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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 22, 2015 18:36

Ich habe die Pause genutzt, um über die Klima- und Nachhaltigkeitsfrage nachzudenken und verschiedene Meinungen einzubeziehen. Hier ein Auschnitt meines Postes in meinem Blog:
Wir schaffen das!?
Ohne den durch den Pariser Klimavertrag ausgelösten Optimismus schmälern zu wollen, ist zu fragen, ob die deutschen Zusagen einer Emissionssenkung von 80 bis 95% allein auf Basis von erwarteten technischen Innovationen ohne wesentliche gesellschaftliche Verhaltens-änderungen zu erfüllen sind. Im Gegensatz zur Machbarkeitsstudie des UBA formuliert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ): „Der Wandel zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, kann nur gelingen, wenn wir unsere Konsumgewohnheiten und Produktionstechniken umstellen.“ Im Widerspruch dieser beiden Erwartungen zeichnet sich die Größe der Herausforderung ab. Während die offizielle Politik, mit Hinweis auf Erfolge der regenerativen Energie, vermittelt, dass „alles bleibt wie es ist – es wird nur ökologischer“ (grüne Ökonomie), verweisen mehrere aktuelle Fakten auf negative ökologische Entwicklungen.

Wer möchte, kann den kompletten Aufsatz hier lesen: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2015/ ... klung.html
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 22, 2015 19:12

Pevo hat geschrieben:Ich habe die Pause genutzt, um über die Klima- und Nachhaltigkeitsfrage nachzudenken und verschiedene Meinungen einzubeziehen. Hier ein Auschnitt meines Postes in meinem Blog:
Wir schaffen das!?
Ohne den durch den Pariser Klimavertrag ausgelösten Optimismus schmälern zu wollen, ist zu fragen, ob die deutschen Zusagen einer Emissionssenkung von 80 bis 95% allein auf Basis von erwarteten technischen Innovationen ohne wesentliche gesellschaftliche Verhaltens-änderungen zu erfüllen sind. Im Gegensatz zur Machbarkeitsstudie des UBA formuliert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ): „Der Wandel zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, kann nur gelingen, wenn wir unsere Konsumgewohnheiten und Produktionstechniken umstellen.“ Im Widerspruch dieser beiden Erwartungen zeichnet sich die Größe der Herausforderung ab. Während die offizielle Politik, mit Hinweis auf Erfolge der regenerativen Energie, vermittelt, dass „alles bleibt wie es ist – es wird nur ökologischer“ (grüne Ökonomie), verweisen mehrere aktuelle Fakten auf negative ökologische Entwicklungen.

Wer möchte, kann den kompletten Aufsatz hier lesen: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2015/ ... klung.html


Ich habe den ganzen Beitrag gelesen, guter Aufsatz! Glückwunsch! Kommt meinem Pessimismus doch sehr nahe, obwohl noch sehr viele Hoffnungssplitter darin enthalten sind.... :wink:
Wie sagte doch der Renzi heute: ..." Wer bestimmt eigentlich was wir zu machen haben? ( er meinte damit die dauernde deutsche Vorreiter- und Bevormundungspolitik)...."
Wir müssen zu allererst mal die Arroganz des Weltenretters und Bestimmers der Richtungen aufgeben und zuhören, was andere wollen und können.....das wird gaaaanz lange dauern und gaaaanz viel Geduld erfordern.
:klug: :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Di Dez 22, 2015 20:32

