Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Di Mär 03, 2026 17:15

Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
3102 Beiträge • Seite 96 von 207 • 1 ... 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99 ... 207
  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mo Dez 14, 2015 10:43

Pevo hat geschrieben:Ich verlange von der Bundesregierungen Maßnahmen, die geeignet sind, die Ziele der Strategien zu realisieren - oder die Ziele zu korrigieren, wenn die Datengrundlagen sich verändern.

Ich verlange von der Bundesregierung Maßnahmen, die geeignet sind, die böswillige Diffamierung der Landwirtschaft durch „Nachhaltigkeitsrat“, „UBA“ „wissenschaftlichen Beiräten“ sowie anderen staatlich finanzierten Stellen sofort und nachhaltig zu stoppen.

So, nun muss die Bundesregierung entscheiden:
ob sie meiner Stimme der Vernunft folgen- oder ob sie sich selbst zum Pevo machen will.
borger
 
Beiträge: 1210
Registriert: So Dez 02, 2012 19:09
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Dez 14, 2015 10:49

Ich hinterfrage den Indikatorenbericht. Allein schon die historischen Vergleichswerte aus 1970 und 1975 als Grundlage zu nehmen, finde ich mehr als fragwürdig.
Nie wurden so viele Daten erhoben, wie in den letzten 20 Jahren. 1970 haben so gut wie keine oder nur ganz grobe Schätzungen und Datenerhebungen stattgefunden.
Am Beispiel Kiebitz kann man sehr schön den kulturellen Zusammenhang zwischen Aufkommen und Abwandern festmachen. Überall wo vor 200 Jahren noch Busch und Waldflächen waren, die gerodet und zu Wiesen und Weiden wurden, da hat sich der Kiebitz niedergelassen....jetzt wo die Wirtschaftsform eine andere wird, da muss er sich einen anderen Lebensraum suchen, so wie er sich ihn damals auch gesucht hat. Die Manifestierung bestimmter Sichtweisen erinnert immer wieder an die Zeit der Gründung der Naturschutzgedanken im Dritten Reich...lies dazu den hier: http://www.randomhouse.de/Paperback/Die ... 994.rhdmal
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Dez 14, 2015 10:54

Da ich an einer Teilnahme "Deiner" Transformation nicht beteiligt sein will, würde mich mal interessieren was mit den "Ungläubigen" passieren soll?


Anstatt hier immer wieder Propagandatexte zu bringen wäre es angebracht diese dann auch mit Daten und Deiner direkten Meinung zu vertreten.
Anscheinend kannst Du zwar Texte per CopyPaste verbreiten aber inhaltlich kommt da außer Schlachtrufe irgendwie nix.
Denn mein Posting bezog sich auf den dort untergebrachten Unsinn von weniger Kulturen und Sorten.
Zu dem ist eh fraglich, warum Landwirte 10.000 verschiedene Weizensorten anbauen sollten, der Sinn erschließt sich nicht wirklich, das genetische Potenzial ist eher für die Züchter interessant.


Pauschaler Unsinn wie:
"Landwirtschaft hat Einfluss auf die Umwelt"

Sind immer tolle Parolen, denn diese stimmen sogar, weltweit wurden abehre Millionen Hektar Steppe, Buschlandschaft, Meer und Wald kultiviert, damit Landwirtschaft dort betrieben werden kann, denn landwirtschaftliche Nutzfläche war vom "Schöpfer" oder von der Natur nicht vorgesehen.
Die Landwirtschaft hat in den letzten 10.000 Jahren die Umwelt mehr beeinflusst wie alles andere, ohne Landwirtschaft würde es heute vermutlich keine Städte, Industrie etc geben.
Egal wie Landwirtschaft betrieben wird, sie hat Auswirkungen auf die Natur und Umwelt.
Daher sollte man dringlichst bei dem Thema Nachhaltigkeit dort anfangen, wo Landwirtschaft anfängt -> Der Boden, die Fläche.
Fläche ist nicht einfach vermehrbar, hier muss man ansetzen und überlegen. Man kann die Erträge senken und auf Bio setzen, dann sollte aber allen klar sein, dann benötigen wir weit mehr Fläche.

Du kannst ja mal die Entwicklung der Ernährungssicherung in Deutschland in den letzten 70 Jahren raussuchen und dazu dann noch die Flächenentwicklung LN, versiegelte Fläche und Naturschutzflächen. Dann schauen wir mal weiter.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Dez 14, 2015 11:00

LUV hat geschrieben:Ich hinterfrage den Indikatorenbericht. Allein schon die historischen Vergleichswerte aus 1970 und 1975 als Grundlage zu nehmen, finde ich mehr als fragwürdig.


