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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 8:47

Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon gerd gerdsen » Do Aug 30, 2007 15:57

Das is wie Perlen vor die Säue werfen Shocked

@sonni: so brillant sind deine beiträge nun auch nicht, in wahrheit hast du hier garnix beigetragen, genau wie new-holland121, der sich hier eigentlich nur dauernd selber widersprochen hat .

machts gut ihr beiden

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Beitragvon heico » Do Aug 30, 2007 16:50

Das kommt davon, wenn man unkritisch gegenüber Gentechnik ist.
:shock:
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Beitragvon KarlGustav » Do Aug 30, 2007 17:48

Endzeitpropheten sind ja nu auch nix neues. Und wenn das Ende stets so schnell herbeigeeilt wäre wie der Prophet es sicher zu sehen glauben gemeint gedacht hatte .... jo Gott ... dann wären wir schon lang vergammelt.

Dass der Mensch sich nicht so recht in den Kreislauf der Natur und deren Gleichgewicht einzufügen vermag, sieht der dümmste Bauer ohne prophetische Gabe. Menschlein ist nunmal destruktiv und fordert mehr ein als es zu geben vermag. Das kann auf Dauer nicht hinhauen, da stimm ich dem Schimmel zu.

Aber nur weil dem so ist, muss ja nicht jeder so unverantwortlich drauflosleben, als wäre morgen der letzte Tag. Da gehen nämlich noch einige
letzte Tage ins Land bis derjenige welcher anbricht. Und diese Zeit möchte ich noch in einer erträglichen Umwelt verleben.

Wenn dereinst dann eine RiesenFlatrateParty bei Gerdchen im Schuppen steigt, werde ich ein Glas BioGülle auf den Tisch stellen und daneben ein Glas RoundUp. Für den Genuss der Gülle gibts 10.000 Euro ... für das lecker Gläschen RoundUp häng ich noch 'ne Null dran.

Die Gülle läuft irgendeine Kehle runter ... jede Wette.


Gruss

Karl
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Beitragvon bona terra » Do Aug 30, 2007 18:12

@ Schimmel:

was Deine Schwarzseherei angeht muß ich Dir leider beipflichten. Aber trotzdem bin ich der Ansicht, daß man die Hoffnung niemals aufgeben sollte. Zumindest sollten wir unser Handeln darauf ausrichten, sowenig wie möglich Schaden zu verursachen. Das dabei auch im Öko-Landbau nicht alles Gold ist was glänzt muß man leider auch eingestehen.

Leider gibt es derzeit keinen goldenen Mittelweg, denn der ist zum einen schwierig zu definieren, zum anderen noch weniger zu kontrollieren. Was für Mißbrauch äußerst anfällig machen würde. Drum ist derzeit die Losung "Alles oder nichts".

Aber kann es deshalb Sinn machen "nichts" zu tun? Volle Kraft voraus in den Abgrund? Wie sagte doch ein bekannter Dichter (G.B. Shaw??): "Und wenn ich wüßte, daß morgen die Welt untergeht, ich würde heute noch einen Apfelbaum pflanzen"!

Leider (oder soll ich sagen Gott sei Dank?) ist die Rolle der Landwirtschaft an diesem globalen Problem das Du aufzeigst nicht alleine die bestimmende. Allenfalls ein Teil einer Lösung (egal ob konv. oder bio). Und es ist wohl auch so, daß irgend wann alle fossilen Rohstoffquellen aufgebraucht sind. Aber müssen wir sie dann alle auf einmal in die Luft pusten? Wir können ja auch sparsam damit umgehen. Den Verbrauch zeitlich strecken. Vielleicht hilft allein schon dieses, einen Kollaps der Erde zu vermeiden und damit den Fortbestand der Menscheit zu sichern.

Schaffen wir keine Umkehr (und damit meine ich nicht den Weg in die von Dir genannte Steinzeit!) hat die Menscheit ihren Untergang verdient. Die Erde wird sich auch danach weiterdrehen! Und vermutlich auch irgendwann wieder ergrünen.
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Beitragvon Hoschscheck » Do Aug 30, 2007 18:13

Ernstfried hat geschrieben:...schade ist ja eigentlich nur, dass in dem ganzen Thread von dem eigentlichen Thema kaum die Rede war.

Ich hätte mich ´mal gerne mit Euch darüber unterhalten, ob es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, ob der "Bio-landbau" tatsächlich "ökologisch besser" arbeitet als der "konventionelle" Landbau.

Dazu habe ich kaum Beiträge gelesen.


