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Gen-Mais in der landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Beitragvon Franz Henneken » Mo Apr 14, 2008 10:56

Piet hat geschrieben:Nach 40 Seiten Diskusion willst du dich schlau machen?


Nein, nur mich selber einfach mal schlau machen, was man tun muss, um so falsch zu wirtschaften. Wie hat man das nur hinbekommen?

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon Franz Henneken » Mo Apr 14, 2008 11:04

Hoschscheck hat geschrieben:Hallo,

Die Gentechnik an sich arbeitet schon einige Zeit an "neuen" Sorten, welche weniger Nährstoffe oder Wasser benötigen, bei gleichem Ertrag.
Sorten, die effizienter sind und eventuell kein Luxuskonsum mit den ihnen zu Verfügung gestellten Nährstoffen betreiben.
Das ganze ist nur ungleich schwieriger als ein "anderes" Gen in eine Pflanze einzuschleusen.

Die Gentechnik könnte, wenn die Bio-Betriebe sie den nutzen wollte, hier mehr Segen als Fluch in Zukunft für diese Bewirtschaftungsform bedeuten.

Hoschscheck


@ Hoschscheck: Glaubst Du eigentlich Deinen eigenen Phrasen? Wie soll das denn funktionieren, Bio-Landbau mit Gentechnik?

Hoschscheck hat geschrieben:
Nach einer Untersuchung der britischen Beratungsfirma PG Economics erhöhte der Anbau von Bt-Mais die dezimierten Erträge der spanischen Mais-Bauern um 6,3 Prozent und das wirtschaftliche Ergebnis um 13 Prozent.

Hoschscheck


Die besagte Beratungsfirma ist gegenüber der schon umgefallenden Blair-Regierung und der eingeknickten Royal Society auch jetzt voll auf Gentechnik-Kurs, dank ein paar Telefonate, in denen es um Geld ging, wenn die Urteile nicht Pro-Gentechnik ausfallen. Kann man nachlesen, entweder bei Bertram Verhaag oder bei F. William Engdahl. Genauso sind reihenweise Wissenschaftler von heute auf morgen fristlos entlassen worden, wenn sie keine Gefälligkeitsgutachten ausstellten oder wahre Ergebnisse an die Öffentlichkeit brachten.

Woher kamen die Telefonate? Warst etwa Du am anderen Ende, wenn in London in Dowing Street No. 10 Tony Blair den Hörer abnahm?

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon Hoschscheck » Mo Apr 14, 2008 13:51

Franz Henneken hat geschrieben:
@ Hoschscheck: Glaubst Du eigentlich Deinen eigenen Phrasen? Wie soll das denn funktionieren, Bio-Landbau mit Gentechnik?


Hallo Franz,

das funktionierte bei der Hybridzucht ganz einfach.
Die zunächst verteufelte Hybridzucht wurde vom Verband als Sinnvoll angesehen und im Anschluss in die Statuten übernommen.
Das Ziel der Bio-Verbände fragst du?
Ganz einfach.
Mehr Geld mit Bio-Produkten verdienen.
Das ist nichts Ehrenrühriges, nur heiligte hier auch der Zweck die Mittel.
Nicht nur die normale Zucht, nein auch die Hybridzucht wart fortan etabliert. Und mit des schönsten Erfolgen für die Mitglieder €€€.
Nur des schnöden Mammons wegen, käufliche Bande.
Mehr war das nicht, aber auch nicht weniger.

Genauso einfach könnte die Gentechnik adaptiert werden, wenn es den von den Verbänden gewollt wäre.
Gibt ja auch genügend wirksame und giftige PSM für den Bio-Anbau, Brigitta hat ja genügend eingestellt.
Dipel ES wird mit was im Bio-Anbau eingesetzt Franz? Genau, mit Erfolg.

Dass man als Bio-Verband bereit war aus monetären Gründen sein Gewissen zu verkaufen hatte ich schon ausgeführt nur des Pudels Kern dürfte in Sachen Gentechnik hingegen woanders liegen.
Ironie:
Wäre ich Biolandwirt träumte ich von Pilzresistentem Weizen, damit mir nach einem Leguminosen Umbruch nicht soviel N ungenutzt ins Grundwasser versickert.
Ohh, was wären das für Ernten, diese Erträge.
Jetzt zerstört mir ein Schädling die gesunden Blätter meines gesunden und natürlichen Weizens.
Gäbe es doch nur eine resistente Sorte, auf die für mich verbotene PSM kann und will ich nicht zurück greifen. Es soll doch so natürlich sein.


