90% aus Eigenstrom mit 19,9 Ct/kWh. Der Rest auf Strecke aktuell mit ca 50 Ct/kWh. Hotels als Destinationcharger nehmen oft gar nix dafür nur kleines Trinkgeld.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon weissnich » So Mai 08, 2022 8:55

Ronnie hat geschrieben:Nüüü,

Der Japaner zeigt uns wies geht:

https://deutschlandkurier.de/2022/05/kampfansage-ans-e-auto-japaner-bringen-super-sauberen-diesel-auf-den-markt/

Guddie Ronnie



langsam wundert mich hier im forum nichts mehr, wenn solche artikel als informationsgrundlage genutzt werden... :lol: :lol:

immer schön den alternativen fakten schauen und den physikunterricht den wir alle in der schule gehabt haben sollten komplett ignorieren.. :wink:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Mai 08, 2022 9:19

Ich sehe das so wie Heico
Tesla hat keine verpflichtenden Inspektionen geplant.
Die Bremsflüssigkeit sollte schon alle 2 Jahre erneuert werden bzw. geprüft.

Bremsen gehen kaputt, weil sie Rost ansetzen.
Also ruhig mal beherzt drauf treten.

Reifenverschleiss wie jedes andere Auto auch.

Ich hatte aber eigentlich die ungeplanten Werkstattbesuche gemeint.
Je komplexer das Auto, umso größer die Gefahr, das mal was kaputt geht.

Und dann schaut man unter die Haube und denkt sich:
„Upps… was ist denn unter den 6 Rohren da noch alles versteckt?!“

Die Verbrenner sind mir schlicht zu komplex und zu verbaut

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » So Mai 08, 2022 10:56

langer711 hat geschrieben:Eher den Stromüberschuss im Sommer in EFuels wandeln… falls sich das lohnt.

Nein, lohnt sich nicht. Die Industrie benötigt schon jetzt jährlich gut 50TWh Wasserstoff. Im Inland ist es deutlich sinnvoller, Wasserstoff statt E-Fuels herzustellen, weil Wasserstoff schlechter transportiert werden kann und die Erzeugungsanlagen billiger sind, was bei der relativ geringen Auslastung in Deutschland einen großen Unterschied macht.

langer711 hat geschrieben:E-Autos immer ans Kabel, wenn sie länger stehen.
Intelligent laden, wenn viel Strom aus PV und Wind im Netz ist bzw. wenig Strom verbraucht wird.

Eins zu eins das, was ich mit Hybriden vorgeschlagen habe. Die können das genau so.

langer711 hat geschrieben:In der kalten Jahreszeit BHKWs einsetzen statt zentrale Großkraftwerke.
Die Dinger können unterstützend arbeiten, Lastspitzen brechen, Kurzzeitspeicher laden.
Die Abwärme der BHKW kann direkt als Wärmequelle genutzt werden.

Eins zu eins das, was ich zu KWK im Wärmesektor geschrieben habe. Der Haken an der Sache: der erzeugte Strom reicht nicht ansatzweise, um den Strombedarf zu decken.

langer711 hat geschrieben:Nicht billig, aber technisch machbar
Wir würden deutlich weniger Öl benötigen.
Und wir könnten die Technik selbst bauen im Land.

Weniger Importe = weniger Abhängigkeit

Stimmt, das ist nicht billig. Sogar sehr viel teurer als mein Ansatz, weil nicht nur alle Autos durch deutlich teurere ersetzt werden müssen und die ganze Ladeinfrastruktur geschaffen werden muss, sondern auch noch deutlich mehr kalorische Kraftwerke am Netz bleiben müssen, damit der viel höhere Strombedarf im Winter gedeckt werden kann.
Und bei deiner Lösung muss abhängig vom Verhältnis von Wind- zu Solarkraft deutlich mehr Energie importiert werden, weil es wie schon zigmal gesagt deutlich effizienter ist, den Brennstoff direkt im PKW zu nutzen anstatt in einem Kraftwerk zu verstromen und den Strom dann in ein Batterieauto zu laden.
Nur bei sehr hohen Windkraftanteilen (auf die ich aber beim besten Willen nicht wetten würde) könnte man eventuell durch Elektroautos mehr Energieimporte sparen als mit Hybriden.

