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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Do Dez 10, 2015 20:17

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/f ... -1.2774710

Der globale Warenaustausch belastet das Klima. Experten gehen davon aus, dass ein Drittel aller weltweiten Verkehrsemissionen aus dem internationalen Frachtverkehr stammen.


Ja ist nicht wahr :shock:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Do Dez 10, 2015 21:26

Wenn man logischerweise die Landwirtschaft auch diesem Drittel zuordnet, sind die anderen zwei Drittel der Anteil der Freizeit-Emissionen...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Dez 10, 2015 22:10

Die Beiträge seit der FS-Sendung mit Tim Melzer sind durchaus beeindruckend. Es hat den Anschein als lebten wir in unterschiedlichen Welten. Die Thesen der Diskutanten lassen sich prioritätskonform wie folgt zusammenfassen:
1. Wir ernähren die Gesellschaft (als Schutzschild gegen jede Kritik? – kein Wort über die steuerfinanzierten Subventionen)
2. Wir sind bereits seit Jahrhunderten der einzig nachhaltige Wirtschaftsbereich
3. Wir produzieren nur das, was der Verbraucher abnimmt
4. Der Verbraucher hat keine Ahnung von Ökologie und Landwirtschaft

In dieser Prioritätenliste wird ignoriert,
• dass es sich im Wirtschaftsbereich Landwirtschaft in erster Linie um Profit oder bei denen, die nicht mehr mithalten können (seit 2010 ca. 20.000 Betriebsaufgaben) ums Überleben geht.
• dass es sich bei den Betriebsaufgaben um kleinere bis mittleres Betriebe handelt
• dass die Anzahl der Betriebe > 100 -200 ha zunimmt. Die Betreibe kommen selten ohne Fremdfinanzierungen aus. Beinhalten diese Kredite nicht auch die Anlagen von Bürgern?
• dass die landwirtschaftlichen unternehmerischen Tätigkeiten durch Gesetze begrenzt werden, die den Schutz der Umwelt gewährleisten sollen (was offensichtlich nicht in allen Fällen gelingt, s. Nitrat, Artenreduzierung)
• dass landwirtschaftliche Produktion Anteil an der Klimaveränderung hat, die in Kombination mit anderen Überschreitungen planetarischer Grenzen die globalen Lebensgrundlagen gefährdet

Diese Methode der Kommunikation wird den Ansprüchen, die hier im LT an die Medien gestellt werden, in keinster Weise gerecht. Die Kommunikation, vor allen Dingen die dümmlichen Formulierungen der sich im anonymen Habitat eines Forums wohlfühlenden üblichen Verdächtigen (Entschuldigung), ist nicht geeignet, einen aufgeklärten Konsumenten von einer gemeinwohlorientierten Landwirtschaft zu überzeugen. Das gelingt anderen LW-Vertretern deutlich besser. Gott sei Dank!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Do Dez 10, 2015 22:27

Das, was ich produziere hat Absatz. das weiss ich. Landet in keinem Trocknungsturm, und keinem Interventionslager.
Damit sit meine betriebliche Rechtfertigung im Rahmen unseres Wirtschaftssystems gegeben. (solange ich keine illegalen Sachen wie Rauschgift herstelle).
Das, was ich tue muss ich mit meinem Wissen und meinem Können machen und vor mir selbst verantworten können. In Kombination damit, dass es dann auch Absatz findet (gekauft wird) ist das Thema durch. Mehr braucht es nicht.

Dass was du für selbstverständlich erwartest, diese sich verbiegende Selbstdarstellung um den Ansprüchen eines aufgeklärten Verbrauchers gerecht zu werden, ist tatsächlich ein Muss für einen Hersteller wie VW(stellvertretend für tausende andere). In dem Punkt hat LUV mit seiner quälenden Nörgelei einfach recht. Die MÜSSEN dieses VW -Dorf, die Imagepflege, das Vortäuschen von Klima und Umweltfähigkeit usw mit Millionenaufwand betreiben um das impliziert schlechte Gewissen des Erwerbers ihrer Produkte zu beruhigen.
Dieser abstrusen Spreizung unterliegen wir nciht.

Und klar ernähren wir die Gesellschaft. Die erwähnte 20jährigen haben da inzwischen ein etwas anderes Selbstbewusstsein als unsere noch geduckt gehende Generation und erklären auf Landjugendaufklebern " Dein Hunger ist meine Arbeit". :)

Pevo, wenn der deutsche Verbraucher mein Produkt nicht will, verkaufs ich nach Polen oder Skandinavien. No problem.

