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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Mo Dez 14, 2015 13:30

Ja, in der oberstufe war es das noch. Ökologie als Fach der Biologie. War toll.

heute ist es Politik.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Dez 14, 2015 13:38

Nach einer Definition "große Viehbestände" zu fragen ist wohl zwecklos, oder ?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Dez 14, 2015 13:42

Ökologie ist wie Nachhaltigkeit...sie gilt für die Landwirtschaft, aber nicht für den Rest der Gesellschaft.http://www.ndr.de/nachrichten/niedersac ... ik166.html

Wenn der hochgelobte Internethandel, der Markt der Zukunft, nachhaltig und co2 neutral, sich die zweite Logistburg gönnt, 6ha Fläche für die Halle zzgl. Erschließung, dann ist wer für die Kompensation zuständig? Hier werden mal eben fast 10ha versiegelt und der Natur entzogen und gleichzeitig der Knüppel für den Artenschwund den Bauern zugeschoben. Es ist bei der Kompensation nämlich so, dass am Liebsten ökologisch minderwertiger Ackerboden zu "höherwertigem" Naturraum umgebaut wird. Das Ökosystem wird zu Gunsten der Wirtschaft und zu Lasten der Landwirtschaft verbessert und am Ende ist der Ablass für die Gesellschaft wieder erreicht. Wenn man dieses System nicht durchschaut, dann ist man nicht nur auf einem Auge blind.
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersac ... ik166.html

natürlich nachhaltig: https://www.co2neutralwebsite.de/crt/di ... c/1695/l/4
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Dez 14, 2015 13:53

Pevo hat geschrieben:Die letzten Beiträge (es geht hier immer noch um Artenvielfalt): Der übliche hilflose Stil sich an Fakten vorbeizuhangeln.


Sag mal, willst Du jetzt trollen?

Hatte es extra schon rot markiert...Anscheinend verstehst Du die Texte nicht mal, die Du hier per CopyPaste verfasst. post1354948.html#p1354948
Sorry, da fehlt mir dann wirklich jeder Geduld.


Die Berechnungen der Indikatoren werden m.E vom Statistischen Bundesamt durchgeführt, die Methoden sind öffentlich. Wenn es da fehlerhafte Ansätze gibt - warum weist ihr das Amt nicht darauf hin?


Das Thema hatten wir vor 1, 2 Jahren schon mal.
Ich frage mich, was Du überhaupt machst, gibst hier vor Dich mit dem Thema zu beschäftigen und dann wird jeder kritisierte Punkt immer wieder von vorne durchgekaut.
Willst Du nun Deine Behauptungen weiterhin damit belegen, das es einfach so ist oder kannst Du dazu auch Daten vorlegen? Vor 40 Jahren gab es dazu keine Daten, hatten wir schon, heute setzt man einfach Werte ein...
Warum sollten immer andere die Ämter und Behörden darauf hinweisen, dass die laufend mit Geisterwerten und Behauptungen arbeiten?
Beim Nitrat haben die nach Jahren endlich ein wenig zurück gerudert und zugegeben, dass das Belastungsmeßnetz keine repräsentativen Werte ergibt, stand 2012 auch noch im Kleingedruckten in dem Bericht, wurde später weggelassen.

Eine daraufhin vorgenommene Korrektur würde mich überzeugen.

Sollen wir jetzt auch noch Vögel und Fliegen zählen? Jetzt wirst Du komplett lächerlich.
Lege die Zahlen vor und vor allem wie die zustande kommen und dann müssten wir erst mal eine natürliche Schwankung finden, denn sowas gibt es in der Natur :roll:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lacy Laplante » Mo Dez 14, 2015 14:18

Pevo hat geschrieben:
Lacy Laplante hat geschrieben:Ich habe nicht die Absicht, dem lw-Fachmann vorzuschreiben, was er tun sollte. Ich bewerte die Auswirkungen lw Aktivitäten anhand wissenschftlich anerkannter Fakten und nationaler Ziele. Dieser kleine Unterschied wird hier immer wieder übersehen - methodisch.
Ich bin z.B kein Befürworter großer Viehbestände und plädiere für ein Reduzierung des Fleischkonsums. Die dbzgl. weitere Entwicklung wird durch einen demokratischen Prozess entschieden, der sich an den ökologischen Systembedingungen orientiert, ohne dass es jedem Bürger bewusst wird. An dem Prozess nehmen LW über Ihre Verbände weiterhin teil - das Ergebnis werden sie aber nicht

Hmmm...