Liest sich soweit gut, ein paar Anmerkungen:
Die angesprochene katalytische Wasserspaltung hat einen Wirkungsgrad von max ca 75%, zusätzliche Verluste an Opferanoden, beim Gastransport, verdichten usw.. In einem Vortrag, der zur Ehrung von Frau Dr. Stephanie Mildner am letzten Freitag in der Fakultät für Physik in Göttingen während einer Absolventenfeier gehalten wurde, ging es genau um dieses Thema.
So wie ich es dort verstanden habe (im Einzelnen kann ich es leider nicht wiedergeben), lernt man erst jetzt mit Hilfe von Elektronenmikroskopen (ETEM), was bei der Wasserspaltung auf der atomaren Skala für Prozesse ablaufen. D.h., dass es noch viele Jahre dauern wird, bis eine verlustarme Speicherung von erneuerbarer Energie in Grosstechnik praxisreif sein wird. Oder einfach gesagt, erhöhen wir den Anteil der Erneuerbaren zu schnell, werden die Verluste die erwarteten klimaschonenden Effekte wieder aufzehren.

Der zweite Punkt ist die technische Co2 Fixierung.
Wäre es da nicht besser auf die regulativen Eigenschaften der Pflanzen zu bauen und hier insbesondere die Landwirtschaft fest einzubinden?

http://www.pflanzenforschung.de/de/jour ... hrer-10276

Mich würde eine wissenschaftliche fundierte nachhaltige Entwicklung eher überzeugen , als eine politisch ideologisch motivierte.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 22, 2015 21:10

Pevo hat geschrieben:„Der Wandel zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, kann nur gelingen, wenn wir unsere Konsumgewohnheiten und Produktionstechniken umstellen.“


Aus dem Mund des UBA ist doch das blanker Hohn. NOCH rät das Umwelbundesamt zu mehr Ressourcenverschwendung. Vielleicht sollte das UBA mal selbst den ersten Schritt wagen, in dem sie selbst nicht mehr das verschwenderischste öffentliche Gebäude Europas betreiben? Das Stichwort lautet "Effizienz". Effizienz ist Umweltschutz. Für Umweltschützer nicht nur ein Fremdwort, sondern ein "Rotes Tuch". Effizienz klingt böse, weil es Wissen und Technik vereint, und so garnicht zur Ideologie passt.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Dez 22, 2015 22:09

Das UBA hat wenigstens gezeigt, warum Energieeffizienzgebäude den Namen nicht verdienen und man nicht nach "UBA-Norm" wirken sollte, sondern die Intelligenz nutzt.
Denn die Auswirkungen des Nachhaltigkeitsschmarn nach UBA und Utopia-Zertifzierung haben Auswirkungen, die die nicht bedenken, dazu bräuchte man Fachleute und keine Experten.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Dez 24, 2015 9:36

Frohe Weihnachten
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Do Dez 24, 2015 9:43

Auch von mir!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon cerebro » Do Dez 24, 2015 12:42

Endlich mal zwei sinnvolle Beiträge in dem Thema hier !

Auch von meiner Seite an alle ein schönes Weihnachtsfest. Vergesst nicht dem Milchsammelfahrer (falls vorhanden) ein kleines Präsent hinzustellen :klug: . Als ich vor ettlichen Jahren noch als Fahrer unterwegs war bekam ich von einem überforderten Landwirt mal eine Flasche Balsamico Essig geschenkt.......er meinte wohl es sei ein Rotwein,....die Frau war wohl außer Haus :roll: Aber der Gedanke zählt :=
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 29, 2015 11:19

Gute Beispiele für nachhaltige Dekadenzentwicklung.....da schimpfen wir lieber über Kosten für Menschen in Not!

Bispingen: Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Hannover hatten Bund und Land den Snow Dome mit 3,4 Millionen Euro direkt gefördert

