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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Landerbe » Mo Apr 10, 2023 10:15

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Es geht im Endeffekt NIEMALS um Effizienz, sondern immer nur um Kosten.
Es gibt kaum eine ineffizientere Art der Stromerzeugung als PV (~20% Wirkungsgrad bei guten Modulen). Trotzdem hast du das ganze Dach voll mit dieser ineffizienten Technik.


PV: 20% einer Energie die nicht gefördert,hergestellt, raffiniert oder transportiert werden muss, sondern nur eingefangen...
E-fuels sind auch witzig, 5mal? soviel Stromverbrauch (welltowheel), und wenn ab 2035 da wirklich Verbrenner kommen die nur damit laufen... ob da fuer den Sensor schon reicht das ein alter Kanister verwendet wird, oder im Ausland wo es keinen gibt, Strom kriegst du eher ueberall (zur Not auch aus dem alten Dieselstromerzeuger), und es heisst ja immer noch nicht das es keinen normalen Benzin und normales Diesel mehr ab 2035 in D gibt, das wirds wohl locker noch 15 Jahre + geben... Frage nur in welcher Verfuegbarkeit.
Und fuer wen Derer die hier am lautesten meckern ist das dann noch relevant? (27 Jahre+ in der Zukunft)
Sieht eher so aus als lässt sich jetzt Deutschland selbstverschuldet abhängen, statt voranzugehen... :regen:


Sehr objektiv dargestellt- danke dafür :prost:
Deutschland ist schon lange abgehängt worden- die Innovationen kommen von überall her- nur nicht aus Deutschland. Das wird einem bewusst, wenn man weltweit unterwegs ist- egal ob GSM-Netz, Internet, Öffentlicher Nahverkehr....die großen Player in unserem Wirtschaftssystem haben schon vor Jahren investiert, wo Deutschland noch die E-Mobilität weggeredet und als "Momenterscheinung" klassifiziert hat- völliger Wahnsinn! Wir tragen jetzt die Folgen, die noch gar nicht voll zum tragen kommen. Egal ob Netzausbau, Umstieg auf Erneuerbare usw. Wir hinken überall nach. Bei den Deutschen OEM´s programmieren Inder und Amerikaner, Leistungselektronik entwickelt z.B. Siemens schon lange nicht mehr nur mit eigenem Know-How, Fahrzeuge werden mit unfertigen Softwareständen ausgeliefert oder erst mal auf Halde gestellt weil Elektronikkomponenten aus dem Ausland zur Zeit (für sie) nicht verfügbar sind. Das trifft übrigens auch auf Verbrennerfahrzeuge zu (nicht, dass es wieder heißt "der Verbrenner braucht das nicht"...der braucht mehr Steuerelektronik als ein BEV). Mit E-Fuels macht sich der deutsche Michel dann so richtig abhängig und es wird so teuer, dass er entweder die maroden Öffentlichen nutzen MUSS, oder eben seinen alten Verbrenner zu ebenfalls horrenden Spritkosten betreibt. Fast keinem kommt es in den Sinn, dass Strom ein Problem für den Staat darstellt- wie volle Kontrolle über Energie haben, wenn man sie selbst erzeugen kann? Kein Staat gibt gerne ein Monopol ab- siehe unsere Autoindustrie- erst den BEV bewusst verschlafen und schlecht geredet um ihren Entwicklungsstatus im Verbrenner-Segment zu bewahren und jetzt mit völlig überteuerten und nicht konkurrenzfähigen Modellen zu glänzen. Die echte "Mittelschicht" wird daher koreanische, amerikanische und chinesische Fahrzeuge kaufen. Mit PV und Akkuentwicklung waren wir doch vor Jahren gar nicht mal schlecht im Rennen....und jetzt??? Jetzt haben unsere Hersteller den Verbrenner nur noch als "Modellpflege" in der Entwicklung, wo vorhandene Motorbaureihen optimiert werden- Neuentwicklung steht nicht mehr auf der Agenda- Thema ist durch. So zwischen 2030 und 2035 gibt es nochmal einen Hype auf ältere Verbrenner auf dem Gebrauchtwagenmarkt, wo der kleine Michel noch meint, er kommt um einen BEV herum...und dann erschlagen ihn die Spritpreise, bzw. er kommt nicht mehr in die Stadt rein wie jetzt schon die älteren Fahrzeuge. Deutschland muss akzeptieren, dass sich die Welt weiterentwickelt hat und es eben nicht mehr egal ist, ob in China ein Sack Reis umfällt- im Gegenteil: Dem Chinesen oder Amerikaner ist es egal, ob wir Prozessoren brauchen, oder nicht- auf dem Weltmarkt spielen wir keine Rolle mehr.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Südheidjer » Mo Apr 10, 2023 16:56