Was ist an der Hybridzucht "Natürliches" dran?


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Beitragvon Franz Henneken » Mo Apr 14, 2008 14:42

Na wunderbar - Dein Zynismus ist nicht mehr zu toppen.
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Beitragvon Hoschscheck » Mo Apr 14, 2008 14:58

Deine Verlogenheit aber auch nicht.

Es grüßt der Hoschscheck
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Beitragvon Franz Henneken » Mo Apr 14, 2008 15:43

Die Verlogenheit der Gentechnik, mit ihrer ganzen Mafia, die daran beteiligt ist, ist wohl eines der größten Probleme, die es derzeitig weltweit gibt. Wenn schon rund 95 % der Wissenschaftler "gekauft" sind, wenn Gelehrte und Professoren auf einen Anruf von Monsanto ins Weiße Haus oder nach Dowing Street 10 fristlos ohne Angabe von Gründen ihren Job verlieren, ist das noch in Ordnung? Das kann es ja nur sein, wenn man auf der Seite von Monsanto steht und meint, an dessen Seite jede Menge Geld machen zu können, entweder jetzt schon oder irgendwann in einer fernen Zukuft.

Dabei sehe ich sowohl die konventionelle Landwirtschaft und vor allem den Bio-Landbau schwer in einer Verleumdungskampagne gefangen, wobei der einzige Vorwurf darin besteht, sich nicht so schnell wie möglich der Gentechnik zu öffnen!

Hurra, die Welt fällt vor Monsanto auf die Knie! Hurra, alle Menschen der Welt erklären sich für Monsanto zu Versuchskaninchen mit ungewissem Ausgang! Kennt die Gier denn keine Grenze? Übersehen einige Leute in St. Louis/Missouri total, dass sie nur kleine Lichter im Größenwahn sind? Dass sie genauso Mensch sind wie die in Argentinien, Indien und Kanada, die sie ausquetschen wie Zitronen? Und wofür? Damit sie noch mehr Geld haben wie jetzt ohnehin schon, viel mehr als jemals ganze Staaten im eigenen Haushalt haben?

Denen fehlt es nicht an Geld, denen fehlt es an Geist und Rückgrat. An Rückgrat, sich der eigenen Gier zu widersetzen. Diese Menschen da in St. Louis sind keine Menschen mehr, es sind Zombies! Ich sehe dort Gestalten, die nur noch den Aktienkurs sehen, nur noch den Shareholder Value. Und Menschen? Haben bei denen keinen Value mehr, sind wertlos. Was macht es denn schon, wenn sich tausende indische Bauern umbringen, weil sie sich in Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen haushoch verschuldet haben und jetzt eine Missernte kommt? Wen juckt es denn, wenn rund 300.000 Bauern mit Familien in Argentinien ihre Farm verlieren, weil sie der Globalisierung und vor allem der Gentechnik im Wege stehen? Was interessiert denen denn, wenn auf diesen Planeten das "Leben außer Kontrolle" gerät, nur weil eine Handvoll armseeliger Gestalten, die im eigenen Leben irgendwie privat und emotionell gescheitert sind, einfach nur mehr Geld haben wollen?

Nichts. Niemanden. Na und?
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Beitragvon forenkobold » Mo Apr 14, 2008 17:06

Franz, Du wärst ein guter SS-Mann geworden.
So wie Du gegen das Böse herziehst.
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Hallo,

Beitragvon KH Schneider » Mo Apr 14, 2008 18:52

Ich schau mir Eure Argumente schon länger hier regelmäßig an.
Leider funktionieren die Links bei mir nicht,und kann somit nicht alles einsehen.
Wie kann man nur verdorben sein und sich so etwas antun.
Ausser den trifftigen Argumenten,wird hier auch mit der Axt geholzt.
Die Argumente von Franz sind treffend.
Seine Sorge das hier ja nur eine finanzielle Ausbeute einer bestimmten
Maffia stattfinden wird,wird auch von mir nicht tolleriert.
Die Masse der Verbraucher will das auch nicht,nur können diese keinen
Einfluß nehmen.
Was macht denn da die Regierung. Nur so Lächerliche sachen wie
Kennzeichnungspflicht.
Oder der DBV. Kann ich nicht verstehen,das die Herren die
Geldeintreiberhorden übers Land ziehen lassen.Und auch noch zusehen
wie Patente auf Leben angestrebt werden.
Nicht auszudenken,wenn jedes Huhn usw.immer bei Monsanto auf den
haufen sch....
Ich werde mich nicht weiter beteiligen,ist mir zu stressig.
Keine Patente auf Leben....
KH Schneider
 
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Beitragvon Franz Henneken » Mo Apr 14, 2008 19:31

Was stört so einigen, wenn ich einen gewissen Eifer hinlege? Das kann doch nur ein positiver Wink auf eine Art von Überzeugtheit sein, so wie Ihr Eure eigene Überzeugtheit auf anderem Gebiete habt.

