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Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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650 Beiträge • Seite 8 von 44 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 44
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Beitragvon estrell » Sa Aug 11, 2007 22:58

Der Kursleiter meinte es werden so viel überleben,wie die Welt verträgt.


Aha... und der Rest? Meinte der Kursleiter auch, welche Menschen es schaffen und welche nicht???? Im Moment scheint ja noch Zeit zu sein, in die richtige Gruppe zu rutschen - man will ja nicht bei denen sein, die die Welt nicht verträgt :wink:

Hach - Kühnast - schwärm.... waren das noch Zeiten als es ein klares Feindbild gab 8)
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Beitragvon forenkobold » Sa Aug 11, 2007 23:16

Der Kursleiter meinte es werden so viel überleben,wie die Welt verträgt.


Die Blonden?
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Beitragvon estrell » Sa Aug 11, 2007 23:35

wär halt gut zu wissen :wink:

Noch kann Frau sich vorbereiten

http://www.taz.de/digitaz/2007/08/03/a0019.1/text.ges,1
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Beitragvon Brombeerfoerster » Sa Aug 11, 2007 23:46

new-holland121 hat geschrieben:Mit dem Herrn Seehofer kann man nicht reden und manchmal habe ich den Eindruck,dass er von dem ganzen Bereich keine Ahnung hat.



:shock: Ne, wirklich ?!
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Beitragvon gerd gerdsen » So Aug 12, 2007 4:52

Das kann man nicht. Denn die Träger von sozialen Einrichtungen finden es political incorrect, Behiinderte auf konventionelle Höfe zu verbringen. Der Konventionelle beutet sie als billige Arbeitskraft aus.. so wie er es mit den Polen macht.


darüber hinaus bekommen die polnischen arbeitskräfte sogar noch ein gehalt, für die behinderten wird noch bezahlt und das nicht zu knapp .

ich finde new-holland121 du bist etwas naiv .

hier habe ich ein beispiel für einen konventionell mit behinderten arbeitenden betrieb (übrigens auch aus dem werner-film "gekotzt wird später!" bekannt)
ich kenne die hansens persönlich, hier wird keiner ausgebeutet ..... eine menge geld wird trotzdem verdient, so ist das halt in der konventionellen landwirtschaft, geldverdienen ist keine schande
http://www.klappschau.de/
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Beitragvon SHierling » So Aug 12, 2007 7:23

[quote-]Stellt euch mal vor,wenn die Welt 100% Öko wäre und alle so wirtschaften müssten ? Wir hatten so eine Aufgabenstellung in unserem Kurs (100%bio-dynamisch weltweit) ! Was würdet ihr machen?
Bitte viele Antworten und wirklich mal im Kopf vorstellen. [/quote]
Naja, sowas gibts schon. Heißt "Utopia" und stammt von Thomas Morus, hat er sich schon 1517 ausgedacht. 1535 haben sie ihn dafür hingerichtet, und 1935 heilig gesprochen. So sind sie halt, die Katholiken.

Die moderne Version des ganzen heißt "Ökotopia," und ist 1975 von Ernest Callenbach aufgeschrieben worden. Wenn man das ganze ein bißchen mischt, kommt man schon zu halbwegs schönen Ergebnissen.
Meiner persönlichen Meinung nach muß man dann halt noch die elende Dumm-Wählerei durch entsprechende Schulen und Regeln ersetzen, dann könnte es klappen. Und das Erben abschaffen, das mal als erstes, damit die Wirtschaft wieder ein Kreislauf werden kann und der Besitz wieder bei den Schaffenden landet.

Allerdings nicht mit den heutigen "Öko"-Gesetzen, die sind so widernatürlich (z.B. "vegane Allesfresser", oder Exoten, die man mit "heimischem" Futter füttern muß), das ist mir zu viel Tierquälerei.

Und $irgendwie muß man halt zusehen, daß die Leute nicht ständig weiter wie schwachsinnig Kinder in die Welt setzen und sogar noch dafür bezahlt werden, gut 2/3 der Menschen heute sind halt über. Ein Gutteil rottet sich gegenseitig aus, so Leute wie Bush & seine Anhänger, das klappt ja ganz gut; hier im Forum sind ja auch einige, die meinen, den Rest darf man einfach verhungern lassen (das seh ich allerdings anders, ich würde die verhungern lassen, die nicht wissen, wie man Hühner füttert ;-) ).