Bei Tesla scheint es nicht gut zu laufen.

Rheinische Post: "Weiter Probleme beim Absatz // Tesla senkt erneut die Preise für alle Modelle"

https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/erneute-preissenkungen-fuer-alle-modelle-tesla-wird-seine-autos-nicht-los_aid-88164227

Rheinische Post hat geschrieben:Austin · Der US-Elektrofahrzeugbauer Tesla senkt zum zweiten Mal in diesem Jahr die Preise für alle Fahrzeuge. Zudem soll es eine neue Basisversion des Modells Y geben. Die erste Preissenkung hatte allerdings wenig Erfolg. Viele Autos stehen auf Halde.


Ist der Hype vorbei oder sind die Tesla-Fahrzeuge zu teuer gegenüber den Mitbewerbern?
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Mo Apr 10, 2023 18:45

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Es geht im Endeffekt NIEMALS um Effizienz, sondern immer nur um Kosten.
Es gibt kaum eine ineffizientere Art der Stromerzeugung als PV (~20% Wirkungsgrad bei guten Modulen). Trotzdem hast du das ganze Dach voll mit dieser ineffizienten Technik.


PV: 20% einer Energie die nicht gefördert,hergestellt, raffiniert oder transportiert werden muss, sondern nur eingefangen...

Genau das ist der Punkt. Sonnenenergie ist sehr billig (nämlich kostenlos), deshalb ist der Wirkungsgrad eher unbedeutend. Relevant sind wie gesagt in erster Linie die Kosten.

Djup-i-sverige hat geschrieben:E-fuels sind auch witzig, 5mal? soviel Stromverbrauch (welltowheel)

Fünf mal so viel Strom, aber dafür zehn mal billigeren erneuerbaren Strom. Das ist der springende Punkt.

Djup-i-sverige hat geschrieben:und wenn ab 2035 da wirklich Verbrenner kommen die nur damit laufen... ob da fuer den Sensor schon reicht das ein alter Kanister verwendet wird, oder im Ausland wo es keinen gibt

Chemische Marker werden in Kraftstoffen seit Ewigkeiten eingesetzt. Funktioniert einwandfrei.
Und Tankstellen gibt es überall, das ist ja mal überhaupt garkein Problem. Da sieht es mit der Ladeinfrastruktur sehr viel schlechter aus.

Djup-i-sverige hat geschrieben:Strom kriegst du eher ueberall (zur Not auch aus dem alten Dieselstromerzeuger)

Ach ja? Nehmen Elektroautofahrer wirklich immer ein Dieselaggregat im Auto mit? Das wusste ich tatsächlich noch nicht.
Dass du überhaupt erwähnst, dass man den Strom im Notfall aus genau dem Kraftstoff machen könnte, den Verbrenner-PKW viel effizienter direkt nutzen können, ist schon kurios. Der Zugang zu Sprit soll schlecht sein aber der Zugang zu Strom ist gut, weil man ihn aus Sprit machen kann? Alles klar.

