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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Dez 13, 2015 9:52

xyxy hat geschrieben:Da Topagrar diesen Brief verlinkt hat, erlaube ich mir diesen Eintrag auch hier vorzunehmen.

http://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk/Akt ... elberg.pdf


Das ist mal eine fundierte Antwort von fachlicher Seite. Wenn die einen Arsch in der Hose haben, dann werden sie sich wenigstens für ihren Beitrag entschuldigen, was ich aber nachhaltig bezweifle. Es wird weder eine Gegendarstellung noch einen anderen sachlichen Beitrag zum Thema geben, es verpufft im Nirvarna.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Einhorn64 » So Dez 13, 2015 12:52

Viel eher wird die "Odysso" Redaktion in einigen Monaten mit irgendeinem journalistischen Preis(gestiftet vom SWR) ausgezeichnet.
Dann brüstet sich wieder jemand seiner Aufrichtigkeit mit der er trotz aller möglichen unrechtlichen Einflussnahmen der Agrarlobby die Fahne der Enthüller hoch gehalten hat.
Ähnliches haben wir ja vor einiger "Zeit" erlebt.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Dez 13, 2015 13:01

Das funktioniert doch überall gleich - auch in der Politik. Würde im Fernsehn den Faschisten nicht nach dem Mund gelogen, könnte sich die Quotenlesbe (ausgesucht nicht nach fachlicher Eignung) im Umweltministerium, Frau Ministerin Barbara Hendriks wohl kaum halten. Sie unterhält seit Jahren korrupte Strukturen, welche selbst nicht davor zurückschrecken, die EU derart mit falschen Daten zu versorgen, dass deren komplette Statistik für den Müll ist.

Hocherfreulich wäre, wenn sich auch hier MdBs darum kümmern würden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon T5060 » So Dez 13, 2015 14:16

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 67560.html
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Dez 13, 2015 16:37

T5060 hat geschrieben:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-bodo-ramelow-nimmt-bjoern-hoecke-nach-afrika-rede-aufs-korn-a-1067560.html

Was solls, hatten sich die Antroposophen nicht auch mit den Afrikanern beschäftigt, scheint ein belesener Mensch zu sein.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Dez 13, 2015 17:09

Die letzten Beiträge zur Artenvielfalt weisen auf erhebliche Wissenslücken der "Diskutanten" hin. Ich gehe nicht davon aus, dass diese zum Teil abwegigen Gedanken repräsentativ für die LW sind. Andernfalls wäre das Ausbildungs- und Beratungssystem der LW zu hinterfragen bzw. zu verbessern. Ich bin der Ansicht, dass die Wissenslücken mit dem Studium des Indikatorenberichtes zur nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt schrittweise geschlossen werden können (s.Link). Neben den Zielverfehlungen bei der Artenvielfalt findet man weitere Themen, die auf Potentiale zur Ökologisierung der LW aufmerksam machen. Der Bericht dient dem Verbraucher als Bewertungsgrundlage für die Qualität landwirtschaftlichen Handelns.
http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten ... 014_bf.pdf
@Luv
Wenn es keinen anderen Wirtschaftszweig geben sollte, der nachhaltig ist und die Menschen mit Nahrungsmittel versorgt, warum wird dann nachhaltig auf der Landwirtschaft rumgehackt?
Also wo ist der Wirtschaftszweig?