Hallo Ernstfried,

ich dachte es wird auch quer gelesen.


http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t ... highlight=

Oder meinst Du so etwas Ernstfried?

Auszug aus Senatsarbeitsgruppe
„Qualitative Bewertung von Lebensmitteln aus alternativer
und konventioneller Produktion“
Jahrgang 2oo3.

Getreide und Getreideerzeugnisse
Bio-Weizen enthält vergleichsweise weniger Gesamtprotein sowie Schrotkleber; die Sedimentationsvolumina sind niedriger als bei konventionell erzeugtem Weizen (Münzing, 2002b). Hieraus leitet sich eine für die Backqualität eingeschränkte Funktionalität der Proteinkomponenten ab. Die Bio-Zuchtziele sollten keineswegs nur auf günstige qualitätsbestimmende Proteinfraktionen ausgerichtet sein, zumal die hochwertigen sog. E-Sorten im ökologischen Anbau heute bereits eine hohe Backqualität liefern. Forschungs- und Zuchtziele sind auf günstige, der Prozessqualität angemessene Backeigenschaften zu orientieren. Die Optimierung der Verarbeitungsprozesse durch Mischung unterschiedlicher Sorten/Herkünfte sollte durch den engeren Austausch von Züchtern, Anbauern und Verarbeitern gefördert werden (Köpke 2002b). Grundlegende, vom Anbauverfahren abhängige und sortenspezifische Unterschiede im Eignungswert wurden bei Weizen und Roggen bislang nicht beschrieben. Zur Förderung der Biodiversität und anderer im Ökolandbau wichtigen Ziele erstellt die BAGKF derzeit eine umfassende Datensammlung zu den Verarbeitungseigenschaften der heute seltenen Weizenformen wie z.B. Einkorn und Emmer.


Hoschscheck

PS. Bio wächst nicht von allein und nicht zufällig.
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Beitragvon Coleman » Do Aug 30, 2007 18:27

schimmel hat geschrieben: ...
Die Menschheit wird nie ökologisch, biologisch oder nachhaltig wirtschaften können. Das würde nur funktionieren, wenn wir zurück in die Steinzeit gehen.
..

Reini


In gewisser Weise wurde doch noch vor 100 Jahren so gewirtschaftet. Kunstdünger gibt es es seit dem ersten Weltkrieg, weil die Abfallstoffe der Waffenindustrie ja irgendwie vergoldet werden mussten.
Ein Essay vom Ex-Umweltminister Brasiliens José Lutzenberger

http://www.sonnenseite.com/index.php?pa ... flash=true

Allerdings muss man sich was einfallen lassen, wie man in Zukunft die Menschheit ernährt und dabei nachhaltig wirtschaftet. Evtl. muss man sich doch mit GMO-Pflanzen anfreunden, damit man über Functional Food, das Problem einigermaßen löst. Z.B. tierische Proteine direkt vom Acker.
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Beitragvon forenkobold » Do Aug 30, 2007 21:41

Ernstfried hat geschrieben:...schade ist ja eigentlich nur, dass in dem ganzen Thread von dem eigentlichen Thema kaum die Rede war.

Ich hätte mich ´mal gerne mit Euch darüber unterhalten, ob es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, ob der "Bio-landbau" tatsächlich "ökologisch besser" arbeitet als der "konventionelle" Landbau.

Dazu habe ich kaum Beiträge gelesen.
.


Zumindest zum Energieverbrauch gibt es eine Langzeitstudie des FIBL in der Schweiz, die dem Biolandbau erhebliche Vorteile bescheinigt.
Diese kann man aber bei genauer Betrachtung in der Luft zerpflücken
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Beitragvon forenkobold » Do Aug 30, 2007 21:49

Ernstfried hat geschrieben:...schade ist ja eigentlich nur, dass in dem ganzen Thread von dem eigentlichen Thema kaum die Rede war.

Ich hätte mich ´mal gerne mit Euch darüber unterhalten, ob es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, ob der "Bio-landbau" tatsächlich "ökologisch besser" arbeitet als der "konventionelle" Landbau.

Dazu habe ich kaum Beiträge gelesen.
.


Zumindest zum Energieverbrauch gibt es eine Langzeitstudie des FIBL in der Schweiz, die dem Biolandbau erhebliche Vorteile bescheinigt.
Diese kann man aber bei genauer Betrachtung in der Luft zerpflücken
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Beitragvon KarlGustav » Fr Aug 31, 2007 6:20

Außerdem ist es doch wirklich nicht schlimm, wenn die Erde irgendwann einmal von den homo sapiens befreit ist - oder?


