Welfenprinz hat geschrieben:Pevo hat geschrieben: Eine Landwirtschaft als Aktionsfeld der Agrarindustrie,
Diese Formulierung empfinde ich persönlich als beleidigend.
Aber nun gut, das ist meine Befindlichkeit. Muss sich ja keiner nach richten.
Ist auch nicht so gemeint.
. Er ignoriert den weitreichenden Nachweis der Verbreitung der Pestizide in diversen Ökosystemen. .
Welfenprinz hat geschrieben:ja, der Mensch hinterlässt mit seinem handeln Spuren in der Umwelt. Das ist so.
Mit Autoabgasen, Waschmitteln, Pflanzenschutzmitteln und PC-Tastaturflammschutzmitteln................
Wo fängt man an, wo hört man auf. Betrachtet man das gesamt, oder sucht man sich gezielt einzelne Bereiche raus.
1972 – Club of Rome – Grenzen des Wachtums. Wir haben die damaligen Hinweise unterschätzt bzw. nicht verstanden und eine Entwicklung unterstützt, deren negative Auswirkungen uns, bzw. den Jüngeren und den folgenden Generationen auf die Füße fallen. Da gibt es keine Schuldzuweisungen. Ärgerlich und mE unverantwortlich wird es, wenn man die heutigen Missstände ignoriert oder verharmlost.
http://www.footprintnetwork.org/images/ ... /world.png
Welfenprinz hat geschrieben:Wir sollten lernen dazu zu stehen, dass dem so ist. Allen Menschen Nahrung zur Verfügung stellen zu können, ist Humanismus.
Das hält die Erde aus. Die hat noch viel mehr ausgehalten.
Was ist denn in dieser Formulierung „die Erde“? Ein Klumpen irgendwie gearteter anorganischer Materie oder ein komplexes System physikalischer-chemischer-biologische-geistiger Wechselwirkungen? Ich denke es geht eher in die Richtung der zweiten Beschreibung. – Der Mensch hinterlässt Spuren? Das meine ich mit Verharmlosung der menschlichen Wirkungen - sicherlich nicht böse gemeint. – Sicher, der Mensch und jedes andere Wesen wird die Erde irgendwie verändern. Aber jedes Wesen kann nur unter bestimmten Milieu-Bedingungen existieren. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir diese Bedingungen mit einem Business as usual (und danach sieht es zZ noch aus) so verändern, dass folgende Generation es mit unvorhersehbaren Risiken zu tun haben werden. Im ungünstigsten Fall würde das zur vollständigen Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen führen. Dieses Szenario zu verhindern, erfordert ein Vorsorgeprinzip, das die Weltgemeinschaft mit der Agenda 2030 aktualisiert hat.
Welfenprinz hat geschrieben:Allen Menschen Nahrung zur Verfügung stellen zu können, ist Humanismus.
Das ist richtig und dem zur Folge auch Ziel der Agenda 2030! Um humanistisch handeln zu können, braucht es Milieu-Bedingungen/Ökosysteme die das ermöglichen. Wir sind jedoch dabei, diese weiter zu zerstören (s. Bemerkung unten). – Der Klumpen irgendwie gearteter anorganischer Materie wird das aushalten – unsere Enkel auch?
Bemerkung: Pestizide sind geschaffen, um bestimmte Organismen zu zerstören, die in Konkurrenz zu Nutzpflanzen stehen – wenn man so will, in Konkurrenz zum betrieblichen Gewinn. Jährlich werden weltweit Millionen t in die Ökosysteme eingespeist. Die bleiben nicht auf dem Acker. Die kann man mittlerweile in zahlreichen Ökosystemelementen nachweisen. Und jährlich kommen Millionen t hinzu. Sie reduzieren die biologische Vielfalt. Die Zulassungsverfahren beschäftigen sich nicht mit diesen Wirkungen, oder? - Aber man kann sich darüber informieren. - und mit seinen Kindern/Enkeln darüber sprechen, ob wir/sie das wollen.

). 1,9Mrd sind ein prächtiger Batzen, aber Deutschlands PSM Markt ist ein nahezu abgeschotteter Markt, freie Kräfte wirken da nicht. Pevo, daran sollten wir arbeiten um hier Einsparungen für die Erzeuger von Nahrungsmitteln,... ach ich lass es... 269 chemische Wirkstoffe ist definitiv falsch! Es zählen auch Organismen als Wirkstoffe, daher auch die grosse Anzahl (276 in 14)! Und in der Rangliste stehen ganz oben CO2, dann mit Abstand Glyphosat und dann Schwefel ...