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Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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650 Beiträge • Seite 6 von 44 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 44
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Beitragvon new-holland121 » Fr Aug 10, 2007 14:08

@shierling:
Ich würde ja gerne intensiver über das Hofleben berichten und da auch mehr wissenschaftliche Argumente einbringen aber es wird doch hier ständig gesagt,das es nicht gut ist und dass wir ja eh nichts taugen.
Ich kann nur sagen,das der Ökolandbau gesunde und umweltfreundliche Lebensmittel rausbringt und wir uns darum bemühen eine vernüntige Wirtschaftsweise aufzubauen. Wir beide sind noch jung und in der konventionellen LW haben wir doch keine Chance!
Wenn ihr Fragen habt,dann stellt sie doch und ich versuche sie so gut wie möglich zu beantworten. Ich suche den Kontakt zu "normalen Landwirten,damit ich eben einen obejektiveren Blick auf unsere Wirtschaftsweise bekomme,vielleicht solltet auch ihr mal über euren Tellerrand schauen und gucken,wo der Ökolandbau dem konventionellen überlegen ist.

Um die bio-dyn LW zu verstehen muss man sich mit deren Charakter,deren Philosophie usw auseinadnersetzen sonst funktioniert es nicht (Das gilt für alle Bioformen). Die bio-dyn Lw hat viele positive Seiten,die man nicht im Einzelenen auseinander reißen sollte.

Warum kann man sich nicht ganz normal austauschen und vielleicht von einander lernen?

Und zur Fütterung unserer Schweine:
Schweinekartoffeln, frische Molke aus der Hofkäserei, frisches Grünfutter
(Rotkleegras), Silage von Luzerne und Rotklee, Futterrüben und Getreideausputz (alles aus eigenem Anbau).
Wir hatten bis jetzt noch keine Verluste und die Tiere werden groß.

Wenn du wirklich an der Wirtschaftsweise und auch am finanziellen Aspekt interessiert bist,würde ich dir ne PM schicken.
Wir haben wirklich keine allzu schlechte Strategie.

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Zuletzt geändert von new-holland121 am Fr Aug 10, 2007 22:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon bona terra » Fr Aug 10, 2007 15:25

[quote="SHierling"]
Ich hab voriges Jahr mit einer Biologin zusammen ein paar Bio-Schläge beguckt (wo Ortolane brüten sollen) - da war Mutterkorn drin wie ausgesät :-( (war in den normalen Schlägen aber auch viel) - und das sollte eigentlich Schweinefutter werden.

Aber eben drum kann es ja nur Nutzen, sich auszutauschen, anders wird man keinen Weg in der Mitte finden.[/quote]

Mutterkorn im Roggen ist leider kein spezifisches Problem der Öko-LW, da gabs doch mal vor einigen Jahren so eine Hybrid-Sorte, da war Mutterkorn im %-Bereich drin.

Ist eigentlich ein Jahrgangsspezifisches Problem. Hatte damit aber noch nie ernsthafte Probleme (wird bei uns ja jede Lieferung untersucht).
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Beitragvon bona terra » Fr Aug 10, 2007 15:27

[quote="gerd gerdsen"][quote="Bio-Bio"]

Wurde vor einigen Jahren in Bayern in einer mehrjährigen Untersuchung vom LWF bewiesen, daß genau das Gegenteil der Fall ist: Die Werte sind bei ökologischer Betriebsweise im Schnitt nur halb so hoch.

.[/quote]

... wo bitte kann man das nachlesen ?[/quote]

Ich weiß es! Werde mir nicht die Arbeit machen, mühsam was rauszusuchen was ich weiß, Du aber trotzdem nicht glauben willst!
Glaub´s mir oder lass´es sein!
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Aug 10, 2007 16:44

Bio-Bio hat geschrieben:Ich weiß es! Werde mir nicht die Arbeit machen, mühsam was rauszusuchen was ich weiß, Du aber trotzdem nicht glauben willst!
Glaub´s mir oder lass´es sein!


hab ich mir so vorgestellt, das ist halt der unterschied von den konventionellen und den bios, bei uns konventionellen ist alles nachvollziehbar
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Beitragvon forenkobold » Fr Aug 10, 2007 18:00

Hier der Koboldservice.
Neutral, überparteilich, unabhängig.