Das Thema hatten wir ja auch schon...
Die "Daten" aus 1970 sind reine Annahmen und nicht durch reale Zahlen entstanden.
Das die Tierwelt auch stätigen Wandlungen unterliegt, das wird diesen aber gerne von einigen Umweltkonzernen, dem UBA oder aufgeklärten Pevos abgesprochen.

Wer die Natur in statische Daten pressen will, der will keine Natur sondern eine kontrollierbare Kulturlandschaft nach Gutdüngen.
Zuletzt geändert von Todde am Mo Dez 14, 2015 11:03, insgesamt 1-mal geändert.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mo Dez 14, 2015 11:02

@LUV
Der Fuchs. Der wurde mal wegen Tollwut erbarmungslos ohne Schonzeit gejagt, ganz ausgerottet bekommen hat man ihn trotzdem nicht.
Aber seit dem man damit aufgehörte, weil die Füchse geimpft wurden, haben sie sich stark verbreitet– und oh Wunder:
Bodenbrüter wie Fasan und Kiebitz, Hasen und sonstige Futtertiere nahmen plötzlich ab. Aber das war natürlich die pöse Landwirtschaft.
borger
 
Beiträge: 1210
Registriert: So Dez 02, 2012 19:09
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Dez 14, 2015 11:04

Todde hat geschrieben:Da ich an einer Teilnahme "Deiner" Transformation nicht beteiligt sein will, würde mich mal interessieren was mit den "Ungläubigen" passieren soll?


Anstatt hier immer wieder Propagandatexte zu bringen wäre es angebracht diese dann auch mit Daten und Deiner direkten Meinung zu vertreten.
Anscheinend kannst Du zwar Texte per CopyPaste verbreiten aber inhaltlich kommt da außer Schlachtrufe irgendwie nix.
Denn mein Posting bezog sich auf den dort untergebrachten Unsinn von weniger Kulturen und Sorten.
Zu dem ist eh fraglich, warum Landwirte 10.000 verschiedene Weizensorten anbauen sollten, der Sinn erschließt sich nicht wirklich, das genetische Potenzial ist eher für die Züchter interessant.


Pauschaler Unsinn wie:
"Landwirtschaft hat Einfluss auf die Umwelt"

Sind immer tolle Parolen, denn diese stimmen sogar, weltweit wurden abehre Millionen Hektar Steppe, Buschlandschaft, Meer und Wald kultiviert, damit Landwirtschaft dort betrieben werden kann, denn landwirtschaftliche Nutzfläche war vom "Schöpfer" oder von der Natur nicht vorgesehen.
Die Landwirtschaft hat in den letzten 10.000 Jahren die Umwelt mehr beeinflusst wie alles andere, ohne Landwirtschaft würde es heute vermutlich keine Städte, Industrie etc geben.
Egal wie Landwirtschaft betrieben wird, sie hat Auswirkungen auf die Natur und Umwelt.
Daher sollte man dringlichst bei dem Thema Nachhaltigkeit dort anfangen, wo Landwirtschaft anfängt -> Der Boden, die Fläche.
Fläche ist nicht einfach vermehrbar, hier muss man ansetzen und überlegen. Man kann die Erträge senken und auf Bio setzen, dann sollte aber allen klar sein, dann benötigen wir weit mehr Fläche.

Du kannst ja mal die Entwicklung der Ernährungssicherung in Deutschland in den letzten 70 Jahren raussuchen und dazu dann noch die Flächenentwicklung LN, versiegelte Fläche und Naturschutzflächen. Dann schauen wir mal weiter.



Es ist auch im Indikatorenbericht wieder deutlich erkennbar, wer verantwortlich gemacht werden soll. Schön zu sehen am Beispiel der historischen Vergleichswerte für den Siedlungsbau...der ist zwischen 1970 und 1975 sogar positiv angestiegen, wobei die Landwirtschaft extrem verloren hat. Das zeigt doch sehr schön, wohin die Reise geht. Wenn man dann noch die Verlautbarungen der Naturfreunde liest und sieht, die der Stadtökologie ein Mehrfaches an Artenvielfalt und Bienenfreundlichkeit attestieren, als der Landwirtschaft, dann weiß man was die Uhr geschlagen hat.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Dez 14, 2015 11:07

borger hat geschrieben:@LUV
Der Fuchs. Der wurde mal wegen Tollwut erbarmungslos ohne Schonzeit gejagt, ganz ausgerottet bekommen hat man ihn trotzdem nicht.
Aber seit dem man damit aufgehörte, weil die Füchse geimpft wurden, haben sie sich stark verbreitet– und oh Wunder:
Bodenbrüter wie Fasan und Kiebitz, Hasen und sonstige Futtertiere nahmen plötzlich ab. Aber das war natürlich die pöse Landwirtschaft.