Djup-i-sverige hat geschrieben:und es heisst ja immer noch nicht das es keinen normalen Benzin und normales Diesel mehr ab 2035 in D gibt, das wirds wohl locker noch 15 Jahre + geben... Frage nur in welcher Verfuegbarkeit.

Neue LKW werden in der EU derzeit zu über 96% mit Dieselmotoren ausgestattet. Glaubst du wirklich, dass die Verfügbarkeit dieses für die gesamte Wirtschaft essentiell wichtigen Kraftstoffs auch nur ansatzweise eingeschränkt werden wird? Natürlich nicht.
Abgesehen davon halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass die erneuerbaren Kraftstoffe sich auch problemlos in alten Bestandsmotoren nutzen lassen werden. Alles andere würde mich überraschen. Aber wer weiß was sich die EU noch einfallen lässt, um sich Steine in den Weg zu legen.

Djup-i-sverige hat geschrieben:Und fuer wen Derer die hier am lautesten meckern ist das dann noch relevant? (27 Jahre+ in der Zukunft)

Ich habe jedenfalls vor, noch mindestens doppelt so lange zu leben. Und es wäre schön, wenn die älteren Generationen mir und anderen jüngeren Menschen noch so viel vom Planeten übrig lassen, dass wir und noch möglichst viele Generationen danach halbwegs angenehm leben können. Leider stimmen von den ach so klimabewussten Elektromobilisten extrem viele in den "erlebe ich ja eh nicht" -chor ein. Ein absolut erschreckendes Bild. Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass viele Elektromobilisten eigentlich wissen, dass sie klimatechnisch Mist bauen, es ihnen aber einfach egal ist. Langer hat es ja auch schon sehr eindeutig genau so geschrieben.

Djup-i-sverige hat geschrieben:Sieht eher so aus als lässt sich jetzt Deutschland selbstverschuldet abhängen, statt voranzugehen... :regen:

Genau so sieht es aus.
Anstatt wie der Rest der Welt auf erneuerbare Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren zu setzen, wird alles elektrifiziert, nur um dann irgendwann in den nächsten 20 Jahren festzustellen, dass wir nur dann genug erneuerbaren Strom für den ganzen Kram haben, wenn wir dafür erneuerbare Kraftstoffe importieren, die dann wohl immerhin glücklicherweise im Rest der Welt bereits etabliert sind.
Das ist das Szenario, auf das wir derzeit zusteuern.
Wir geben die Technologieführerschaft bei der einzigen Technologie auf, mit der wir unser Energiesystem zu sinnvollen Kosten klimaneutral bekommen können und machen nicht mal Anstalten, in die alternativlosen erneuerbaren Energieträger zu investieren. Das könnte echt böse enden.

Ich kenne nicht einen einzigen Menschen, der auch nur im entferntesten glaubt, dass wir in Deutschland annähernd genug Windkraftanlagen installieren können, um unseren Energiebedarf zu decken.
Selbst alle überzeugten Elektromobilisten sehen ein, dass wir uns nicht annähernd vollständig selbst mit Energie versorgen können und weiterhin gigantische Energiemengen importieren müssen. Und das geht nunmal nur in Form von Wasserstoffderivaten zu vernünftigen Kosten.
In Brasilien werden die Kosten für die Produktion von grünem Wasserstoff bereits für 2030 auf gerade mal 4ct/kWh (40ct/l Dieseläquivalent) geschätzt. Und hier labert ein weissnich etwas von 100ct/kWh für E-fuels.
Wie realitätsfremd kann man bitte sein?
Ich wiederhole es auch gerne noch hundert mal:
Es gibt KEINE ALTERNATIVE zum Import von gigantischen Mengen erneuerbarer Energieträger in Form von Wasserstoffderivaten. Im Idealfall natürlich flüssige Energieträger, die haben fantastische Energiedichten, was ideal für Transport und Lagerung ist.
Es ist nunmal ganz einfach Fakt, dass wir in Deutschland im Winter abgesehen von Windenergie keine einzige bezahlbare erneuerbare Stromquelle mit größerem Potential haben. WKA will aber niemand im Garten haben, also werden keine gebaut. Trotzdem sollen jetzt Verkehr und Wärme möglichst vollständig mit elektrischer Energie betrieben werden. Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um auf sowas zu kommen?
Wer ernsthaft glaubt, dass man "vorangeht", wenn man mit Volldampf in diese offensichtliche Sackgasse rennt, der möge das von mir aus weiterhin glauben. Der Rest der Welt scheint die Grundrechenarten jedenfalls besser zu beherrschen.

