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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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3102 Beiträge • Seite 148 von 207 • 1 ... 145, 146, 147, 148, 149, 150, 151 ... 207
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Apr 10, 2016 15:10

ExLW hat geschrieben:
Es gibt - global - zu viele Nahrungs- (und Futter!)mittel, und deshalb sind sie auch so billig.
Immer mehr Menschen nehmen zu viel von dem billigen Zeug auf. Andere haben keine Lebensmittel und hungern.

Würden Nahrungsmittel verknappen, würden die Preise steigen, und nicht wenige Menschen hätten einen Anreiz, wieder selbst Nahrungsmittel zu erzeugen.

Gerade die Industrieländer produzieren dank high tech immer größere Mengen.
Diejenigen Länder/Regionen/Stämme/Familien aber, die sich Technologie nicht leisten können, für die lohnt der Anbau zu diesen Preisen nicht.

Hunger hat Gründe, die auch bei uns zu suchen sind.
Fettheit hat Gründe, die nur bei uns zu suchen sind.


Dummheit hat Gründe, die auch bei uns zu suchen sind......
Würde Wohlstand und Bildung gleichmäßig verteilt, hätten alle genug zu essen, und die Preise wären angemessen.
Übrigens, nicht alle Industrieländer haben genug zu essen.....es gibt eine Studie, nachdem Großbritanien sich max. 6 Monate selbst ernähren kann......Wenn also irgendwann einmal der Wohlstand der sog. Industrieländer wegbrechen sollte, dann sprechen wir uns wieder und defineren neu, was ausreichend zur Erhaltung von Leben ist. Es wird wahrscheinlich auf ausreichend Geld hinauslaufen, glaubst du das auch? :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Apr 10, 2016 16:14

xyxy hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:ca. 40.000t Pestiziden


xyxy hat geschrieben:Ist natürlich für den Experten Pevo schwer verträglich, wenn in der Agrarindustrie jährlich mehr als 10000t Co2 als deklariertes Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird.


Pevo hat geschrieben: Bemerkung: Pestizide sind geschaffen, um bestimmte Organismen zu zerstören, die in Konkurrenz zu Nutzpflanzen stehen – wenn man so will, in Konkurrenz zum betrieblichen Gewinn. Jährlich werden weltweit Millionen t in die Ökosysteme eingespeist


xyxy hat geschrieben:Pflanzenschutzmittel schützen Nutzpflanzen (Nahrungsmittel für die Weltbevölkerung) vor Zerstörung durch konkurrierende Organismen...

xyxy hat geschrieben:Steigerungen im Absatz, allerdings nahezu ausschliesslich bei der Verwendung von Kohlendioxid (ca 11000t, bin mal gespannt, ob er darauf kommt


Pevo hat geschrieben:Aber ist der jährliche Einsatz von Millionen Tonnen von Giften wirklich die optimale Alternative zum "Verhungern"?

xyxy hat geschrieben:Sorry, das meinst du jetzt nicht ernst? :evil:

borger hat geschrieben:stattdessen rotzen einige CO2 gleich tonnenweise nur so zum Spaß raus und echauffieren sich darüber wenn es in der Landwirtschaft – fälschlich als Pestizid bezeichnet – zur Konservierung in der Lagerhaltung verwendet wird. Sehen Obst und Gemüse nach der Lagerung im Laden allerdings nicht makellos aus, dann kaufen sie es auch nicht. Ist das etwa nicht dekadent?


Pevo hat geschrieben:
2. Reduzierung der Lebensmittelvernichtung.


Kannst du dir diesen String erklären Pevo??? :shock:[/quote]
Antwort:
Ja – Das ist eine beispielhafte Dokumentation der Beitragsstrategie von xyxy, die die Notwendigkeit
5. Verbesserung der Bildung insbesondere hinsichtlich des Verständnisses der wachsenden Komplexität der Wirkungen unseres Handelns.