Abgesehen davon hat die Elektroauto-Strategie einen großen Nachteil: Der Stromverbrauch erhöht sich massiv, bevor überhaupt grüner Überschussstrom verfügbar ist, sodass die dreckigste Energie überhaupt (fossil erzeugter Strom) genutzt wird. Die Gesamtemissionen steigen also erstmal (hinzu kommen noch die höheren Emissionen der Fahrzeugproduktion). Mit Hybriden erhöht sich der Stromverbrauch nicht, während der Spritverbrauch sinkt und die Produktion nur sehr geringfügig Emissionsreicher wird. Damit sinken die Emissionen gegenüber dem Referenzszenario "weiter nur Verbrenner" direkt.

langer711 hat geschrieben:Ähnliches gilt für Hybride.
Vollgestopft mit Technik, aber nix dabei gewonnen.

Doch, damit gewinnt man sogar sehr viel. Zum Beispiel weniger Verbrauch, weniger Emissionen, höhere Lebensdauer/weniger Wartungsaufwand und im besten Fall hat man auch einfachere Technik durch den entfallenden Aufwand, den Verbrenner auf geringste Lasten und gutes Ansprechverhalten bei gleichzeitig geringen Emissionen zu optimieren. Elektrisch angetriebene Nebenaggregate lassen den Riementrieb entfallen und es wäre sogar ein elektrischer Ventiltrieb denkbar, womit enorme Freiheiten in der Steuerung verbunden wären und gleichzeitig der gesamte mechanische Ventiltrieb entfiele.
Man sieht: Hybridisierung bietet ein enormes Potential zur Vereinfachung.
Die angebliche Komplexität von Hybriden entsteht nur durch die falsche Vorstellung, dass sich der Verbrenner durch Hybridisierung nicht vereinfachen lässt, sondern nur zusätzliche Technik dazukommt.

Hauptmann hat geschrieben:Wie sieht es denn mit den E-Fahrzeugen aus, wie oft muss man damit zum Kundendienst und was kostet sowas, und vor allem was wird da gemacht?

Kommt drauf an, welches Auto man nimmt. Tesla schreibt überhaupt nichts vor (könnte man bei Verbrennern natürlich auch so machen, wäre für die Technik aber genau so unschön wie beim Elektroauto), bei Hyundai wird wohl zum Beispiel alle drei Jahre oder 60.000km die Kühlflüssigkeit der Batterie für um die 400-500€ getauscht. Da kann man viele Ölwechsel beim Verbrenner für machen lassen.

weissnich hat geschrieben:immer schön den alternativen fakten schauen und den physikunterricht den wir alle in der schule gehabt haben sollten komplett ignorieren.. :wink:

Na da gehst du ja mit gutem Beispiel voran :roll:

langer711 hat geschrieben:Die Verbrenner sind mir schlicht zu komplex und zu verbaut

Und mir sind Batterieautos zu komplex und zu verbaut :roll:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon deutz450 » So Mai 08, 2022 12:06

Hauptmann hat geschrieben:Wie sieht es denn mit den E-Fahrzeugen aus, wie oft muss man damit zum Kundendienst und was kostet sowas, und vor allem was wird da gemacht?
Das soll nicht provozierend rüberkommen, mich würde das echt mal interessieren. Einen Ölwechsel braucht es wohl nicht, aber eine Reihe anderer Flüssigkeiten werden wohl auch vorhanden sein. Reifen verschleissen auch, sowie Bremsen und je nach Modell ist auch eine Kupplung mit Getriebe vorhanden. Softwareupdate geht natürlich auch immer. Also ich denke die KFZ-Werkstätten werden wohl nicht pleite gehen. ;-)


