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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 6:40

Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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650 Beiträge • Seite 12 von 44 • 1 ... 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 ... 44
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Beitragvon Manfred » Sa Aug 25, 2007 12:04

Hallo Reini,

ne, so ganz steige ich noch nicht durch. Ich hatte in dem Thread bisher nicht mitgelesen. Jetzt habe ich mir mal ein paar deiner vorherigen Beiträge angesehen:

Der Tenor, den ich herauslese, lautet etwa so:
"Bio"-Landwirtschaft ist dann gut, wenn sie sich durch den Verzicht auf synthetische Dünger und Pflanzenschutzmitteldefiniert und von "modernen" Betriebsleitern auf hohem Prodkutionsniveau und mit hoher Technisierung betrieben wird.

Die langbärtigen Begründern dieser Bewegung sind dagegen suspekte Öko-Spinner, und ihre Methode zweifelhaft.

Und dann kommt noch der Manfred und wagt zu hinterfragen, ob der derzeitige Verbrauch an vorwiegend fossilen Energieträgern für die Nahrungsmittelproduktion nachhaltig ist, und ob man nicht auch den Energieeinsatz zur Bewertung von Bio oder nicht Bio heranziehen sollte.
Was für eine verwerfliche Attacke gegen die "moderne" Landwirtschaft...

So in in etwa?

Ich denke ich bin nicht der einzige der sich fragt, ob ein aus Neuseeland eingeflogener "Bio"-Kiwi wirklich so Bio ist, oder ob wir unsere Bullen wirklich in Rekordzeit mit Gensoja mästen müssen.

Ich habe auch meine Freude an leistungsfähigen Biobetrieben, an konventioneller Landwirtschaft wenig zu meckern und Zweifel an mancher Demeter-Regel.
Ich denke sogar, dass im Biobereich noch Luft zur Leistungsteigerung ist, auch bei den guten Betrieben. Fukuoka lässt sich nicht 1:1 auf unsere Verhältnisse übertragen, aber wieso soll es nicht auch hier möglich sein, das Produktionsniveau der konventionellen Landwirtschaft mit Bio-Methoden zu erreichen, wenn es uns ein Japaner seit 30 Jahren vormacht.
Die Brüder Wenz z.B. scheinen mir auf einem guten Weg zu sein. Und die von Lange 1993 in Schmallenberg und Per Martin Tvengsberg in Norwegen (ich glaube 1987) mit eher gärtnerischen Methoden erzielten Roggenerträge von bis zu 200 dt / ha lassen auch hoffen.

Aber was ist jetzt so schlimm daran, am Energieeinsatz zu zwiefeln?

Grüße,
Manfred
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Beitragvon Coleman » Sa Aug 25, 2007 20:27

Fakt ist doch, dass wegen einer Bio-Ananas oder was auch immer weniger lebensgefährliche Gifte wie z.B. Paraquat in die Umwelt gesetzt werden. Schon das reicht als Argument. Exotische Früchte werden wir nicht so schnell regional anbauen können. Also kann man diese schlecht CO2-neutral vermarkten.
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Beitragvon new-holland121 » Sa Aug 25, 2007 20:57

Guten Abend an alle,

ich finde es gut,dass ihr euch für das Thema immer noch begeistern könnt.
Ich glaube an unsere Wirtschaftsweise und den ökologischen Landbau!
Wir tun etwas für die Umwelt und selbst wenn der Ökolandbau irgendwann nur etwas für "Grenzstandorte" ist,dann glaube ich immer noch daran,dass wir gute und wertvolle Lebensmittel produzieren. Ich finde es schöne,wenn ich in mein Pflanzenschutzpräparat ohne Handschuhe fassen kann und ohne Schutzanzug arbeiten kann!
Ich finde es schön,wenn ich unsere Kühe nach draußen schicke und sie den ganzen Tag weiden können,ich freue mich wenn ich mienen Betrieb als Organismus ansehen kann und alle Lebewesen mit Respekt behandeln kann!
Ich würde euch gerne mal den Betrieb Bordowin oder den Bauckhof zeigen und ihr könntet mal sehen,wie viel Laufkäfer oder wie viele Libellen da rumschwirren,es sind Landschaftlich sehr reizvolle gegenden und ihr dürftet dann mal in glaskare Seen springen oder Barfuß auf dem Boden laufen!
Beide Betriebe werden nicht von irgendwelchen Träumern geleitet und ich finde,dass man schon mal einen Biobetrieb sich angucken sollte!
Außerdem schafft ein Ökobetrieb flächenmäßig viele Arbeitsplätze!