Für die Konvis:

http://www.springerlink.com/content/qu3u405433182865/

Zusammenfassung Es wurden 100 Roggen- und 101 Weizenproben aus alternativem und konventionellem Anbau auf ihre Belastung mit den in unseren Breiten relevanten Mykotoxinen untersucht. Deoxynivalenol (DON) konnte dünnschichtchromatographisch in 131 der 201 untersuchten Proben mit einer Höchstmenge von 1250g kg–1 in einer Roggenprobe aus ökologischer Erzeugung festgestellt werden. In Roggen aus alternativem Anbau lag die durchschnittliche Konzentration an Deoxynivalenol in den positiven Proben bei 427g kg–1, in Roggen aus konventioneller Erzeugung im Mittel bei 160g DON kg–1. Bei Weizen war ein geringerer Unterschied zugunsten der konventionellen Anbauweise (420g DON kg–1 gegenüber 486g DON kg–1) zu ermitteln. Dünnschichtchromatographisch war vereinzelt 3-Acetyl-Deoxynivalenol, Nivalenol und Fusarenon X zu finden. Diese Ergebnisse konnten aber gaschromatographisch-massenspektrometrisch nicht bestätigt werden. In 40 Proben wurde Zearalenon mittels HPLC mit Fluoreszenzdetektion in Konzentrationen von durchschnittlich 6g kg–1 bzw. 24g kg–1 in konventionell und alternativ erzeugtem Weizen und 4g kg–1 bzw. 51g kg-1 in konventionell und alternativ erzeugtem Roggen nachgewiesen. Die höchste Zearalenonkonzentration betrug 199g kg–1, festgestellt in ökologisch erzeugtem Roggen. Trichothecene vom Typ A konnten mittels Hauttoxizitätstest nicht detektiert werden. Ein Zusammenhang zwischen der Zearalenonoder der Deoxynivalenolbildung und der Kornentwicklung (Tausendkorngewicht) war nicht erkennbar.


Für die Ökos:

http://www.blackwell-synergy.com/doi/ab ... alCode=gpf

Bei anderen Schaderregern wie Pseudocercosporella herp. und Fusarium spp., Claviceps purpurea blieb das Befallsniveau insgesamt niedriger als im konventionellen Bereich. Ein Gelegenheitsschädling wie die Hessenfliege Mayetiola destructor im Jahr 1993 kann insbesondere im ökologischen Landbau schwächere Halme (Nachschosser, Befall mit Rhizoctonia cerealis) zum Umfallen bringen. Ährenfusariosen zeigten sich durch feucht-warme Sommerwitterung gefördert. Der Anteil Fusariumbefallener Körner war im ökologischen Anbau meist gleich bzw. niedriger als im konventionellen Anbau. Dies trifft auch für die ermittelten DON-Werte zu, die bisher insgesamt ein niedriges Niveau aufweisen.
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Beitragvon Brombeerfoerster » Fr Aug 10, 2007 18:05

Für die Konvis:


Eingegangen: 8. Mai 1994 Revidiert: 1. September 1994 :shock:

Gibt es auch "aktuelleres" ?
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Beitragvon forenkobold » Fr Aug 10, 2007 18:13

Mit Sicherheit.
Für beide Seiten.
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Aug 10, 2007 18:51

lassen wir das denn mal so durchgehen, wenns auch nicht allzu viel aussagt, hier sind die konventionellen getreideanbauer im forum wie carsten mehr gefragt . grade fusarium ist ein ziemliches problem und wenn man dann kein fungizid zur hand hat, bzw. es nicht benutzen darf bedeutet das im einzelfall eine ziemliche versporung, die mit sicherheit nicht gesund sein kann .
ich meine, wenns uns mal im schritt juckt greifen wir ja auch zur guten alten canesten- salbe . :roll:
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Aug 10, 2007 20:20

.... übrigens wollte ich hier niemanden beleidigen, aber der rudolf steiner ist für mich halt ein reizthema und der biologisch dynamische landbauverband demeter und waldorfpädagogik sind untrennbar miteinander verbunden, so müssen alle waldorfschüler ein praktikum auf einem demeterhof machen .
soll jeder selber urteilen, für mich ist das thema hier damit durch, aber einen hab ich noch :
Die Rassen sind, laut STEINER, Ausdruck unseres karmischen Status: Während Indianer unter einem "früh verhärteten Leib" leiden, Neger vor allem gut tanzen können und der Asiate seine innere Leere hinter einem unergründlichen Lächeln verbirgt, kann nur der weiße Mann zur spirituellen Weisheit aufsteigen. Neben Karma und Klimbim wird unser Schicksal durch die sieben "Wurzelrassen" bestimmt. Die zerfallen in sieben Unterrassen, alle beladen mit einer Mission. Von 1415 bis 3573 ist die nordisch-germanische Rasse am Drücker. Die Vorgänger-Wurzelrasse waren die Bewohner von Atlantis, wo sich 1 Millionen Jahre lang (!) Kultur ballte, die Autos fliegen konnten und die Menschen mit Gemüse heizten. Vorgänger der Atlantoiden waren die "Lemurier", die den Willen entwickelten und ihre Kinder gerne mit spitzen Gegenständen durchbohrten. Direkt nach den Atlantoiden kommen die Arier. Die repräsentieren endlich die überlegene weiße Rasse, wohingegen Neger "alle Wärme des Weltalls" im Rückenmark (!) ansammeln, deshalb inwendig "gekocht" werden und daher ein starkes Triebleben haben – (sic!).” (nach SAUER)

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Beitragvon SHierling » Fr Aug 10, 2007 23:43

Hallo,
Ich denk mal, das austauschen auf solcher Ebene hat nicht so viel Zweck
Und zur Fütterung unserer Schweine:
Schweinekartoffeln, frische Molke aus der Hofkäserei, frisches Grünfutter
(Rotkleegras), Silage von Luzerne und Rotklee, Futterrüben und Getreideausputz (alles aus eigenem Anbau).
Wir hatten bis jetzt noch keine Verluste und die Tiere werden groß.