Und da liegt vielleicht ein gewisser Unterschied zu besagtem SS-Mann: Ich versuche, möglichst niemanden nachzuplappern oder wie ferngesteuert fremde "Befehle" auszuführen. Denn ein aufrechter Mann tritt auf keinen Wurm und kriecht vor keinem Kaiser, oder so ähnlich!

Wie sagte doch der Heilige Augustinus von Hippo (354 - 410): "In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst!"

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon euro » Mo Apr 14, 2008 20:16

Franz Henneken hat geschrieben:
Wie sagte doch der Heilige Augustinus von Hippo (354 - 410): "In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst!"

Es grüßt - 8) Franz


Das nennt man hier:
" É Geck mecht der Honnert " :wink:
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Beitragvon Hoschscheck » Mo Apr 14, 2008 22:40

Hallo Franz,

wollen wir noch einen Wettstreit in "schlaue Sprüche klopfen" machen?

Eine neue Erkenntnis lässt sich gewöhnlich nicht so darstellen, dass ihre Gegner überzeugt sind.
Diese sterben vielmehr aus, und eine nachwachsende Generation ist von Anfang an mit der Wahrheit vertraut.


Das stammte von Max Planck, dem "Weltenzerstörer" :mrgreen:

Nur weil ich in deine oberflächlichen, sich immer wiederholenden Gesänge gegen die Grüne Gentechnik nicht mit einstimme Franz, bin ich kein unkritischer Mitmensch.
Weder bin ich Herr Thierfelder noch der Anrufer eines Herrn Blair, ich bin bloß der Hoschscheck.
Und ich würde mit Monsanto zurzeit keine solchen Verträge abschließen.
Das Produkt an sich kann aber nichts für seinen Produzenten oder Vermarkter.
Die spanischen Bauern müssen doch nicht den BT-Mais anbauen, sie tun es aber trotzdem, weil es anscheinend einen Vorteil für sie ist. :wink:
Da der Bienenpapst im Moment ja offline ist kommen wir mit den Vorteilen der grünen Gentechnik nicht so richtig weiter.
Also was passiert den hier?? :shock: :shock: :shock:
http://www.animal-health-online.de/lme/ ... en-hunger/

Und misereor gar nicht dabei? Franz sag den Jungs mal Bescheid. :wink:

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Beitragvon Manfred » Di Apr 15, 2008 7:37

Weis nicht, ob wir die Info hier schon hatten (Ich lese nur noch sporadisch mit, weil das hier mit Diskussion wenig zu tun hat.)

Rumänien verbietet nach mehrjährigem Anbau Genmais MON 810 und folgt damit dem Beispiel diverser anderer EU-Staaten.
http://www.agrarheute.com/index.php?redid=210356

(Als Grund habe ich neulich irgendwo (Top-Agrar Newsletter? Bin nicht sicher.) gelesen, dass der Gehalt an BT-Toxin unvorhersehbar schwanken würde.)
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Beitragvon Franz Henneken » Di Apr 15, 2008 9:22

@ hoschscheck: Misereor postet nicht in Foren, Misereor kämpft vor Ort, da wo Not herrscht!

Es ist bloß die Frage, welche Wahrheit siegen wird, wenn Du sagst:

"Eine neue Erkenntnis lässt sich gewöhnlich nicht so darstellen, dass ihre Gegner überzeugt sind. Diese sterben vielmehr aus, und eine nachwachsende Generation ist von Anfang an mit der Wahrheit vertraut."

@ Manfred: Sauber! Aber das mit dem Schwanken des BT-Toxin-Gehaltes habe ich anderswo auch schon gelesen, wahrscheinlich auf

www.naturkost.de

Es wäre schön, wenn die Anzahl der Länder, die vor Monsanto und Komplizen nicht einknicken, sondern standhaft bleiben, noch steigen würde. Denn wie ich so einige andere Bauern höre, meinen sie doch tatsächlich, die Gentechnik solle man einführen, weil es alle machen, sehen aber weiter konkreten keinen Grund darin. Das ist so dünn wie destilliertes Wasser!

