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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Apr 08, 2016 7:34

Eigentlich bekannt, wird aber oft von den Medien unterschlagen:


„Ich glaubte an eine Landwirtschaft, die mehr Rücksicht auf Tiere und Umwelt nimmt. Dass es auf Biohöfen ausgerechnet Probleme im Umgang mit Menschen geben könnte, habe ich nicht bedacht“, sagt er.

...

Tatsächlich herrscht in der Biobranche ein besonders starker Preisdruck. Bioprodukte sind in der Herstellung teurer als konventionelle, weil sie viel mehr Arbeit machen. Doch die Bereitschaft der Kunden, mehr zu zahlen, hat Grenzen.


Harter Wettbewerb: Überleben Biohöfe nur auf Kosten ihrer Mitarbeiter?
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 25963.html
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Fr Apr 08, 2016 7:43

Ich will den Artikel nicht bewerten, aber da sind sie wieder, die Säulen der Nachhaltigkeit, Ökonomie, Soziales, Ökologie...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Fr Apr 08, 2016 7:44

Er ist planlos und will nichts verstehen.
Typischer Fanatiker des Ökologischem Staates....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Fr Apr 08, 2016 7:54

Der Stift vom Biohof soll sich mal nicht so anstellen. Was hat er sich denn vorgestellt bei einem Michviehbetrieb. 8 Stunden Arbeit und dann rumpimmeln?
Das ist doch ganz normal in der Landwirtschaft. Dann muss er sich nen anderen Job suchen.
Die Vergütung wird mit Sicherheit auch nicht nur die Tarifliche Pflichthöhe gehabt haben...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Apr 08, 2016 7:56

Lonar hat geschrieben:Der Stift vom Biohof soll sich mal nicht so anstellen. Was hat er sich denn vorgestellt bei einem Michviehbetrieb. 8 Stunden Arbeit und dann rumpimmeln?
Das ist doch ganz normal in der Landwirtschaft. Dann muss er sich nen anderen Job suchen.
Die Vergütung wird mit Sicherheit auch nicht nur die Tarifliche Pflichthöhe gehabt haben...


Bei Demeter bekommt man wenigstens 3 Mahlzeiten, Unterkunft und etwas Taschengeld als Arbeitskraft, das sollte für Idealisten eigentlich vollkommen ausreichend sein.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Fr Apr 08, 2016 8:01

Naja in meiner Lehrzeit war das nicht anders nur halt konventionelle Betriebe und es gab noch ein gutes Taschengeld und außerhalb der Saison ne längere Mittagspause
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Apr 08, 2016 8:19

Lonar hat geschrieben:Naja in meiner Lehrzeit war das nicht anders nur halt konventionelle Betriebe und es gab noch ein gutes Taschengeld und außerhalb der Saison ne längere Mittagspause


Also sind bei solchen Betrieben Dauerauszubildende beschäftigt, die Ausbildung endet mit Eintritt in die Rente?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Apr 08, 2016 8:54

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=58185

Wer es gestern nicht gesehen haben sollte....ein Quantensprung in der Gentechnik. Für die Biolandwirtschaft wäre es ein großer Wurf, wenn man nicht schon 30 Jahre gegen Gentechnik gekämpft hätte und nun seine Dogmen wegwerfen müsste. :?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Fr Apr 08, 2016 9:21

Lonar hat geschrieben:Naja in meiner Lehrzeit war das nicht anders nur halt konventionelle Betriebe und es gab noch ein gutes Taschengeld und außerhalb der Saison ne längere Mittagspause


Es kommt wohl auch auf die Erwartungshaltung an und da rächt sich für Biobetriebe die mediale Endlospropaganda. Gerade dem Bio-Stift, der als angehender Weltretter sein gesamtes „Vorwissen“ aus medialer Berieselung hat, droht beim Zusammentreffen mit der Bio-Realität zwangsläufig ein Kulturschock, nicht nur bei den Arbeitszeiten. Da kann der Biobetrieb nicht mal was für.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Apr 08, 2016 11:26

Lacy Laplante hat geschrieben:Pevo, gibt es denn Alternativen zum chemischen Pflanzenschutz, welche unter Beibehaltung des jetzigen Ertragsniveaus weniger böse chemische Stoffe in die Ökosysteme eintrögt?

1. Ich kann mir vorstellen, dass es Unterschiede hinsichtlich negativer Folgewirkungen von PSM gibt. Darüber müssten die Experten Auskunft geben (Einschränkung: siehe 2.). Ich würde allerdings Deine Vorgabe „Beibehaltung des jetzigen Ertragsniveaus“ nicht als zwingend ansehen. Zumal dann nicht, wenn der Ertrag zu Lasten der Ökosysteme geht.
2. Was soll denn der Verbraucher davon halten, wenn WHO, BfR und EFSA zu unterschiedlichen Ergebnissen bezgl. Kanzerogenität von Glyphosat kommen? Ich entscheide mich in diesem Fall, im Bewusstsein unzähliger „andere Probleme“, für das Vorsageprinzip und sage: Nein.

Lacy Laplante hat geschrieben:Ich glaub wirklich, dass kein Landwirt Neuerungen abgeneigt ist, nur müssen diese dann auch tatsächlich positive Effekte haben....

