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Glyphosat- eine Frage

Dieses Forum soll Verbrauchern die Möglichkeit geben, auf Fragen zur Landwirtschaft eine Antwort zu bekommen.
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204 Beiträge • Seite 8 von 14 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 14
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon T5060 » So Aug 18, 2019 15:56

Wir haben im Zusammenhang mit der kritischen Nennung von Glyphosat wird sich meist immer auf ein Produkt bezogen, das ein Netzmittel auf Amin-Basis enthält.
Amine sind toxisch kritischer und somit ganz anders zu bewerten als reines Glyphos. In Deutschland ist dieser Amin-Zusatz schon ewig verboten, wegen seiner Fischgiftigkeit.
Nicht mal BIO ist eine Alternative zu Glyphos. Der überparteiliche Konsens gegen Glyphos lässt jedoch nichts gutes erwarten.
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon wespe » So Aug 18, 2019 15:58

Es gibt immer Alternativen.

Die gibt es gewiss! Nur will der heutige Endverbraucher die nicht bezahlen wollen...
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon DWEWT » So Aug 18, 2019 16:30

T5060 hat geschrieben:Nicht mal BIO ist eine Alternative zu Glyphos.


Natürlich ist Bio eine Alternative zu G. Schließlich müssen wir ohne G. arbeiten.
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon T5060 » So Aug 18, 2019 16:39

Wir haben ganz andere Probleme zum Wohle der bequemen Wohlstandsgesellschaft zu lösen z.B. die Darmvertäglichkeit von Weizen und die Verarbeitungsprozesse beim Backen.

Evolutionshistorisch entspricht BIO, dem Festhalten an der Dampfmaschine oder dem völlig unveganen Göpelantrieb.

Wir erleben ja gerade das Gegenteil : Der Backindustrie langt Mehl aus besserem Futterweizen und putscht die mit chem. Backhilfsmitteln und gentechnisch hergestellten Enzymen auf.
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon DWEWT » So Aug 18, 2019 17:23

T5060 hat geschrieben:
Wir erleben ja gerade das Gegenteil : Der Backindustrie langt Mehl aus besserem Futterweizen und putscht die mit chem. Backhilfsmitteln und gentechnisch hergestellten Enzymen auf.


Ja, ist doch super. Damit kann man jetzt auch die für WWeizen zulässige N-Düngermenge auf 120kg/ha reduzieren. Und jeder kann "Backweizen" produzieren. Schließlich ist der Rohprot.-Gehalt schon aus der Sortenbeschreibung getilgt.
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon Qtreiber » So Aug 18, 2019 18:41

T5060 hat geschrieben:Der Backindustrie langt Mehl aus besserem Futterweizen und putscht die mit chem. Backhilfsmitteln und gentechnisch hergestellten Enzymen auf.

Das ist wahre Ressourcenschonung. Wenn ich immer höre "beste Zutaten".....und wer isst den Rest (vor allem in Zeiten, wo Tierhaltung immer verpönter ist).
Ich nehme billigstes Weizenmehl, quasi ein "Abfallprodukt", das kein "Spitzenbäcker" verwenden würde und peppe es mit einem Abfallprodukt aus der Stärkegewinnung (Weizenkleber = böses Gluten = guter Seitan) so auf, dass ich damit ein Spitzenprodukt erzeuge.
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon kronawirt » Mo Aug 19, 2019 22:46

Isarland hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
germane hat geschrieben: Dabei ist das der eigentliche Skandal, wenn ein Bio-Vorzeigebetrieb Reserveantibiotika braucht.


Ist es nicht! Auch Öko-Tierhalter sind verpflichtet, ihre Tiere, auf tierärztliches Anraten hin, mit allen zur Verfügung stehenden Medikamenten behandeln zu lassen. Welches Mittel letztendlich eingesetzt wird, entscheidet der TA! Ob das behandelte Tier dann evtl. noch als Bio-Tier vermarktet werden kann, entscheiden Kontrollinstitution und/oder die Verbandsrichtlinien.

Bei Bioland darf ein Rind nach einer zweiten Krankheit mit AB Behandlung nicht mehr als Bio-Tier vermarktet werden.

