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EU reicht geplante DüV nicht!

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: EU reicht geplante DüV nicht!

Beitragvon Grimli » Di Jun 02, 2020 14:34

Mais gilt mittlerweile nicht mehr unbedingt als Humuszehrende Kultur (Körnermais ja sowieso nicht)! Abhängig von der gebildeten Wurzelmasse kann sogar organische Masse gebildet werden !
Höhe der Maispflanze nach oben = Wurzeltiefe nach unten.
Speisekartoffeln die per GPS Unterreihenfußdüngung Gärrsubstrat/Schweine oder Rindergülle an die Wurzeln gelegt bekommen sind mittlerweile erprobt. Auch diese Hackfrüchte sind nun deutlich weniger Humuszehrend als noch vor 10 oder 20 Jahren.
Der Nachfruchtwert bei Getreide nach Kartoffeln liegt aber wohl locker bei 5-7 dt/ha. Strohausbeute ist dann auch wieder mehr und das resultierende Humus kann dann auch auf der Fläche bleiben und den Kartoffeln zugerechnet werden. Feldgras Zwischenfrucht nach frühräumenden Speisekartoffeln ist auch eine gute Möglichkeit direkt wieder Humus zu bilden. Und vor Kartoffeln eine Zwischenfrucht wie Ölrettich gestellt gibt auch eine positive Humus Bilanz.
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Re: EU reicht geplante DüV nicht!

Beitragvon langholzbauer » Di Jun 02, 2020 23:04

Klappt das mit der Tiergülle- Unterfußdüngung zu Speisekartoffeln ohne den Geschmack zu versauen?
Oder war das nur ein Forschungsprojekt ohne sensorischen Qualitätskontrolle?
Früher vertrugen Speisekartoffeln keinen Frischmist, weil es da Geschmacksprobleme gab. :?:
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Re: Das Perpeduum mobile der Ökologen

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 03, 2020 6:39

adefrankl hat geschrieben:Übrigens zeigen gerade auch praktische Erfahrungen, dass bei einer Strohdüngung wesentliche Mengen an Stickstoff gebunden werden. Teilweise so ausgeprägt, dass dies zu Stickstoffmangel bei den Folgekulturen führt.


Sehr wichtig! In Zeiten noch weiter abnehmender N-Düngemengen, werden sich einige Kollegen auch wieder schneller vom Stroh trennen wollen. Hier in meiner Umebung kann man schon seit einigen Jahren günstig W-Gerstenstroh bekommen. Auflaufprobleme beim Raps aber auch schlecht kalkulierbare N-Fixierung durch das Stroh der Vorfrucht, lassen die Kollegen über eine Abgabe des Strohs nachdenken. Optimal wären in einem solchen Fall natürlich Kooperationen. Allerdings sind Vor- und Nachteile bisher noch zu ungünstig für den Veredler verteilt.
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Re: EU reicht geplante DüV nicht!

Beitragvon Grimli » Mi Jun 03, 2020 16:01

langholzbauer hat geschrieben:Klappt das mit der Tiergülle- Unterfußdüngung zu Speisekartoffeln ohne den Geschmack zu versauen?
Oder war das nur ein Forschungsprojekt ohne sensorischen Qualitätskontrolle?
Früher vertrugen Speisekartoffeln keinen Frischmist, weil es da Geschmacksprobleme gab. :?:


Nein das macht der Kartoffelbauer auf mehr als 100 ha. Die Ware geht zum Großteil an einen Schälbetrieb. Ich seh ja nur wenn Ende März die LKWs und der Terrar Gator zum einarbeiten kommen. Wird dann direkt mit 75 cm Reihenabstand eingearbeitet und danach kommt der Damm mit den Kartoffeln mit GPS Steuerung genau da drüber.
Ernte je nach Sorte zwischen August und Oktober.
Geht nächstes Jahr in die 4te Rotations Runde also wenn es nicht klappen würde wäre das wohl schon eingestellt worden.
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Re: Das Perpeduum mobile der Ökologen

Beitragvon 240236 » Mi Jun 03, 2020 16:23

DWEWT hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:Übrigens zeigen gerade auch praktische Erfahrungen, dass bei einer Strohdüngung wesentliche Mengen an Stickstoff gebunden werden. Teilweise so ausgeprägt, dass dies zu Stickstoffmangel bei den Folgekulturen führt.