Der Rest wie Strukturwandel und so ist banal. Betrifft alle Branchen.In unterschiedlicher Ausprägung.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Fr Dez 11, 2015 7:08

Pevo hat geschrieben:Die Thesen der Diskutanten lassen sich prioritätskonform wie folgt zusammenfassen:

Die Thesen des Pevo lassen sich prioritätskonform wie folgt zusammenfassen:

1. Ich und der Nachhaltigkeitsrat, wir wissen alles besser.
2. Ich und der Nachhaltigkeitsrat, wir brauchen nichts durch Fakten zu belegen.
3. Ich und der Nachhaltigkeitsrat, wir bestimmen, was der Verbraucher wirklich will.
4. Ich und der Nachhaltigkeitsrat, wir sind heilig. Jede Kritik ist Gotteslästerung.

Pevo hat geschrieben:• dass es sich im Wirtschaftsbereich Landwirtschaft in erster Linie um Profit oder bei denen, die nicht mehr mithalten können (seit 2010 ca. 20.000 Betriebsaufgaben) ums Überleben geht.


Natürlich geht es um Profit.
Es stellt ein Bauer alljährlich sein Land für Wacken Open Air zur Verfügung. Hält der dieses nachhaltige Zertrampeln, Vollpissen und Vermüllen tatsächlich für eine Bodenpflegemaßnahme oder vielleicht ökologisch sinnvoll?
Sicher nicht, der Profit daraus übersteigt den angerichteten Schaden und damit wird es profitabel.

Ebenso würden andere wider besseren Wissens Öko-Landbau betreiben, wenn er nur profitabel wäre.

Es sind nicht alle beruflichen Vielfahrer von der Unbedenklichkeit des Fahrens überzeugt und viele würden gern drauf verzichten, aber auch sie können nicht profitlos glücklich sein und fahren deshalb weiter.

Auch das Sterben der armen Kleinbauern, heul, tränen, bläh, sie kämpften um ihr Leben. So steht es im Bambiheftchen. Aber auch hier geht es nur um Profit. Wenn dem potenziellen Nachfolger in anderen Wirtschaftsbereichen eine profitablere Tätigkeit lockt, die zudem noch mit angenehmeren Arbeitsbedingungen verbunden ist, dann fällt die Entscheidung meist zu Gunsten des Profites.
Es ist immer eine Entscheidung, die zuerst mal von den individuellen Möglichkeiten abhängt. Vergleicht man dann die Lebensverläufe derer, die vor 30 Jahren ausgestiegen sind mit denen, die damals Höfe übernommen haben, dann lassen die sich daraus nicht so eindeutig in Gewinner/Verlierer teilen. Also gutes Einkommen und gute Pacht dazu auf der einen Seite und viel Arbeit plus viel öffentlicher Diffamierung auf der anderen Seite. Dieser Teil wird von den selbsternannten Kleinbauernrettern gern ignoriert.

Eigentlich ganz einfach, es geht immer um Profit. Selbst bei sogenannten „Nonprofit Organisationen“ und auch bei den vermeintlichen Lichtgestalten des Nachhaltigkeitsrates, sie selbst profitieren davon, ansonsten würden sie solchen Mist nicht verzapfen.
Auch die „aufgeklärten Verbraucher“ verzichten gern auf Bio, weil sie lieber vom Kauf ökologisch weniger bedenklicher und zudem erheblich günstigerer Erzeugnisse der modernen Landwirtschaft profitieren.
Und damit schließt sich der Kreis wieder. Wenn „aufgeklärte Verbraucher“ einen Bioanteil von 20% wollen, dann müssen sie nur durch ihren Einkauf dafür sorgen, dass der auch profitabel erzeugt werden kann. Ansonsten demaskieren sie sich als Ökoterroristen, denen es nur um Zerstörung geht.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Fr Dez 11, 2015 7:39

Aber er hats endlich verstanden:
Die Landwirtschaft soll kein Einkommen erwirtschaften..
Sie soll keine Finanzierungen und Förderungen in Anspruch nehmen um dem Verbraucher den Kühlschrankinhalt über Jahre vorzufinanzieren
Es darf keine Betriebsaufgaben geben
Es muss eine Besteuerung der Produktion stattfinden..
Klingt im Zusammenhang logisch und nachvollziehbar, ich denk er ist auf dem richtigen Weg....facepalm
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Dez 11, 2015 7:50

xyxy hat geschrieben:Aber er hats endlich verstanden:
Die Landwirtschaft soll kein Einkommen erwirtschaften..
Sie soll keine Finanzierungen und Förderungen in Anspruch nehmen um dem Verbraucher den Kühlschrankinhalt über Jahre vorzufinanzieren
Es darf keine Betriebsaufgaben geben
Es muss eine Besteuerung der Produktion stattfinden..
Klingt im Zusammenhang logisch und nachvollziehbar, ich denk er ist auf dem richtigen Weg....facepalm

