Pevo hat geschrieben:Lacy Laplante hat geschrieben:Lacy, findest Du das überzeugend?
Nein.
Dafür ists einfach nur schnell dahingetippt, mit dem was ich auf die Schnelle noch zusammenbekomme. Mir fehlt da durchaus einiges an Informationen.
Aktuelle Zeit: Di Mär 03, 2026 17:15
Pevo hat geschrieben:Lacy Laplante hat geschrieben:Lacy, findest Du das überzeugend?
Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
mit solchen Betriebsvergleichen sollte man vorsichtig umgehen, hier geht es um Betriebswirtschaftliche Zahlen, höhere Erträge bedeuten nicht automatisch mehr Nachhaltigkeit.
Aber ich sehe aber das du dich mit dem Thema beschäftigst, bei so manchen hat eine Veränderung der persönlichen Lebensumstände schon ein Gesinnungswandel bewirkt. Oftmals nicht nachhaltig sondern situationsbedingt. Eine Aussage die ich nicht negativ besetzt verstanden haben möchte.
Bei Predigern und dogmatischen Äußerungen würde ich immer Vorsicht walten lassen.
kommt drauf an, was dann ökologisch genannt wird. Ist ja eh nur Definitionssache.

Lacy Laplante hat geschrieben:Natürlich bedeuten höhere Erträge nicht automatisch mehr Nachhaltigkeit, das sollte doch klar sein. Einen 30% höheren Bedarf an Ackerfläche kann aber angenommen werden, wenn die Ökologische Republik Deutschland ausgerufen wird.
Südbaden Bauer hat geschrieben: Die Frage ist doch, ob die Natur ( Ökosysteme) für uns nützlich bzw. wichtig ist. Wobei man auch dies schwer sagen kann. Zum Beispiel konnten wir ohne Wolf ganz gut leben.
Themenfelder der NBS
B 5 Gesellschaftliches Bewusstsein, C 14 Bildung und Information
»
Definition
Der Indikator bildet das Bewusstsein der deutschsprachigen
Wohnbevölkerung über 18 Jahre in Bezug auf die biologische
Vielfalt in drei Teilbereichen ab: dem Wissen, der Einstellung
und der Verhaltensbereitschaft.
»
Zielwert
Bis zum Jahr 2015 haben mindestens 75 Prozent der Bevölkerung
ein Bewusstsein in Bezug auf die biologische Vielfalt, das in allen
drei Teilbereichen (Wissen, Einstellung, Verhaltensbereitschaft)
mindestens ausreichend ist.
»
Kernaussage
Im Jahr 2013 haben 25 Prozent der Bevölkerung ein mindestens
ausreichendes Bewusstsein für die biologische Vielfalt.[size=150] Da der
aktuelle Wert noch sehr weit vom Zielwert entfernt liegt, muss
die Bedeutung biologischer Vielfalt verstärkt zielgruppengerecht
vermittelt werde
Pevo hat geschrieben:Ich habe mich hier kürzlich dahingehend geäußert, dass es mir letztlich gleichgültig ist, wie sich eine LW benennt (konv., Bio, Öko, Demeter…?).
Die Entwicklungen kann ich teilweise auch selbst beobachten – Die setzen jedoch die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategien (Artenvielfalt, Stickstoffüberschuss…)
Dann müssen sich auch die Öko’s ökologischer Verhalten– oder es ist die Frage nach veränderten Zielen zu stellen.
Ulikum hat geschrieben:Lacy Laplante hat geschrieben:Das ist ja alles schön und gut....
Auch ich habe eine Zeit "Bio" gekauft. Auch Fleisch. Ich bin auf den Quark der NGOs hereingefallen. Aber durch die extrem gegenteilige Darstellung, auch hier aus dem Forum, habe ich das Zeug derer die Bio für nachhaltiger und "besser" für die NaturTM halten, geprüft.
Angefangen bei den Grundlagen der Pflanzenproduktion und der Tierhaltung. Den Erträgen und den biologischen Leistungen der Tiere. Und siehe da: Bio kann nicht nachhaltiger sein wie vernünftige Landwirtschaft, da der Input pro erzeugter Einheit Nahrungsmittel(meinetwegen eine Tonne Getreide oder 1kg Fleisch oder aber Fläche) bei vernünftiger Landwirtschaft wesentlich geringer sind.
![]()
entschuldige das ich mich mal mit einigen "Verständnis" Fragen zu Wort melde.
welchen Input meinst Du denn ?
aus welchen Quellen hast du die Erkenntnis gewonnen?
Pevo hat geschrieben: Ich orientiere mich weiterhin an den Zielen nationaler Nachhaltigkeitsstrategien, die mM mit den entsprechenden UN-Zielen korrelieren.
H.B. hat geschrieben:Lacy Laplante hat geschrieben:Natürlich bedeuten höhere Erträge nicht automatisch mehr Nachhaltigkeit, das sollte doch klar sein. Einen 30% höheren Bedarf an Ackerfläche kann aber angenommen werden, wenn die Ökologische Republik Deutschland ausgerufen wird.
Reicht bei Weitem nicht aus. Die biologische Landwirtschaft kommt bei Weitem nicht ohne Input aus der konv. Schiene aus. Aber soweit muss man garnicht gehen. Die Mehrkosten der Biolandwirtschaft setzen sich allein aus dem höheren Input an Energie, und den höheren Verlusten in der Produktion (Missernten, unbrauchbare, nicht vermarktungsfähige Qualität, und Tierverlusten (Langsameres Wachstum, Krankheiten, und Totalverluste durch schlechtere Haltung und schlechtere Fütterung) zusammen. Diese Verluste und diesen Energieverbrauch sind Biokonsumenten trotz der Besserverdienrschicht nicht bereit 1:1 zu tragen, weshalb trotz Gratiswerbung und Vorteilslügen von allen Seiten der Staat noch mit zusätzlichen Subventionen unter die Arme greifen muss/will.
Kein Mensch sagt, dass deswegen die Biolandwirtschaft verboten werden müsste, aber die ökologisch interessierten Besserverdiener-Konsumenten sollten schon bereit sein, die ECHTEN Kosten selbst zu tragen. Dabei sind ja die versteckten Kosten - also die nagativen Auswirkungen auf die Umwelt - noch nichtmal enthalten.
Lacy Laplante hat geschrieben:
Aber warum fängt Pevo nicht bei A wie Ackerland an?

Pevo hat geschrieben:Lacy Laplante hat geschrieben:
Aber warum fängt Pevo nicht bei A wie Ackerland an?
Könnte er tun. Wie bewertest die zunehmende Umwandlung von Grünland in Ackerland aus ökologischer Sicht?
Mitglieder: baggerdidi, Bing [Bot], Google [Bot]