als Bestandteil innovativer Lösungen bestätigt (vgl. meinen Beitrag S. 147)
Zuletzt geändert von Pevo am So Apr 10, 2016 17:10, insgesamt 1-mal geändert.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Apr 10, 2016 16:44

http://www.weltrisikobericht.de/fileadm ... online.pdf

Laut dem Weltrisikobericht 2015 müssen wir uns keine Sorgen machen Pevo......wir stehen auf Platz 147 von 171 .....der Bericht zeigt auch schön den Zusammenhang zwischen Ernährungssicherheit und Katastrophenrisiko......
Du könntest aber den Risikoindex für z.B. Sudan erhöhen, in dem du dort Landwirtschaftsformen initiierst, die es ermöglich Menschen vor dem Verhungern zu retten...wäre das nicht eine lohnende humane Aufgabe.....? Besser, als die Hinrichtung hisieger erfolgreicher landw. Strukturen oder? Du schaffst das! Ich glaub an dich! :klug:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Apr 10, 2016 16:52

LUV hat geschrieben: Ich glaub an dich! :klug:

Reinhard, das habe ich nie angezweifelt!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Apr 10, 2016 16:57

meinste vielleicht innovativ, invers, invasiv?
Punkt fünf bietet dir noch Entwicklungsmöglichkeiten, noch ist Zeit!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Apr 10, 2016 17:09

xyxy hat geschrieben:meinste vielleicht innovativ, invers, invasiv?
Punkt fünf bietet dir noch Entwicklungsmöglichkeiten, noch ist Zeit!

Danke, ich werde sie nutzen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Apr 10, 2016 17:44

LUV hat geschrieben:http://www.weltrisikobericht.de/fileadmin/PDF/2015/WRB_2015_dt_online.pdf
.....der Bericht zeigt auch schön den Zusammenhang zwischen Ernährungssicherheit und Katastrophenrisiko......

Genau, das folgende Beispiel unterstützt Deine These:
Durch agrarökologische Kreisläufe mit lokalen Ressourcen reduziert sich die Abhängigkeit von externen Betriebsmitteln. Die Sortenvielfalt mindert die Vulnerabilität durch Ernteausfälle. Maßnahmen zur Erosionsvermeidung, des Wassermanagements, zum Erhalt der Biodiversität
oder dem Schutz der Vegetation wirken sich unmittelbar aus auf die Ernährungssicherheit, das Mikroklima, die Anfälligkeit für Überschwemmungen und Dürren. Erfahrungen belegen zudem, dass nachhaltig bewirtschaftete Betriebe geringere Schäden aufweisen und sich nach Katastrophen schneller erholen.
Beispiel Taifun Haiyan (Philippinen) Zitat:…
„In unserer Region Visayas hat der Taifun 2013 die Ernährungssicherheit der bäuerlichen Familien stark beeinträchtigt. Die Familien,
die ihren Anbau diversifiziert hatten, waren in einer viel besseren Situation. Sie bauen nicht nur Getreide, sondern auch Gemüse, Knollenfrüchte, Bananen und anderes Obst, Reis und weitere Grundnahrungsmittel an und haben Geflügel. Des Weiteren gehören Anbaupraktiken wie Mischkulturen, Fruchtfolge und die Bewahrung eines sortenreichen Anbaus der Grundnahrungs-mittel dazu……. Andere, konventionell anbauende Betriebe, die sich auf ein Produkt spezialisiert haben, wurden hart getroffen und hingen von der Hilfe von außen ab, umso mehr, wenn sie zum Beispiel nur noch Futtermais anbauten. Die betroffene Bevölkerung erhielt Hilfsgüter von der Regierung und von internationalen Organisationen….
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » So Apr 10, 2016 17:48

Trifft es doch, der Sohn eines Bekannten macht gerade ein Jahr auf den Philippinen und wunderte sich über die Auswahl an Milchprodukten aus dem nordwestdeutschen Raum..
undwenn du schon Miesereor zitierst,dann denk auch dran wie diese Organisation nachhaltig den Umgang mit Vitamin A-Mangelsituationen pflegt, mit Blindenschulen....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » So Apr 10, 2016 19:17

Pevo hat geschrieben:Organismen entwickeln/verbreiten sich dort am besten/widerstandsfähigsten, wo sie die für sich günstigsten Lebensbedingungen finden. Deshalb waren Fauna und Flora auf der Erde regional/lokal sehr unterschiedlich angesiedelt.


Dann sollten wir landwirtschaftliche Nutzfläche, Wohngebiete und den Rest endlich wieder platt machen, denn die günstigsten Lebensbedingungen gab es für gewisse Arten eben da wo Deutschland all dieses nicht hatte. Zurück zum Sammler und Jäger, Kiebitze und Feldlerche, Hase und Fasan werden mit verschwinden, denn die lebten hier ebenso wenig wie die Honigbiene.
Eigentlich müsste der Mensch auch wieder verschwinden, denn der kommt auch nicht von hier.

