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xyxy hat geschrieben:bis Mitte der 2000er
2499-2501
Pevo hat geschrieben:H.B. hat geschrieben:Dabei ein Foto mit einem Maisfeld, das doppelt so dicht bepflanzt werden könnte. ......
Ich will dem nicht widersprechen aber einen Aspekt hinzufügen, der besonders für unsere stark ertragsorientierte LW-Philosophie zutrifft (wenn ich das im Rahmen einer Fachtagung richtig verstanden habe)
Sinngemäß:Maispflanzen vertragen niedrigwachsende Wildkräuter, die als Nahrungspflanzen für u.a. Insekten lebenswichtig sind. Sowohl der Einsatz von PSM als auch eine zu dichte Bepflanzung (wegen der dadurch gegebenen Lichtverhältnisse am Boden) verhindern die Wildkräuter und tragen zum Biodiversitätsverlust bei. Deshalb plädiere ich für eine nachhaltige Verhältnismäßigkeit zwischen Ertrag und Biodiversität. Dadurch wird der Hunger nicht begünstigt. (Frage: Weshalb findet man so wenig Insekten in deutscher Monokulturlandschaft?)
xyxy hat geschrieben:Welche niedrigwachsenden Wildkräuter sind gemeint, wie mit den hochwachsenden umgehen, welches selektive Behandlungskonzept hast du auf dem Schirm?
Welche Monokulturlandschaft mit wenig Insekten, etwas präziser, bitte!
H.B. hat geschrieben:Pevo hat nicht verstanden, dass ein reines Maisfeld mit dichter Bepflanzung höhere Qualität und Erträge bei geringerm Aufwand an Pflanzenschutz sichert. Wie man auf dem Bild sieht, verzichten auch die Afrikaner auf Unkraut im Maisacker - was im Umkehrschluss bedeutet, dass die sich schon als fachkundiger erweisen, als Pevo. Wenn also das Unkraut schon weg ist, warum dann nicht gleich den Acker voll bepflanzen? Immerhin böte sich dann die Möglichkeit, bei selbem Ertrag vom selben Acker ein Stück versauen zu lassen, ohne dass dies in Konkurrenz zur Nutzpflanze steht. In Afrika gibt es soviele fruchtbare Böden, dass man es sich jetzt schon leisten kann, drei Viertel davon der Biodiversität zu überlassen.
Pevo hat geschrieben:xyxy hat geschrieben:Welche niedrigwachsenden Wildkräuter sind gemeint, wie mit den hochwachsenden umgehen, welches selektive Behandlungskonzept hast du auf dem Schirm?
Welche Monokulturlandschaft mit wenig Insekten, etwas präziser, bitte!
Lies meinen Beitrag noch einmal und schau Dich im Internet und/oder in der Literatur um (ich gehe allerdings davon aus, dass Du über die Thematik bestens informiert bist).
Für eine leistungsstarke Landwirtschaft macht es mE wenig Sinn, den wissenschaftlich begründeten Ökologisierungspotentialen hier nur deshalb „zu widersprechen“, weil man die oft unzureichend qualifizierte Kritik von multisündigen Verbrauchern nicht erträgt. Stellt Euch agierend an die Spitze der erforderlichen Ökologisierung und lasst Euch nicht von ökologischen Sachzwängen treiben. Macht aus Sicht des erfahrenen Praktikers Vorschläge, wie sich das Verbraucherverhalten und die politischen Rahmenbedingungen usw. ändern müssten anstatt so zu tun, als würde bzgl. Stickstoffkeislauf , Biodiversität, Tierwohl, Bodenerosion, Antibiotika … alles im Optimum – ganz so blöd ist der Verbraucher dann doch nicht.
xyxy hat geschrieben:FC hat einen Schuldschein begeben in Höhe von 300Mio als "Green Schuldschein", ja so sind die Bauern..Pevo investierst du?![]()
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„Green Schuldschein“ mit einem Volumen von 300 Mio. Euro begeben. Mit den Erlösen sollen nachhaltige Firmenprojekten gefördert werden, besonders die Betriebe in Borculo, Leeuwarden und Veghel sowie eine Molkerei auf den Philippinen. Auch die Milchqualität in Asien, Afrika und Osteuropa soll mit den Mitteln unterstützt werden.
Pevo hat geschrieben:Beispiel Taifun Haiyan (Philippinen) Zitat:…
„In unserer Region Visayas hat der Taifun 2013 die Ernährungssicherheit der bäuerlichen Familien stark beeinträchtigt.
./.
Die betroffene Bevölkerung erhielt Hilfsgüter von der Regierung und von internationalen Organisationen….