Das wäre für mich erst recht ein Skandal, denn dem Biokunden hat bisher niemand erzählt daß "sein" Biostall quasi einen bestimmten Prozentsatz an "Ausschuss" produziert
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon DWEWT » Di Aug 20, 2019 1:17

kronawirt hat geschrieben:Das wäre für mich erst recht ein Skandal, denn dem Biokunden hat bisher niemand erzählt daß "sein" Biostall quasi einen bestimmten Prozentsatz an "Ausschuss" produziert


Es lässt tief blicken, wenn in einem Landwirtschaftsforum, z.B. verunfallte und danach behandelte Nutztiere als "Ausschuss" bezeichnet werden. Dieses ganz besondere Maß an Tierfreundlichkeit dürfte denen, die uns eh sehr kritiscch sehen, sehr zum Vorteil gereichen.
Von einem bestimmten Prozentsatz, hatte hier auch niemand gesprochen. Schön, dass du solche absoluten Ausnahmefälle quantifizieren kannst.
Jeder entblödet sich eben auf seine Art!
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon kronawirt » Di Aug 20, 2019 9:10

DWEWT hat geschrieben:
kronawirt hat geschrieben:Das wäre für mich erst recht ein Skandal, denn dem Biokunden hat bisher niemand erzählt daß "sein" Biostall quasi einen bestimmten Prozentsatz an "Ausschuss" produziert


Es lässt tief blicken, wenn in einem Landwirtschaftsforum, z.B. verunfallte und danach behandelte Nutztiere als "Ausschuss" bezeichnet werden. Dieses ganz besondere Maß an Tierfreundlichkeit dürfte denen, die uns eh sehr kritiscch sehen, sehr zum Vorteil gereichen.
Von einem bestimmten Prozentsatz, hatte hier auch niemand gesprochen. Schön, dass du solche absoluten Ausnahmefälle quantifizieren kannst.
Jeder entblödet sich eben auf seine Art!

Es ist jedenfalls nicht das Ziel einer ökologischen Tierhaltung, Tiere für den konventionellen Markt zu erzeugen. In der Wirtschaft würde sowas als Ausschuß bezeichnet, und damit man das nicht mißversteht, steht es in Anführungszeichen. Aber du wolltest es anscheinend mißverstehen...
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon DWEWT » Di Aug 20, 2019 10:16

kronawirt hat geschrieben:Es ist jedenfalls nicht das Ziel einer ökologischen Tierhaltung, Tiere für den konventionellen Markt zu erzeugen. In der Wirtschaft würde sowas als Ausschuß bezeichnet, und damit man das nicht mißversteht, steht es in Anführungszeichen. Aber du wolltest es anscheinend mißverstehen...


Ausschuss steht in der Wirtschaft für nicht verwendungsfähige Güter. Tiere die in der Ökoschiene, aufgrund einer konv. Maßnahme, nicht vermarktet werden dürfen, sind allemal für den konv. Markt geeignet. Einhalten der vorgeschriebenen Wartezeit ist natürlich selbstverständlich. Die Verwendung bestimmter Begriffe, deutet auch eine bestimmte Denke hin.
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon germane » Di Aug 20, 2019 11:48

kronawirt hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
kronawirt hat geschrieben:Das wäre für mich erst recht ein Skandal, denn dem Biokunden hat bisher niemand erzählt daß "sein" Biostall quasi einen bestimmten Prozentsatz an "Ausschuss" produziert


Es lässt tief blicken, wenn in einem Landwirtschaftsforum, z.B. verunfallte und danach behandelte Nutztiere als "Ausschuss" bezeichnet werden. Dieses ganz besondere Maß an Tierfreundlichkeit dürfte denen, die uns eh sehr kritiscch sehen, sehr zum Vorteil gereichen.
Von einem bestimmten Prozentsatz, hatte hier auch niemand gesprochen. Schön, dass du solche absoluten Ausnahmefälle quantifizieren kannst.
Jeder entblödet sich eben auf seine Art!

Es ist jedenfalls nicht das Ziel einer ökologischen Tierhaltung, Tiere für den konventionellen Markt zu erzeugen. In der Wirtschaft würde sowas als Ausschuß bezeichnet, und damit man das nicht mißversteht, steht es in Anführungszeichen. Aber du wolltest es anscheinend mißverstehen...


Ich finde den Begriff "Ausschuss" gar nicht so schlecht. Ein Tier, das nicht mehr als Bio vermarktet werden darf, ist "Bio-Ausschuss". Wenn der Biobauer Angst haben muss, dass ein Tier die doppelte Wartezeit nicht übersteht, schiebt er es schnell den Konvis unter. Findet dann jemand AB-Rückstände, war es ein Konvi-Tier.
Der Bio-Landbau hat schon mafiotische Züge.
Der DWEWT muss natürlich seine Branche schön schreiben. Reserveantibiotika bringen die Verbraucher automatisch in Verbindung mit Massentierhaltung. Bio hat gesunde Tiere. In Wirklichkeit sind Bio-Tiere aber kränker als Konvi-Tiere. Das ist wegen der unhygienischeren Zustände bei der Haltung ja auch zu erwarten.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon Qtreiber » Di Aug 20, 2019 12:01

kronawirt hat geschrieben:Es ist jedenfalls nicht das Ziel einer ökologischen Tierhaltung, Tiere für den konventionellen Markt zu erzeugen. In der Wirtschaft würde sowas als Ausschuß bezeichnet, und damit man das nicht mißversteht, steht es in Anführungszeichen. Aber du wolltest es anscheinend mißverstehen...
DWEWT hat geschrieben:Ausschuss steht in der Wirtschaft für nicht verwendungsfähige Güter.

Das so behandelte Tier ist für den Biomarkt nicht mehr "verwendbar", also "Ausschuss". Genau wie die überhandnehmenden Retouren im Versandhandel zwar noch in Sonderabsatzmärkten zu verkaufen sind, für den "normalen" Versandhandel aber Ausschuss sind.
germane hat geschrieben:Reserveantibiotika bringen die Verbraucher automatisch in Verbindung mit Massentierhaltung.

Ich bin der festen Überzeugung, dass der "durchschnittliche" Verbraucher der Meinung ist, dass im Biobereich der Einsatz von Antibiotika verboten ist. Eine repräsentative Umfrage könnte da Klarheit bringen.
germane hat geschrieben:Wenn der Biobauer Angst haben muss, dass ein Tier die doppelte Wartezeit nicht übersteht, schiebt er es schnell den Konvis unter. Findet dann jemand AB-Rückstände, war es ein Konvi-Tier.

Eine interessante Sichtweise. In Bioware werden dann u.a deshalb keine AB-Rückstände gefunden, weil Tiere, in denen sie nachgewiesen werden könnten, als konventionelle Ware vermarktet werden. Geschickte Vorgehensweise. :mrgreen:
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon kronawirt » Di Aug 20, 2019 12:58

DWEWT hat geschrieben:
kronawirt hat geschrieben:Es ist jedenfalls nicht das Ziel einer ökologischen Tierhaltung, Tiere für den konventionellen Markt zu erzeugen. In der Wirtschaft würde sowas als Ausschuß bezeichnet, und damit man das nicht mißversteht, steht es in Anführungszeichen. Aber du wolltest es anscheinend mißverstehen...


Ausschuss steht in der Wirtschaft für nicht verwendungsfähige Güter. Tiere die in der Ökoschiene, aufgrund einer konv. Maßnahme, nicht vermarktet werden dürfen, sind allemal für den konv. Markt geeignet. Einhalten der vorgeschriebenen Wartezeit ist natürlich selbstverständlich. Die Verwendung bestimmter Begriffe, deutet auch eine bestimmte Denke hin.

Meine Denke ist die, daß es mir missfällt, wenn sich jemand reinwaschen will, und im schmutzigen Wasser sollen dann andere baden.
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon Ferengi » Mi Aug 28, 2019 16:12

Wenn ein Bio-Rind, das nach den Vorschriften der konventionellen Tierhaltung behandelt wird, als "Ausschuss" betrachtet wird,
dann müssen konventionell gehaltenen Tiere ja ALLE grundsätzlich "Ausschuss" sein.

Ich glaub da hat jemand zu oft am Glyphosatkanister genascht. :roll: :roll:
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Re: Glyphosat- eine Frage

Beitragvon Qtreiber » Do Aug 29, 2019 14:45

Ferengi hat geschrieben:Wenn ein Bio-Rind, das nach den Vorschriften der konventionellen Tierhaltung behandelt wird, als "Ausschuss" betrachtet wird,
dann müssen konventionell gehaltenen Tiere ja ALLE grundsätzlich "Ausschuss" sein.

Ich glaub da hat jemand zu oft am Glyphosatkanister genascht. :roll: :roll:

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
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