Wo willst Du Pevo die Entwicklung stoppen?
Du bist ja nicht mal bereit Deine 1000m² wieder der Natur zurück zu geben, warum sollten Landwirte bereit sein 100tausende m² wegzugeben?
Wann fängst Du an uns zu zeigen wie es geht? Stattdessen unterstützt Du Foodprint-erweiternde Theater und Fussball Besuche.
Du willst anderen etwas aufzwingen, was Du nicht mal im Kleinsten und ohne wirtschaftliche Auswirkung vollbringen könntest.
Daher -> Bla Bla Bla, wie alle Deine Ökolamisten.

Selbst Dein scheiß Garten ist noch eine Naturwüste, der für die Nachbarn "toll" ist. Du bist ein Maulheld, der anderen etwas vorschreiben will aber keinen Verzicht über mag.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Apr 10, 2016 20:07

LUV hat geschrieben:Du könntest aber den Risikoindex für z.B. Sudan erhöhen,....

Du meinst den "Risikoindex senken", oder hab ich da was falsch verstanden?
LUV hat geschrieben:.....in dem du dort Landwirtschaftsformen initiierst, die es ermöglich Menschen vor dem Verhungern zu retten...

Na, das würde mich wohl überfordern :wink: - aber Deine Gedanken zur Transformation bewegen sich offensichtlich in die richtige Richtung, wie der folgenden Ausschnitt aus Deiner Litraturempfehlung (Risikobericht) vermuten lässt:
…. Eine weitere Herausforderung für die zukünftige Versorgung der Weltbevölkerung
mit Lebensmitteln ist, die Landverödung zu stoppen: Weltweit sind bereits etwa 20 bis
25 Prozent der Böden degradiert (Heinrich- Böll-Stiftung 2015). Hinzu kommt: Aufgrund
zunehmender Investitionen wird für Afrika eine ähnliche Entwicklung wie in Lateinameri-
ka erwartet – auf die Ausdehnung der Flächen durch Abholzung folgen die Intensivierung
der Produktion nach einem industriellen Muster und damit auch eine zunehmende
Boden- und Wasserbelastung durch Düngemittel und Pestizide…..
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Apr 10, 2016 20:26

xyxy hat geschrieben:Trifft es doch, der Sohn eines Bekannten macht gerade ein Jahr auf den Philippinen und wunderte sich über die Auswahl an Milchprodukten aus dem nordwestdeutschen Raum..
undwenn du schon Miesereor zitierst,dann denk auch dran wie diese Organisation nachhaltig den Umgang mit Vitamin A-Mangelsituationen pflegt, mit Blindenschulen....


Den hat er nicht gecheckt
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Apr 10, 2016 20:54

(http://www.weltrisikobericht.de/fileadm ... online.pdf) Seite 25:
WeltRisikoBericht 2015

Länderbeispiel Burundi
Frauen stärken, um Dürrerisiken
zu reduzieren
Burundi ist neben Eritrea das einzige Land, dessen Ernäh-
rungssituation dem Welthunger-Index 2014 zufolge als
„gravierend“ eingeschätzt wird. Der Anteil unterernährter
Menschen an der Gesamtbevölkerung liegt bei 67,3 Pro-
zent. Mit 10,9 Prozent ist die Kindersterblichkeit bei den
unter Fünfjährigen noch immer extrem hoch. Damit nimmt
Burundi im Welthunger-Index unter 76 Ländern den letzten
Rang ein.
Obwohl neun von zehn Einwohner Burundis in der Land-
wirtschaft tätig sind, wird das jährliche Defizit an Nah-
rungsmitteln auf 470.000 Tonnen geschätzt. Das Land leidet
an den Spätfolgen eines langjährigen Bürgerkriegs, das
Bevölkerungswachstum ist hoch, die staatlichen Strukturen
sind schwach und die durchschnittlichen Anbauflächen
klein. Hinzu kommt, dass die Preise für Nahrungsmittel
in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind – zum
Beispiel bei Mais um 71 Prozent und bei Reis um 88 Prozent
zwischen 2010 und 2012. Die Kaufkraft blieb dabei nahezu
unverändert. Dadurch haben sich die Armuts- und Ernäh-
rungssituation vor allem in den ländlichen Regionen weiter
deutlich verschärft. Ein großes Risiko für die Ernährungs
-
sicherheit der Bevölkerung besteht im Auftreten extremer
Wetterereignisse, die zu massiven Ernteverlusten führen


