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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Apr 11, 2016 8:36

Pevo, du vermischt konstant die Agrarischen Formen und klimatischen Bedingungen Afrikas mit den unsrigen....wir haben bereits das Meiste optimiert , die anderen sind schlechter dran. Wir produzieren schon ausreichend und gesund, die anderen nicht. Fahr einfach hin und mach was, aber lass unsere Bauern in Ruhe weiter ihre Praxis optimieren. Sie leiden schon genug an dummen dekadenten Auflagen einer Wohlstandsgesellschaft, die immerzu afrikanische Probleme mit unserer Landwirtschaft verwechselt und vermischt.....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Apr 11, 2016 8:37

xyxy hat geschrieben:
bis Mitte der 2000er

2499-2501 :?:

In Anbetracht dieses facepalm-würdigen Beitrages sollte Du Dich zukünftig mit pseudo-intelligenten Spitzfindigkeiten etwas zurückhalten. Lass es Dir von Wiki erklären.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Apr 11, 2016 8:51

In Anbetracht dessen, wie beharrlich du dich bisher bei Zahlenreihen verweigerst, ein erstaunlich schnelles Feedback nach erfolgreicher Suche, ich würd sagen Test gelungen...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Apr 11, 2016 8:53

Pevo hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Dabei ein Foto mit einem Maisfeld, das doppelt so dicht bepflanzt werden könnte. ......

Ich will dem nicht widersprechen aber einen Aspekt hinzufügen, der besonders für unsere stark ertragsorientierte LW-Philosophie zutrifft (wenn ich das im Rahmen einer Fachtagung richtig verstanden habe)
Sinngemäß:
Maispflanzen vertragen niedrigwachsende Wildkräuter, die als Nahrungspflanzen für u.a. Insekten lebenswichtig sind. Sowohl der Einsatz von PSM als auch eine zu dichte Bepflanzung (wegen der dadurch gegebenen Lichtverhältnisse am Boden) verhindern die Wildkräuter und tragen zum Biodiversitätsverlust bei. Deshalb plädiere ich für eine nachhaltige Verhältnismäßigkeit zwischen Ertrag und Biodiversität. Dadurch wird der Hunger nicht begünstigt. (Frage: Weshalb findet man so wenig Insekten in deutscher Monokulturlandschaft?)

Welche niedrigwachsenden Wildkräuter sind gemeint, wie mit den hochwachsenden umgehen, welches selektive Behandlungskonzept hast du auf dem Schirm?
Welche Monokulturlandschaft mit wenig Insekten, etwas präziser, bitte!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Apr 11, 2016 13:27

xyxy hat geschrieben:Welche niedrigwachsenden Wildkräuter sind gemeint, wie mit den hochwachsenden umgehen, welches selektive Behandlungskonzept hast du auf dem Schirm?
Welche Monokulturlandschaft mit wenig Insekten, etwas präziser, bitte!

Lies meinen Beitrag noch einmal und schau Dich im Internet und/oder in der Literatur um (ich gehe allerdings davon aus, dass Du über die Thematik bestens informiert bist).

Für eine leistungsstarke Landwirtschaft macht es mE wenig Sinn, den wissenschaftlich begründeten Ökologisierungspotentialen hier nur deshalb „zu widersprechen“, weil man die oft unzureichend qualifizierte Kritik von multisündigen Verbrauchern nicht erträgt. Stellt Euch agierend an die Spitze der erforderlichen Ökologisierung und lasst Euch nicht von ökologischen Sachzwängen treiben. Macht aus Sicht des erfahrenen Praktikers Vorschläge, wie sich das Verbraucherverhalten und die politischen Rahmenbedingungen usw. ändern müssten anstatt so zu tun, als würde bzgl. Stickstoffkeislauf , Biodiversität, Tierwohl, Bodenerosion, Antibiotika … alles im Optimum – ganz so blöd ist der Verbraucher dann doch nicht.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mo Apr 11, 2016 13:35