Ich finde es schön,wenn ich meine Obst oder Gemüse nicht vorher waschen muss,weil es Pestizid belastet ist und die Tomaten riechen nach Tomaten,sie schmecken nach Tomaten und das gilt auch für das Obst!

Auch Joghurt und Käse finde ich viel geschmacksvoller als die konventionell hergestellten.
Natürlich wird man nie 100% weltweit biologisch wirtschaften können aber derzeit ist der ökologische Landbau Weltweit auf Wachstumskurs!

Anfang September kommt ein Film in die Kinos,der zeigt wie ein konventioneller und einflussreicher Landwirt,biologisch-dynamisch wirtschaftet und damit grandiosen Erfolg hat (in den USA)!

Wer von euch kennt den Film,"We feed the World"?

Natürlich finde ich es nicht gut dass Bioäpfel im Winter aus Neuseeland kommen oder anderes "europäisches Obst" in Latianamerika angebaut wird. Hier kann man bei Verzicht oder dem Genuss zur entsprecheneden Jahreszeiten gut einwirken!
Was ich aber gut finde sind die Fairen Handelorganisationen(z.B. die Gepa oder Rapunzel usw.),die leisten hier eine Menge!
Sie schaffen in den Ländern der 3.Welt Perspektive und ich bin bereit für eine fair gehandelte Ananas oder Kokusnuss auch mal einen Euro mehr auszugeben! Das ist teilweise mehr wert als eine Spende und sie hilft langfristig! Wir müssen anfangen auch an andere zu denken und nicht nur an uns selber!
Ich habe heute ethnisch korrekte Kleidung bekommen,die ohne chemisch-synthetische Bleichmittel und ohne Kinderarbeit hergestellt werden! Sowohl meine Freundin als auch ich versuchen so ökologisch zu leben,wie möglich und mir ist egal ob sich jemand lustig darüber macht!

Ich stehe jeden Morgen auf und freue mich auf den Tag! Ich brauche mich für unsere Wirtschaftsweise nicht zu schämen und auch nicht,dass ich das Interesse am bio-dynamischen Landbau habe! Wir tun niemandem etwas und selbst wenn wir nur ein paar Lebensräume für Steinkeuze , Libellen,Kröten,eine Vielzahl von Schmetterlingen usw. retten,tun wir etwas für unsere Umwelt und ich freue mich das als Landwirt mitzuentscheiden!

Einen Schönen Abend noch
eing glücklicher new-holland121!
Lebensmittel,die Körper,Seele und Geist nähren.
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Beitragvon Hoschscheck » Di Aug 28, 2007 17:32

"Unser Kopf ist Rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann ohne anzuecken"
Es grüßt ein ironischer Hoschscheck
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Aug 28, 2007 19:15

man möge mir das jetzt mal nachsehen, aber ich kopier mal folgendes hier rein, bitte lesen :

Bei einer Untersuchung in den Vereinigten Staaten waren Ökoprodukte jedoch achtmal häufiger bakteriell verunreinigt als konventionelle. Ende der 90er-Jahre wurden in Deutschland mehrere Todesfälle und einige Hundert Erkrankungen bei Kindern bekannt, die sich mit EHEC-Bakterien infiziert hatten. Auch diese Erreger lauern in Fäkalienresten auf Nahrungsmitteln. Im Kunstdünger lauern keine Keime, doch der ist im Ökolandbau tabu. Dabei ist der Stickstoff im Kunstdünger keine künstliche Chemikalie aus dem Labor. Er wird aus der Luft gewonnen (Luft besteht zu über 78 Prozent aus diesem Element).

Und nicht nur beim Düngen sind alternative Methoden hygienisch bedenklich. Freilandgeflügel ist häufiger mit Salmonellen und anderen Mikroben belastet. Auch bei der in Bioläden und Reformhäusern angebotenen Rohmilch und beim Rohmilchkäse besteht das Risiko einer Verunreinigung durch EHEC und andere Bakterien. Aber auch durch Viren: So können Rohmilcherzeugnisse den Erreger der Gehirnhautentzündung FSME enthalten.