Allerdings solltest du bei A anfangen und nicht bei Z. Wenn am A wie Anbaufläche die Ökologisierung der Welt schon scheitert, warum noch über Z sprechen?

Bzgl Fleischkonsum:

Gedacht hatte ich auch, weil die ganzen NGOs einem das auch einhämmern, dass die Reduzierung des Fleischkonsums etwas "Gutes" sei. Leider stammen die Fakten dieser Organisationen aus dem Dunstkreis von von radikalen Vordenkern.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Dez 14, 2015 15:18

Lacy Laplante hat geschrieben:
Allerdings solltest du bei A anfangen und nicht bei Z. Wenn am A wie Anbaufläche die Ökologisierung der Welt schon scheitert, warum noch über Z sprechen?

Lacy, ich orientiere mich an von der Bundesregierung vorgegebenem Zielszenario. Als Bürger eines Rechtsstaates möchte ich dieses tun dürfen, ohne dafür angepöbelt zu werden (damit meine ich nicht Dich).

Zitat Indikatorenbericht:
Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt legt fest, dass mit Hilfe
von Indikatoren eine zusammenfassende Erfolgskontrolle vorgenommen
werden soll

Zitat Indikatorenbericht:
Das Indikatorenset dient auch der Information der interessierten Öffent
lichkeit.

Zitat Indikatorenbericht:
Nach Angaben des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat)
vom Dezember 2013 wurde in der EU-27 im Jahr 2011 eine Fläche von
insgesamt 9,6 Millionen Hektar im Ökolandbau bewirtschaftet. Bezogen
auf die landwirtschaftliche Nutzfläche der einzelnen EU-Länder war im
Jahr 2012 der höchste Anteil der Ökolandbaufläche wieder für Österreich
zu verzeichnen (18,6 Prozent), gefolgt von Schweden (15,8 Prozent), Est
land (14,9 Prozent) und Tschechien (13,1 Prozent).
Ursachen des vergleichsweise schwachen Anstiegs der Ökolandbau-
flächen in Deutschland können unter anderem in der Konkurrenz um
Pachtflächen und -preise – auch in Zusammenhang mit dem Anbau
von Biomasse für Biogasanlagen – gesehen werden. Die Nachfrage nach
Bioprodukten als Lebensmittel wächst kontinuierlich und in starkem
Maße.

Zitat Indikatorenbericht:
Zielwert
Erhöhung des Flächenanteils mit ökologischem Landbau auf 20
Prozent der LF
»
Kernaussage
Zwar nehmen die Flächen mit ökologischem Landbau kontinuierlich zu (5,8 Prozent Flächenanteil im Jahr 2012).
Das 20-Prozent-Ziel ist jedoch bei weitem noch nicht erreicht. Es ist beabsichtigt, die Rahmenbedingungen für
den Umstieg auf den ökologischen Landbau so zu gestalten, dass in den nächsten Jahren die Fläche des ökologi
schen Landbaus auf 20 Prozent der LF steigen kann.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Dez 14, 2015 15:40

wenn die Ökolandwirtschaft auf 20% steigen soll, dann haben die grosse Viehbestände und grosse Flächen, denn die Bauern kannst du nicht vermehren. Ein Grossteil ist Ende 50 Anfang 60 und sind 2020 dem Ruhestand nahe. Nachwuchs Fehlanzeige. Die Industrielle landwirtschaft hat in der Ökoszene längst Einzug gehalten: Monokulturen mit grossen Maschinen und vielen mechanischen Arbeitsgängen bei hohem Dieselverbrauch, hoher Trocknungs und Reinigungsaufwand bei Getreide. Tierhaltung in grossen Einheiten ist bei Bioeiern die Regel und wird zunehmend auch in der Öko-Milchviehhaltung und der Bio-mast umgesetzt. Bioland macht gerade Vertrag mit grossem Schweinehalter. Gemüse aus kilometerlangen Gewächshäusern mit gesteuertem Pflanzenwachstum über Kunstlicht und unter Einsatz von Biopestiziden ebenfalls längst etabiliert. Wenn sich das jetzt noch mal mit politischer Unterstützung (Geld) vervierfachen soll, bitte, entsprechen kapitalstarke Investoren (beschreibst du ja selber) werden sich dort finden wo mit niedrigen Kosten (Lohn/Boden) produziert werden kann. Was dieses jetzt mit deinem Nachhaltigkeitsbestreben noch zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht :?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lacy Laplante » Mo Dez 14, 2015 15:41

Das ist ja alles schön und gut....