Ich kann da nicht für jeden Hersteller sprechen, sondern nur dort wo ich tätig bin.
Intervall ist selbiges wie für den gewöhnlichen Verbrenner auch.
Die Kosten liegen bei einem vergleichbarem Wartungsdienst beim Elektro durchwegs etwas höher als beim Verbrenner, was in erster Linie an dem höheren AW Satz für den Elektro liegt, der Ölwechsel fällt zwar weg aber dafür kommen andere Sachen dazu, die restlichen Arbeiten bleiben sich gleich, der Hybrid ist deutlich teurer.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
Unterschätze nie einen Mann der einen Schritt zurück geht, es könnte sein dass er gerade Anlauf nimmt...
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Trecker-fahrer » So Mai 08, 2022 12:30

Info von VW für unseren ID 3.
Service nur alle 24 Monate, ohne Kilometerbegrenzung.
Der Erste kostet ca. 180€. Der Zweite nach 4 Jahren kostet ca. 230€, weil dann auch die Bremsflüssigkeit gewechselt wird.
Verschleißteile und TÜV gehen extra.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Hauptmann » So Mai 08, 2022 12:34

deutz450 hat geschrieben:
Hauptmann hat geschrieben:Wie sieht es denn mit den E-Fahrzeugen aus, wie oft muss man damit zum Kundendienst und was kostet sowas, und vor allem was wird da gemacht?
Das soll nicht provozierend rüberkommen, mich würde das echt mal interessieren. Einen Ölwechsel braucht es wohl nicht, aber eine Reihe anderer Flüssigkeiten werden wohl auch vorhanden sein. Reifen verschleissen auch, sowie Bremsen und je nach Modell ist auch eine Kupplung mit Getriebe vorhanden. Softwareupdate geht natürlich auch immer. Also ich denke die KFZ-Werkstätten werden wohl nicht pleite gehen. ;-)


Ich kann da nicht für jeden Hersteller sprechen, sondern nur dort wo ich tätig bin.
Intervall ist selbiges wie für den gewöhnlichen Verbrenner auch.
Die Kosten liegen bei einem vergleichbarem Wartungsdienst beim Elektro durchwegs etwas höher als beim Verbrenner, was in erster Linie an dem höheren AW Satz für den Elektro liegt, der Ölwechsel fällt zwar weg aber dafür kommen andere Sachen dazu, die restlichen Arbeiten bleiben sich gleich, der Hybrid ist deutlich teurer.


Danke für Deine ehrliche Antwort.
Ich finde es sollten schon alles komplett auf den Tisch kommen, bei manchen Usern entsteht der Eindruck so ein Batterieauto kostet nix, der Strom kommt kostenlos vom Dach und mit der Förderung verdient man sogar noch dabei.
Wir dürfen nicht vergessen dass wenn man es rein finanziell betrachtet wird, so ein E-Vehikel massiv gefördert wird, während Verbrenner massiv an allen Ecken und Enden mit Strafsteuern gemobbt werden. Die ökologische Rechnung steht auch nochmal auf einem ganz anderen Blatt.
Die Japaner sind hier wesentlich vernünftiger und klüger als wir. Ich finde einen hochentwickelten Verbrenner zu fahren immer noch nicht die schlechteste Wahl, die Batterieautos sind für mich immer noch keine gute Alternative.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon weissnich » So Mai 08, 2022 15:30

ich finde eigentlich pferdekutschen besser... pferde machen zwar haufen auf die strasse aber die verpesten nur den unmittelbaren umkreis.. etwas nervig ist natürlich der haferverbrauch pro 100km und das regelmässige tränken auch die wartung abschmieren der radnaben mit nabenfett muss man berücksichtigen.. denke aber bevor man in diese neumodischen benzinkutschen steigt sicherlich nicht die allerschlechteste wahl :wink:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » So Mai 08, 2022 15:36

Der Nachteil der Pferdekutschen ist vor allem der Haferverbrauch und damit der CO2 Ausstoß auch bei Nichtgebrauch.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Tinyburli » So Mai 08, 2022 16:19

Ich habe nach einem Jahr und ca. 8000 km einen Service beim Suda vom Schrauber machen lassen. Hat 40,- gekostet!
Bisschen Flüssigkeiten nachgefüllt und Lampen kontrolliert!
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Neuland79 » So Mai 08, 2022 17:00

Teilauto hat seit länger Zeit E-Autos im Angebot. Ich hab mich dieses Wochenende erstmals getraut eine kleine Fahrt zu unternehmen.