Wenn die gesundheitlichen Vorteile von Biokost zweifelhaft sind, wie steht es dann mit den ökologischen? Auf Ökoäckern leben im Durchschnitt mehr wilde Tiere und Pflanzen. Das wurde in Großbritannien anhand von Vogelarten ermittelt. Doch auch die überzeugten Anhänger des Ökolandbaus geben zu, dass ihre Arbeitsweise mehr Fläche beansprucht. Bei den Biobauern fällt die Ernte pro Hektar geringer aus. Ihre Tiere werden länger gemästet, wofür wiederum mehr Ackerfläche für Futter gebraucht wird. Derzeit gelten in Deutschland etwas über 17 Millionen Hektar Land als landwirtschaftliche Nutzfläche. Würden alle Bauern Deutschlands auf „öko“ umstellen, müsste dieser Anteil um mindestens ein Drittel erweitert werden. Unser Land umfasst aber nur 35,7 Millionen Hektar. Wälder müssten gerodet, Feuchtbiotope trockengelegt und Naturschutzgebiete aufgegeben werden. Die vielen Millionen dann frei laufenden Hühner und Schweine benötigten Flächen in der Größenordung ganzer Bundesländer. Ihre Ausscheidungen würden in kurzer Zeit die Böden zu Sondermüll degradieren.

Global betrachtet wäre Ökolandbau ein Desaster. Wenn die Getreideernte von heute mit den Methoden von früher erwirtschaftet würde, müssten 1,8 Milliarden Hektar Land unter den Pflug kommen (gemessen am Hektar-Ertrag 1950), erklärt der Agrarwissenschaftler und Friedensnobelpreisträger Norman Borlaug. Stattdessen wird das Brot für die Welt heute auf 600 Millionen Hektar geerntet. Die globale Anbaufläche hat kaum zugenommen, da moderne Techniken den Ertrag pro Hektar immer weiter steigerten.

Dass Biobauern keine synthetischen Gifte benutzen, bedeutet nicht, dass sie kein Gift benutzen. Ökobauern dürfen schädliche Insekten, Unkräuter und Pilze mit einer ganzen Palette von Stoffen bekämpfen, die in der EWG-Verordnung für den ökologischen Landbau (Nr. 2029/91) aufgeführt sind. Die Liste umfasst mehrere Dutzend Mittel, darunter pflanzliche Substanzen, Mineralöle, Bakterienstämme und Chemikalien wie Kaliumpermanganat. Zu den pflanzlichen Wirkstoffen zählen beispielsweise die Insekten tötenden Phyrethrine und das Zellgift Quassin, das aus Bitterholz gewonnen wird.
Kupfer- und Schwefelpräparate werden insbesondere im Obst- und Weinbau häufig eingesetzt. Da sie schlechter wirken als moderne chemische Mittel, müssen die Ökobauern sie häufiger spritzen. Etliche Winzer, die in den 90er-Jahren zum Ökoanbau konvertierten, sind inzwischen zu konventionellen Methoden zurückgekehrt. Einer der Gründe dafür ist die starke Belastung der Böden durch Kupfer. Es tötet Bodenlebewesen und wird, wie alle Schwermetalle, im Erdreich nicht abgebaut.

In der ökologischen Stickstoffbilanz stehen die meisten Ökobauern besser da als ihre konventionellen Kollegen, da die Anzahl der Tiere pro Fläche bei ihnen begrenzt ist. Der anfallende Naturdünger wird also in der Regel von den Pflanzen verarbeitet, so dass es nicht zu einer massiven Überdüngung kommen sollte. Allerdings ergaben Untersuchungen in Niedersachsen keinen Unterschied in der Stickstoffbelastung im Ackerboden zwischen konventionellen und Öko-Höfen. Auch das GFS-Institut für Hydrologie stellte auf dem bayerischen Versuchsgut Scheyern fest: „Bio oder Nicht-Bio ist für den Grundwasserschutz ziemlich egal.“

Eine ziemlich heikle Umweltbilanz haben allerdings die Tiere, die auf Ökobetrieben gemästet werden. Bioschweine und Biobroiler wachsen langsamer und leben länger. Daher verbrauchen sie mehr Futter (Ackerfläche), mehr Trinkwasser und scheiden mehr Fäkalien aus. Kühe setzen durch ihre Darmgase Methan frei. Geben sie weniger Milch, wie es die Ökokühe tun, fällt die Methanbilanz pro Liter deutlich schlechter aus.