Südlich von Hamburg hat sich die Artenvielfalt sehr stark verändert,
zu den vielen Füchsen kommen dann heute noch nicht heimische Arten wie der Marderhund und Waschbär, beide Arten sind sicher kein Gewinn für die "heimische" Tierwelt und richten nicht so einfach erkennbare Schäden an.
Der Wolf kommt als "Neuling" nun noch dazu. Wird interessant, wie viele Arten da das Nachsehen haben werden aber eins ist klar, der Landwirt wird Schuld sein.
Zu dem sind die Krähen ein starkes Problem geworden, die hacken alles nieder.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Dez 14, 2015 11:21

Sehr passend und brandneu zum Thema Lügenverbreitung durch Tatsachenverdrehung, sowie den daraus resultierenden "Illusion-of-Truth-Effect"...
http://euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2 ... b_EULE.pdf
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Dez 14, 2015 11:34

LUV hat geschrieben:Sehr passend und brandneu zum Thema Lügenverbreitung durch Tatsachenverdrehung, sowie den daraus resultierenden "Illusion-of-Truth-Effect"...
http://euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2 ... b_EULE.pdf



Der ist klasse:

Illusion of Truth
So amüsant das alles klingt, die penetrante
Verbreitung immer derselben Unwahrheiten
bedient den „Illusion-of-Truth-Effect“:
Der gefühlte Wahrheitsgehalt einer Aussage
ist umso höher, je öfter sie vernommen wird.
Die Pointe daran: Selbst wenn der Proband
vorher darüber informiert wird, dass es sich
um eine falsche Aussage handelt, hält er sie
trotzdem gefühlsmäßig für wahr. Nach diesem
Prinzip arbeitet jede Propaganda auf
dieser Welt – egal ob die Deutsche Wochenschau
oder das nordkoreanische KCTV, ob
Greenpeace oder sein Sprachrohr, das ZDF.


Der Absatz gehört eigentlich in das erste Posting dieses Threads als Einleitung :mrgreen:
Besser könnte man den "aufgeklärten Bürger" nicht in Worte fassen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mo Dez 14, 2015 11:43

Die Industriealisierung der Landwirtschaft begann in MV Ende der 50er
DDR-Film dazu: https://www.youtube.com/watch?v=f24v2wvyiRQ

Ausgestorbene Vogelarten:
Haselhuhn ausgestorben um 1750
Auerhuhn ausgestorben um 1850
Bruchwasserläufer ausgestorben um 1850
Goldregenpfeifer ausgestorben um 1854
Schlangenadler ausgestorben um 1870
Steinadler ausgestorben um 1870
Lachseeschwalbe ausgestorben um 1880
Steinwälzer ausgestorben um 1916
Doppelschnepfe ausgestorben um 1920
Schwarzstirnwürger ausgestorben um 1924
Rotkopfwürger ausgestorben um 1925
Triel ausgestorben um 1955
Blauracke ausgestorben um 1961
Birkhuhn ausgestorben um 1966
Großtrappe ausgestorben um 1982
Steinkauz ausgestorben um 1995
Seggenrohrsänger ausgestorben um 1997
Also: 12 Arten ausgestorben ohne Industriealisierung. 3 Arten ausgestorben mit Industriealisierung und 2 Arten haben den Einmarsch des Nabu nicht überlebt.

Mehr als 40% der deutschen Vorkommen in MV:
Seeadler
Kranich
Kleines Sumpfhuhn
Bartmeise
Schlagschwirl
Rohrschwirl
Zwergschnäpper
Waldwasserläufer
Moorente
Rothalstaucher
Schwarzhalstaucher
Kormoran

Mehr als 60% der deutschen Vorkommen in MV:
Schreiadler
Zwergsumpfhuhn
Alpenstrandläufer
Zwergmöwe
Raubseeschwalbe
Weißbart-Seeschwalbe
Weißflügel-Seeschwalbe
Grünlaubsänger
Sprosser
Karmingimpel

Und wie sieht es im grün verseuchten Speckgürtel aus? Wo hier die moderne Landwirtschaft auf großen Flächen die Artenvielfalt niederkämpft, müssten dort die unzähligen Arten ja nur so überschäumen vor Glück, vom Pevo gerettet zu werden. Wenn nicht, sollte man sie vielleicht besser vorm Pevo retten.
borger
 
Beiträge: 1210
Registriert: So Dez 02, 2012 19:09
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lacy Laplante » Mo Dez 14, 2015 12:06

Hmmm,

Vielleicht bezieht sich Pevo darauf, dass hauptsächlich bestimmte Getreidearten, Ölpflanzenarten etc angebaut werden. In dem Punkt wäre seine Aussage sogar korrekt. Allerdings sollte er sich dann einmal fragen wie es aussehen würde, wenn ertragsschwache Pflanzenarten angebaut werden, dazu auch noch Bio, wo der Ertrag ja sowieso zwischen 30 und 50% geringer ist.