Schöne Fragestellung jedenfalls, bis auf die diktatorische Vorgabe mit den 100%, die ist natürlich(!) unmenschlich.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon gerd gerdsen » So Aug 12, 2007 7:30

guten morgen brigitta,
kann das sein das du nicht so gut geschlafen hast :P
*duck und schonwieder wech*
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Beitragvon SHierling » So Aug 12, 2007 7:33

doch, wieso? Ich hab wunderbar geschlafen, ich mein das wirklich so :P
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Beitragvon estrell » So Aug 12, 2007 7:58

hier im Forum sind ja auch einige, die meinen, den Rest darf man einfach verhungern lassen

(das seh ich allerdings anders, ich würde die verhungern lassen, die nicht wissen, wie man Hühner füttert ;-) ).


Das sieht jede Gruppierung etwas anders...
Bushisten denken, das jeder mit Turban verhungern muss, aber die mit Cowboyhut überleben müssen.
Die mit Turban glauben, das jeder ohne Kopftuch über ist.
Die mit Aktien glauben, das man jeden ohne verhungern lassen sollte

Kann man die Liste nicht ewig fortführen?

:roll:
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Beitragvon Gress » So Aug 12, 2007 9:19

Hallo,

wäre zunächst mal heilfroh nen eigenen Hof zu haben....
dann würde zu uns vielleicht hoffentlich keiner sagen "sorry, Ihr seid über"!

Früher wurde doch ökologisch gewerkelt oder? gibt ja schließlich nicht seit ewigen Zeiten PSM und Mineraldünger -äh Kunstdünger-
und früher gabs auch diese großen Hungersnöte in Europa - die würde es ja wohl dann wieder geben bis die "überzähligen" hinweggerottet sind....

Überschüsse gehören der Vergangenheit an und damit wird sich vieles Gespons von selbst erledigen denke ich mal.

Gruß
Gress
 
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Beitragvon SHierling » So Aug 12, 2007 9:54

Also das wir Überbevölkerung haben, solange allein an Kindern jeden Tag 20.000 verhungern, wollte das jemand ernsthaft bestreiten?

Und wenn ich sehe, wie Leute "wirtschaften", die von klein auf 100.000 Euro im Jahr als "Taschengeld" verspielen können, dann wüßte ich nicht, was deren Umsätze zu einer langfristig sinnvollen(!!) Volkswirtschaft beitragen können. Akkumulation und Konzentration hat noch nie mehr als einigen wenigen genutzt, weder in der Industrie noch in der Landwirtschaft, und da man ja "enteignen" immer nicht sagen darf, finde ich "enterben" schon ganz gerecht, ansonsten werden die Kleinen nämlich immer weiter von den Großen geschluckt, und zwar je größer, desto schneller.
War da nicht mal was mit Chancengleichheit? Oder ist so ne lockere Million im Nacken, oder 1000ha dabei zu vernachlässigen?

Was das verhungern angeht, das ist auch ganz einfach: entweder, jemand weiß, wie Lebensmittel hergestellt werden, oder er hat Pech. Städte voller Hirnloser Konsumenten, die Aldi wählen, egal ob an der Kasse oder an der Urne braucht doch kein Mensch, oder haben die uns inzwischen schon irgendwohin gebracht?
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Beitragvon Geronimo » So Aug 12, 2007 10:52

SHierling hat geschrieben:Also das wir Überbevölkerung haben, solange allein an Kindern jeden Tag 20.000 verhungern, wollte das jemand ernsthaft bestreiten?
.....


Wenn Mais, Getreide oder Raps an Menschen "verfüttert" würden, anstatt daraus Strom und Treibstoff zu erzeugen, dann müssten weniger Menschen verhungern. Das Problem ist nur die ungleiche Verteilung.
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Beitragvon Heinrich » So Aug 12, 2007 11:03

SHierling hat geschrieben:Also das wir Überbevölkerung haben, solange allein an Kindern jeden Tag 20.000 verhungern, wollte das jemand ernsthaft bestreiten?