Flora und Fauna werden uns sicherlich nicht nachweinen.


Gruss

Karl
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Beitragvon Kaninchen » Fr Aug 31, 2007 6:24

Das seh ich auch so. :wink:
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Beitragvon SHierling » Fr Aug 31, 2007 7:55

Ich bin für alle Verfahren nebeneinander.
Ja, das ist wieder so ein typischer Reini-Spruch - in alle Richtungen scheißfreundlich und faktisch nix bewirkt .... Du solltest Politiker werden, die haben auch keine Ahnung und betreiben so ein "muddling through" ... Eben das ist ja der dauernde Streitpunkt, daß ein "nebeneinander" nicht möglich ist, weil die Natur nun mal keine Grenzen hat.

Ich finde, beide Seiten haben ihre Vor- und Nachteile, und wenn die entsprechenden Entscheidungsträger nicht so grottenungebildet wären könnte man die auch beide Nutzen, anstatt dieser dauernden Schwarz-Weiß-Malerei, die letzten Endes doch nur deswegen zustande kommt, weil sich "Bio gut - konventionell schlecht" (oder umgekehrt) jedem Trottel einhämmern läßt, auch wenn er noch nie eine Kuh gesehen hat.

Es gibt kein "Gentech gut" oder "Gentech schlecht" - meiner Meinung nach. Die Herstellung von naturidentischen Vitaminen, Aminosäuren und Enzymen für Futtermittel über genetisch veränderte Mikroorganismen ist gegenüber der industriell-chemischen Variante, die vorher betrieben wurde, ganz klar ein Vorteil - der Anbau von genetisch veränderten Pflanzen ist keiner. Wer so differenziert nicht denken kann, sollte auch nix entscheiden.

Das selbe gilt für PSM - es gibt kein "Chemie gut" oder "Chemie böse" - man kann da sicher eine Menge einsparen durch alternative Methoden der Bodenbearbeitung oder über Fruchtfolge, Mulch- und Untersaaten etc - aber auf Fungizide möchte ich auch langfristig nicht verzichten und keine Mykotoxine im Brot haben.

Das selbe beim Dünger - da gibts kein "Naturdünger gut, Chemiedünger böse" - auch die Biobetriebe erwarten ja Leistungen, die über dem der "Naturpflanze" liegen, ergo müssen da auch alle Stoffe auf den Acker, die dazu nötig sind, und die sind im "natürlichen Kreislauf" nun mal nicht drin (es sei denn man nimmt allen Klärschlamm dazu). Was der Mensch dem Acker und dem Boden wegfrißt, muß dann eben mineralisch dazu.

Das selbe gilt für Futtermittel - da heißt es dann "pflanzlich gut, Tiermehl böse" - FÜR ALLE Tiere, und dabei verhungern einem dann die Allesfresser unter den Händen, weil das ganze nur für Wiederkäuer und Pflanzenfresser sinnvoll ist.

Tierhaltung, nächste Baustelle. "Auslauf gut, Stall schecht" ist ein schönes Argument für Rinder, Schafe und (schon in Grenzen) Ziegen, für Schweine wirds schon sehr problematisch und für Hühner im Winter ist das schlicht Quälerei.

Und so kann man das unendlich fortsetzen, heimische Futtermittel, regionale Vermarktung, Medikamente, Wurmkuren, die ganze Liste der Bio-Unterschiede rauf und runter ist man langfristig, nachhaltig, ökologisch (im wahren, nicht im geschützten Sinn des Wortes) besser dran (meiner Meinung nach), wenn man von jedem ein bißchen nimmt, das aber dann für alle verbindlich.

Nur müßte man dafür eben auch Leute haben, die sich auskennen....und nicht auf die Stimmen von BLÖD-Zeitungslesern angewiesen sein.

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon forenkobold » Fr Aug 31, 2007 13:00

Hey... hier herrscht ja richtig Stimmung.
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Beitragvon new-holland121 » Fr Aug 31, 2007 13:11

Guten Tag an alle,

ich finde,dass ihr in manchen Dingen sehr unprofessionell seid und ich habe bei mir noch NIE solche Anfeindungen gehabt,wie im Forum.
Natürlich mögt ihr in einigen Dingen recht haben aber ich denke,dass ihr euch mit diesem Thema bisher zu wenig beschäftigt habt.

