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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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2895 Beiträge • Seite 51 von 193 • 1 ... 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54 ... 193
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon LUV4.0 » Mo Okt 26, 2020 9:02

Cheffe hat geschrieben:ich muss gerade an Erzählungen von meinem Vater denken, als die sich früher mal einen neuen Schlepper gekauft haben (Mittelklasse), haben sie ein paar Bullen verkauft und sind mit dem Geld zum Händler und haben sich da einen ausgesucht und sofort bar bezahlt. Wieviele Bullen verkauft man heute für einen Mittelklasse Schlepper ?



Das war tatsächlich so in der Art. Allerdings haben die wenigsten die Mengen von heute verkauft. Schwarz Bunte Bullen waren auch noch was wert, die hat man einfach gemästet und dann gingen die auf den LKW..heutzutage muss man froh sein wenn sie einer nimmt.

Den großen Reibach konnte man hier auf der Westseite zur Grenzeröffnung machen. Da gab es die Viecher drüben fast geschenkt..man musste nur schneller wie die Holländer sein.. :mrgreen:.
LUV4.0
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Mo Okt 26, 2020 11:16

Warum könnte das von dir angeführte "Messer" die Portionen bei nicht einheitlichen Schweinen nicht auch herstellen? Warum braucht die Fleischindustrie dort absolut einheitliche Schlachtkörper; Ausnahme Sauen? Du hast das Messer in die Diskussion eingebracht und kommst jetzt nicht mit sachlichen Argumenten rüber.
Übrigens gibt es im nächsten Jahr vielleicht das Vorpreschen eines Wettbewerbers von euch, in Sachen Standardschlachtkörpergewicht beim Rind in den Kategorien Jungbulle und Färse. Schaun wir mal. :D
DWEWT
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Mo Okt 26, 2020 11:45

DWEWT hat geschrieben:Warum könnte das von dir angeführte "Messer" die Portionen bei nicht einheitlichen Schweinen nicht auch herstellen? Warum braucht die Fleischindustrie dort absolut einheitliche Schlachtkörper; Ausnahme Sauen? Du hast das Messer in die Diskussion eingebracht und kommst jetzt nicht mit sachlichen Argumenten rüber.
Übrigens gibt es im nächsten Jahr vielleicht das Vorpreschen eines Wettbewerbers von euch, in Sachen Standardschlachtkörpergewicht beim Rind in den Kategorien Jungbulle und Färse. Schaun wir mal. :D

Noch mal meine Frage ? Warum haben große konventionelle Betriebe beim Rindfleisch ein Problem mit der Größe der Teilstücke, was kleine oder Bio Betriebe angeblich nicht haben ? Einfach darauf antworten, und hier nicht auf Schweinefleisch umschwenken . Bitte diese Behauptung begründen oder revidieren . Und sonst gehen sie in den Aldi , Lidl und Co, dann werden sie sehen , das die Packungsgewichte nicht standardisiert sind und das auch nicht verlangt wird.
Und sollte ein Mitbewerber ein " Standartschlachtkörpergewicht " beim Rind ( was für ein grenzenloser Schwachsinn ) einführen wollen, dann darf er das gerne machen, wir nehmen noch Rinder auf, und wollen weiter wachsen. Wenn der nicht mehr schlachten will, dann soll der das tun...
Fleischverkäufer
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Mo Okt 26, 2020 12:34

Aber um hier mal endlich beim Thema zu bleiben, worum es hier eigentlich geht ,faktisch sämtliche Kategorien für Anfang der Woche minus 5 Cent. Und Preise nur noch im Tagespreis, mit konkreter Partienabsprache und Liefertag. Kühe aber noch mehr unter Druck als Bullen.
Fleischverkäufer
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Mo Okt 26, 2020 14:06

[quote="Fleischverkäufer"]

Welche Betriebe meinst du denn? Erzeugerbetriebe, Verarbeitungsbetriebe oder Vermarkter? Wenn ich in D. ein konv. Rinderrumpsteak kaufe, dann kann die Portion, je nach Größe des Schlachtkörpers, bei einer Stärke von ca. 2 cm, ein Gewicht von 175 bis 400Gr. haben. Der Preis liegt dann bei 3,00 bis 8,00€/Portion. Im Ökobereich sind die Gewichtsfelder, aufgrund einer entsprechenden Preisgestaltung, viel enger. Ochsen werden im Gewichtsbereich von 320 bis 370kg am besten bezahlt. Bei den Färsen sind die Gewichte ca. 25kg geringer. Männliche Rinder mit mehr als 390 kg kommen für viele Biofleischvermarkter oft gar nicht in Frage. Daraus resultiert auch eine größere Gleichmäßigkeit der Portionen.
Es wird in D. immer wieder über die schlechten Vermarktungsmöglichkeiten für Edelstücke vom Rind geredet. Der Verbraucher zieht da oft südamerikanische Ware vor. Warum? Das importiert Fleisch ist gereift und aufgrund der Schlachtgewichte, die bei weiblichen Rindern bei 250 bis 280kg und bei Ochsen im Bereich von 280 bis 320kg liegen, sind die Portionen auch recht gleichmäßig. Wer würde sich da eine Rumpsteakportion vom deutschen 450kg-Jungbullen antun?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Mo Okt 26, 2020 15:51