Und da setze ich an!

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Beitragvon Hoschscheck » Di Apr 15, 2008 19:31

Franz Henneken hat geschrieben: @ hoschscheck: Misereor postet nicht in Foren, Misereor kämpft vor Ort, da wo Not herrscht!

Der Link ist kein Forum. Franz die Nachricht ging ziemlich um die Welt (wegen dem Spender), man müsste sie nur zur Kenntnis nehmen wollen.
Franz Henneken hat geschrieben:
Es ist bloß die Frage, welche Wahrheit siegen wird, wenn Du sagst:

"Eine neue Erkenntnis lässt sich gewöhnlich nicht so darstellen, dass ihre Gegner überzeugt sind. Diese sterben vielmehr aus, und eine nachwachsende Generation ist von Anfang an mit der Wahrheit vertraut."

Nicht ich habe das gesagt, sondern Max Planck.
Das steht sogar dabei, aber wahrscheinlich sind dir dieses Mal keine Gedanken gekommen beim lesen. :roll: :roll:
Franz Henneken hat geschrieben:
@ Manfred: Sauber! Aber das mit dem Schwanken des BT-Toxin-Gehaltes habe ich anderswo auch schon gelesen, wahrscheinlich auf

www.naturkost.de

Es war eher bei Biosicherheit,
http://www.biosicherheit.de/de/aktuell/568.doku.html

Franz Henneken hat geschrieben:
Es wäre schön, wenn die Anzahl der Länder, die vor Monsanto und Komplizen nicht einknicken, sondern standhaft bleiben, noch steigen würde. Denn wie ich so einige andere Bauern höre, meinen sie doch tatsächlich, die Gentechnik solle man einführen, weil es alle machen, sehen aber weiter konkreten keinen Grund darin. Das ist so dünn wie destilliertes Wasser!

Und da setze ich an!

Es grüßt - 8) Franz


So eine Art Gruppenzwang ist natürlich nirgendwo wünschenswert. Nur forderst du nicht uns alle hier die ganze Zeit auf, nur deinem überragenden Intellekt zu folgen und die Gentechnik zu verachten. Ein Teufelskreis diese Gentechnik :wink:
Lieber Franz, sollen wir jetzt alle ohne eigene Reflektion deinem Licht folgen?
Bist du der Leuchtturm, der uns alle ohne Ausnahme durch die stürmische See der ausbeutenden und knechtenden Konzerne hindurch in die Walhall führt?


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Beitragvon Franz Henneken » Mi Apr 16, 2008 17:05

Die Internetseite "Biosicherheit" ist in meinen Augen so etwas wie eine Scheininstitution. Es werden merkwürdige Aussagen getroffen, die sich lesen, als wenn einerseits nicht alles so ganz im Lot sei, des anderen aber man dennoch voll auf Gentechnik setzen sollte. Das kann man mehrfach lesen.

Irgendwie komisch ist das schon, die Gentechnik ist nicht astrein, man sollte sie aber auf jedem Falle einsetzen. Es sollen mit dieser Seite doch nur Zweifel zerstreut werden, es sind viele Gefälligkeitsgutachten abgedruckt, die Monsanto, Syngenta, Bayer und Co. einen Bärendienst erweisen.

Bei Biosicherheit kann ich von daher nicht von den stark schwankenden BT-Toxinwerten gelesen haben. Hier der direkte Link zur Meldung über die stark schwankenden BT-Toxinwerte: http://www.naturkost.de/meldungen/2008/080403genv1.htm

Dass die Meldung von Misereor die Runden machte, ist mir seinerzeit nicht entgangen. Aber es schlug in den Medien nicht genug durch, wohl aber in den Kreisen ähnlicher Hilfsorganisationen.

Auch kann ich irgendwelche Leute nur auffordern oder bitten, niemals befehlen, ich denke, das ginge zu weit. Und sie sollen es nicht unreflektiert tun, sondern ruhig mit Deinen "Vorzügen" der Gentechnik abwägen. Dann sollen sie handeln!

Nur noch eins: Wie würden denn die Bauern reagieren, wenn Monsanto hinter den Kulissen nicht so einen brutalen Druck ausüben würde? Was würde sein, wenn Wissenschaftler, Beamte und Regierende völlig frei entscheiden dürften?

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