Landerbe hat geschrieben:Deutschland ist schon lange abgehängt worden- die Innovationen kommen von überall her- nur nicht aus Deutschland. Das wird einem bewusst, wenn man weltweit unterwegs ist- egal ob GSM-Netz, Internet, Öffentlicher Nahverkehr....die großen Player in unserem Wirtschaftssystem haben schon vor Jahren investiert, wo Deutschland noch die E-Mobilität weggeredet und als "Momenterscheinung" klassifiziert hat- völliger Wahnsinn!

Stimmt, der Rest der Welt ist schon einen Schritt weiter und plant die Ära nach dem europäischen Elektrohype.
Während China die Elektroautoquote abschafft und synthetische Kraftstoffe fokussiert, lamentiert die EU noch immer über ein Verbot erneuerbarer Kraftstoffe und subventioniert weiter fleißig das Billionengrab Elektromobilität. Völlig gaga.


Landerbe hat geschrieben:Egal ob Netzausbau, Umstieg auf Erneuerbare usw. Wir hinken überall nach.

Natürlich hinken wir da nach. Die ganze Asche geht schließlich für die hirnlose Elektrifizierung von allem, was nicht bei drei auf dem Baum ist, drauf. Für erneuerbare Energie bleibt da leider keine Zeit. Am Ende haben wir dann weder Geld noch erneuerbare Energie. Grandios.

Landerbe hat geschrieben:Bei den Deutschen OEM´s programmieren Inder und Amerikaner, Leistungselektronik entwickelt z.B. Siemens schon lange nicht mehr nur mit eigenem Know-How

Und genau das ist essentiell, um weiterhin technologisch an der Spitze zu stehen. Willkommen im 21. Jahrhundert.

Landerbe hat geschrieben: (nicht, dass es wieder heißt "der Verbrenner braucht das nicht"...der braucht mehr Steuerelektronik als ein BEV).

Und du bist dir sicher, dass du beruflich etwas mit Autos zu tun hast? :lol: :lol: :lol:
Also wenn du das wirklich ernst meinst, ist das wohl der trölfzehnte Beweis, dass du NULL Plan von der Technik hast.

Landerbe hat geschrieben: Mit E-Fuels macht sich der deutsche Michel dann so richtig abhängig

Nein. Er macht sich UNABHÄNGIG.
Unabhängig vom Wetter, unabhängig von Ausfällen von Infrastruktur, unabhängig von irgendwelchen Ladeleistungsdrosselungen und vielem mehr.

Landerbe hat geschrieben:und es wird so teuer, dass er entweder die maroden Öffentlichen nutzen MUSS, oder eben seinen alten Verbrenner zu ebenfalls horrenden Spritkosten betreibt.

Das alles ist wesentlich billiger, als ein Elektroauto mit Strom aus E-fuels zu betreiben. Das wäre nämlich die einzige Alternative.

Landerbe hat geschrieben: Fast keinem kommt es in den Sinn, dass Strom ein Problem für den Staat darstellt- wie volle Kontrolle über Energie haben, wenn man sie selbst erzeugen kann?

Ja, Strom ist ein Problem für den Staat. Aber nicht wegen irgendeines angeblichen Kontrollwahns, sondern schlicht und einfach weil die Defossilierung sehr teuer ist und man Klimaziele einzuhalten hat.