Lieber xyxy, lass Dir meinen letzen Beitrag von jemanden mit durchschnittlichen IQ vorlesen und erklären.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Fr Dez 11, 2015 13:56

https://www.youtube.com/watch?v=OLrYzY3jVPY
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon HeinzElmann » Fr Dez 11, 2015 14:18

Pevo hat geschrieben:1. Wir ernähren die Gesellschaft (als Schutzschild gegen jede Kritik? – kein Wort über die steuerfinanzierten Subventionen)

Ernährt denn sonst noch jemand "die Gesellschaft" und ermöglicht ihr damit ihre Selbstverwirklichung? Stell dir mal vor, wie dein Leben wäre, wenn du das selber erledigen müsstest. Deine Nationale Nachhaltigkeitsstrategie hätte dann sicherlich nur noch eine untergeordnete Rolle in deinem Leben... Und das hat nichts mit irgendeiner Schutzschild-Funktion zu tun. Landwirte stellen sich konstruktiver Kritik durchaus!
Subventionen sind mMn auch der falsche Ausdruck. Ausgleichszahlungen trifft es schon eher :wink:

Pevo hat geschrieben:3. Wir produzieren nur das, was der Verbraucher abnimmt

Naja, ich würde auch gerne mal andere Kulturen anbauen, aber entweder ist der Markt nicht dafür da oder eine andere Kultur erfüllt bestimmte Anforderungen eben besser. Und das Beispiel mit dem Magerfleisch-Schwein kam glaube ich auch schon.

Pevo hat geschrieben:4. Der Verbraucher hat keine Ahnung von Ökologie und Landwirtschaft

Der Verbraucher hat sich ziemlich lange aus der Diskussion ausgeklingt. War ja auch nett bequem so, oder? Und der Rückblick zeigt, dass das auch nicht unbedingt nötig war :wink:

Pevo hat geschrieben:Die Betreibe kommen selten ohne Fremdfinanzierungen aus. Beinhalten diese Kredite nicht auch die Anlagen von Bürgern?

Ah ja, der Anleger handelt natürlich völlig selbstlos :roll: . Ich kann mich erinnern, wie grade "aufgeklärte ökologisch-ökonomisch-sozial orientierte Konsumenten" in der Bankenkrise ihre Gelder bei nachhaltig gewirtschafteten Genossenschaftsbanken abgezogen haben, weil bestimmte, vom Staat unterstützte Großbanken höhere Zinsen angeboten haben. Jaja, so ist er, der nachhaltig handelnde Verbraucher...
Es grüßt der HeinzElmann
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Dez 11, 2015 15:05

Pevo hat geschrieben:Die Beiträge seit der FS-Sendung mit Tim Melzer sind durchaus beeindruckend. Es hat den Anschein als lebten wir in unterschiedlichen Welten. Die Thesen der Diskutanten lassen sich prioritätskonform wie folgt zusammenfassen:
1. Wir ernähren die Gesellschaft (als Schutzschild gegen jede Kritik? – kein Wort über die steuerfinanzierten Subventionen)
2. Wir sind bereits seit Jahrhunderten der einzig nachhaltige Wirtschaftsbereich
3. Wir produzieren nur das, was der Verbraucher abnimmt
4. Der Verbraucher hat keine Ahnung von Ökologie und Landwirtschaft

In dieser Prioritätenliste wird ignoriert,
• dass es sich im Wirtschaftsbereich Landwirtschaft in erster Linie um Profit oder bei denen, die nicht mehr mithalten können (seit 2010 ca. 20.000 Betriebsaufgaben) ums Überleben geht.


Es gibt sicher ebenso viele Betriebsaufgaben, weil keiner mehr Landwirtschaft machen will oder es keine Nachkommen gibt, wenn nicht gar mehr.

• dass es sich bei den Betriebsaufgaben um kleinere bis mittleres Betriebe handelt


Sicher, denn die Zahl der kleineren Betriebe ist weitaus höher, zu dem haben immer weniger junge Menschen Lust darauf, mit veralteter Technik rumzueiern und dann wird es immer schwieriger in die Zukunft zu investieren. Den potenziellen Hofnachfolgern tritt eine Schar an Gegnern entgegen, die keine Probleme damit hat seine Zukunft mit Lügen, Diffamierung und Hetze zu beeinflussen, Hauptsache er baut keinen Stall. Damit bleibt dann nicht mehr viel, also Nebenerwerb oder Aufgabe und einen "ruhigen" Job mit geregelten Arbeitszeiten suchen.