Siehe oben
Lacy Laplante hat geschrieben:.....und natürlich weiterhin die sichere Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln gewährleisten.

Dieses Argument würde ich in diesem Zusammenhang nicht allzu sehr strapazieren. In den Threads hier im LT geht es eher um die ökonomischen Interessen. Damit will ich den LW nicht das Verantwortungsbewusstsein für Ernährungssicherheit absprechen, aber steht das wirklich im Vordergrund?
Lacy Laplante hat geschrieben:Bringt ja nix, wenn wieder größere Teile der Gesellschaft an Hunger leiden. Man kann aber den Eindruck bekommen, dass dies genau das Ziel der planlosen Ökofraktion ist.

:?: :?: :?:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Apr 08, 2016 11:32

Pevo hat geschrieben: Dieses Argument würde ich in diesem Zusammenhang nicht allzu sehr strapazieren. In den Threads hier im LT geht es eher um die ökonomischen Interessen. Damit will ich den LW nicht das Verantwortungsbewusstsein für Ernährungssicherheit absprechen, aber steht das wirklich im Vordergrund?



DAS ist das Problem der Überflussgesellschaft. In dem Moment, den sich niemand vorstellen kann, in dem Moment indem das zur Verfügung stehende Kapital nicht ausreicht, um sich die Banane und die Kiwi kaufen zu können oder nicht das Heizöl für die warme Stube, in dem Moment kommen alle angelaufen und möchten ihre Nahrung bitte sofort und täglich auf dem Tisch haben....wenn niemand mehr da ist, der das gewährleisten kann, dann gute Nacht. Die Diskussion ist für beide Seiten ökonomisch geprägt, nur das die eine Seite es nicht sehen will......
Zuletzt geändert von LUV am Fr Apr 08, 2016 11:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lacy Laplante » Fr Apr 08, 2016 11:32

Pevo hat geschrieben:1. Ich kann mir vorstellen, dass es Unterschiede hinsichtlich negativer Folgewirkungen von PSM gibt. Darüber müssten die Experten Auskunft geben (Einschränkung: siehe 2.). Ich würde allerdings Deine Vorgabe „Beibehaltung des jetzigen Ertragsniveaus“ nicht als zwingend ansehen. Zumal dann nicht, wenn der Ertrag zu Lasten der Ökosysteme geht.

Danke, das reicht mir!
Und noch ein Nachtrag.
Du machst es dir, wie es grade passt. Einerseits ganz allgemein über "Nachhaltigkeit" schreiben, dann aber auf den einzelnen Landwirt und dessen Absicht abstellen.

Es spielt garkeine Rolle, ob es der Antrieb für jeden einzelnen Landwirt ist, die gesamte Bevölkerung in Deutschland/Eu/weltweit mit (Grund)Nahrungsmitteln zu versorgen, aber die Landwirtschaft als Gesamtes dient eben genau dazu.
Und, wenn man jetzt meint, dass es salopp gesagt, scheiss egal ist, wenn einkommensschwache Menschen in Deutschland/in der EU/weltweit keine Nahrungsmittel zur Verfügung haben, dann empfinde ich dies als unmenschlich.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Fr Apr 08, 2016 11:41

Pevo hat geschrieben: Was soll denn der Verbraucher davon halten, wenn WHO, BfR und EFSA zu unterschiedlichen Ergebnissen bezgl. Kanzerogenität von Glyphosat kommen?

in wiefern tun sie das, kannst du da deine Sichtweise präzisieren?
für das Vorsageprinzip und sage: Nein.

Ja, ist dein gutes recht, aber...jeweils 22% der Krebserkrankungen sind weltweit auf Tabak und Infektionskrankheiten zurückzuführen 1-4% auf Umwelteinflüsse, darunter Chemikalien, aber auch Aflatoxine, Dioxine und Kohlefeuerung...(lt.WHO), und nun?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Fr Apr 08, 2016 11:50

Todde hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Naja in meiner Lehrzeit war das nicht anders nur halt konventionelle Betriebe und es gab noch ein gutes Taschengeld und außerhalb der Saison ne längere Mittagspause


Also sind bei solchen Betrieben Dauerauszubildende beschäftigt, die Ausbildung endet mit Eintritt in die Rente?


Nö ich hab mich nur auf den TA Bericht berufen.
Und da ist nur die Rede von dem Azbui und Erntehelfern.
Oder hab ich da was überflogen? Drehst du im Sommer von 8-24 Uhr Däumchen als Ackerbauer? Kann ich mir schwer vorstellen.
Wir sollten die Demeterbetriebe nicht schlechter machen als die anderen. Es gibt satt Betriebe die da übertreiben und auf keinen Fall nur Bio.
Das Romantik da aufhört wo Arbeit beginnt ist ihm jetzt auch wohl klar geworden? ;-)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Fr Apr 08, 2016 11:56

für das Vorsageprinzip und sage: Nein.


Es gibt da draußen Chemtrails. Die Gefährlichkeit wird von der Regierung Totgeschwiegen. Google das mal schnell.
Aus Vorsorge würde ich empfehlen aufhören zu athmen.
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