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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Morgenwurm » Sa Apr 09, 2016 16:54

LUV hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Zitate Todde
….denn Landwirtschaft ist mehr wie Betriebsergebnisse….
….wir leisten 365 Tage im Jahr einen gewaltigen Beitrag für die Gesellschaft und das aus Leidenschaft,

Dem ist doch nicht zu widersprechen – das sind aber keine Alleinstellungsmerkmale der LW – und Fakt ist allerdings: Am Ende eines jeden Tages haben wir trotz unserer Leidenschaft die Biodiversität ein Stück weiter zerstört! – und einige glauben, sie verstünden die Natur.
Muss ein Teil der Natur mit jährlich Millionen Tonnen PSM vergiftet werden (Verlust der Biodiversität), um den Hunger zu bekämpfen? Ich denke, da ist bzgl. des Naturverständnisse einiges schief gelaufen.


Man kann es nicht mehr hören....Biodiversität, Biodiversität, Biodiversität.......wie viel benötigt die deutsche Wohlstandsgesellschaft denn für ihren Erhalt? Bienen sind jedenfalls nicht überlebensnotwendig, auch wenn die Ökofraktion immer wieder den angeblichen Albert Schweitzer dazu zitiert....
Das Totschlagargument kann ich nicht mehr hören.



:lol: :shock: :lol:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Sa Apr 09, 2016 17:12

Als stillen Protest hab ich meinen Vater erstmal ans Round Up spritzen bekommen und die Biodiversität Quecke zerstören lassen.
Der Mais wirds danken....

Du kommst ja mit deiner Persönlichen Transformation ja auch nichts weiter ;-)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon cerebro » Sa Apr 09, 2016 18:08

Der Zitierte war doch Albert Einstein...nicht Schweizer :klug: :wink:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Sa Apr 09, 2016 19:38

LUV hat geschrieben:
Man kann es nicht mehr hören....Biodiversität, Biodiversität, Biodiversität......n.


doch, grundsätzlich ist es richtig. Nach allen Gesetzen von Wahrscheinlichkeitsrechnung und Genetik ist es um so wahrscheinlicher , dass Leben weiter existiert 8auch nach dem Schadensereignis xy, meinetwegen Kometeneinschlag) , je mehr verschiedene Arten als Ausgangsposition da sind. Liegt einfach daran, dass Evolution kein zielgerichteter Prozess sondern eine Abfolge von zufälligen Ereignissen ist.

Der Fehler in der - zumindest öffentlichen Darstellung- heutigen Naturschutzdenke ist das rückwärtsgewandte. Wir schaffen neue Biotope, Lebensräume - egal ob Gleisbett, industriegebiet, Stadt oder Funkturm- und wollen die "alten" Arten aus den verdrängten Biotopen erhalten.
Das passt nicht.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Sa Apr 09, 2016 20:19

Pevo hat geschrieben: um den Hunger zu bekämpfen? Ich denke, da ist bzgl. des Naturverständnisse einiges schief gelaufen.


Was Du denkst ist einfach nur widerlich. Sollen die Menschen lieber verhungern oder was?

Reiß Dein Haus weg und mach aus dem Grundstück wieder einen ursprüngliches.
Anscheinend sollen nur andere für Deine Biodiversität springen, alles was Dich persönlich betrifft, da werden großzügig Ausnahmen gemacht :roll:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Sa Apr 09, 2016 20:52

cerebro hat geschrieben:Der Zitierte war doch Albert Einstein...nicht Schweizer :klug: :wink:


Aber auch der würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, dass sich eine Terrororganisation mit seinem Namen schmückt....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Sa Apr 09, 2016 21:11

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben: um den Hunger zu bekämpfen? Ich denke, da ist bzgl. des Naturverständnisse einiges schief gelaufen.


Was Du denkst ist einfach nur widerlich. Sollen die Menschen lieber verhungern oder was?