Und wenn ich sehe, wie Leute "wirtschaften", die von klein auf 100.000 Euro im Jahr als "Taschengeld" verspielen können, dann wüßte ich nicht, was deren Umsätze zu einer langfristig sinnvollen(!!) Volkswirtschaft beitragen können. Akkumulation und Konzentration hat noch nie mehr als einigen wenigen genutzt, weder in der Industrie noch in der Landwirtschaft, und da man ja "enteignen" immer nicht sagen darf, finde ich "enterben" schon ganz gerecht, ansonsten werden die Kleinen nämlich immer weiter von den Großen geschluckt, und zwar je größer, desto schneller.
War da nicht mal was mit Chancengleichheit? Oder ist so ne lockere Million im Nacken, oder 1000ha dabei zu vernachlässigen?

Was das verhungern angeht, das ist auch ganz einfach: entweder, jemand weiß, wie Lebensmittel hergestellt werden, oder er hat Pech. Städte voller Hirnloser Konsumenten, die Aldi wählen, egal ob an der Kasse oder an der Urne braucht doch kein Mensch, oder haben die uns inzwischen schon irgendwohin gebracht?


Ich weiss nicht Bregitta, glaube doch das du schlecht geschlafen hast.
Es ist zwar schlimm, aber eine vielzahl der Menschen weiss nicht wie Lebensmittel hergestellt werden. Das wird man auch nicht änderen können. Sie wollen hochwertige Nahrungsmittel billig einkaufen. Am besten fertig gekocht damit man sie in die Microwelle stoppfen kann und dann essen. Das ist ja eins der Problme die wir haben. vile wissen nicht wie viele Arbeit das ist die Nahrungsmittel zu produziern.
Aber wir wissen ja auch nicht wie ein Auto zusammen gebaut wird, Willst du jetzt sagen wer das nicht weis darf eben keins fahren.
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Beitragvon euro » So Aug 12, 2007 11:07

Kone77 hat geschrieben:
Wenn Mais, Getreide oder Raps an Menschen "verfüttert" würden, anstatt daraus Strom und Treibstoff zu erzeugen, dann müssten weniger Menschen verhungern. Das Problem ist nur die ungleiche Verteilung.


Der typische "Gutmenschschwachsinn".
Verteilung von Nahrungsmitteln aus Überschussgebieten in solche mit Mangel führt zum Produktionseinbruch in eben diesen Mangelgebieten und ist kontraproduktiv.
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Beitragvon new-holland121 » So Aug 12, 2007 11:36

Hallo,
ob ihr´s glaubt oder nicht,ich hab heute zum ersten Mal die Oberschaft von Demter kritisiert. Ich finde es total hirnrissig,wenn die am Sonntag früh vorbei kommen und uns daran erinnern die Hörner zu vergrabenund den Mist herzustellen. Ständig kommen die mit irgendwelchen neue Dingen und meinen,wenn man es nicht versteht,sollte man so einen Waldorfschüler in den Betrieb nehmen und ihn dann entscheiden lassen. DAS KOMMT BEI MIR NICHT IN FRAGE!
Ich will mit meiner Freundin alleine wirtschaften und wenn die so weiter machen,dann steige wir eher aus, als denen lieb ist.
Meine Freundin denkt schon seit drei Tagen darüber nach alles abzublasen und wieder zu Bioland zurückzukehren. Wir kapieren diesen Steiner einfach nicht und wir wollen auch nicht nach Glauben oder irgendwelchen Mondphasen und kosmischen Rhytmen produzieren,sondern,nach gutem Gewissen und Fakten.
Die Verbandsleute können gar nicht mit Kritik umgehen und meinen jetzt einem vorschreiben zu müssen,wie man als Betriebsleiter diese Präparate zusammenzurühren hat. Ich habe einfach Zweifel an der Wirkung und ich will schlichtweg keiner Religion oder irgendwelchem Obersten nachrennen.

Überlegt mal,wenn ich Mineralischen DÜnger ausstreue,dann kann ich die Menge genauestens berechnen und weiß die Wirkung und den zu erwartetenden Ertrag. Ich kann einfach damit nichts anfangen an diese nicht messbaren Dinge zu glauben.

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