Sehr wichtig! In Zeiten noch weiter abnehmender N-Düngemengen, werden sich einige Kollegen auch wieder schneller vom Stroh trennen wollen. Hier in meiner Umebung kann man schon seit einigen Jahren günstig W-Gerstenstroh bekommen. Auflaufprobleme beim Raps aber auch schlecht kalkulierbare N-Fixierung durch das Stroh der Vorfrucht, lassen die Kollegen über eine Abgabe des Strohs nachdenken. Optimal wären in einem solchen Fall natürlich Kooperationen. Allerdings sind Vor- und Nachteile bisher noch zu ungünstig für den Veredler verteilt.
mit der N-Fixierung sehe ich keine großen Probleme. Soll man dir vielleicht noch Geld geben, für den Bärendienst, daß du das Stroh "entsorgst"? Bei dir funktioniert dein Betriebskonzept auch nur so gut, weil du über große Mengen günstiges konventionelles Stroh deinen Nährstoffeintrag erhöhst. Wenn das mit der N-Fixierung so schlimm ist, warum geben dann Bio-Betriebe kein Stroh ab?
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Re: EU reicht geplante DüV nicht!

Beitragvon langholzbauer » Mi Jun 03, 2020 16:32

Ist halt schon paradox, dass jetzt Stroh erst umher gekarrt werden muss, statt mit einer kleinen Güllegabe direkt flach eingearbeitet zu werden.
Der Effekt für den Boden wäre gleich...
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Re: EU reicht geplante DüV nicht!

Beitragvon HL1937 » Mi Jun 03, 2020 18:06

langholzbauer hat geschrieben:, statt mit einer kleinen Güllegabe direkt flach eingearbeitet zu werden.
.


So haben wir es vor fast 30 Jahren in den berufsbildenen staatlichen Schulen gelernt.
Anscheinend bin ich dort verblödet worden, weil jetzt ist es auf einmal falsch.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Das Perpeduum mobile der Ökologen

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 03, 2020 18:27

240236 hat geschrieben:
mit der N-Fixierung sehe ich keine großen Probleme. Soll man dir vielleicht noch Geld geben, für den Bärendienst, daß du das Stroh "entsorgst"? Bei dir funktioniert dein Betriebskonzept auch nur so gut, weil du über große Mengen günstiges konventionelles Stroh deinen Nährstoffeintrag erhöhst. Wenn das mit der N-Fixierung so schlimm ist, warum geben dann Bio-Betriebe kein Stroh ab?


Ob ein Problem entsteht, weil der gebundene N dann für die Marktfrüchte nicht zeitgerecht zur Verfügung steht, wird sich erst noch zeigen müssen.
Ich bezahle für das Stroh.
Ich arbeite nach dem Buchstaben des Bio-Gesetzes, über alles andere müssen wir nicht reden. Die meisten Bio-Betriebe veredeln ihr Stroh über die Tierhaltung. Entweder in der eigenen oder über Kooperationen mit anderen Bio-Betrieben.
Du siehst, große Strohmengen für die N benötigenden Bodenorganismen, sind fast ausschließlich eine Situation auf konv. Betrieben.
Zuletzt geändert von DWEWT am Mi Jun 03, 2020 21:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: EU reicht geplante DüV nicht!

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 03, 2020 18:32

langholzbauer hat geschrieben:Ist halt schon paradox, dass jetzt Stroh erst umher gekarrt werden muss, statt mit einer kleinen Güllegabe direkt flach eingearbeitet zu werden.
Der Effekt für den Boden wäre gleich...


Nur wuchs die "kleine Güllegabe" sich in der Vergangenheit zu oft zu einer großen Entsorgungsfahrt aus. Die jetzt oft irrsinnig erscheinenden Maßnahmen sind häufig lediglich die Konsequenzen aus dem undisziplinierten Verhalten vieler Berufskollegen.
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Re: Das Perpeduum mobile der Ökologen

Beitragvon 240236 » Mi Jun 03, 2020 20:41

DWEWT hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:
mit der N-Fixierung sehe ich keine großen Probleme. Soll man dir vielleicht noch Geld geben, für den Bärendienst, daß du das Stroh "entsorgst"? Bei dir funktioniert dein Betriebskonzept auch nur so gut, weil du über große Mengen günstiges konventionelles Stroh deinen Nährstoffeintrag erhöhst. Wenn das mit der N-Fixierung so schlimm ist, warum geben dann Bio-Betriebe kein Stroh ab?


1.Ob das Problem insofern bringt als der gebundene N dann für die Marktfrüchte nicht zeitgerecht zur Verfügung steht, wird sich erst noch zeigen müssen.

2.Du siehst, große Strohmengen für die N benötigenden Bodenorganismen, sind fast ausschließlich eine Situation auf konv. Betrieben.

zu 1. Eigentlich bin ich bei der Düngung sowieso "fast" Bio. Den einzigen Mineraldünger den ich einsetze ist als Spätdüngung bei Weizen.
zu 2. Den Satz mußt du mir erläutern, den verstehe ich nicht.