Damit verringert man dann nachhaltig ökologische Vorrangflächen und Naturschutzgebiete.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
Benutzeravatar
Lacy Laplante
 
Beiträge: 1285
Registriert: Mo Okt 27, 2014 13:05
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Dez 14, 2015 12:13

Die letzten Beiträge (es geht hier immer noch um Artenvielfalt): Der übliche hilflose Stil sich an Fakten vorbeizuhangeln. Die Berechnungen der Indikatoren werden m.E vom Statistischen Bundesamt durchgeführt, die Methoden sind öffentlich. Wenn es da fehlerhafte Ansätze gibt - warum weist ihr das Amt nicht darauf hin? Eine daraufhin vorgenommene Korrektur würde mich überzeugen. - Aber doch nicht ein Zitat, das ich eher auf Eure Form der "Wahrheitsverbreitung" beziehen würde.
Bei soviel Sturheit erlaube ich mir jetzt eine Weihnachtspause.
Pevo
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Mo Dez 14, 2015 12:45

Wenn man sich mit Fachleuten unterhält, die gibt es wohl tatsächlich ab und zu auch noch, geht es nicht so sehr um die Kibitze aus dem Bericht UBA oder Toddes Füchse. Sondern hauptsächlich um die Verlagerung, die durch die diversen Nährstoffanreicherungen auftritt. Sprich es gibt keine Magerrasen und sowas mehr. Und da zählt dann eben nicht nur der Acker zu sondern eben auch dieses Biotop Stadt, das ja viele Umweltfaktoren im Optimum aufweist.

Angesichts dessen,w as die Politik aus dem macht sind diese Fachleute natürlich genauso verarscht wie wir............ nur die kriegen wenigstens Kohle dafür. Cracknutten und Kaviar aufm Konferenztisch. :twisted:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
Benutzeravatar
Welfenprinz
 
Beiträge: 5854
Registriert: So Mär 27, 2011 10:22
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Dez 14, 2015 12:56

Pevo hat geschrieben:Die letzten Beiträge (es geht hier immer noch um Artenvielfalt): Der übliche hilflose Stil sich an Fakten vorbeizuhangeln. Die Berechnungen der Indikatoren werden m.E vom Statistischen Bundesamt durchgeführt, die Methoden sind öffentlich. Wenn es da fehlerhafte Ansätze gibt - warum weist ihr das Amt nicht darauf hin? Eine daraufhin vorgenommene Korrektur würde mich überzeugen. - Aber doch nicht ein Zitat, das ich eher auf Eure Form der "Wahrheitsverbreitung" beziehen würde.
Bei soviel Sturheit erlaube ich mir jetzt eine Weihnachtspause.


Du meinst ernsthaft, dass Zahlengrundlagen, die selbst erhoben wurden, wieder rückgängig genommen werden? :lol:
Der Fehler liegt nicht beim Statistischen Bundesamt, sondern beim Auftraggeber und dessen Intention.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Dez 14, 2015 13:23

Lacy Laplante hat geschrieben:Hmmm,

Vielleicht bezieht sich Pevo darauf, dass hauptsächlich bestimmte Getreidearten, Ölpflanzenarten etc angebaut werden. In dem Punkt wäre seine Aussage sogar korrekt. Allerdings sollte er sich dann einmal fragen wie es aussehen würde, wenn ertragsschwache Pflanzenarten angebaut werden, dazu auch noch Bio, wo der Ertrag ja sowieso zwischen 30 und 50% geringer ist.

Damit verringert man dann nachhaltig ökologische Vorrangflächen und Naturschutzgebiete.

Ich habe nicht die Absicht, dem lw-Fachmann vorzuschreiben, was er tun sollte. Ich bewerte die Auswirkungen lw Aktivitäten anhand wissenschftlich anerkannter Fakten und nationaler Ziele. Dieser kleine Unterschied wird hier immer wieder übersehen - methodisch.
Ich bin z.B kein Befürworter großer Viehbestände und plädiere für ein Reduzierung des Fleischkonsums. Die dbzgl. weitere Entwicklung wird durch einen demokratischen Prozess entschieden, der sich an den ökologischen Systembedingungen orientiert, ohne dass es jedem Bürger bewusst wird. An dem Prozess nehmen LW über Ihre Verbände weiterhin teil - das Ergebnis werden sie aber nicht bestimmen, da sich ihre Hauptkompetenzen lediglich auf lw-Aspekte beschränken. -
@ Todde, Borger, Luv u.w:
Ökologie ist ein Studienfach - wie Agrarwissenschaft
Pevo
 
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
3102 Beiträge • Seite 96 von 207 • 1 ... 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99 ... 207

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: baggerdidi, Bing [Bot], Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki