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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fassi » Sa Okt 12, 2019 17:41

Manfred hat geschrieben:Angus ist nicht ohne Grund eine der verbreitetsten Fleischrassen der Erde.


Ist mir alles bekannt. Aber wir sind hier in Deutschland, und ich weiß, welche Rolle die weltweit verbreiteten Rassen hier spielen. Die Fleckvieh- und Charolaishalter hierum raten dazu, von Angus die Finger zu lassen, da sie generell kein Viehhändler mitnimmt. Egal wie alt oder schwer. Die Angushalter der Umgebung vermarkten alle direkt. Damit beantwortet Deine Aussage leider meine Frage nicht.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Isarland » Sa Okt 12, 2019 17:58

Fassi hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Angus ist nicht ohne Grund eine der verbreitetsten Fleischrassen der Erde.


Ist mir alles bekannt. Aber wir sind hier in Deutschland, und ich weiß, welche Rolle die weltweit verbreiteten Rassen hier spielen. Die Fleckvieh- und Charolaishalter hierum raten dazu, von Angus die Finger zu lassen, da sie generell kein Viehhändler mitnimmt. Egal wie alt oder schwer. Die Angushalter der Umgebung vermarkten alle direkt. Damit beantwortet Deine Aussage leider meine Frage nicht.

Gruß

Hmmm….Gut, bei mir werden nur die besten Kühe, so 20Stück mit Bullen, gesext weibl. hornlos besamt. Alle anderen mit Angus gesext männlich. Wir vermarkten allerdings selbst. Der Viehhändler sah mal die Kälber nach drei Monaten Aufzucht an einer Amme, waren eigentlich schon Fresser. Der war ganz geil drauf, und hat einen Super Preis geboten. Zur Weitermast auf Spalten im Fremdbetrieb sind sie mir zu schade. Bei uns stehen sie auf Stroh mit freiem Zugang zur Weide.
Ach ja, hätte ich bald vergessen.....die werden alle kastriert.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 12, 2019 19:05

Fassi hat geschrieben:
Ist mir alles bekannt. Aber wir sind hier in Deutschland, und ich weiß, welche Rolle die weltweit verbreiteten Rassen hier spielen. Die Fleckvieh- und Charolaishalter hierum raten dazu, von Angus die Finger zu lassen, da sie generell kein Viehhändler mitnimmt. Egal wie alt oder schwer.

Gruß


Die Ausgangsrasse ist Aberdeen Angus (AA). Ein einfarbig schwarzes, maximal mittelrahmiges, sehr frühreifes, hornloses Rind mit walzenförmigem Rumpf, das für die eher extensive Haltung jenseits der Highlands gezüchtet wurde. Die Rasse DA ist in D. entstanden durch Kreuzung von AA mit vor allem Fleckvieh, aber auch mit Hereford. Aus dieser Kreuzung ist eine Rasse hervorgegangen die ein etwas höheres Intensitätsniveau bei mehr Rahmen und höherer Fleischleistung aufweist. Die Farbvarianten braun/rot mit weißen Fellstellen am Nabel und am Euter resultieren vom Fleckvieh her und wurden vom Herdbuch akzeptiert.
Hereford, AA sowie in etwas geringerem Maße auch DA sind die einzigen europäischen Fleischrindrassen die, wenn man mal von den Extensivrassen absieht, eine z.T. weit über dem Durchschnitt liegende intramuskuläre Verfettung aufweisen. Diese für die Qualitätsfleischerzeugung extrem wichtige Eigenschaft resultiert aus der Frühreife in Verbindung mit einer relativ intensiven Endmast. Da die intramuskuläre Fettbildung die letzte Stufe im Fettbildungsprozess ist, muss dieses Qualitätsmerkmal mit erheblichem Unterhautfett, Körperhöhlenfett und intermuskulärem Fett erkauft werden. D.h., um das Qualitätsfleisch bekommen zu können, muss ein Fettaufbaustoffwechsel betrieben werden, der, wenn das Fleisch nicht entsprechend vermarktet werden kann, ökonomisch negativ ist.
Angus-Rinder werden in anderen Teilen der Welt entsprechend ihrer ursprünglichen Eigenschaften gehalten. Sie werden z.B. in Südamerika mit einem Schlachtgewicht von 180 bis 240kg vermarktet. Ihr Alter beträgt dann 16 bis 20 Monate. Eine eher knappe Fütterung während der Jungendphase und die schon fortgeschrittene physiologische Reife lassen in der Endmast vor allem das inter- und das intramuskuläre Fett wachsen. In Verbindung mit einer Fleischreife, die durch den Schiffstransport bedingt wird, erreicht uns hier in Europa ein exzellentes Rindfleisch.
Warum geht das in D. nicht? Rindfleischerzeugung in D. basiert auf mittelspäten bis späten Intensivfleischrassen. D.h., diese Tiere werden zeit ihres Lebens so intensiv gefüttert wie es irgend geht. Die Intensivrassen quittieren das mit erheblichem Fleischwachstum und einem hohen Schlachtgewicht. Der Fettbildungsvorgang muss dabei reduziert werden. Eine leichte Unterhautfettbildung, die die Oberfläche des Schlachtkörpers abdeckt und mit max. FS2 beurteilt wird, ist Voraussetzung für einen guten Preis. Ein unter diesen Umständen gehaltenes Angusrind müsste eigentlich schon sehr früh geschlachtet werden. Die von vielen Schlachthöfen geforderten mind. 300 kg Schlachtgewicht würden sie nicht erreichen. Falls doch, dann wären sie allerdings komplett verfettet. FS4 ist dann die Regel. Der Aufwand, den das Entfernen des Fettes mit sich bringt, führt zu Abzügen und damit zu einem geringen Erzeugerpreis. Das Fleisch selbst ist natürlich von höchster Qualität, wird in D. aber fast nicht nachgefragt.
Für die Direktvermarktung eignen sich hochwertige Produkte besonders gut. Voraussetzung ist, dass die Besonderheiten des Fleisches, der Genetik des Rindes und die Umstände der Haltung/Fütterung kommuniziert werden können. Wer das am richtigen Ort kann, hat eine Goldgrube.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Max Power » Mo Okt 28, 2019 20:39

