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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Naldo87 » Di Mai 24, 2022 0:03

Die Schlachter sollen froh sein, dass die auf Dauer noch Mäster finden, die unter Selbstkostenpreis produzieren.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Di Mai 24, 2022 7:22

Gestrn mal ein paar Bullenkälber vom Viehhändler geholt, der meinte, dass er die komplette Woche 11 Bullen liefern darf und angeblich gesamt nur 60 geschlachtet werden...

Naja wäre auch kein Problem, wenn es nicht zufällig der größte Rinderschlachthof Deutschlands wäre...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Di Mai 24, 2022 8:00

Mein Viehhändler war auch echauffiert, als ich sagte wir stallen nicht so viel Fresser auf, wie dicke Bullen gewandert sind.
Am Acker ist gerade deutlich mehr Verdienst Aussicht.
Wir wollen doch mal ehrlich sein. Wenn die Bullen so schnell nicht mehr gesucht sind. Kann man den Markt auch entlasten. Ich alleine kann das nicht. Aber anfangen kann man. Körnermais wird nicht krank, braucht keine Siloplatte und wird nicht erst nach ca 425 Tagen bezahlt
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Di Mai 24, 2022 8:09

Himmelhochjauzent oder zu Tode betrübt, dazwischen gibt es anscheinend nichts. 6,- € waren noch nicht genug, Pfingsten kosten die Esel 7,- €. Der Himmel hatte keine Grenzen mehr, ich warte noch mit dem Verkaufen. Jetzt das Gegenteil, die Welt bricht ein, Bullen gibt es genug, der Preis geht immer weiter runter. Es lohnt alles nicht mehr.....
Beides ist eben falsch, Gier und Angst ist das Wechselspiel des Denkens, leider. Hat mit realem Handeln oft nichts zu tun.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Qtreiber » Di Mai 24, 2022 8:10

Marian hat geschrieben:..... und wird nicht erst nach ca 425 Tagen bezahlt

Bullen werden erst nach 425 Tagen bezahlt?? :shock:
DAS nenne ich mal ein "Zahlungsziel". :evil:
Qtreiber
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon meyenburg1975 » Di Mai 24, 2022 8:12

Qtreiber hat geschrieben:
Marian hat geschrieben:..... und wird nicht erst nach ca 425 Tagen bezahlt

Bullen werden erst nach 425 Tagen bezahlt?? :shock:
DAS nenne ich mal ein "Zahlungsziel". :evil:

Ich denke er meint den Mais, der durch die Bullen geht.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Qtreiber » Di Mai 24, 2022 8:26

meyenburg1975 hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:
Marian hat geschrieben:..... und wird nicht erst nach ca 425 Tagen bezahlt

Bullen werden erst nach 425 Tagen bezahlt?? :shock:
DAS nenne ich mal ein "Zahlungsziel". :evil:

Ich denke er meint den Mais, der durch die Bullen geht.

Danke...... :oops:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Ede75 » Di Mai 24, 2022 10:57

Fleischverkäufer hat geschrieben:Himmelhochjauzent oder zu Tode betrübt, dazwischen gibt es anscheinend nichts. 6,- € waren noch nicht genug, Pfingsten kosten die Esel 7,- €. Der Himmel hatte keine Grenzen mehr, ich warte noch mit dem Verkaufen. Jetzt das Gegenteil, die Welt bricht ein, Bullen gibt es genug, der Preis geht immer weiter runter. Es lohnt alles nicht mehr.....
Beides ist eben falsch, Gier und Angst ist das Wechselspiel des Denkens, leider. Hat mit realem Handeln oft nichts zu tun.


Tja, die Gier liegt da ja eher auf eurer Seite. Wenn man seine Rohstofflieferanten platt macht (völlig egal ob Schwein oder Rind), muß man sich am Ende auch nicht mehr wundern, wenn das eigene Geschäftsmodell auch nicht mehr aufgeht. Fakt ist: die rote Seite und der Handel hat immer Geld verdient, egal, ob der Produzent, der das größte Risiko und die meiste Arbeit hat, Geld verdient hat.

Gruß
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Di Mai 24, 2022 11:08

Wenn du das meinst, ich sehe das etwas anders. Geboten wurden 6 € +x, vor ein paar Wochen, wir brauchten DA die Bullen unbedingt. NEIN, die Stalltür bleibt zu, das reicht mir immer noch nicht. Dann kann sowas auch mal zurückschlagen. Aber ich denke die kennen bei uns auch ihre Lieferanten, und wissen wer wie mit uns umgeht. Und da werden auch welche sein, da werden die jetzt mal Richtig drauf hauen. Finde ich aber jetzt auch mal Normal und Nachvollziehbar.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Di Mai 24, 2022 11:11

Fleischverkäufer hat geschrieben:Himmelhochjauzent oder zu Tode betrübt, dazwischen gibt es anscheinend nichts. 6,- € waren noch nicht genug, Pfingsten kosten die Esel 7,- €. Der Himmel hatte keine Grenzen mehr, ich warte noch mit dem Verkaufen. Jetzt das Gegenteil, die Welt bricht ein, Bullen gibt es genug, der Preis geht immer weiter runter. Es lohnt alles nicht mehr.....
Beides ist eben falsch, Gier und Angst ist das Wechselspiel des Denkens, leider. Hat mit realem Handeln oft nichts zu tun.