1. Ich hacke nicht auf der LW herum, habe mehrfach meine Anerkennung für die mehrheitlich ernstzunehmenden LW geäußert. Letzlich ist es mir auch gleichgültig mit welchem Zusatz sich LW benennt (Konv, Bio, Öko, Demeter uswusf). Entscheidend ist, dass die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategien erreicht werden.
2. Dein Ansinnen eines Rankings der Wirtschaftsbereiche ist für mich nicht nachvollziehbar (http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... -2014.html). Ein wenig Selbstkritik im Zusammenhang mit den Ergebnissen des Indikatorenberichtes wäre deutlich aussagekräftiger. Besonders konstruktiv fände ich es, wenn die LW den Verbraucher zu einer Umstellung der Ernährung auffordern würde, die eine Ökologiesierung der LW unterstützen würde.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Dez 13, 2015 17:28

T5060 hat geschrieben:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-bodo-ramelow-nimmt-bjoern-hoecke-nach-afrika-rede-aufs-korn-a-1067560.html


Wenn man sich die Rede von dem Höcke anhört, läuft es enem eiskalt den Rücken runter.....er ist wieder da! Eindeutig die gleichen Reflexe wie vor 75 Jahren.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Dez 13, 2015 17:39

Pevo hat geschrieben:Die letzten Beiträge zur Artenvielfalt weisen auf erhebliche Wissenslücken der "Diskutanten" hin. Ich gehe nicht davon aus, dass diese zum Teil abwegigen Gedanken repräsentativ für die LW sind. Andernfalls wäre das Ausbildungs- und Beratungssystem der LW zu hinterfragen bzw. zu verbessern. Ich bin der Ansicht, dass die Wissenslücken mit dem Studium des Indikatorenberichtes zur nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt schrittweise geschlossen werden können (s.Link). Neben den Zielverfehlungen bei der Artenvielfalt findet man weitere Themen, die auf Potentiale zur Ökologisierung der LW aufmerksam machen. Der Bericht dient dem Verbraucher als Bewertungsgrundlage für die Qualität landwirtschaftlichen Handelns.
http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten ... 014_bf.pdf
@Luv
Wenn es keinen anderen Wirtschaftszweig geben sollte, der nachhaltig ist und die Menschen mit Nahrungsmittel versorgt, warum wird dann nachhaltig auf der Landwirtschaft rumgehackt?
Also wo ist der Wirtschaftszweig?

1. Ich hacke nicht auf der LW herum, habe mehrfach meine Anerkennung für die mehrheitlich ernstzunehmenden LW geäußert. Letzlich ist es mir auch gleichgültig mit welchem Zusatz sich LW benennt (Konv, Bio, Öko, Demeter uswusf). Entscheidend ist, dass die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategien erreicht werden.
2. Dein Ansinnen eines Rankings der Wirtschaftsbereiche ist für mich nicht nachvollziehbar (http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... -2014.html). Ein wenig Selbstkritik im Zusammenhang mit den Ergebnissen des Indikatorenberichtes wäre deutlich aussagekräftiger. Besonders konstruktiv fände ich es, wenn die LW den Verbraucher zu einer Umstellung der Ernährung auffordern würde, die eine Ökologiesierung der LW unterstützen würde.

Ich hatte dich ja nicht persönlich gemeint, als ich vom dreufrumhacken sprach. Ich kann nur immer wieder und wieder fragen, wo ist der Rest der Gesellschaft in Fragen der Nachhaltigkeit.
Nehmen wir das aktuelle Weihnachtsfest:
Selbstbacken ist nachhaltig und macht Freude!!!
Haselnusskerne as der Türkei, Mandelsstifte aus USA, Kokosflocken aus Indonesien, Zitronat und Orangat aus Israel, Orangen und Zitronen aus Marokko, Feigen und Datteln aus Ägypten, Rosinen aus Griechenland.....usw.
Dann gibt es die schönen Weihnachtsbesuche, mit langen Autofahrten und Essen bis zum Abwinken.....Nachhaltigkeit fängt beim Verbraucher an? Wie denn? Wird er gezwungen, das einzuschränken? Warum nicht?
Ich komme immer wieder zum gleichen Schluss, die deutsche Landwirtschaft wird diskreditiert und mit Artensterben in Verbindung gebracht und geichzeitig fahren die Menschen auf Autobahnen, die ehem. Land war und fressen sich voll mit Dingen, die man nicht regional noch saisonal erzeugt hat, sondern auch noch mit erheblichen Aufwand transportiert hat, also niemals nachhaltig.
Wann wird der Einzelne daraufhin manipuliert, wie beim Fleischverzehr? Niemals, weil wieder der Ablass greift!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Dez 13, 2015 21:12

LUV hat geschrieben:Ich komme immer wieder zum gleichen Schluss, die deutsche Landwirtschaft wird diskreditiert und mit Artensterben in Verbindung gebracht und geichzeitig ....