Wittenburg: Die Skihallen seien seinerzeit ein "Produkt gewesen, um strukturschwache Regionen zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen", sagt der Marktanalyst: "Da gab es viele Visionen", nur außerhalb der Metropolregionen sei weitgehend ohne einen Markt für derartige Freizeitvergnügen kalkuliert worden, dafür aber mit jeder Menge Staatsgeld. Allein 17 Millionen Euro legte der Steuerzahler in die Unternehmenskasse in Wittenburg. Es wird mehr: Die öffentliche Hand kommt selbst jetzt noch für die Spätfolgen auf. Noch einmal eine Million Euro Beihilfe kassierte Van der Valk 2012 für den Bau der acht Millionen Euro teuren Solaranlage auf dem Dach der Skihalle. Ein einmaliger Vorgang, wetterte selbst die Vereinigung der Unternehmensverbände. Das kann nicht sein, hagelte es Kritik von den Grünen im Schweriner Landtag, sie witterten verdeckte Subventionen und Betriebskostenzuschüsse. Skihallen im Flachland - Umweltsünder und Energieverschwender oder tragbares Konzept? "Das ist schwer abzugrenzen", meint Grünen-Abgeordneter Johann-Georg Jaeger. Angesichts der vielen Ski-Fahrer, die mit dem Auto vom Norden in den Süden in die Schneegebiete im Süden fahren, könne eine Skihalle vorteilhaft sein. Nur sei es zweifelhaft, wenn mit Steuergeldern "das Hobby der Leute bezahlt" und die öffentliche Hand weiter Geld in die Skihallen pumpe.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 29, 2015 11:44

LUV hat geschrieben:Gute Beispiele für nachhaltige Dekadenzentwicklung.....da schimpfen wir lieber über Kosten für Menschen in Not!

Bispingen: Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Hannover hatten Bund und Land den Snow Dome mit 3,4 Millionen Euro direkt gefördert

Wittenburg: Die Skihallen seien seinerzeit ein "Produkt gewesen, um strukturschwache Regionen zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen", sagt der Marktanalyst: "Da gab es viele Visionen", nur außerhalb der Metropolregionen sei weitgehend ohne einen Markt für derartige Freizeitvergnügen kalkuliert worden, dafür aber mit jeder Menge Staatsgeld. Allein 17 Millionen Euro legte der Steuerzahler in die Unternehmenskasse in Wittenburg. Es wird mehr: Die öffentliche Hand kommt selbst jetzt noch für die Spätfolgen auf. Noch einmal eine Million Euro Beihilfe kassierte Van der Valk 2012 für den Bau der acht Millionen Euro teuren Solaranlage auf dem Dach der Skihalle. Ein einmaliger Vorgang, wetterte selbst die Vereinigung der Unternehmensverbände. Das kann nicht sein, hagelte es Kritik von den Grünen im Schweriner Landtag, sie witterten verdeckte Subventionen und Betriebskostenzuschüsse. Skihallen im Flachland - Umweltsünder und Energieverschwender oder tragbares Konzept? "Das ist schwer abzugrenzen", meint Grünen-Abgeordneter Johann-Georg Jaeger. Angesichts der vielen Ski-Fahrer, die mit dem Auto vom Norden in den Süden in die Schneegebiete im Süden fahren, könne eine Skihalle vorteilhaft sein. Nur sei es zweifelhaft, wenn mit Steuergeldern "das Hobby der Leute bezahlt" und die öffentliche Hand weiter Geld in die Skihallen pumpe.

LUV, das wird sich ändern oder es wird zukünftig unangenehm. Das Risiko besteht in der Geschwindigkeit der Veränderung. Die Forderungen nach einer Aufnahme der Nachhaltigkeit im Grundgesetz werden lauter. Ich denke der Schritt wird kommen - ich halte ihn für zwingend erforderlich. Anhängend eine Anhörung zum Thema von v.Weizsäcker, Töpfer und Bachmann im Beirat für nachhaltige Entwicklung. Das Video geht über 2 Std, der Text darunter gibt eine Inhaltsübersicht.
https://www.bundestag.de/dokumente/text ... ew=DEFAULT
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 29, 2015 11:55

Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Gute Beispiele für nachhaltige Dekadenzentwicklung.....da schimpfen wir lieber über Kosten für Menschen in Not!