Reiß Dein Haus weg und mach aus dem Grundstück wieder einen ursprüngliches.
Anscheinend sollen nur andere für Deine Biodiversität springen, alles was Dich persönlich betrifft, da werden großzügig Ausnahmen gemacht :roll:

Todde, ich bin gerade dabei zu überlegen, wie ich die letzten LT-Beiträge beantworte. Da fällst Du, genau wie gestern, besonders auf. Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass Du mehr drauf hast, als diese „tageszeitabhängigen Geistesblitze, wäre ich versucht, auf gleichem Niveau zu antworten. – Todde, das bringt uns mit unseren (scheinbar) unterschiedlichen Auffassungen nicht weiter. – also nimm Dich bitte mit dieser Gemengelage von Fiktionen nicht weiter aus dem Spiel.-
Ich denke, eine mehrfach angebotene persönliche Begegnung (Zitat Todde: mit diesem alten Deppen) könnte einiges klären. In diesem Sinne habe ich übrigens auch Deine Freundschaftanfrage auf Facebook verstanden.
Inhaltlich demnächst mehr.
Gute Nacht
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » So Apr 10, 2016 7:18

Pevo hat geschrieben:Todde, ich bin gerade dabei zu überlegen, wie ich die letzten LT-Beiträge beantworte.


Wie immer fachliches, sachliches Fehlanzeige.

Da fällst Du, genau wie gestern, besonders auf. Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass Du mehr drauf hast, als diese „tageszeitabhängigen Geistesblitze, wäre ich versucht, auf gleichem Niveau zu antworten.


Ich bin davon überzeugt, dass Du überhaupt nicht kapierst, überblicken kannst was Du hier von Dir gibst und lebst einfach in Deiner Welt, Du möchtest ein Ökokalifat den ÖS haben. Egal welche Auswirkungen das hat, der Glaube ist zu stark.
Und Deine Aussage, dass die Biodiversität wichtiger ist wie die Ernährung ist schon ein starkes Stück.


– Todde, das bringt uns mit unseren (scheinbar) unterschiedlichen Auffassungen nicht weiter.


Du bringst das Thema nicht voran, sondern kommst mit immer mehr Parolen aus der Spendenindustrie oder von den ÖWahnwichteln.
Was unterscheidet Deine und Deren Untergangswahn von denen der Pegida/AfD?

Inhaltlich demnächst mehr.


Lacher des Tages.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Landsmann » So Apr 10, 2016 8:10

Pevo hat geschrieben:Todde, ich bin gerade dabei zu überlegen, wie ich die letzten LT-Beiträge beantworte. Da fällst Du, genau wie gestern, besonders auf. Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass Du mehr drauf hast, als diese „tageszeitabhängigen Geistesblitze, wäre ich versucht, auf gleichem Niveau zu antworten. – Todde, das bringt uns mit unseren (scheinbar) unterschiedlichen Auffassungen nicht weiter. – also nimm Dich bitte mit dieser Gemengelage von Fiktionen nicht weiter aus dem Spiel.-
Ich denke, eine mehrfach angebotene persönliche Begegnung (Zitat Todde: mit diesem alten Deppen) könnte einiges klären. In diesem Sinne habe ich übrigens auch Deine Freundschaftanfrage auf Facebook verstanden.
Inhaltlich demnächst mehr.
Gute Nacht


Wir sehen hier ein allgemeines Phänomen einer Verschleißerscheinung bei vielen Bauern. Man muss da einfach nachsichtig sein.
Ursächlich dafür ist eine Dauerkritik der Landwirtschaft. Meist unsachlich und oft unbegründet.
Gegenreaktion sind Internetaktivitäten, die man selbst als "Graswurzelbewegung" beschreibt.
-Maximale Aufschaukelung durch facebookgruppen oder durch nichtöffentliche Gruppe hier im Landtreff
-Ergebnis dieser emotionalen Aufschaukelung dieser Graswurzelaktivisten sind Verschwörungstheorien bis hin zu Vergleichen mit dem Dritten Reich. Dieses Stadium kann bei einigen als "pathologisch sehr bedenklich" eingestuft werden

Ich halte die Angriffe auf die Landwirtschaft auch für unerträglich und sehe aber realistisch, dass die Landwirtschaft sich selbst nicht aus dem Sumpf ziehen kann. Die Radikalsprache der Graswurzelaktivisten wird dem Ansehen der Bauern sicher etwas schaden.
Im Ergebnis bekommen wir nur wieder eine Wertschätzung landwirtschaftlicher Arbeit,indem große globale Ereignisse (Krieg,Flucht,Hunger) die verwöhnten Menschen auch in Deutschland wieder auf den Boden der Tatsachen bringen.
Lass die Graswurzelaktivisten "Gras fressen bis der Arzt kommt". Einfluss nehmen können Bauern nicht. Weder so noch so.
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Apr 10, 2016 8:27