Dabei ein Foto mit einem Maisfeld, das doppelt so dicht bepflanzt werden könnte. In einem Land mit 90 Bauern hungert zwei Drittel der Bevölkerung, und 10% der Kinder sterben vor dem fünften Lebensjahr. Da müssen nicht die Frauen mit der Hacke auf die Äcker, sondern sollten sich um die Kinder sorgen (können). Acker geht mit präziser Technik effektiver und ökologischer.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Apr 11, 2016 8:05

H.B. hat geschrieben:(http://www.weltrisikobericht.de/fileadm ... online.pdf) Seite 25:
WeltRisikoBericht 2015

Länderbeispiel Burundi
Frauen stärken, um Dürrerisiken
zu reduzieren
Burundi ist neben Eritrea das einzige Land, dessen Ernäh-
rungssituation dem Welthunger-Index 2014 zufolge als
„gravierend“ eingeschätzt wird.
-sicherheit der Bevölkerung besteht im Auftreten extremer
Wetterereignisse, die zu massiven Ernteverlusten führen


Dabei ein Foto mit einem Maisfeld, das doppelt so dicht bepflanzt werden könnte. In einem Land mit 90 Bauern hungert zwei Drittel der Bevölkerung, und 10% der Kinder sterben vor dem fünften Lebensjahr. Da müssen nicht die Frauen mit der Hacke auf die Äcker, sondern sollten sich um die Kinder sorgen (können). Acker geht mit präziser Technik effektiver und ökologischer.

Du meinst sicherlich 90% Bauern.
H.B., keiner hier spricht sich gegen effektive und ökologische Technik zur Hunger- bzw Armutsbekämpfung aus. Allerdings bis Du mE hier bisher den Nachweis der Kenntnis ökologischer Zusammenhänge schuldig geblieben. Man sollte bestimmte Missstände nicht dazu nutzen, seinen eigenen "Optimierungbedarf" weg zu reden. (Ich will Dir dass nicht zwingend unterstellen, aber man könnte auf die Idee kommen) Um das Problem umfassend anzugehen, sollte der folgende Hinweis des Risikoberichts nicht übersehen werden:

…. In den vergangenen Jahrzehnten bis Mitte der 2000er Jahre wurden in Folge der von Weltbank und IWF vorangetriebenen Strukturanpassungsmaßnahmen öffentliche Investitionen in die Landwirtschaft in vielen Ländern des Südens massiv abgebaut. Beispielsweise haben Kleinbauern vielfach keinen Zugang mehr zu Beratungs- und Veterinärdienstleistungen, Krediten, sozialen Sicherungen gegen Ernteausfälle, einer erreichbaren Lagerhaltung, Unterstützung beim Transport und Ankaufoptionen in Notfällen. Nicht nur die Politik, auch die Forschung geht nur unzu-
reichend auf ihre spezifischen Bedürfnisse für eine nachhaltige kleinbäuerliche Produktion
ein (Welthungerhilfe 2011)…..
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Apr 11, 2016 8:08

bis Mitte der 2000er

2499-2501 :?:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Apr 11, 2016 8:28

H.B. hat geschrieben:Dabei ein Foto mit einem Maisfeld, das doppelt so dicht bepflanzt werden könnte. ......

Ich will dem nicht widersprechen aber einen Aspekt hinzufügen, der besonders für unsere stark ertragsorientierte LW-Philosophie zutrifft (wenn ich das im Rahmen einer Fachtagung richtig verstanden habe)
Sinngemäß:
Maispflanzen vertragen niedrigwachsende Wildkräuter, die als Nahrungspflanzen für u.a. Insekten lebenswichtig sind. Sowohl der Einsatz von PSM als auch eine zu dichte Bepflanzung (wegen der dadurch gegebenen Lichtverhältnisse am Boden) verhindern die Wildkräuter und tragen zum Biodiversitätsverlust bei. Deshalb plädiere ich für eine nachhaltige Verhältnismäßigkeit zwischen Ertrag und Biodiversität. Dadurch wird der Hunger nicht begünstigt. (Frage: Weshalb findet man so wenig Insekten in deutscher Monokulturlandschaft?)
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