• dass die Anzahl der Betriebe > 100 -200 ha zunimmt. Die Betreibe kommen selten ohne Fremdfinanzierungen aus. Beinhalten diese Kredite nicht auch die Anlagen von Bürgern?


Da heute niemand mehr in die Landwirtschaft einsteigt, ist das so.
Und Unternehmen nutzen nun mal gerne Fremdfinanzierungen.
Woher kommt eigentlich das Geld für PVA oder Windräder? Das fällt vom Baum oder sind größere Projekte dort zu 100% fremdfinanziert?

• dass die landwirtschaftlichen unternehmerischen Tätigkeiten durch Gesetze begrenzt werden, die den Schutz der Umwelt gewährleisten sollen (was offensichtlich nicht in allen Fällen gelingt, s. Nitrat, Artenreduzierung)


Anscheinend bist Du wirklich nicht in der Lage Fakten zu verstehen oder willst es einfach nicht!
Nitrat läuft hier seit 2 Jahren, außer Pevo hat selbst der "Staat" da mittlerweile zurück gerudert.
Artensterben? Schreibt man immer dazu, wo es gerade passt, Klimawandel oder Landwirtschaft...
Überraschend entdeckt man wieder täglich mehr Tiere und Arten auf den lw Flächen. Auch wird der seit Beginn der Lebewesen ein Artensterben verzeichnet.
Und biologische Landwirtschaft wird kein deut helfen, dem Artensterben etwas entgegen zu setzen, eher Minimalbodenbearbeitung, die lehnen die Nachhaltigallen aber ab.
Mittlerweile hetzen die auch dagegen, anscheinend ist denen keine Lüge zu peinlich.

• dass landwirtschaftliche Produktion Anteil an der Klimaveränderung hat, die in Kombination mit anderen Überschreitungen planetarischer Grenzen die globalen Lebensgrundlagen gefährdet


Planetarisch gesehen müssen in erster Linie die Menschen etwas Nahrung zu sich nehmen, um zu leben.
Der Übergang vom Sammler und Jäger zum sesshaften Bauern bedeutete eine weltweite Veränderung der Natur, Umwelt und sicher auch auf klimatische Einflüsse.
Das kann man nun akzeptieren oder man muss dem aufgeklärten Verbraucher erklären, dass er in Zukunft wieder im Schafsfell im Wald seine Nahrung sucht.

Diese Methode der Kommunikation wird den Ansprüchen, die hier im LT an die Medien gestellt werden, in keinster Weise gerecht.


Deine Kommunikation ist seit je her eine Einbahnstraße, Du hast eine Meinung und da kann man Dir noch so viele Fakten und Tatsachen zukommen lassen, Du akzeptierst es nicht.
Ab und an hast Du mal vorgegeben stutzig geworden zu sein... Ein klare Notlüge, damit man weiter mir Dir hier diskutiert. Bis heute bleibst Du Deinem Glauben mit dem Nitrat treu, egal was es selbst von öffentlichen Behörden dazu kommt. Auf NAchfragen dazu, kommt von Dir überhaupt nichts, außer ausweichen und neue Themen...

Die Kommunikation, vor allen Dingen die dümmlichen Formulierungen der sich im anonymen Habitat eines Forums wohlfühlenden üblichen Verdächtigen
(Entschuldigung), ist nicht geeignet, einen aufgeklärten Konsumenten von einer gemeinwohlorientierten Landwirtschaft zu überzeugen. Das gelingt anderen LW-Vertretern deutlich besser. Gott sei Dank!