Gibt es was neues von den Kuh-und Bullenpreise? Irgendwie passiert diesen Herbst scheinbar nix.
Was du nicht willst, was man dir tut...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Di Okt 29, 2019 16:39

Kurz gefasst.

Preise schlecht, Bullen gesucht.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Fr Nov 08, 2019 11:14

Ottos 3,40 +
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Naldo87 » Mi Nov 13, 2019 9:09

Gehen Bullen zum Weihnachtsgeschäft noch weiter rauf?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Teddy Bär » Mi Nov 13, 2019 13:18

Laut meinem Ankäufer geht es eher leicht runter die nächsten Wochen. Bisher hält er den Preis aber noch.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Stoapfälzer » Do Nov 14, 2019 20:56

Bullen werden nächste Woche billiger was man so munkeln hört, Angebot war diese Woche wohl zu viel.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon 2250 » Fr Nov 22, 2019 9:51

Moin letzte Woche Bullen verkauft für 3,60 U 2
ohne Qs .
430kg und 425kg haben sie beiden gewogen.

Nächstes Jahr stelle ich um auf Öko.
Weiß einer wie dann das Schlachtvieh abgerechnet wird.
Ist da Qs noch relevant in den zwei Jahren umstellzeit ??
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Fr Nov 22, 2019 10:08

Mein letzter Stand ist Bio Fleischrasse 4,30+/kg
Ich denke auch QS, hängt aber sicher vom Bio ab. Will heißen. EU Bio mit QS.
Verbands Bio sicherlich QS irrelevant.

Ottos gesucht 3,43-45
U Bullen Tendenz fallend. Nächste Woche noch 3,75€ (Edelteile für Weihnachten hängen schon ab. Weihnachtsgeschäft ist bereits durch)
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Panic » Fr Dez 06, 2019 11:26

Wo liegt denn aktuell der Preis für Fresser ( FV, BWB- Kreuzungen und potentielle Ottos)?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Fr Dez 06, 2019 12:49

Letzte Woche 33 sbt aus einem Betrieb gekauft.
Gute Genetik (habe schon 60-80 aus dem Betrieb gemästet).
6kreuzungen mit fv und Wbb darunter.
170kg Schnitt bei 3-4 Monate und 375€. Grippegeimpft und entwurmt inkl Transport und Steuer.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon motzlarerbauer » Fr Dez 06, 2019 13:04

Panic hat geschrieben:Wo liegt denn aktuell der Preis für Fresser ( FV, BWB- Kreuzungen und potentielle Ottos)?


Mir wurden dieses Jahr 800 € für FV x Lim 7MOnate ca. 330 kg angeboten.
Habe abgelehnt, die Absetzer bleiben da
Wer Bier trinkt,
unterstützt die Landwirtschaft :prost:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Naldo87 » Fr Dez 06, 2019 14:32

Marian Pradler hat geschrieben:Letzte Woche 33 sbt aus einem Betrieb gekauft.
Gute Genetik (habe schon 60-80 aus dem Betrieb gemästet).
6kreuzungen mit fv und Wbb darunter.
170kg Schnitt bei 3-4 Monate und 375€. Grippegeimpft und entwurmt inkl Transport und Steuer.



Hier wird was von 400 € bei 200 kg Grundpreis erzählt + 20 € Transport.

Wie verhält es sich bei den Ottos bei dir bezüglich Klassifizierung.
Weiterhin würde mich deine Fütterung interessieren, wie du die SB auf 1.300 g Tageszunahme bekommst!?!
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