LUV hat geschrieben:Pevo, du vermischt konstant die Agrarischen Formen und klimatischen Bedingungen Afrikas mit den unsrigen....wir haben bereits das Meiste optimiert , die anderen sind schlechter dran. Wir produzieren schon ausreichend und gesund, die anderen nicht. Fahr einfach hin und mach was, aber lass unsere Bauern in Ruhe weiter ihre Praxis optimieren. Sie leiden schon genug an dummen dekadenten Auflagen einer Wohlstandsgesellschaft, die immerzu afrikanische Probleme mit unserer Landwirtschaft verwechselt und vermischt.....
LUV hat geschrieben:Pevo hat geschrieben:xyxy hat geschrieben:Welche niedrigwachsenden Wildkräuter sind gemeint, wie mit den hochwachsenden umgehen, welches selektive Behandlungskonzept hast du auf dem Schirm?
Welche Monokulturlandschaft mit wenig Insekten, etwas präziser, bitte!
Lies meinen Beitrag noch einmal und schau Dich im Internet und/oder in der Literatur um (ich gehe allerdings davon aus, dass Du über die Thematik bestens informiert bist).
Für eine leistungsstarke Landwirtschaft macht es mE wenig Sinn, den wissenschaftlich begründeten Ökologisierungspotentialen hier nur deshalb „zu widersprechen“, weil man die oft unzureichend qualifizierte Kritik von multisündigen Verbrauchern nicht erträgt. Stellt Euch agierend an die Spitze der erforderlichen Ökologisierung und lasst Euch nicht von ökologischen Sachzwängen treiben. Macht aus Sicht des erfahrenen Praktikers Vorschläge, wie sich das Verbraucherverhalten und die politischen Rahmenbedingungen usw. ändern müssten anstatt so zu tun, als würde bzgl. Stickstoffkeislauf , Biodiversität, Tierwohl, Bodenerosion, Antibiotika … alles im Optimum – ganz so blöd ist der Verbraucher dann doch nicht.
Nee, der Verbraucher ist eigentlich gar nicht blöde.....er wird nur von etlichen NGOs und deren Spendensammelleidenschaft blöd gemacht. Der Verbraucher kauft dass, was ihm die Werbung in Kombination mit der paternalistischen Sicht der Ökofraktion vorgekaut hat. Er kauft in der Grillsaison das, was ihm schmeckt, gesellt sich zwischendurch zu den Flexitariern, kauft mal hier mal dort was Regionales (glaubt er jedenfalls), usw. Er lässt sich seine intuitive Lebensweise von außen so beeinflussen, dass er am Ende weder heimische Produkte kennt, noch verarbeiten kann.
Er kann aber gut einstimmen in den Chor derjenigen, die genau wissen, dass deutsche Landwirte Tiere quälen, die Umwelt versauen und die Gesundheit der Bevölkerung gefährden. Das hat dann die Spendensammelfraktion geschafft, das Spendenaufkommen muss erhalten werden, sonst sind die überflüssig.....das verstehe ich sogar.
Clean-eating http://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund ... 68341.html
...evtl. ist der Verbraucher doch zu blöde und man muss ihm sogar für ganz normales Essen eine Bezeichnung vorlegen, damit er nach dieser Devise sein Essen zubereitet, wie in den letzten Jahrmillionen ohne Ernährungsberater......omG ....nee der Verbraucher wird blöde gemacht, das ist meine feste Überzeugung.
Pevo hat geschrieben:Lies meinen Beitrag noch einmal und schau Dich im Internet und/oder in der Literatur um (ich gehe allerdings davon aus, dass Du über die Thematik bestens informiert bist).
Für eine leistungsstarke Landwirtschaft macht es mE wenig Sinn, den wissenschaftlich begründeten Ökologisierungspotentialen hier nur deshalb „zu widersprechen“, weil man die oft unzureichend qualifizierte Kritik von multisündigen Verbrauchern nicht erträgt.
Stellt Euch agierend an die Spitze der erforderlichen Ökologisierung und lasst Euch nicht von ökologischen Sachzwängen treiben.
Macht aus Sicht des erfahrenen Praktikers Vorschläge, wie sich das Verbraucherverhalten und die politischen Rahmenbedingungen usw. ändern müssten anstatt so zu tun, als würde bzgl. Stickstoffkeislauf , Biodiversität, Tierwohl, Bodenerosion, Antibiotika … alles im Optimum – ganz so blöd ist der Verbraucher dann doch nicht.
Die Teilnehmer forderten von der EU einen besseren Schutz vor Billigimporten aus China und warnten vor weiteren Belastungen durch neue Klima- und Energieauflagen.
"Die Industrie ist ein Teil der Lösung und nicht das Problem. Nur mit einer modernen Industrie in Deutschland und Europa ist eine gute Klimapolitik möglich",

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