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Erfahrungen FENDT 400 Vario

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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153 Beiträge • Seite 6 von 11 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 11
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Beitragvon Dairyfarmer » So Jan 20, 2008 11:44

So, nun will ich mich als ein am 312er vario interessierter auch mal zu Wort melden...
Ich lese hier, das die 300er varios im Hauptarbheitsbereich Probleme bekommen könnten, weil sie nur 1 fahrbereich haben. ist das nun wirklich so oder sind das Vermutungen.
Ich eben in den DLG-Prüfberichten bemerkt, das andere Stufenlose(Xerion und TTV) auch nur einen Fahrbereich haben, liegt das nun daran, das es ein anderes getriebe ist?
Ich hab ein Angebot für einen 312 Vario- Vorführschlepper mit FL, FH, FZ,gVA, KL, DL und 4 Steuergeräte mit 400 Stunden für 80000 Euro inkl. und bin ernsthaft am überlegen, den auf 75000 runterhandeln und zu zugreifen.
Ich bin zwar kein Fendt-Besitzer, wollte mir aber ein vielseitiges Arbeitstier zulegen, weil der Vorgänger 15000 Studen hat und Ersatz hermuß...
Ich weiß, das es hier im falschen Tread ist, aber das mit den fahrbereichen schreckt mich nun doch ab und wollte mal eure meinung wissen.
Dairyfarmer
 
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Tach auch!

Beitragvon fendtdieselross » So Jan 20, 2008 12:00

Mach Dir mal wegen dem Geschwätz wegen dem Getriebe mal keinen Kopf! Das Teil wird wohl wie alle anderen Getriebe von Fendt einer einigermaßen ordentlichen Erprobung unterzogen worden sein, sowohl auf Getriebeprüfständen als auch in Erprobungsfahrzeugen.


Gruß!
fendtdieselross
 
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Beitragvon kikifendt » So Jan 20, 2008 12:08

Dairyfarmer hat geschrieben:So, nun will ich mich als ein am 312er vario interessierter auch mal zu Wort melden...
Ich lese hier, das die 300er varios im Hauptarbheitsbereich Probleme bekommen könnten, weil sie nur 1 fahrbereich haben. ist das nun wirklich so oder sind das Vermutungen.
Ich eben in den DLG-Prüfberichten bemerkt, das andere Stufenlose(Xerion und TTV) auch nur einen Fahrbereich haben, liegt das nun daran, das es ein anderes getriebe ist?
Ich hab ein Angebot für einen 312 Vario- Vorführschlepper mit FL, FH, FZ,gVA, KL, DL und 4 Steuergeräte mit 400 Stunden für 80000 Euro inkl. und bin ernsthaft am überlegen, den auf 75000 runterhandeln und zu zugreifen.
Ich bin zwar kein Fendt-Besitzer, wollte mir aber ein vielseitiges Arbeitstier zulegen, weil der Vorgänger 15000 Studen hat und Ersatz hermuß...
Ich weiß, das es hier im falschen Tread ist, aber das mit den fahrbereichen schreckt mich nun doch ab und wollte mal eure meinung wissen.


Für mich kein Problem mit deiner Frage in diesem Thread.

Bezüglich der Probleme, die es aufgrund nur eines Fahrbereiches beim 300 Vario geben könnte, handelt es sich natürlich nur um Vermutungen, da es keine Langzeiterfahrungen mit der noch jungen Baureihe gibt. Die Befürchtungen sind meiner Ansicht nach jedoch nicht ganz unbegründet, wenn der Schlepper für schwere Arbeiten eingesetzt wird. Das Getriebe arbeitet im Hauptarbeitsbereich mit einem größeren hydrostatischen Kraftanteil, wie die Getriebe der 400er ff. Reihen, bei denen man durch das Umschalten in einen kleineren Fahrbereich, den hydraulischen Anteil reduzieren kann. Dies wirkt sich positiv auf den Wirkungsgrad und natürlich auf die Belastung der Hydrostaten aus, die sicherlich den anfälligsten Teil des Getriebes bilden.