Wenn du dich auch hinter den 3 großen Buchstaben versteckst, trotzdem bringst du deinen Stickstoffeintrag über Strohzukauf leichter auf die Reihe. Warum ist Biostroh fast nicht erhältlich? Weil durch Nährstoffe sowieso Mangelware sind und dieses Problem durch Strohabfuhr noch verschärft wird. Ich finde Bio vor allem in Grünlandgebieten als beste Lösung, nur dieser Irrsinn, daß Rinder auf Stroh gehalten werden müssen, das ist doch nur was fürs Auge. Ich habe ja nichts gegen Bio, würde aber einem solchen kein konventionelles Stroh verkaufen, weil von den Biofanatikern werden die konventionellen erst als Feindbild hingestellt und für das Stroh sind wir wieder gut.
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Re: Das Perpeduum mobile der Ökologen

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 03, 2020 21:34

240236 hat geschrieben:zu 2. Den Satz mußt du mir erläutern, den verstehe ich nicht.



Den Satz kann ich dir nicht erklären, weil er nonsens ist. Ich war kurz durch Telefongespräch abgelenkt. Er ist schon korrigiert.
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Re: Das Perpeduum mobile der Ökologen

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 03, 2020 21:42

240236 hat geschrieben:
Wenn du dich auch hinter den 3 großen Buchstaben versteckst, trotzdem bringst du deinen Stickstoffeintrag über Strohzukauf leichter auf die Reihe. Warum ist Biostroh fast nicht erhältlich? Weil durch Nährstoffe sowieso Mangelware sind und dieses Problem durch Strohabfuhr noch verschärft wird. Ich finde Bio vor allem in Grünlandgebieten als beste Lösung, nur dieser Irrsinn, daß Rinder auf Stroh gehalten werden müssen, das ist doch nur was fürs Auge. Ich habe ja nichts gegen Bio, würde aber einem solchen kein konventionelles Stroh verkaufen, weil von den Biofanatikern werden die konventionellen erst als Feindbild hingestellt und für das Stroh sind wir wieder gut.


Das Biostroh, wenn es nicht für die eigene Tierhaltung verwendet wird, geht an die Bio-Pilztreibereien. Von dort kommt dann das Pilzsubstrat wieder zurück. Frag mich bitte nicht nach der Ökobilanz. Wenn du einem Rind eine eingestreute Fläche und einen Spaltenboden (auch mit Gummimatte) zur Verfügung stellst, wird es fast immer das Strohlager annehmen. Außerdem stellt die eingestreute Haltung die beste Verwertung für das Stroh und einen ansatzweise gelungenen Nährstoffkreislauf dar. Dazu kommt, dass Flüssigdünger in der öffentlichen Meinung ganz böse ist. Darauf muss man als Bio achten. Mit deinem Stroh darfst du natürlich auch nach Belieben verfahren. :)
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Re: EU reicht geplante DüV nicht!

Beitragvon meyenburg1975 » Do Nov 19, 2020 11:09

https://www.topagrar.com/acker/news/wis ... e=topagrar

Als reiner Grünlandbetrieb bleibt wohl nur der Ausstieg in einem solchen Szenario. Dürfte gute Pachterträge für ein paar Jahre bringen, da die Biogaser mehr Nachweisflächen brauchen.
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Re: EU reicht geplante DüV nicht!

Beitragvon DWEWT » Do Nov 19, 2020 12:30

Topagrar bringt heute einen Artikel zur Begrenzung von N auf 120kg/ha. Prof. Taube schlägt eine 120/120-Regelung vor. Der Artikel ist recht sachlich gehalten. Völlig unsachlich sind allerdings die meisten Kommentare von Berufskollegen. Mit solchen Ergüssen beweisen die Berufskollegen, dass es mit ihrer Qualifikation nicht weit her ist! Da muss der Landwirt sich nicht wundern, wenn ihm keiner zuhören mag.
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Re: EU reicht geplante DüV nicht!

Beitragvon Cheffe » Do Nov 19, 2020 12:33

Wenn ich es richtig sehe, gibt es in dem Artikel ein Missverständnis, denn mit der 120/120 Regelung ist nicht die allgemeine Begrenzung auf 120kg N organisch gemeint, sondern, dass die höheren Verluste des org. N nur bis 120kg je ha in der StoBi berücksichtigt werden dürfen. Und im allgemeinen soll der Bilanzwert (Stickstoffüberschuss) auf maximal 120kg bzw bis 2030 auf maximal 90 kg je ha begrenzt werden. Schon heftig, Betriebe die jetzt den Grenzwert von 175kg gerade so einhalten müssten bis dahin noch mal die Hälfte der Verluste einsparen!

der Phosphor wird hier bei uns in den Schweinehochburgen auch ein riesen Problem sein, wenn dort die "Zügel angezogen werden". Nebenbei hat man übrigens die Werte der Bodengehaltsklassen im Laufe der Zeit gesenkt!
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