Auch ich habe eine Zeit "Bio" gekauft. Auch Fleisch. Ich bin auf den Quark der NGOs hereingefallen. Aber durch die extrem gegenteilige Darstellung, auch hier aus dem Forum, habe ich das Zeug derer die Bio für nachhaltiger und "besser" für die NaturTM halten, geprüft.

Angefangen bei den Grundlagen der Pflanzenproduktion und der Tierhaltung. Den Erträgen und den biologischen Leistungen der Tiere. Und siehe da: Bio kann nicht nachhaltiger sein wie vernünftige Landwirtschaft, da der Input pro erzeugter Einheit Nahrungsmittel(meinetwegen eine Tonne Getreide oder 1kg Fleisch oder aber Fläche) bei vernünftiger Landwirtschaft wesentlich geringer sind.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Ulikum » Mo Dez 14, 2015 18:22

Lacy Laplante hat geschrieben:Das ist ja alles schön und gut....

Auch ich habe eine Zeit "Bio" gekauft. Auch Fleisch. Ich bin auf den Quark der NGOs hereingefallen. Aber durch die extrem gegenteilige Darstellung, auch hier aus dem Forum, habe ich das Zeug derer die Bio für nachhaltiger und "besser" für die NaturTM halten, geprüft.

Angefangen bei den Grundlagen der Pflanzenproduktion und der Tierhaltung. Den Erträgen und den biologischen Leistungen der Tiere. Und siehe da: Bio kann nicht nachhaltiger sein wie vernünftige Landwirtschaft, da der Input pro erzeugter Einheit Nahrungsmittel(meinetwegen eine Tonne Getreide oder 1kg Fleisch oder aber Fläche) bei vernünftiger Landwirtschaft wesentlich geringer sind.


:mrgreen:

entschuldige das ich mich mal mit einigen "Verständnis" Fragen zu Wort melde.
welchen Input meinst Du denn ?
aus welchen Quellen hast du die Erkenntnis gewonnen?
was ist vernünftige Landwirtschaft?
und Last but not least was versteht man und wesentlich geringer.

als konventioneller Landwirt bin ich immer auf der Suche nach gut recherchierten Fakten.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lacy Laplante » Mo Dez 14, 2015 19:11

Uli,
Mit Input meine ich den Ressourceninput ganz generell. Dazu zähle ich auch den Boden.

Der Ertragsunterschied zb lässt sich beim BMELV nachlesen. Ein Mehraufwand bei der vernunftsorientierten Landwirtschaft ist im Bereich Pflanzenschutzmittel und (mineralischer) Düngung. Dort können sicherlich viele Betriebe noch optimieren, was Nachhaltigkeit angeht.
Allerdings hat der Bioanbauer einen höher Aufwand zb. bei der mch. Unkrautbekämpfung. Oder ist das schon die Artenvielfalt? :mrgreen:


Nun, mit direkten weiteren Quellen kann ich dir nicht spontan dienen, da ich das ganze Zeugs selbst durchgearbeitet habe, nachdem mir starke Zweifel an den Aussagen der Ökoprediger kamen. Sie kamen mir aufgrund von Forderungen nach einer 100%igen biologischen Landwirtschaft.
Dateianhänge
Erträge konventioneller Ackerbau.PNG
Erträge biologische Landwirtschaft.PNG
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Dez 14, 2015 19:25

xyxy hat geschrieben:wenn die Ökolandwirtschaft auf 20% steigen soll, dann haben die grosse Viehbestände und grosse Flächen, denn die Bauern kannst du nicht vermehren. Ein Grossteil ist Ende 50 Anfang 60 und sind 2020 dem Ruhestand nahe. Nachwuchs Fehlanzeige. Die Industrielle landwirtschaft hat in der Ökoszene längst Einzug gehalten: Monokulturen mit grossen Maschinen und vielen mechanischen Arbeitsgängen bei hohem Dieselverbrauch, hoher Trocknungs und Reinigungsaufwand bei Getreide. Tierhaltung in grossen Einheiten ist bei Bioeiern die Regel und wird zunehmend auch in der Öko-Milchviehhaltung und der Bio-mast umgesetzt. Bioland macht gerade Vertrag mit grossem Schweinehalter. Gemüse aus kilometerlangen Gewächshäusern mit gesteuertem Pflanzenwachstum über Kunstlicht und unter Einsatz von Biopestiziden ebenfalls längst etabiliert. Wenn sich das jetzt noch mal mit politischer Unterstützung (Geld) vervierfachen soll, bitte, entsprechen kapitalstarke Investoren (beschreibst du ja selber) werden sich dort finden wo mit niedrigen Kosten (Lohn/Boden) produziert werden kann. Was dieses jetzt mit deinem Nachhaltigkeitsbestreben noch zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht :?