Wie gesagt, kann zur Zeit Niemand beurteilen, wie haltbar das ML 75 - Getriebe wirklich ist. Da es bei Fendt Langzeittests gibt, würde ich sagen, dass man nicht den Teufel an die Wand malen sollte.

Hast du dir schonmal Gedanken gemacht, einen guten gebrauchten 400er der ausgelaufenen Serie zu kaufen? Der 300er ist einfach zu teuer ie ich finde. Außerdem bietet er viele Dinge nicht, die der 400er bietet ( Halbrahmenkonzept --> höhere Nutzlast, Allrad - Differenzialsperrenautomatik, Varioterminal, das größere Getriebe uvm. ). Es gibt viele Schlepper mit sehr wenig Stunden für unter 75000 €.
kikifendt
 
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Beitragvon DX 4.30 » So Jan 20, 2008 12:18

@Dairyfarmer

Also der TTV hat 4 Fahrbereiche, nur ist man hier übergegangen die 4 Fahrbereiche automatisch zu schalten, so dass der Fahrer nichts davon mitbekommt, somit kann das Getriebe den verlustreichen hydrostatischen Anteil immer klein halten und die Kraft mechanisch übertragen, des Weiteren können durch diese Maßnahme die hydrostatische Bauteile kleiner ausfallen.

Vorteil besser Wirkungsgrad über den ganzen Geschwindigkeitsbereich, Nachteil elektrische Steuerung des Getriebes aufwendiger.


Über die Haltbarkeit dieser Getriebe würde ich mir nicht so wirklich große Gedanken machen, die laufen ja schon einige Jahre und z.B. bei Fendt kostet das rund 12000€ dann hast ein neues Getriebe verbaut, kannst dann wieder einige tausend Std. fahren und den Betrag beim Dieselverbrauch wieder einsparen ;)

Mfg
DX 4.30
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Beitragvon Dairyfarmer » So Jan 20, 2008 12:27

ich hab mich lange umgeguckt und das problem ist, das ich 500 mal im jahr rechts aufsteigen muß und das bei den 400er nicht so geht und die sind ja nochmal teurer.
Ich bewirtschafte einen Grünlandbetrieb mit 12 ha mais, die hauptarbeit ist güllefahren.
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Beitragvon MB Profi » So Jan 20, 2008 12:29

Hallo
ich habe jetzt auch eine 412 seit 28.12.07 Fendt wollte umbedingt noch 07 zulassen wegn der Statistik
ich habe bis jetzt nur Gepflügt mit einem 110 Lemken mit 180cm Arbeitsbreite ging auf schwärem boden super
wenn alles was in dem Schlepper stegt auf dauer funtionirt ist das der beste den ich bis jetzt gafahren bin
allerdings ohne TMS hätte ich ihn nich gekauft
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Beitragvon Fendt412 » So Jan 20, 2008 14:53

Dairyfarmer hat geschrieben:ich hab mich lange umgeguckt und das problem ist, das ich 500 mal im jahr rechts aufsteigen muß und das bei den 400er nicht so geht und die sind ja nochmal teurer.
Ich bewirtschafte einen Grünlandbetrieb mit 12 ha mais, die hauptarbeit ist güllefahren.


Warum immer rechts aufsteigen?

Ich denke, ein 400er der alten Generation mit vergleichbaren Alter/Stunden dürfte nicht recht teurer sein als ein 312...wobei ich den 400 klar vorziehen würde weil er viel mehr kann bis auf manche Kleinigkeiten wie z.B. eine Verbrauchsanzeige fehlt...
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Beitragvon pcfreak » So Jan 20, 2008 15:28

ich würde auch jederzeit wieder zu nem 400er greifen, auch wenn die etwas teurer als die neuen 300er varios sind.

dafür sind die (alten) 400er aber ausgereift. bei den 300er varios gibts ja noch keine langzeittests, und ob ich dann dafür soviel geld hinlegen würde..naja.
Wer Fendt fährt Führt!
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Beitragvon kikifendt » So Jan 20, 2008 20:15

DX 4.30 hat geschrieben:@Dairyfarmer

Also der TTV hat 4 Fahrbereiche, nur ist man hier übergegangen die 4 Fahrbereiche automatisch zu schalten, so dass der Fahrer nichts davon mitbekommt, somit kann das Getriebe den verlustreichen hydrostatischen Anteil immer klein halten und die Kraft mechanisch übertragen, des Weiteren können durch diese Maßnahme die hydrostatische Bauteile kleiner ausfallen.