Und natürlich kann jeder seinen Strom selber erzeugen. Ist halt wirtschaftlich völlig hirnrissig, weshalb das niemand macht.

Landerbe hat geschrieben:erst den BEV bewusst verschlafen und schlecht geredet um ihren Entwicklungsstatus im Verbrenner-Segment zu bewahren und jetzt mit völlig überteuerten und nicht konkurrenzfähigen Modellen zu glänzen.

Dass Elektroautos völlig überteuert und nicht konkurrenzfähig sind, ist eh klar. Hat aber mit den Herstellern nichts zu tun.
Von der Entwicklung ist Deutschland bei BEV ein absoluter Vorreiter. Keine Ahnung, wieso die Elektromobilisten das dauernd ins Gegenteil verkehren wollen. Jeder, der halbwegs Ahnung von der Technik hat und weiß, was wo entwickelt wird, weiß, dass wir in Deutschland extrem gut dastehen was die Entwicklung von BEV angeht. Nützt uns halt nichts, wenn der Rest der Welt Verbrenner will.

Landerbe hat geschrieben:Die echte "Mittelschicht" wird daher koreanische, amerikanische und chinesische Fahrzeuge kaufen.

Ja, vor allem die Koreaner haben zuletzt ganz gut aufgeholt, was die Entwicklung von Verbrennern betrifft.
Die Japaner stehen auch gut da. Nur in Deutschland würde man am liebsten alles in die Tonne werfen.

Landerbe hat geschrieben: Mit PV und Akkuentwicklung waren wir doch vor Jahren gar nicht mal schlecht im Rennen....und jetzt???

Jetzt stehen wir wegen massiver Subventionen bei Akkus nochmals deutlich besser da.
Bringt uns aber nichts, wenn der Rest der Welt keine Akkus haben will.
Bei PV sind wir in Deutschland in Sachen Forschung und Entwicklung auch nach wie vor sehr gut. Nur die Produktion ist halt eher in China.

Landerbe hat geschrieben:Jetzt haben unsere Hersteller den Verbrenner nur noch als "Modellpflege" in der Entwicklung, wo vorhandene Motorbaureihen optimiert werden- Neuentwicklung steht nicht mehr auf der Agenda- Thema ist durch.

Humbug hoch zehn.
Keine Ahnung, woher du so ein Zeug immer nimmst.
Ich kenne keinen einzigen Konzern, der ein komplettes Verbrenneraus auch nur angekündigt hat.
Ganz im Gegenteil. Das Bekenntnis zum Verbrenner wird bei vielen immer deutlicher. Man schaue sich Toyota, Mazda und co an. BMW entwickelt eine ganze Motorenfamilie komplett neu, Mercedes baut in China neue Werke für Verbrenner und bei VW stellt man mittlerweile sogar den zuvor groß angekündigten Ausstieg aus dem Verbrenner in Europa (weltweit wollte man sowieso nicht aussteigen und auch in Europa nicht mit allen Marken des Konzerns) wieder infrage, weil synthetische Kraftstoffe im Preis so schnell fallen und die Kosten für den Bau von Elektroautos nach wie vor deutlich höher sind als bei Verbrennern und sich keine Besserung abzeichnet.

Landerbe hat geschrieben:So zwischen 2030 und 2035 gibt es nochmal einen Hype auf ältere Verbrenner auf dem Gebrauchtwagenmarkt, wo der kleine Michel noch meint, er kommt um einen BEV herum...und dann erschlagen ihn die Spritpreise, bzw. er kommt nicht mehr in die Stadt rein wie jetzt schon die älteren Fahrzeuge.

Es gibt keinen einzigen Grund, warum die Spritpreise stärker steigen sollten als die Strompreise. Gerade die CO2-Bepreisung schlägt sich stärker auf den Strompreis nieder. In der Vergangenheit war es auch immer umgekehrt, der Strompreis steigt schneller als der Spritpreis. Ebenso gibt es keinen einzigen Grund, warum ein Verbrenner irgendwo nicht hinfahren dürfen sollte, wo ein Elektroauto hin darf.