Bispingen: Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Hannover hatten Bund und Land den Snow Dome mit 3,4 Millionen Euro direkt gefördert

Wittenburg: Die Skihallen seien seinerzeit ein "Produkt gewesen, um strukturschwache Regionen zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen", sagt der Marktanalyst: "Da gab es viele Visionen", nur außerhalb der Metropolregionen sei weitgehend ohne einen Markt für derartige Freizeitvergnügen kalkuliert worden, dafür aber mit jeder Menge Staatsgeld. Allein 17 Millionen Euro legte der Steuerzahler in die Unternehmenskasse in Wittenburg. Es wird mehr: Die öffentliche Hand kommt selbst jetzt noch für die Spätfolgen auf. Noch einmal eine Million Euro Beihilfe kassierte Van der Valk 2012 für den Bau der acht Millionen Euro teuren Solaranlage auf dem Dach der Skihalle. Ein einmaliger Vorgang, wetterte selbst die Vereinigung der Unternehmensverbände. Das kann nicht sein, hagelte es Kritik von den Grünen im Schweriner Landtag, sie witterten verdeckte Subventionen und Betriebskostenzuschüsse. Skihallen im Flachland - Umweltsünder und Energieverschwender oder tragbares Konzept? "Das ist schwer abzugrenzen", meint Grünen-Abgeordneter Johann-Georg Jaeger. Angesichts der vielen Ski-Fahrer, die mit dem Auto vom Norden in den Süden in die Schneegebiete im Süden fahren, könne eine Skihalle vorteilhaft sein. Nur sei es zweifelhaft, wenn mit Steuergeldern "das Hobby der Leute bezahlt" und die öffentliche Hand weiter Geld in die Skihallen pumpe.

LUV, das wird sich ändern oder es wird zukünftig unangenehm. Das Risiko besteht in der Geschwindigkeit der Veränderung. Die Forderungen nach einer Aufnahme der Nachhaltigkeit im Grundgesetz werden lauter. Ich denke der Schritt wird kommen - ich halte ihn für zwingend erforderlich. Anhängend eine Anhörung zum Thema von v.Weizsäcker, Töpfer und Bachmann im Beirat für nachhaltige Entwicklung. Das Video geht über 2 Std, der Text darunter gibt eine Inhaltsübersicht.
https://www.bundestag.de/dokumente/text ... ew=DEFAULT


Schaun mer mal...unangenehm wird es fürs ganze Volk, wenn Ernst gemacht wird mit der Nachhaltigkeit. Wenn man merkt, wie viele Wirtschaftszweige nur unwichtige nicht nachhaltige Dinge erzeugen und wie viel sich der Mensch mit unsinnigen Dingen umgibt und beschäftigt. Das Problem wird werden, die vielen dann Arbeitslosen ,so zu beruhigen, dass es keinen Krieg gibt....das macht mir am meisten Sorgen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 29, 2015 12:16

Pevo hat geschrieben: Die Forderungen nach einer Aufnahme der Nachhaltigkeit im Grundgesetz werden lauter. Ich denke der Schritt wird kommen - ich halte ihn für zwingend erforderlich.

Erst ist es notwendig, Nachhaltigkeit zu definieren. Im Moment ist so ziemlich alles, was der Bevölkerung für "Nachhaltig" angedreht wird, eine exorbitante Verschwendung. Wer an die Umwelt denkt, lässt die Finger von nachhaltig zertifizierten Produkten, und gibt den Grünen seine Antistimme.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Oberpfälzer » Di Dez 29, 2015 12:27

LUV hat geschrieben:Schaun mer mal...unangenehm wird es fürs ganze Volk, wenn Ernst gemacht wird mit der Nachhaltigkeit. Wenn man merkt, wie viele Wirtschaftszweige nur unwichtige nicht nachhaltige Dinge erzeugen und wie viel sich der Mensch mit unsinnigen Dingen umgibt und beschäftigt. Das Problem wird werden, die vielen dann Arbeitslosen ,so zu beruhigen, dass es keinen Krieg gibt....das macht mir am meisten Sorgen.