Doch von solchen kritischen Punkten wollen viele Anhänger des Ökolandbaus lieber nichts hören. Die Bundesregierung hat den Biolandbau zum Leitbild erhoben: Fragen stören nur. Eine offene, rationale Diskussion um Nutzen und Risiken der alternativen Methoden findet nicht statt.

Die vielleicht risikoreichste Umweltveränderung durch Ökobauern ist die biologische Schädlingsbekämpfung. Dabei werden Scharen räuberischer Kleintiere ausgesetzt, die Ackerpflanzen von Schadinsekten befreien sollen. Ein seltsamer Widerspruch: In den Erklärungen der Ökoverbände gegen die Pflanzen-Gentechnik wird in grellsten Farben davor gewarnt, neue Organismen freizusetzen, selbst wenn diese vorher gründlich getestet wurden. Im Ökolandbau werden jedoch landauf, landab fremde Organismen freigesetzt, ohne dass jemand danach fragt. Dabei ist bereits ökologischer Schaden entstanden. Eine schweizerische Studie brachte an den Tag, dass eine häufig eingesetzte aus Moldawien stammende Schlupfwespenart ungeahnte Nebenwirkungen zeigt. Sie verdrängt heimische Schlupfwespen und fällt harmlose Schmetterlinge an. Auch eine im Ökolandbau beliebte asiatische Marienkäferart entwickelte sich zur Landplage.
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Beitragvon Kaninchen » Di Aug 28, 2007 19:24

Klingt nachvollziehbar.
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Beitragvon Hoschscheck » Di Aug 28, 2007 19:27

Hallo Gerd,

Gerd schrieb:
"man möge mir das jetzt mal nachsehen, aber ich kopier mal folgendes hier rein, bitte lesen :
Zitat: "

Wenn Du es einkopiert hast gibt es da sicherlich eine Quelle zu, oder?

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Beitragvon Sonni » Di Aug 28, 2007 19:28

Also Gerd.....ich hab mich jetzt echt oft mit euch solidarisch erklärt (siehe andere Beiträge von mir zu NH 121) und bin bestimmt der letzte der einen Keil zwischen Bio und Konventionell treiben will aber schlägst du jetzt den gleichen Ton an wie NH 121 blos andersrum oder was :cry: :cry:

So einen Schwachsinn hab ich ja lange nicht gelesen :twisted:
und irgendwie bin ich ja auch noch nicht lange in euerm Forum aber mir ist diese Öko/Demeter/Sonstwas Diskussion schon jetzt zu doof!!!

:arrow: @Admin Ein Bioforum muss her!!!! Will mich hier nicht vor irgendwelchen Blindgängern rechtfertigen, diese überzeugen oder sonstwas sondern fachlich diskutieren und über Probleme reden!!! Die Konvis die sich dann für die Bioprobleme interessieren können ja gerne in´s Forum gucken! Was hältst du von meinem Vorschlag?
LG
Sonni
P.S. ich bin sonst eigentlich ganz nett :wink:
Am meisten bereut man im Leben die Dinge, die man nicht getan hat, als man Gelegenheit dazu hatte!
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Aug 28, 2007 19:47

Hoschscheck hat geschrieben:Hallo Gerd,

Gerd schrieb:
"man möge mir das jetzt mal nachsehen, aber ich kopier mal folgendes hier rein, bitte lesen :
Zitat: "

Wenn Du es einkopiert hast gibt es da sicherlich eine Quelle zu, oder?

Hoschscheck

klar gibts dafür ne quelle, sieht man aber auch auf den ersten blick das ich das nicht selber formuliert haben kann, quelle nenn ich dann später mal, weil das überhaupt nix zur sache tut .
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Beitragvon Brombeerfoerster » Di Aug 28, 2007 20:05

Na schaut mal Gerds Avatar an.

Dann weiß man doch warum der so einen Hass gegen "bio" hat und in Dönerbuden und Pennymarkt rennt :D
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Beitragvon H.B. » Di Aug 28, 2007 20:05

Sonni hat geschrieben: @Admin Ein Bioforum muss her!!!!


NEIN, um Gottes willen niemals, es gibt KEIN konventionell und KEIN Bio

Es gibt NORMAL und KONSUMENTENVERARSCHE


Ein Bioforum würde noch mehr "Verwirrte" anziehen, das ist wie mit den Schwulen!!!

edit:
hab ichs nicht gesagt? Brombi ist schon zur Stelle....
Zuletzt geändert von H.B. am Di Aug 28, 2007 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Coleman » Di Aug 28, 2007 20:06

http://www.novo-magazin.de/75/novo7536.htm
Die Quelle hat mich auch erst schockiert, aber dann in Kombination mit vielen anderen Quellen dazu gebracht meine idealisierte Einstellung zu überdenken.
Ich bin ja eigentlich auch Bio-Idealist, aber so langsam dämmert es mir auch, dass Bioanbau und Freilandhaltung nicht grenzenlos expandiert werden kann.
Zumal Freilandhaltung immer bedeutet, dass die Tiere mit Wildvögeln Kontakt haben und der Kreislauf für über 60! Krankheitsrreger zu viel höheren Infektionsraten führen als bei "Stallhaltung". So traurig das ist. Aber woher soll das viele Fleisch, die Milch und die Eier kommen, das die Hungrigen der Welt stopfen soll? Eine wachsende Weltbevölkerung macht das was wir als Idealvorstellung von einer bäuerlichen Idylle haben schlicht unmöglich.
Wie soll man also das alles moralisch-ethisch und umweltverträglich-biosicher produzieren? Ein riesen Dilemma.
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Aug 28, 2007 20:15

Brombeerfoerster hat geschrieben:Na schaut mal Gerds Avatar an.

Dann weiß man doch warum der so einen Hass gegen "bio" hat und in Dönerbuden und Pennymarkt rennt :D

... hör auf brombi, ich hab keinen hass gegen bio und gegen sonst auch keinen, ich hab doch auch mit dem streit hier nicht angefangen !?
.... aber geht die argumentation denn mal in die falsche richtung (jedenfalls aus der sicht der ökos) wird hier gleich nach mama geschrien :?
ich habe hier den journalisten michael miersch
* Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik 2005
* Preis Lesen für die Umwelt 2003
* Wissenschaftsbuch des Jahres 2000
* Preis für hervorragende Umweltkommunikation 1997
* Wissenschaftsbuch des Jahres 1996
* Bestes Kindersachbuch des Jahres 1996 (USA)
* Informedia Preis für Wirtschaftsjournalismus 1994
* Friedrich Vogel Preis für Wirtschaftsjournalismus 1993 )
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Beitragvon estrell » Di Aug 28, 2007 20:28

Eine wachsende Weltbevölkerung macht das was wir als Idealvorstellung von einer bäuerlichen Idylle haben schlicht unmöglich.


Ist das nicht Wahnsinn? Man argumentiert gegen eine zunehmende Tiergerechtigkeit indem man sagt - da werden wir wohl Probleme mit der steigenden Weltbevölkerung bekommen!!!

Anstell zu sagen - halt nu reichts, nu versuchen wir mal unsere Kopfzahl per ha² zu dezimieren bzw durch wegsterbenlassen und nicht gleich nachproduzieren anzupassen....

UND - die tollen konventionellen Betriebe, die nichts als tolle Produkte hervorbringen, alles, aber auch alles richtig machen.... nur - frag ich mich - warum muss dann so viel kontrolliert werden, wenn sie doch viel besser, toller und überhaupt sind - warum kontrolliert man dann nicht nur die blöden Bios??? Die sind ja schuld am Weltübel per se!

Viele Biokühe geben so viel Milch, wie eine durchschnittliche konventionelle Kuh. Von denen gibts ja nicht nur die >10000l, sondern auch noch das altmodische Modell.... bei machen konventionellen Landwirten schaffen es sogar HF Kühe, deutlich unter der Leistung der Biokühe zu bleiben.... (sollte man alte Rassen nicht sowieso in diesem Zusammenhang ganz verbieten? Sie sind umweltschädlich und unwirtschaftlich - aus.)

Ist aber eigentlich egal - solange es Landwirte wie Gerd gibt, brauchen wir nie Sorge zu haben, das alle auf Bio umstellen.... und es gibt mehr Gerds als umstellwillige auf der Welt.

Und überhaupt - draussen ist es viel zu gefährlich - um die Kostenlawine im Gesundheitswesen zu stoppen, werden wir alle zu Haushaft verdonnert - nicht raus, nix krank 8)
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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