Das ganze entspricht in keinster Weise den Tatsachen.
Die Schwankungsbreite bei den Gewichten der Rumpsteaks stellen kein Problem dar, da es Kunden gibt, die wollen 200 Gramm und andere wiederum bis zu 400 Gramm Scheiben. Da wo die Gastronomie selber schneidet und ganze Stränge kauft, können die das selber entscheiden, ein guter Koch kann das auch.
Südamerikanisches Rindfleisch hat eine Marktakzeptanz, die bedienen wir, genauso wie Französisches oder Irisches Rindfleisch. Hat aber weniger mit dem Geschmack oder der Teilstücke zu tun, sondern mehr mit dem Namen oder dem Preis , ist sonst ein reiner Werbeeffekt. Wurde bei Blindverkostungen oft genug bewiesen.
Schlechte Vermarktungsmöglichkeiten betreffen nicht das Roastbeef oder Filet,( bei intakter Gastronomie ) sondern die Keulen und das VV. Das hat mit veränderten Verzehrgewohnheiten zu tun, der klassische Rinderbraten oder noch mehr das Suppenfleisch wird immer mehr out. Hier bleiben alternativ immer mehr nur noch das Minutensteak oder Gulasch und beim VV das Hackfleisch welches immer mehr Zuwächse im Absatz hat . Das wird alles passend geschnitten,da ist das Schlachtgewicht fast unerheblich.
Sollten wir feststellen, das der breite Gewichtskorridor uns in der ( Optimalen ) Vermarktung zu stark behindert, hätten wir längst neue engere optimale Gewichtsgrenzen eingeführt, sehen wir aber zur Zeit keinen Grund für. Im Gegenteil, der 430 Kg Bulle ist sogar billiger in der Schlachtung als der 350 Kg Bulle, und rechnet sich besser.
Wenn im Öko Bereich deutlich engere Gewichtsgrenzen angesetzt werden, können die das gerne machen, wir sehen da aber ( zur Zeit ) keinen Handlungsbedarf.
Fleischverkäufer
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Max Power » Di Okt 27, 2020 8:07

Was ist denn los am Bullenmarkt? Sinken die Preise noch weiter ?
Was du nicht willst, was man dir tut...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Di Okt 27, 2020 9:13

Kurz gesagt: Preise deutlich unter Druck.
Sollte die Gastro wieder geschlossen werden noch mehr.

Ein Kollege hat letzte Woche Schlachtbullen durchgehandelt und als er den Zuschlag erteilen wollte musste der Einkäufer einen Rückzieher machen. Der Schlachthof war nicht bereit noch Tiere anzunehmen.
Preise gelten derzei nur tagesaktuell.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Di Okt 27, 2020 11:20

Das ist jetzt wie am Bahnhof auf den Zug warten, und es gibt keine Sitzplatzreservierungen. Und wenn der voll ist, muß man wieder auf den nächsten Zug warten. Für Leute die schlecht ja sagen können, sicherlich ein Problem.
Fleischverkäufer
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon 2250 » Di Okt 27, 2020 15:07

Letzte Woche zwei Charolais Rinder verladen.
400 kg schwer
28 Monate alt
3.35 Euro pro kg
U4

Bin zufrieden

MfG
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon BrokenOaksPotter » Mi Okt 28, 2020 15:29

2250 hat geschrieben:Letzte Woche zwei Charolais Rinder verladen.
400 kg schwer
28 Monate alt
3.35 Euro pro kg
U4

Bin zufrieden

MfG


Glückwunsch!
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Juwel » Mi Okt 28, 2020 18:17

BrokenOaksPotter hat geschrieben:
2250 hat geschrieben:Letzte Woche zwei Charolais Rinder verladen.
400 kg schwer
28 Monate alt
3.35 Euro pro kg
U4

Bin zufrieden

MfG


Glückwunsch!


Wirklich??????
was ist daran jetzt so toll?????????
Juwel
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Okt 28, 2020 20:17

Juwel hat geschrieben:
BrokenOaksPotter hat geschrieben:
2250 hat geschrieben:Letzte Woche zwei Charolais Rinder verladen.
400 kg schwer
28 Monate alt
3.35 Euro pro kg
U4

Bin zufrieden

MfG


Glückwunsch!


Wirklich??????
was ist daran jetzt so toll?????????

Er ist zufrieden. Das heißt, seine Erwartungen wurden erfüllt oder sogar übertroffen.
Da kann man dich gratulieren, oder?
Kreuzschiene
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Do Okt 29, 2020 11:10

Hut ab wer damit zufrieden ist.
Meines Erachtens ist bei den derzeitigen Preisen mehr verdient wenn das Futter garnicht erst den Umweg über das Rind macht.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon clemi » Do Okt 29, 2020 11:13

moinsen,

ja das ist wohl so....das teure dürregrundfutter der letzten 2 jahre wird jetzt veredelt.... :wink:
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