Du bist doch das Paradebeispiel für den "aufgeklärten Konsumenten", der lebt von Behauptungen, Gefühlen und Ignoranz, zum Glück sind diese fundamentalistischen Ökojünger in der Minderheit, dafür sind diese um so lauter. Vermutlich weil Fakten dumm und Glauben gut ist.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Fr Dez 11, 2015 15:11

Der hier passt aber gut dazu: http://www.landvolk-goe.de/wp-content/u ... teirat.pdf

Die Klima- und Umweltfolgen industrieller Landwirtschaft sind fatal. Artensterben, überdüngte Felder, gefährdete Gewässer, Landgrabbing und Tierqual in riesigen Anlagen
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Fr Dez 11, 2015 15:37

Es gibt zahllose Fluchtursachen und leider gehören auch die verheerenden Auswirkungen unserer
industriellen Landwirtschaft dazu. Unsere Schweine und Hühner fressen das Brot der Armen, sagen
mir Vertreter von Entwicklungsorganisationen. Die Mehrheit der weltweiten Getreideernte landet
nicht im Magen der hungernden Menschen, sondern in den Futtertrögen der Massentierhaltung.
„Bitte keine chicken schicken“ schreibt Brot für die Welt über die Exporte billigen Hühnerfleischs auf
die Bauernmärkte Afrikas
. Auch auf die Folgen verfehlter Agrarpolitik für den Welthunger und
Fluchtursachen müssen wir GRÜNE hinweisen, wenn die Bundesregierung ihre Exportoffensiven zu
Lasten der Kleinbauern in Entwicklungsländern startet.


Wiederspruch? :evil:


ärgerlich ist dann im nachhinein natürlich nur , dass ich 2 Jahre Lehre und 3 Jahre Studium investiert habe.ist ja verschwendete Zeit, wenn mir vom Verbraucher gesagt wird, wie ich meine Landwirtschaft zu machen habe.


Guckst du meine Signatur :wink:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Oberpfälzer » Fr Dez 11, 2015 16:06

Südbaden Bauer hat geschrieben:Wiederspruch? :evil:



Der Gymnasiast im Jahr 2015... n8
Oberpfalz - Gott erhalt`s!
Kein Bayernland ohne Bauernstand!
"Nur einer ist ewig, der Bauer", O. Spengler
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Dez 11, 2015 16:15

Südbaden Bauer hat geschrieben:
Es gibt zahllose Fluchtursachen und leider gehören auch die verheerenden Auswirkungen unserer
industriellen Landwirtschaft dazu. Unsere Schweine und Hühner fressen das Brot der Armen, sagen
mir Vertreter von Entwicklungsorganisationen. Die Mehrheit der weltweiten Getreideernte landet
nicht im Magen der hungernden Menschen, sondern in den Futtertrögen der Massentierhaltung.
„Bitte keine chicken schicken“ schreibt Brot für die Welt über die Exporte billigen Hühnerfleischs auf
die Bauernmärkte Afrikas
. Auch auf die Folgen verfehlter Agrarpolitik für den Welthunger und
Fluchtursachen müssen wir GRÜNE hinweisen, wenn die Bundesregierung ihre Exportoffensiven zu
Lasten der Kleinbauern in Entwicklungsländern startet.


Wiederspruch? :evil:


Die hungern, weil die Hühner zu billig sind n8
Wo in Afrika EIN Huhn den Monatslohn eines Arbeiters kostet, da hungert die Bevölkerung nicht, die gehen in den Urwald und schlachten Gorillas.

Zu dem kann in Europa nicht ausschließlich Brotweizen angebaut werden, das wird halt verschwiegen aber der aufgeklärte Pevo samt anderer aufgeklärter Bürger sehen darin keinen Widerspruch.
Anschließend wird dann über die "Monokulturen" im nächsten Absatz schwadroniert :roll:
Keiner dieser Aufgeklärten ist aber bereit Futterweizen oder Gerste in die Mahlzeit einzumischen.

Stellt sich die Frage, was soll angebaut werden? Noch mehr Gemüse?
Das wird dann vom Erzeuger verschenkt, weil es keinen Absatz dafür gibt. 2 grüne Fliegen mit einer Klappe:
- Veggiedays
- profitlose Landwirtschaft

Der aufgeklärte Bürger weiß zwar was er nicht will aber irgendwie gibt es keinen Plan wie das ohne aussetzen von Natur und Umwelt funktionieren soll.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Dez 11, 2015 16:15

Pevo hat geschrieben:• dass es sich bei den Betriebsaufgaben um kleinere bis mittleres Betriebe handelt
•



DAS geht immer munter weiter:
Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun
Ungelesener Beitrag von Paule1 » Do Dez 10, 2015 23:14

Das ganzjährige Anbinden soll verboten werden

Zumindest die ganzjährige Anbindehaltung wollen die Tierschützer ab 2020 verbieten. Dafür nehmen sie dann auch in Kauf, dass einige Betriebe aufgeben müssen. "Für uns steht die Kuh im Mittelpunkt", sagt Koch. Dass einige, meist kleinere Milchbetriebe nicht zukunftsfähig seien, gehöre eben auch zur Wahrheit.
Quelle:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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