Solange der Bürger von beinahe allen Medien, der Politik, Verbraucher- und Umweltschutzverbänden aufgehetzt, belogen und getäuscht wird, wird daran wenig ändern.
Wie wenig ernsthaft es der deutschen Politik um den Umweltschutz ist, beweist doch, dass man das Umweltministerium statt mit einer fachlich kompetenten Person, mit einer korrupten Quotenlesbe besetzt, die sich vom kriminellen NGO-Sumpf beraten lässt
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Dez 13, 2015 21:12

...doppelpost
Zuletzt geändert von H.B. am Mo Dez 14, 2015 8:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Dez 14, 2015 7:54

Pevo hat geschrieben:Versuchen wir es erneut mit Fakten: Was ist falsch an folgender Aussage des Bundesamtes für Naturschutz, einer Institution unserer pluralistischen demokratischen Gesellschaft, wozu auch der DBV gehört:

Von den ca. 340.000 Pflanzenarten auf der Erde sind rund 30.000 für den Menschen potenziell nutzbar, rund 7.000 werden derzeit in irgendeiner Weise vom Menschen genutzt. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich das Spektrum genutzter Kulturpflanzenarten und besonders der genutzten Sorten stark reduziert. Heutzutage spielen für die menschliche Ernährung weltweit nur rund 150 Arten eine bedeutendere Rolle. Mit nur 30 Pflanzenarten wird derzeit nahezu der gesamte Kalorienbedarf der Weltbevölkerung erzeugt, sie liefern 95 % der pflanzlichen Nahrungsmittel. Die Ernten von nur drei "Haupternährern" - Weizen, Reis und Mais decken 50 % des weltweiten Energiebedarfs der Menschheit.
Von den ca. 340.000 Pflanzenarten auf der Erde sind rund 30.000 für den Menschen potenziell nutzbar, rund 7.000 werden derzeit in irgendeiner Weise vom Menschen genutzt. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich das Spektrum genutzter Kulturpflanzenarten und besonders der genutzten Sorten stark reduziert.



Da fängt das Dilemma schon wieder an...
Es gibt in den Industriestaaten mehr Sorten und mehr Kulturen im Anbau als jemals zu vor.
Mais? Wer hat den vor 100 Jahren in unseren Breitengrade angebaut?
Brokkolo, Tomaten, es gibt heute so eine große Auswahl an Kulturen, die mittlerweile hier wachsen können und es gibt eine riesen Auswahl an Sorten.

Aber wenn die Wahrheitsbehörde UBA einen raushaut, dann springt bei Pevo die rote Lampe an :roll:

Und wieder wirst Du allergisch auf diesen Beitrag reagieren, denn mit faktenbasierten Argumenten kommst Du wiedereinmal nicht, nein es wird froh und munter weiter dümmliche Propaganda verbreitet.
Das Geplärre um angebliche Landsorten ist der größte Hohn, denn die gab es nicht, sondern das waren fast alle die gleiche Sorte, dass wusste man vor 30 Jahren natürlich noch nicht so genau, heute ist man da wesentlich weiter.

Heutzutage spielen für die menschliche Ernährung weltweit nur rund 150 Arten eine bedeutendere Rolle. Mit nur 30 Pflanzenarten wird derzeit nahezu der gesamte Kalorienbedarf der Weltbevölkerung erzeugt, sie liefern 95 % der pflanzlichen Nahrungsmittel.