Landerbe hat geschrieben:Deutschland muss akzeptieren, dass sich die Welt weiterentwickelt hat und es eben nicht mehr egal ist, ob in China ein Sack Reis umfällt- im Gegenteil: Dem Chinesen oder Amerikaner ist es egal, ob wir Prozessoren brauchen, oder nicht- auf dem Weltmarkt spielen wir keine Rolle mehr.

Bei PKW haben die deutschen Hersteller einen unangefochten hohen Weltmarktanteil. Keine Ahnung, wie du darauf kommst, dass das keine Rolle spielt.
China ist mit Abstand der größte Wachstumsmarkt und hat sich bereits mehr oder weniger stark auf synthetische Kraftstoffe festgelegt. Und ich gebe dir vollkommen recht, dass man das auf keinen Fall einfach ignorieren darf. Die Welt entwickelt sich halt weiter, nur in Europa wird weiter stur in die Elektrosackgasse gefahren und jede Entwicklung außerhalb der Elektrofilterblase ignoriert.

Südheidjer hat geschrieben:Ist der Hype vorbei oder sind die Tesla-Fahrzeuge zu teuer gegenüber den Mitbewerbern?

Nicht speziell Teslas, sondern ganz generell Elektroautos sind zu teuer gegenüber anderen Antriebsarten.
Wie gesagt haben schon viele Staaten versucht, diesen Umstand mit Subventionen wegzubügeln und einige versuchen es noch immer, aber das funktioniert halt auf Dauer nicht. China hat das relativ früh erkannt und schwenkt um. Man kann nur hoffen, dass die Europäer das bald merken. Noch hält sich das Märchen vom elektrifizierten China und dem hinterherhinkenden Deutschland ja hartnäckig.
Irgendwann wird aber auch der letzte merken, dass wir einem von uns selbst geschaffenen Gespinst hinterherjagen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon heico » Mo Apr 10, 2023 18:48

Eigentlich ist der Artikel Unsinn, weil es keine zusätzliche Preissenkung gibt. Es gibt jetzt für andere Fahrzeuge einen Rabatt, für die Oberklassemodelle X und S.
Nach wie vor läuft es bei Tesla gut. Wenn mal 100.000 Autos zu viel sind, dann können sie ja den Rückstand bei der Hertz Bestellung erledigen.
Viel mehr ist die Gefahr, dass die deutschen Hersteller die Rabatte nicht geben können, weil die Marge dafür nicht reicht.
Tesla würde das nutzen und seine Märkte ausweiten.
Die Bedenkenträger werden weiter abgestraft mit ihrer rückwärtsgerichteten Ansicht und die deutsche Wirtschaft verliert weiterhin.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon weissnich » Mo Apr 10, 2023 19:44

nunja tesla verdient halt schon richtig gut an eautos.. weil sie nix anderes machen.. produktion enorm optimiert.. ganz andere fertigungsansätze die noch effizenter sind als althergebrachtes.. kann man auf neu zu errichtenden fertigungsstrassen ja auch gut machen..

sie könne also problemlos mit dem preis spielen und anderen die kunden abziehen.. fährst du schon tesla oder wartest du noch bei vw,audi und co?

kann mir gut vorstellen das da einige kunden rüberwandern :wink:

und de rnächset fehler kündigt sich ja schon an.. vw will den id2 bringen.. das modell für den echten massenmarkt.. aber es kann gut sein daas tesla die fabrik in mexico eher am start hat und auch mit einem massenmodell eher am markt ist wieder
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon waelder » Mo Apr 10, 2023 20:55

Tesla :wink:
Und dann ist der Schweller durchgerostet , weil er ausgeschäumt ist
Auf lange Lebensdauer und Nachhaltigkeit sind die nicht gebaut
Das Letzte Auto ,das konsequent auf Qualität gebaut wurde , war der W123
Bei unserem W124 300td waren schon die Kaufleute auf dem Vormarsch :roll:
„Integration ist eine Bringschuld des Eingewanderten“
Wer sich nicht Integriert muss wieder gehen
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Mo Apr 10, 2023 20:56

E-Auto kann sich keiner leisten..
drum gehen die Zulassungszahlen auch jedes Jahr weiter runter.