FC hat einen Schuldschein begeben in Höhe von 300Mio als "Green Schuldschein", ja so sind die Bauern..Pevo investierst du? :klee: :roll: :klug:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Apr 10, 2016 10:25

Mit der Forderung nach mehr Biosdiversität hat man die Landwirtschaft in der Dauerverantwortung manifestiert. Es wird nie ein "genug" geben und damit wird die gesetzliche und gesellschaftliche Sicht auf die Erzeugung von Nahrungsmittel und der Verantwortung für die Biodiversität in diesem industriellen Wohlstandsstaat mit zunehmender Infrastruktur, Besiedlung und Versiegelung, dauerhaft bei der Landwirtschaft liegen.
Das bedeutet dauerhaftes Schuldanerkenntnis und daraus abgeleitete Gängelung, Zwangsmaßnahmen und Verlust von unternehmerischer Freiheit. Da muss man sich nichts vormachen, der Bauer ist und bleibt der Dorftrottel, früher war er der Dümmste im Land, nun ist er eben der Schädlichste. n8
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Apr 10, 2016 10:49

Organismen entwickeln/verbreiten sich dort am besten/widerstandsfähigsten, wo sie die für sich günstigsten Lebensbedingungen finden. Deshalb waren Fauna und Flora auf der Erde regional/lokal sehr unterschiedlich angesiedelt. Die Evolution führte zu einer fantastischen Vielfalt miteinander in Beziehung stehender Systeme, die sich in einem dynamischen Gleichgewicht befanden. Das Zusammenwirken der Einzelelemente dieser Vielfalt verlieh dem Gesamtsystem eine hohe Widerstandfähigkeit (Resilienz). Diese Resilienz wurde offensichtlich mehrfach von „Katastrophen“ überschritten, die zu Veränderungen der Gleichgewichtslagen mit Verschwinden/Aussterben von Organismen führten.
Seit ca. 200 Jahren übt der Mensch zunehmend Einfluss auf die Gleichgewichtslage aus und gefährdet die Resilienz seiner Lebensgrundlagen. Ein signifikanter Indikator für diese Entwicklung wird in dem dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt gesehen. Dem zur Folge wurden globale bis kommunale Biodiversitätsstrategien als „Gegenmaß-nahmen“ verabschiedet.
Landwirtschaftliche Produkte werden nicht mehr nur an den für sie günstigsten Standorten und in den für sie flächenspezifisch gesundheitsfördernden Mengen erzeugt. Deshalb setzen wir Glyphosat und andere Chemikalien ein. D. h. wir schaffen künstlich günstige Lebensbedingungen für wenige Arten zu Lasten vieler Arten – anders ausgedrückt: Es gibt keinen natürlichen Lebensraum für unsere Methodik. Die aktuell künstlich geschaffenen sind weitgehend nicht nachhaltig.
Ich weiß, das ist ein provozierendes Bild. Die Suche nach innovativen Lösungen sollte mE folgende Aspekte beinhalten:
1. Überprüfen unserer Ansprüche auf Übereinstimmung mit den ökologischen Rahmenbedingungen der Erde (z.B. müssen wir zu jeder Jahreszeit jedes auf der Erde wachsende Obst/Gemüse auf jedem Tisch verfügbar haben?).
2. Reduzierung der Lebensmittelvernichtung.
3. Reduzierung des Fleisch- und Zuckerkonsums auf ein ernährungsphysiologisch nachhaltiges Maß

1. bis 3. würden erhebliche Reduzierungen des Ressourcen- und Betriebsmitteleinsatzes bedeuten, die Ertragsmaximierung entlasten und damit die Einsatzmöglichkeiten schonender PSM begünstigen. (Ich denke dabei an Lacy)

4.Verstärkte Forschung bzgl. standortspezifischer Produkte und Produktionsmethoden zwecks Stärkung der Widerstandsfähigkeit der jeweilig geeigneten Produkte.
5. Verbesserung der Bildung insbesondere hinsichtlich des Verständnisses der wachsenden Komplexität der Wirkungen unseres Handelns.
.
.
.
Mit gutem Willen kann man sehen, dass ich keiner Generalkritik an der LW das Wort rede. Es geht vielmehr um eine gesamtgesellschaftlich erforderliche Veränderung (ich vermeide mal den allgemein üblichen Begriff „Transformation“) :wink: Außerdem sehe ich mich nicht im Besitz der absoluten Wahrheit und orientiere mich am S.d.W., damit der alte Depp (Zitat Todde) vielleicht doch noch was rafft.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Apr 10, 2016 11:26