Reis, Mais, Weizen haben vor 10.000 Jahren die Entwicklung der Menschheit verändert, damals gab es noch keine Mutationen gerade im Gemüsebereich...
Nicht ohne Grund haben sich die Kulturen durch diese 3 Kulturen so entwickelt, wie sie sich entwickelt haben.
In Europa würde man ohne Weizen heute noch im Busch nach Beeren und Tieren ausschau halten.

Das UBA ist vieles aber keine Behörde, die ihre Behauptungen auf Fakten aufbauen kann, die widersprechen in deren Propagandatexten den eigenen Zahlen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Dez 14, 2015 8:11

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Versuchen wir es erneut mit Fakten: Was ist falsch an folgender Aussage des Bundesamtes für Naturschutz, einer Institution unserer pluralistischen demokratischen Gesellschaft, wozu auch der DBV gehört:

Von den ca. 340.000 Pflanzenarten auf der Erde sind rund 30.000 für den Menschen potenziell nutzbar, rund 7.000 werden derzeit in irgendeiner Weise vom Menschen genutzt. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich das Spektrum genutzter Kulturpflanzenarten und besonders der genutzten Sorten stark reduziert. Heutzutage spielen für die menschliche Ernährung weltweit nur rund 150 Arten eine bedeutendere Rolle. Mit nur 30 Pflanzenarten wird derzeit nahezu der gesamte Kalorienbedarf der Weltbevölkerung erzeugt, sie liefern 95 % der pflanzlichen Nahrungsmittel. Die Ernten von nur drei "Haupternährern" - Weizen, Reis und Mais decken 50 % des weltweiten Energiebedarfs der Menschheit.
Von den ca. 340.000 Pflanzenarten auf der Erde sind rund 30.000 für den Menschen potenziell nutzbar, rund 7.000 werden derzeit in irgendeiner Weise vom Menschen genutzt. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich das Spektrum genutzter Kulturpflanzenarten und besonders der genutzten Sorten stark reduziert.



Da fängt das Dilemma schon wieder an...
Es gibt in den Industriestaaten mehr Sorten und mehr Kulturen im Anbau als jemals zu vor.
Mais? Wer hat den vor 100 Jahren in unseren Breitengrade angebaut?
Brokkolo, Tomaten, es gibt heute so eine große Auswahl an Kulturen, die mittlerweile hier wachsen können und es gibt eine riesen Auswahl an Sorten.

Aber wenn die Wahrheitsbehörde UBA einen raushaut, dann springt bei Pevo die rote Lampe an :roll:

Und wieder wirst Du allergisch auf diesen Beitrag reagieren, denn mit faktenbasierten Argumenten kommst Du wiedereinmal nicht, nein es wird froh und munter weiter dümmliche Propaganda verbreitet.
Das Geplärre um angebliche Landsorten ist der größte Hohn, denn die gab es nicht, sondern das waren fast alle die gleiche Sorte, dass wusste man vor 30 Jahren natürlich noch nicht so genau, heute ist man da wesentlich weiter.

Heutzutage spielen für die menschliche Ernährung weltweit nur rund 150 Arten eine bedeutendere Rolle. Mit nur 30 Pflanzenarten wird derzeit nahezu der gesamte Kalorienbedarf der Weltbevölkerung erzeugt, sie liefern 95 % der pflanzlichen Nahrungsmittel.


Reis, Mais, Weizen haben vor 10.000 Jahren die Entwicklung der Menschheit verändert, damals gab es noch keine Mutationen gerade im Gemüsebereich...
Nicht ohne Grund haben sich die Kulturen durch diese 3 Kulturen so entwickelt, wie sie sich entwickelt haben.
In Europa würde man ohne Weizen heute noch im Busch nach Beeren und Tieren ausschau halten.

Das UBA ist vieles aber keine Behörde, die ihre Behauptungen auf Fakten aufbauen kann, die widersprechen in deren Propagandatexten den eigenen Zahlen.

Todde, entweder Du kannst nicht erklären was Du meinst oder Du hast bzgl. Artenvielfalt keine Ahnung. Tut mir leid. Setz Dich mit dem Thema auseinander, sonst wird es langsam lächerlich. Im Gegensatz zu Dir bin ich fakteninteressiert. Die sortiere ich jedoch nicht nach emotionalem Wohlgefallen sondern wäge ab. Deshalb schätze ich ja auch die LW, sehe aber auch deren Schwächen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Dez 14, 2015 8:33

Ich habe Deinen UBA Propagandatext zitiert und die Behauptungen zu Sorten und Kulturen kommentiert.
Bei angebauten Kulturen und Sorten handelt es sich meist nicht um Schädlinge oder Unkräuter :roll:

Die Entwicklung von "Arten" ist so vielfältig, einige Beispiele gab es hier ja schon.
Für den "aufgeklärten Bürger" wird das Thema von Spendenkonzernen und den anhängigen Ämtern, dann auf einfachste Weise herunter gebrochen, um die eigene Arbeit mit irgendwas zu rechtfertigen und vor allem am Monatsanfang einen ordentliches Einkommen auf dem Konto zu haben.

Die Landwirtschaft hat in den letzten 40 Jahren mehr und mehr Fläche für den Naturschutz abgestellt, das wurde überhaupt erst möglich durch Dünger und Pflanzenschutz, Züchtung -> steigender Erträge.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Dez 14, 2015 9:29

Das UBA scheint auch Landwirtschaft zu können: https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... schaft.pdf

Weltweit steigen derzeit sowohl die Zahl der Menschen als auch die kaufkräftige
Nachfrage in bevölkerungsreichen Schwellenländern – etwa China oder Indien – an.
Der Welthandel mit Agrargütern wird daher in Zukunft erheblich zunehmen, worin
auch Chancen für die deutsche Landwirtschaft liegen (steigende Preise). Der Klimawandel
wird aller Voraussicht nach zu Ertragsrückgängen in Australien, Indien und
Teilen Afrikas führen. Inwieweit sich das mit Ertragssteigerungen in Nordeuropa,
Nordasien und -Amerika ausgleichen lässt, ist derzeit noch umstritten. Deutschland
als agrarisch begünstigter Standort tut in jedem Falle gut daran, seine Verantwortung
für die Welternährung wahrzunehmen und insbesondere seine fruchtbaren
Böden wirksam zu schützen

Also doch Welternährung durch deutsche Bauern? :mrgreen: Die Anzahl von Widersprüchen ist schwer auszuhalten, finde ich
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Dez 14, 2015 10:17

Todde hat geschrieben:
Die Entwicklung von "Arten" ist so vielfältig, ...............

Lies den Indikatorenbericht. Wenn da Unrichtiges dargestellt wird, wende Dich an das Ministerium. Die Darstellungen decken sich mit anderen Veröffentlichungen und bilden eine Bewertungsgrundlage für die Auswirkungen landwirschaftlicher Aktivitäten. Ich verlange von der Bundesregierungen Maßnahmen, die geeignet sind, die Ziele der Strategien zu realisieren - oder die Ziele zu korrigieren, wenn die Datengrundlagen sich verändern.
Todde, Du kannst doch nicht ernsthaft glauben, das Deine oft aggressiv und diffamierend vorgetragenen Ausführungen auch nur annähernd Fachkompetenz in der Frage der Artenvielfalt vermitteln. - verengter Blickwinckel, Frust, Verletztheit, Sturheit, fehlende Selbstkritik - sind keine geeigneten Voraussetzung für die Teilnahme an der Transformation - deren Chancen mit den Ergebnissen des Klimagipfel etwas verbessert wurden.
http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten ... 014_bf.pdf
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