Mit welchem Auto kann man ein Tesla Model Y eigentlich vergleichen?
Opel Mokka ?
Audi Q4 ?

Keine Ahnung

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Mo Apr 10, 2023 22:52

weissnich hat geschrieben:nunja tesla verdient halt schon richtig gut an eautos.. weil sie nix anderes machen.. produktion enorm optimiert.. ganz andere fertigungsansätze die noch effizenter sind als althergebrachtes.. kann man auf neu zu errichtenden fertigungsstrassen ja auch gut machen..

Was ein Quark.
Tesla hat zuletzt überhaupt nur mal etwas verdient, weil kaum in Weiterentwicklung investiert wurde, Service nach wie vor ein Fremdwort für Musk ist und die Fanboys die Kisten in Ramschqualität nach wie vor zu Premiumpreisen kaufen. Diese Fangemeinde ist aber nunmal nicht unendlich groß und das merkt man halt jetzt am stotternden Absatz.

weissnich hat geschrieben:sie könne also problemlos mit dem preis spielen und anderen die kunden abziehen.. fährst du schon tesla oder wartest du noch bei vw,audi und co?

Musk ist doch der große König im Ankündigen und dann absolut nichts folgen lassen.
Wann haben nochmal die ersten Kunden 100$ für einen Cybertruck bei Tesla gelassen?
Wartest du noch auf deinen Tesla oder fährst du schon VW? :mrgreen:

weissnich hat geschrieben:kann mir gut vorstellen das da einige kunden rüberwandern :wink:

Du und deine Fantasie :lol:
Als Tesla das einzige Elektroauto war, mag das so gewesen sein, weil ein paar Bekloppte um jeden Preis elektrisch fahren wollten. Das ist aber lange Vorbei. Außer den Amis weiß mittlerweile jeder, dass andere Autobauer auch BEV im Programm haben.

weissnich hat geschrieben:und de rnächset fehler kündigt sich ja schon an.. vw will den id2 bringen.. das modell für den echten massenmarkt.. aber es kann gut sein daas tesla die fabrik in mexico eher am start hat und auch mit einem massenmodell eher am markt ist wieder

Davon wird die Kiste ja nicht interessanter. Und wie wir es von Musk kennen, wird sowieso weder der Preis noch der Produktionsstart gehalten. Semi, Cybertruck, Kleinwagen... Bis jetzt alles nur Show von Musk, um mit der Börse zu spielen und seinen Fans einen zinslosen Kredit aus dem Kreuz zu leiern.

langer711 hat geschrieben:E-Auto kann sich keiner leisten..
drum gehen die Zulassungszahlen auch jedes Jahr weiter runter.

Die Subventionen und Flottenvorgaben vieler Staaten werden von Jahr zu Jahr aggressiver. Wo Subventionen wegfallen, sinken auch die Zulassungszahlen wieder. Wo es keine Subventionen gibt, können die Zulassungszahlen kaum noch fallen, weil sie sowieso gegen Null gehen.
Nennenswerte Zulassungszahlen gibt es nur mit extremen Subventionen und/oder unter staatlichem Zwang.


langer711 hat geschrieben:Mit welchem Auto kann man ein Tesla Model Y eigentlich vergleichen?
Opel Mokka ?
Audi Q4 ?