Der Biobauer ist auch ein Bauer und hat genauso wie ihr die Berechtigung seinen Betrieb zu führen. Meine Freundin und ich müssen noch viel lernen aber das müssen auch die "alten Hasen". In unserer Gegend sind sowohl die Konventionellen als auch die Biolandwirte eng miteinander befreundet und alle nehmen Rücksicht.
Mag sein,dass es keine großen wissenschaftlichen Untersuchungen gibt aber jeder muss selber entscheiden,was er /sie zu sich nimmt. Wir finden es eben schön durch eine ausgeklügelte Fruchtfolge,durch Zwischenfruchtbau und mit Untersaaten und Minimalbodenbearbeitung arbeiten zu dürfen. Wir erhalten dabei auch altes Handwerk,durch Kauf von alten Mühlgeräten um unser Gtereide schonend zu verarbeiten.

Bei uns müssen die Tiere nicht den ganzen Tag lang angekettet im Stall stehen und sie werden nicht ausschließlich auf ein Leistungsmerkmal gezüchtet.
Viele Biobetriebe machen sich stark,für die alten Haus-und Nutztierrassen aber auch für alte, sortenfeste Kulturpflanzen. Die könnten später vielleicht mal wertvoll werden! Welcher konventionelle Landwirt baut denn Emmer,Dinkel oder Tompinabur an? Welcher konventionelle Landwirt kümmert sich um unsere Streuobstwiesen oder die hochstämmigen,robusten Obstsorten?Welcher Landwirt hält denn Bunte Bentheimer,Angler oder die Schwäbisch Hällischen Sattelschweine oder wer würde den Schwarzbunten Niederungsrindern oder dem Glanrind eine Chance geben? Wer von euch würde auf die Idee kommen,ab und zu mal mit dem Pferd,der Kuh oder dem Esel zu arbeiten? Hier hat der Ökolandbau seine absolute Berechtigung!
Und wenn wir mehr Zeit haben,möchte ich mich in dieser Arbeit weiterbilden und bevor jetzt irgendwelche Bemerkungen losgelassen werden,es gibt in den USA einige sehr gute Betriebe,die gerne mit Pferden,Eseln und Rindern arbeiten und damit erfolgreich sind.

Und nochmals zu den Hühnern und Schweinen,denen geht es im Ökolandbau nicht schlecht und ich habe am Montag nochmals unseren Tierarzt gefragt,der die Tiere untersucht hat und der bestätigte ,dass alle Tiere bei bester Gesundheit sind!

Was soll den an diesem flüssigen Futter für konventionelle Mastschweine gesund sein?
Ist es gesund, dass die Tiere,den ganzen Tag auf Spaltböden herumliegen,sich gegenseitig bekanbbern und nichts weiter sehen als ihre Stallbuchten? Ist es gesund,dasss so ein kluges und sauberes Tier in seinen eigenen Exkrementen liegen muss und außer einer Metallkette oder einem Ball nichts weiter zu tun hat ?
Wenn ich dann die ökologische Form sehe,wo die Tiere auf Stroh liebgen,mit viel Licht, mit Zugang zum Freien und mit wesentlich mehr Platz! Im Ökolandbau aber auch im Neulandprogramm werden die Schwänze nicht kupiert und nicht die Eckzähne entfernt!
Die Tiere dürfen mit Artgenossen spielen,wühlen und in den meisten Berieben dürfen sie auch raus und sich suhlen,in welchem modernen Stall dürfen das die Schweine?
Was ich besonders wiederlich finde,ist die Haltung von Schweinen in Flatdecks.
Oder nehmt mal die moderne Rinderhaltung,wo die Kühe nur dazu dienen möglichst viel Milch zu geben,jedes Jahr brav ein Kalb zu bekommen und es fällt nicht einmal ein liebes Wort! Dann werden die Kälber sofort nach der Geburt der Mutter weggenommen und die Mutter brüllt sich die Seele aus dem Leib und wenn sie nichts mehr taug (meist nach 2,5 Laktationen) wird sie ausgesondert! Ist das gerechtfertigt? In der Natur können Rinder über 40 Jahre werden und auch im Ökolandbau strebt man mindestens 4 Laktationen an!
Ich weiß nicht ob jemand am Dienstag um 19 :00 Uhr bei arte die Bauernhofserie gesehen hat,dort haben die gesagt,dass Bullenkälber (von Jerseykühen) sofort nach der Geburt getötet werden! Ist das nicht wiederlich! Auch das Ausbrennen der Hörner ist für mich pure Tierquälerei und in den Niederlanden wird ein absolutes Enthornungsverbot diskutiert, der Ausgang ist vielversprechend (für alle Betriebe). Auch ein Kastrationsverbot von Ferkel wird diskutiert und es gibt auch hier durchaus Fachleute,die das befürworten!
Überhaupt gibt es in den Niederlanden wirklich viele Bemühungen, im konventionellen Bereich, eine möglichst tiergerechte Haltung zu gewährleisten! Dort ist es auch auf dem konventionellen Betrieb nicht ungewöhlich eine alte Rasse zu haben und Schweine in einem Außenklimastall mit Einstreu und viel Beschäftigung zu sehen! Und es rechnet sich!