Ich habe mich hier kürzlich dahingehend geäußert, dass es mir letztlich gleichgültig ist, wie sich eine LW benennt (konv., Bio, Öko, Demeter…?). Deine o.a. Hinweise nehme ich schon ernst (das liegt auch an dem Vortragsstil) – Die Entwicklungen kann ich teilweise auch selbst beobachten – Die setzen jedoch die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategien (Artenvielfalt, Stickstoffüberschuss…) nicht außer Kraft. Dann müssen sich auch die Öko’s ökologischer Verhalten :D – oder es ist die Frage nach veränderten Zielen zu stellen. Wenn Du „richtig liegst“, dann werden Deine Erkenntnisse/Argumente in die Nachhaltigkeitsdiskussion einfließen. Ich würde mich nicht sperren, veränderte strategische Ziele zu akzeptieren
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Dez 14, 2015 19:28

Lacy Laplante hat geschrieben:Das ist ja alles schön und gut....

Auch ich habe eine Zeit "Bio" gekauft. Auch Fleisch. Ich bin auf den Quark der NGOs hereingefallen. Aber durch die extrem gegenteilige Darstellung, auch hier aus dem Forum, habe ich das Zeug derer die Bio für nachhaltiger und "besser" für die NaturTM halten, geprüft.

Dann hast Du sicherlich bemerkt, wie schwierig es nicht nur für einen Normalbürger ist, Unterschiede zwischen Bioprodukten und konv. erzeugten Produkten herauszuarbeiten. Du hast gesehen, wie zahlreiche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Wenn Du dabei nicht überfordert wurdest – herzlichen Glückwunsch! - Ich orientiere mich weiterhin an den Zielen nationaler Nachhaltigkeitsstrategien, die mM mit den entsprechenden UN-Zielen korrelieren.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Ulikum » Mo Dez 14, 2015 19:34

Lacy Laplante hat geschrieben:................
........................
.................


:mrgreen:
mit solchen Betriebsvergleichen sollte man vorsichtig umgehen, hier geht es um Betriebswirtschaftliche Zahlen, höhere Erträge bedeuten nicht automatisch mehr Nachhaltigkeit.
Aber ich sehe aber das du dich mit dem Thema beschäftigst, bei so manchen hat eine Veränderung der persönlichen Lebensumstände schon ein Gesinnungswandel bewirkt. Oftmals nicht nachhaltig sondern situationsbedingt. Eine Aussage die ich nicht negativ besetzt verstanden haben möchte.

Bei Predigern und dogmatischen Äußerungen würde ich immer Vorsicht walten lassen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Dez 14, 2015 19:35

Lacy Laplante hat geschrieben:Uli,
Mit Input meine ich den Ressourceninput ganz generell. Dazu zähle ich auch den Boden.

Der Ertragsunterschied zb lässt sich beim BMELV nachlesen. Ein Mehraufwand bei der vernunftsorientierten Landwirtschaft ist im Bereich Pflanzenschutzmittel und (mineralischer) Düngung. Dort können sicherlich viele Betriebe noch optimieren, was Nachhaltigkeit angeht.
Allerdings hat der Bioanbauer einen höher Aufwand zb. bei der mch. Unkrautbekämpfung. Oder ist das schon die Artenvielfalt? :mrgreen:


Nun, mit direkten weiteren Quellen kann ich dir nicht spontan dienen, da ich das ganze Zeugs selbst durchgearbeitet habe, nachdem mir starke Zweifel an den Aussagen der Ökoprediger kamen. Sie kamen mir aufgrund von Forderungen nach einer 100%igen biologischen Landwirtschaft.

Lacy, findest Du das überzeugend?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Dez 14, 2015 19:36

Ulikum hat geschrieben:
Lacy Laplante hat geschrieben:................
........................
.................


:mrgreen:
mit solchen Betriebsvergleichen sollte man vorsichtig umgehen, hier geht es um Betriebswirtschaftliche Zahlen, höhere Erträge bedeuten nicht automatisch mehr Nachhaltigkeit.
Aber ich sehe aber das du dich mit dem Thema beschäftigst, bei so manchen hat eine Veränderung der persönlichen Lebensumstände schon ein Gesinnungswandel bewirkt. Oftmals nicht nachhaltig sondern situationsbedingt. Eine Aussage die ich nicht negativ besetzt verstanden haben möchte.

Bei Predigern und dogmatischen Äußerungen würde ich immer Vorsicht walten lassen.

Stimmt absolut!
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