Das hat jetzt nichts mit "nichts taugen" zu tun, aber das man Schweine großhungern kann ist ja nichts neues, nur nennen andere Leute das dann eben Tierquälerei - oder können zumindest nicht davon leben.

Mich hätte halt die Ration interessiert, nicht so ein Gerede.
RP? ME? Lysin? Methionin? Phytase wahrscheinlich ja nicht? Zunahmen? Futterverwertung? Wie soll man sonst denn die Güte eurer Wirtschaftsweise beurteilen, oder auch nur verstehen?

Ich weißi von anderen Betrieben, das sie als Bio-Schweinemäster durchaus auf 800g kommen, und das auch müssen, um wirtschaftlich zu arbeiten. Aber wenn eure Tiere ein Jahr alt werden?

Kann ja sein, daß Du nicht der Tierspezi bist (anhören tust Du Dich - sorry - schlimmer als die Schweinefreunde, die reden auch so drumherum), aber mit Verlaub, mit solchen Angaben kann auch kein Bio-Wissenschaftler etwas anfangen.

Falls Du genaueres nur per PM loswerden möchtest, gern, meinetwegen auch als Mail an info(at)mein-eigenes-schwein.de

Grüße
Brigitta
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Beitragvon forenkobold » Sa Aug 11, 2007 8:23

Mannomann...

Jetzt hackt doch nicht so aufeinander rum.
New Holland ist jung, verliebt, hat Ideale und Träume.
Lasst ihn seinen Weg gehen und seine guten und schlechten Erfahrungen sammeln.
Jaja.. der Steiner....
Ich kann den Typen auch nicht ab. Aber vielleicht hat er in manchen seiner Dinge Recht? Jungverliebt beim Mondenschein ein Horn vergraben... Laue Nacht und Sternenhimmel. Romantik pur. Das Lager aus einem ökologisch korrekten Schurwollteppich auf dem eingegrabenen Horn ausbreiten.
Das sind Nächte und Stellen um Helden zu zeugen. Auf eingegrabenen Hörnern blonde germanische blauäugige Helden..

New Holland... nimms mit Humor was ich schreib.
Bist wirklich ein netter Kerl. Geh Deinen Weg .. aber geh ihn fair. Das Gleiche gilt für Gerd: Man kann auch unterschiedliche Meinungen haben ohne sich anzufeinden!!!!!!!!!!!
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Aug 11, 2007 8:37

@forenkobold: hast ja recht, wollte hier nurmal aufzeigen was der steiner für einen sockenschuss hatte (siehe letztes zitat oben), wenn sojemand dann auchmal etwas wahres und sinnvolles gesagt hat kann man das doch nicht ernstnehmen, oder ? hoffe das wir mit dem r. steiner hiermit durch sind !
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Beitragvon forenkobold » Sa Aug 11, 2007 8:59

Dann änder auch endlich deine unsagbare Signatur....
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Beitragvon SHierling » Sa Aug 11, 2007 9:01

sag mal,. bist Du jetzt der neue mod oder was?
Kommt hier rein wie die Kindergartentante nach Feierabend, traut sich nicht mal einen eigenen Namen zu und meckert übers meckern - lol
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Beitragvon Komatsu » Sa Aug 11, 2007 9:11

forenkobold hat geschrieben:Mannomann...

Jetzt hackt doch nicht so aufeinander rum.
New Holland ist jung, verliebt, hat Ideale und Träume.
Lasst ihn seinen Weg gehen und seine guten und schlechten Erfahrungen sammeln.
Jaja.. der Steiner....
Ich kann den Typen auch nicht ab. Aber vielleicht hat er in manchen seiner Dinge Recht? Jungverliebt beim Mondenschein ein Horn vergraben... Laue Nacht und Sternenhimmel. Romantik pur. Das Lager aus einem ökologisch korrekten Schurwollteppich auf dem eingegrabenen Horn ausbreiten.
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New Holland... nimms mit Humor was ich schreib.
Bist wirklich ein netter Kerl. Geh Deinen Weg .. aber geh ihn fair. Das Gleiche gilt für Gerd: Man kann auch unterschiedliche Meinungen haben ohne sich anzufeinden!!!!!!!!!!!


Muss ich ausprobieren. Nur wo kriege ich die Hörner zum verbuddeln her ?
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