Nun zereißt mich mal und macht euch mal ein paar Gedanken darüber!

PS: Ich werde mich nicht unterkriegen lassen und es gibt auch in diesem Forum sehr nette Schreiber,die einem wirklich weiterhelfen (gerade gerd gerdsen und Shierling)und deswegen werde ich auch weiterhin eure Diskussionen verfolgen. Ich stehe zu den Landwirten und mich interessiert es wie ihr wirtschaftet und denkt! Ich lerne auch in dem Forum immer etwas dazu und dafür bin ich dankbar!

Einen schönen Tag noch
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Beitragvon SHierling » Fr Aug 31, 2007 13:37

ich finde,dass ihr in manchen Dingen sehr unprofessionell seid und ich habe bei mir noch NIE solche Anfeindungen gehabt,wie im Forum.

Naja, vielleicht liegt das auch daran, daß Du hier über konventionelle Betriebe ständig Lügenmärchen verbreitest - das würdest Du Dir ja auch nicht bieten lassen, oder?

Bei uns müssen die Tiere nicht den ganzen Tag lang angekettet im Stall stehen und sie werden nicht ausschließlich auf ein Leistungsmerkmal gezüchtet.

Wie wo? Bei den konventionellen Betrieben gibt es auch kaum noch Anbindung, ist z.B. in Niedersachsen gar nicht mehr erlaubt (und im übriogen gibt es auch Biobetriebe mit Anbindung, z.B. in Bayern)

Auch die konventionellen Züchter züchten NICHT ausschließlich auf ein Merkmal, das wüßtest Du auch, wenn Du Dir überhaupt schon mal eine Zuchtwertschätzung angesehen hättest.

Viele Biobetriebe machen sich stark,für die alten Haus-und Nutztierrassen aber auch für alte, sortenfeste Kulturpflanzen.

Das tun viele konventionelle Betriebe auch, das hat mit Bio NICHTS zu tun, z.B. beim VERN sind sogar große Zuchtbetriebe Mitglied, die mit Bio überhaupt nichts zu tun haben.

Welcher Landwirt hält denn Bunte Bentheimer,Angler oder die Schwäbisch Hällischen Sattelschweine oder wer würde den Schwarzbunten Niederungsrindern oder dem Glanrind eine Chance geben?
Also "mein" Bentheimer Herdbuch-Eber (zu dem ich meine Sauen bringe) steht auf einem konventionellen Betrieb. Und es war auch ein konventioneller Betrieb, der die Genreserve der alten deutschen Schwarzbunten erhalten hat, genauso war die DDR nicht gerade "Bio" - die hatten die letzten 300 Tiere der Rasse auf der anderen Seite der Grenze.

Was soll den an diesem flüssigen Futter für konventionelle Mastschweine gesund sein?
Ist es gesund, dass die Tiere,den ganzen Tag auf Spaltböden herumliegen,sich gegenseitig bekanbbern und nichts weiter sehen als ihre Stallbuchten?

Wie kommst Du denn darauf, das konventionelle Betriebe nur flüssigfütterungen betreiben? Was ist mit den ganzen Abruf-Fütterungen?
Was ist mit den zigtausend konventionellen Betrieben , die z.B. Neuland machen, die keine SPalten haben? Nochmal: es gibt auch auf Biobetrieben Spaltenböden (und zwar reichlich), und genauso gibt es konventionelle Betriebe mit z.B. Kastenställen oder Freilandhaltung. das hat NICHTS mit Bio zu tun!

Die Tiere dürfen mit Artgenossen spielen,wühlen und in den meisten Berieben dürfen sie auch raus und sich suhlen,in welchem modernen Stall dürfen das die Schweine?
In JEDEM - Gruppenhaltung, Material zum wühlen und Beschäftigung sind ÜBERALL vorgeschrieben, nicht nur auf Biobetrieben!

So, und nun warte ich mal auf ein paar Argumente , die wirklich etwas mit "Bio" zu tun haben.

Grüße
Brigitta
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