Vorteil besser Wirkungsgrad über den ganzen Geschwindigkeitsbereich, Nachteil elektrische Steuerung des Getriebes aufwendiger.


Über die Haltbarkeit dieser Getriebe würde ich mir nicht so wirklich große Gedanken machen, die laufen ja schon einige Jahre und z.B. bei Fendt kostet das rund 12000€ dann hast ein neues Getriebe verbaut, kannst dann wieder einige tausend Std. fahren und den Betrag beim Dieselverbrauch wieder einsparen ;)

Mfg
DX 4.30


Deutz hat 4 Fahrbereiche, weil sie keine Weitwinkelhydrostaten haben. Darauf hat Fendt das Patent. Ob der Wirkunsgrad aufgrund der höheren Masse besser ist, bleibt offen. Das nur am Rande. Es geht hier schließlich auch generell um die Vor - und Nachteile stufenloser Getriebe. Nicht dass das wieder falsch verstanden wird.
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Beitragvon lagavulin » Di Jan 22, 2008 18:15

kikifendt hat geschrieben:(auf Seite 4 des Threads)...
Die Frage ist nur, ob das Getriebe mit nur einem Fahrbereich bei schweren Ackerarbeiten (die man von einem 125 PS - Schlepper durchaus verlangen kann!) eine lange Lebenserwartung und einen guten Wirkungsgrad hat. ...

Wenn das so ist, dass der Wirkungsgrad so viel schlechter ist, dann hätte sich Fendt aber ein Ei gelegt.
Relative wenig Motorleistung bei den 300er Varios und dann noch einen schlechten Wirkungsgrad, da würde aber dann jeder Abstand nehmen.
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Beitragvon Mattie » Di Jan 22, 2008 18:39

kikifendt hat geschrieben:
Deutz hat 4 Fahrbereiche, weil sie keine Weitwinkelhydrostaten haben.


Das Getriebe im TTV wurde von ZF entwickelt und gebaut und findet auch bei CaseNewHolland und in den JohnDeere 6000er Verwendung.
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon Steve Asmussen » Di Jan 22, 2008 18:47

nein im case, steyr und nh ist das s-matic verbaut.
dieses läuft zuverlässiger als das eccom.
Bild copyr. by G.R.
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Beitragvon Mattie » Di Jan 22, 2008 19:00

@Hr. Asmussen: Und was sagt uns das jetzt? Das ich lüge???????
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon lagavulin » Di Jan 22, 2008 19:15

Mattie hat geschrieben:@Hr. Asmussen: Und was sagt uns das jetzt? Das ich lüge???????

Was soll so ein blöder Kommentar?
Das S-Matic wurde ursprünglich von Steyr-Antriebstechnik entwickelt, ZF hatte das Eccom entwickelt.
ZF hat dann die Steyr-Antriebstechnik aufgekauft.
Im John-Deere, Deutz und Claas Xerion ist das Eccom, im Case, New Holland, Steyr und Claas Axion ist das S-Matic (C-Matic im Claas) eingebaut, jedes von ZF.

Das S-Matic-Getriebe hat vier mechanische Stufen und Klauenkupplungen, das Eccom-Getriebe hat vier mechanische Stufen und Lamellenkupplungen.

Das hat aber mit dem Fendt-Thema nichts mehr zu tun.
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Beitragvon Mattie » Di Jan 22, 2008 19:20

Naja, und ich wollte mit meinem Beitrag nur aussagen, dass nicht Deutz das Getriebe entwickelt und gebaut hat, wie ein Fendiosie das behauptete und prompt kommen wieder die .....egal :evil:
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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