Keine Ahnung

Genau. Entweder man vergleicht Autos mit ähnlichen Eigenschaften/Fähigkeiten oder man vergleicht ähnlich bepreiste Autos. Deshalb die Verwirrung ob ein Tesla eher ein Opel oder ein Audi ist.
Um die Verwirrung aufzuklären: es ist ein Opel zum Preis eines Audi (wobei ich Opel in Sachen Qualität schon höher einordnen würde als Tesla). Würde normalerweise kein Mensch kaufen. Aber mit dem Logo von Tesla drauf geht's natürlich. Aber langsam merken die Leute, dass Musk eine Menge Geld für ziemlich wenig Auto verlangt. Wer nicht mit Teslabrille durch's Leben geht, sollte langsam merken, dass Musk ein guter Schauspieler und Verkäufer und ein schlechter Autobauer ist.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Di Apr 11, 2023 1:37

Kriegst du eigentlich Feiertagszuschläge?
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Di Apr 11, 2023 14:35

War ja klar, dass das von dir kommt. Du interessierst dich ja nur für Geld und dich selbst, sonst nichts. Mein Beileid dazu übrigens.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Di Apr 11, 2023 15:25

Dankeschön
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Landerbe » Di Apr 11, 2023 15:34

Dieser Vario ist mit Abstand das unqualifizierteste, was ich jemals lesen musste. In wirklich Keinem Punkt hat er auch nur ansatzweise Ahnung von der Materie im BEV Bereich. Dass bei DAIMLER keine neuen Verbrenner mehr im vollumfänglichen Rahmen entwickelt werden, ist kein internes Geheimnis unter uns DAIMLER- Zugehörigen im Prototyping, sondern schon 2021- merkst was???

https://www.netzwelt.de/news/191568-mer ... nchen.html

https://www.spiegel.de/auto/mercedes-se ... 96c1492fe5

https://www.auto-motor-und-sport.de/tec ... o-zukunft/

Monatlich ändert sich bei uns das Tagesgeschäft Prozentual im Verhältnis Verbrenner/ BEV um locker 2%. Wer rechenen kann weiß, wie unser Testwagen- Fuhrpark mittlerweile aussieht: 70% BEV-Anteil. Bei Porsche ist es nicht anders, da ich (wie Langer weiß) auch Erprobungen für diese Marke mache.....tja Vario- Du bist halt ein Schreiberling mit wirklich null Ahnung, was in der Branche abgeht- ich schon....ist mein Job seid es Tesla gibt. Sowas wie dich braucht wirklich kein Unternehmen, welches sich weiterentwickeln und am Markt bestehen will- eher Rückschritt mit Anlauf und Vollgas! Und weil China so negativ gegenüber dem BEV ist, sprießen dort Marken aus dem Boden, die uns überlegen sind und den Markt erobern werden- nicht billiger- aber besser! Muss ich dir die Marken aufzählen, oder kannst du auch selber Recherche betreiben? :lol:
Junge Junge....du könntest in der Blutlinie mit dem Grafen Münchhausen stehen.
Zuletzt geändert von Landerbe am Di Apr 11, 2023 15:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Gazelle » Di Apr 11, 2023 15:41

.
langer711 hat geschrieben:E-Auto kann sich keiner leisten..
drum gehen die Zulassungszahlen auch jedes Jahr weiter runter.



Das ist das erklärte Ziel der Grünen.

Zustände, wie in Nord-Korea.
- Überwachungsstaat
- Kein Individualverkehr
- Busfahrer
- Fußgänger
.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Landerbe » Di Apr 11, 2023 15:45

Richtig! Politisch ist das genau die Richtung der "pseudo Grünen"....darum will Habeck ja auch E-Fuels! So kann keiner seinen "Sprit" via Solar selber erzeugen. Klingelt´s? :idea:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Landerbe » Di Apr 11, 2023 15:51

Alleine dieser kurze Satz aus dem Artikel verdeutlicht diesen Schwachsinn des Fortbestehens der Technik aus dem letzten Jahrhundert:

"Der direkte Stromanteil der Kraftstoffproduktion beträgt 50% und mehr der benötigten Antriebsenergie eines Elektroautos."


https://www.next-mobility.de/auch-verbr ... 0wir%20nun
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