Es gibt keinen natürlichen Lebensraum für unsere Methodik

Ach was?
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 89006.html
Facepalm....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon ExLW » So Apr 10, 2016 13:15

Lacy Laplante hat geschrieben:J Versorgungssicherheit ist ein sehr gefährliches Terrain für irgendwelche Experimente. Froh sollten wir über die aktuelle Lage sein, dass hier jede Schicht mit ausreichend Nahrung versorgt ist. Das kann und darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.
Der Grad zwischen moderater Überversorgung und eklatantem Mangel, zumindest für Geringverdiener, ist auch in Deutschland sehr schmal. OK, falls wir nicht genügend produzieren würden, könnten wir (als Gesellschaft) noch immer, aufgrund unserer überlegenden Wirtschaftsmacht, aus anderen Länndern Nahrung importiern - und den Hunger exportieren.



In den vergangenen 40 Jahren hat die Zahl der stark Überwichtigen weltweit deutlich zugenommen: Galten 1975 noch 105 Millionen Menschen als deutlich zu dick, waren es 2014 641 Millionen, berichten Forscher im Fachmagazin "The Lancet". Im Schnitt gilt laut der Untersuchung mehr als einer von zehn Männern als adipös, unter den Frauen ist eine von sieben stark übergewichtig. Damit gebe es weltweit inzwischen mehr übergewichtige als untergewichtige Menschen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaeh ... 84960.html

Es gibt - global - zu viele Nahrungs- (und Futter!)mittel, und deshalb sind sie auch so billig.
Immer mehr Menschen nehmen zu viel von dem billigen Zeug auf. Andere haben keine Lebensmittel und hungern.

Würden Nahrungsmittel verknappen, würden die Preise steigen, und nicht wenige Menschen hätten einen Anreiz, wieder selbst Nahrungsmittel zu erzeugen.

Gerade die Industrieländer produzieren dank high tech immer größere Mengen.
Diejenigen Länder/Regionen/Stämme/Familien aber, die sich Technologie nicht leisten können, für die lohnt der Anbau zu diesen Preisen nicht.

Hunger hat Gründe, die auch bei uns zu suchen sind.
Fettheit hat Gründe, die nur bei uns zu suchen sind.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Apr 10, 2016 13:30

Pevo hat geschrieben:ca. 40.000t Pestiziden


xyxy hat geschrieben:Ist natürlich für den Experten Pevo schwer verträglich, wenn in der Agrarindustrie jährlich mehr als 10000t Co2 als deklariertes Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird.


Pevo hat geschrieben: Bemerkung: Pestizide sind geschaffen, um bestimmte Organismen zu zerstören, die in Konkurrenz zu Nutzpflanzen stehen – wenn man so will, in Konkurrenz zum betrieblichen Gewinn. Jährlich werden weltweit Millionen t in die Ökosysteme eingespeist


xyxy hat geschrieben:Pflanzenschutzmittel schützen Nutzpflanzen (Nahrungsmittel für die Weltbevölkerung) vor Zerstörung durch konkurrierende Organismen...

xyxy hat geschrieben:Steigerungen im Absatz, allerdings nahezu ausschliesslich bei der Verwendung von Kohlendioxid (ca 11000t, bin mal gespannt, ob er darauf kommt


Pevo hat geschrieben:Aber ist der jährliche Einsatz von Millionen Tonnen von Giften wirklich die optimale Alternative zum "Verhungern"?

xyxy hat geschrieben:Sorry, das meinst du jetzt nicht ernst? :evil:

borger hat geschrieben:stattdessen rotzen einige CO2 gleich tonnenweise nur so zum Spaß raus und echauffieren sich darüber wenn es in der Landwirtschaft – fälschlich als Pestizid bezeichnet – zur Konservierung in der Lagerhaltung verwendet wird. Sehen Obst und Gemüse nach der Lagerung im Laden allerdings nicht makellos aus, dann kaufen sie es auch nicht. Ist das etwa nicht dekadent?


Pevo hat geschrieben:
2. Reduzierung der Lebensmittelvernichtung.
[/quote]

Kannst du dir diesen String erklären Pevo??? :shock:
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