Fazit:
1. Fahrgefühl und Beschleunigung sind super. Kleines Umstellungsproblem hatte ich dann doch, dass ich aufpassen muss, nicht zu viel zu beschleunigen. So schnell wie man auf 50 ist, kann man gar nicht gucken. Auf die Autobahn auffahren ist ein Kinderspiel. Innerhalb von ein paar metern ist man auf Zielgeschwindigkeit und hüpft rein.
Aber Achtung: Auf der Autobahn beim Wechsel von rechts (90 hinterm Laster) auf die linke RaserSpur darf man nicht allzusehr das Gaspedal durchtreten, sonst fährt man dem Auto vor sich auf der linken Spur hinten drauf, denn mit einmal Gas durchtreten ist man sehr schnell schneller als alle auf der linken Spur und es gibt keine "Warn"geräusche des Motors, dass man stark an Geschwindigkeit zulegt. Es ist ein schönes leises Fahren auch bei hohen Geschwindigkeiten.

2. Wann werden E-Autos geladen? Mal abgesehen davon, dass ich noch raus bekommen muss, ob man auch an teilautofremden Stationen laden kann, werden die E-Autos tagsüber ausgeliehen und gefahren. Teilauto zwingt seine Kunden, die Autos nach jeder Fahrt an die Zapfsäule zu hängen. Ob das für den Akku gut ist (der damit ständig auf 100% gehalten wird), weiß ich nicht, aber geladen werden die Autos vorwiegend abends und nachts, wenn die Benutzer von ihren Ausflügen zurück kommen. Folglich nicht tagsüber mit Sonnenstrom.

https://www.teilauto.net/carsharing/neu ... to-update/
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon JulianL » So Mai 08, 2022 17:11

Trecker-fahrer hat geschrieben:Info von VW für unseren ID 3.
Service nur alle 24 Monate, ohne Kilometerbegrenzung.
Der Erste kostet ca. 180€. Der Zweite nach 4 Jahren kostet ca. 230€, weil dann auch die Bremsflüssigkeit gewechselt wird.
Verschleißteile und TÜV gehen extra.


Da frage ich mich was wird bei diesem Service für 180€ respektive 230€ gemacht?
Vermutlich wird grade hier das Problem des Elektroautos liegen, es gibt keine Möglichkeit etwas selber zu machen. Man muss dieses Geld wohl bezahlen.

Der letze "Vollservice" den ich an meinem kleinen Hyundai i10 entspannt in etwa ner Stunde gemacht habe hat mich exakt 44,14€ an Material gekostet.
Und da ist das Öl, der Ölfilter, der Innenraumfilter, der Luftfilter, Bremsflüssigkeit und 3 Zündkerzen drin. Ohne Kerzen wäre ich etwas über 30€ gelandet. Alles billig im Internet bestellt.

Dazu das Auto als Neuwagen für 10.500€ gekauft, Verbrauch auf 100km aktuell 4,6l, Steuer im Jahr 42€. Viel günstiger kann man wohl kaum fahren wenn man ein Auto will und auch einfach nur ein Auto und nicht überteuerten technischen Infotainment Zirkus. Ein vergleichbares Elektroauto mit dem ich auf ähnliche Kilometerkosten komme fällt mir im Moment nicht wirklich ein. Alles was im Neupreis ran kommt, hat unterirdische Reichweiten. Und einen Akku mit einer Reichweite unter 200km kann man nunmal vergessen. Das ist einfach idiotisch sowohl finanziell, als auch mehr oder weniger ökologisch, da man dann, wenn man von einer Akkulebensdauer von 1000 Ladezyklen ausgeht auf nur 200.000km Laufleistung kommt und anschließend einen quasi neuen Elektromotor wegwirft, weil der Akku nicht mehr taugt.
Zudem macht mir das werkeln am Auto einfach Spaß und ich würde wohl auch wenn das E Auto nur die Hälfte pro Kilometer kostet nicht so schnell umsteigen :lol:
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