Dein erster Teilsatz, war tatsächlich was ich dem Viehhändler auch gesagt habe, Fleischi.
Ich habe aber mein zu spätes verkaufen auch mit: Gier frisst Hirn bewertet.

Wir wollten, so spreche ich denke ich für alle Kollegen. Nach langen Jahren teuren und knappen Grundfutters und der watschn zum ersten Corona lockdown (war eher eine verarsche als eine watschn) endlich Mal etwas Geld verdienen. Das war wohl ein kurzes Tischfeuerwerk.
Die Zeiten waren lange nicht so schlecht wie es aktuell ist. Die Preise die auf altes Niveau abrutschen in Verbindung mit den immens gestiegenen Unkosten, lassen einen zwangsweise nachdenken.
Wir Bullenmäster haben ein enormes Umlaufkapital das wahnsinnig viel laufende Kosten verursacht. Der Spatz in der Hand, kann ohne das Risiko der Mast einzugehen, schon zur Taube auf dem Dach werden. Im Moment stehen die Chancen gut, sich pleite zu füttern.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Di Mai 24, 2022 11:17

Das mag alles sein, nur letztendlich entscheidet das der Verbraucher mit seinem Portemonnaie. Und wenn der entscheidet ich kaufe das Rindfleisch nicht mehr, oder ich zahle diesen Preis nicht mehr, dann esse ich etwas anderes, dann ist das so. Und dann brauchen wir auch weniger Bullen, weniger Schlachter, weniger Ohrmarken, weniger Vieh LKW und weniger Futter etc.. So ist das eben....
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Ede75 » Di Mai 24, 2022 11:34

Fleischverkäufer hat geschrieben:Wenn du das meinst, ich sehe das etwas anders. Geboten wurden 6 € +x, vor ein paar Wochen, wir brauchten DA die Bullen unbedingt. NEIN, die Stalltür bleibt zu, das reicht mir immer noch nicht. Dann kann sowas auch mal zurückschlagen. Aber ich denke die kennen bei uns auch ihre Lieferanten, und wissen wer wie mit uns umgeht. Und da werden auch welche sein, da werden die jetzt mal Richtig drauf hauen. Finde ich aber jetzt auch mal Normal und Nachvollziehbar.

Gut, daß du weißt, wann ich verkauft habe :lol:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Di Mai 24, 2022 11:36

Ede75 hat geschrieben:
Fleischverkäufer hat geschrieben:Wenn du das meinst, ich sehe das etwas anders. Geboten wurden 6 € +x, vor ein paar Wochen, wir brauchten DA die Bullen unbedingt. NEIN, die Stalltür bleibt zu, das reicht mir immer noch nicht. Dann kann sowas auch mal zurückschlagen. Aber ich denke die kennen bei uns auch ihre Lieferanten, und wissen wer wie mit uns umgeht. Und da werden auch welche sein, da werden die jetzt mal Richtig drauf hauen. Finde ich aber jetzt auch mal Normal und Nachvollziehbar.

Gut, daß du weißt, wann ich verkauft habe :lol:

Nein, was auch nicht auf dich bezogen, sondern auf den Gesamtmarkt.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Di Mai 24, 2022 11:42

Fleischverkäufer hat geschrieben:Und dann brauchen wir auch weniger Bullen, weniger Schlachter, weniger Ohrmarken, weniger Vieh LKW und weniger Futter etc.. So ist das eben....



Richtig.
Und deshalb ist "alles doof" und zu tode betrübt.
Machen wir also weniger und nehmen sicheres Geld mit.
Wenn das weniger nachher mehr wert ist, ist es schön.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Di Mai 24, 2022 11:58

Und genau deswegen ist es doch jetzt schon gut, daran zu denken den Markt langsam zu entlasten...

Sieht man sich so die Kontraktpreise für Getreide und Mais an, bezweifle ich ob die Futterkosten für den aktuellen Mastzyklus sinken. Also warum ins fallende Schwert greifen, wenn so wie es aussieht, es kaum mehr einen Nachfragemarkt für Jungbullenfleisch gibt. Was soll sich da ändern, bis auf die Vermutung, dass Fleischpreise nochmals massiv zum Jahresende angehoben werden? Oder muss sich in der Kette nur wieder jemand seine Marge zurecht rücken?
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