Sorry, ist total off Topic, aber das muss ich jetzt sagen:

Du hast eine gespaltene Persönlichkeit, oder?
Warum propagierst du denn dann hier die bedingungslose langfristige Aufnahme von Millionen von unqualifizierten Menschen, wenn du dir Sorgen um die Gefühlslage von Arbeitslosen machst? Glaubst du, dass das in der Mehrzahl keine Arbeitslosen werden?
Oberpfalz - Gott erhalt`s!
Kein Bayernland ohne Bauernstand!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 29, 2015 12:43

Oberpfälzer hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Schaun mer mal...unangenehm wird es fürs ganze Volk, wenn Ernst gemacht wird mit der Nachhaltigkeit. Wenn man merkt, wie viele Wirtschaftszweige nur unwichtige nicht nachhaltige Dinge erzeugen und wie viel sich der Mensch mit unsinnigen Dingen umgibt und beschäftigt. Das Problem wird werden, die vielen dann Arbeitslosen ,so zu beruhigen, dass es keinen Krieg gibt....das macht mir am meisten Sorgen.


Sorry, ist total off Topic, aber das muss ich jetzt sagen:

Du hast eine gespaltene Persönlichkeit, oder?
Warum propagierst du denn dann hier die bedingungslose langfristige Aufnahme von Millionen von unqualifizierten Menschen, wenn du dir Sorgen um die Gefühlslage von Arbeitslosen machst? Glaubst du, dass das in der Mehrzahl keine Arbeitslosen werden?


Du hast ein Problem...du kannst nicht differenzieren zwischen Menschen in Not und von Menschen gemachte Not. Außerdem reden wir bei der Nachhaltigkeit nicht von jetzt oder nächstem Jahr. Du musst mal deine Angst vor Menschen ablegen, das ist ja schon psychopatisch.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 29, 2015 14:33

Pevo hat geschrieben: LUV, das wird sich ändern oder es wird zukünftig unangenehm. Das Risiko besteht in der Geschwindigkeit der Veränderung. Die Forderungen nach einer Aufnahme der Nachhaltigkeit im Grundgesetz werden lauter. Ich denke der Schritt wird kommen - ich halte ihn für zwingend erforderlich. Anhängend eine Anhörung zum Thema von v.Weizsäcker, Töpfer und Bachmann im Beirat für nachhaltige Entwicklung. Das Video geht über 2 Std, der Text darunter gibt eine Inhaltsübersicht.
https://www.bundestag.de/dokumente/text ... ew=DEFAULT


Sobald die Nachhaltigkeit im Grundgesetz aufgenommen ist, wird es Bürgerkrieg geben, da die Begrifflichkeit definiert wird von jedem und jeder. Es wird gehen wie mit dem Tierschutz, der von jedem und jeder so ausgelegt wird, wie es ihm oder ihr passt.
Wie sagte der Jung in der Sitzung: " Nachhaltigkeit kann nicht verordnet werden, sie muss gelebt werden"
Und der Ulrich v. Weizsäcker sagte: " Verzicht von oben herab zu fordern geht immer schief und ist immer schief gegangen."

....und als einziges Beispiel zur Benennung von Indikatoren der Nachhaltigkeitsdefinition muss der Töpfer natürlich die Landwirtschaft bemühen:..." wie sagte doch einst der Rheinlandpfälzische Landwirtschaftsminister Meyer: Unsere Kühe grasen am La Plata....das ist ein Beispiel, wie die globale Verantwortung zusammenhängt"

Die Diskussion ist wie Jürgen Bachmann auch sagte, eine auf der intellektuellen Ebene verharrende.....Sie wird nie unten ankommen, weil sie einen Verzicht auf Wohlstand und Konsum zur Pflicht hat, der aber im Moment allein von der Verunglimpfung der Erzeugung von Grundnahrungsmittel getragen wird.m.M.
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