Pevo hat nicht verstanden, dass ein reines Maisfeld mit dichter Bepflanzung höhere Qualität und Erträge bei geringerm Aufwand an Pflanzenschutz sichert. Wie man auf dem Bild sieht, verzichten auch die Afrikaner auf Unkraut im Maisacker - was im Umkehrschluss bedeutet, dass die sich schon als fachkundiger erweisen, als Pevo. Wenn also das Unkraut schon weg ist, warum dann nicht gleich den Acker voll bepflanzen? Immerhin böte sich dann die Möglichkeit, bei selbem Ertrag vom selben Acker ein Stück versauen zu lassen, ohne dass dies in Konkurrenz zur Nutzpflanze steht. In Afrika gibt es soviele fruchtbare Böden, dass man es sich jetzt schon leisten kann, drei Viertel davon der Biodiversität zu überlassen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Apr 11, 2016 13:45

H.B. hat geschrieben:Pevo hat nicht verstanden, dass ein reines Maisfeld mit dichter Bepflanzung höhere Qualität und Erträge bei geringerm Aufwand an Pflanzenschutz sichert. Wie man auf dem Bild sieht, verzichten auch die Afrikaner auf Unkraut im Maisacker - was im Umkehrschluss bedeutet, dass die sich schon als fachkundiger erweisen, als Pevo. Wenn also das Unkraut schon weg ist, warum dann nicht gleich den Acker voll bepflanzen? Immerhin böte sich dann die Möglichkeit, bei selbem Ertrag vom selben Acker ein Stück versauen zu lassen, ohne dass dies in Konkurrenz zur Nutzpflanze steht. In Afrika gibt es soviele fruchtbare Böden, dass man es sich jetzt schon leisten kann, drei Viertel davon der Biodiversität zu überlassen.

Das Julius Kühn-Institut (vormals Biologische Bundesanstalt) zählt im Mais 1000 Insektenarten und nennt Maisflächen grüne Brücke.
Entweder sind die alle genau so doof wie die Bauern oder einer spukt hier ganz gewaltig für die Netzfrauen..

typisch: verifizieren kann er nicht, statt dessen Zettelkasten und was kommt raus:
"Biodiversität, Tierwohl, Bodenerosion, Antibiotika "
"suchs dir im Netz"
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Apr 11, 2016 14:06

Pevo hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Welche niedrigwachsenden Wildkräuter sind gemeint, wie mit den hochwachsenden umgehen, welches selektive Behandlungskonzept hast du auf dem Schirm?
Welche Monokulturlandschaft mit wenig Insekten, etwas präziser, bitte!

Lies meinen Beitrag noch einmal und schau Dich im Internet und/oder in der Literatur um (ich gehe allerdings davon aus, dass Du über die Thematik bestens informiert bist).

Für eine leistungsstarke Landwirtschaft macht es mE wenig Sinn, den wissenschaftlich begründeten Ökologisierungspotentialen hier nur deshalb „zu widersprechen“, weil man die oft unzureichend qualifizierte Kritik von multisündigen Verbrauchern nicht erträgt. Stellt Euch agierend an die Spitze der erforderlichen Ökologisierung und lasst Euch nicht von ökologischen Sachzwängen treiben. Macht aus Sicht des erfahrenen Praktikers Vorschläge, wie sich das Verbraucherverhalten und die politischen Rahmenbedingungen usw. ändern müssten anstatt so zu tun, als würde bzgl. Stickstoffkeislauf , Biodiversität, Tierwohl, Bodenerosion, Antibiotika … alles im Optimum – ganz so blöd ist der Verbraucher dann doch nicht.


Nee, der Verbraucher ist eigentlich gar nicht blöde.....er wird nur von etlichen NGOs und deren Spendensammelleidenschaft blöd gemacht. Der Verbraucher kauft dass, was ihm die Werbung in Kombination mit der paternalistischen Sicht der Ökofraktion vorgekaut hat. Er kauft in der Grillsaison das, was ihm schmeckt, gesellt sich zwischendurch zu den Flexitariern, kauft mal hier mal dort was Regionales (glaubt er jedenfalls), usw. Er lässt sich seine intuitive Lebensweise von außen so beeinflussen, dass er am Ende weder heimische Produkte kennt, noch verarbeiten kann.
Er kann aber gut einstimmen in den Chor derjenigen, die genau wissen, dass deutsche Landwirte Tiere quälen, die Umwelt versauen und die Gesundheit der Bevölkerung gefährden. Das hat dann die Spendensammelfraktion geschafft, das Spendenaufkommen muss erhalten werden, sonst sind die überflüssig.....das verstehe ich sogar.
Clean-eating http://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund ... 68341.html
...evtl. ist der Verbraucher doch zu blöde und man muss ihm sogar für ganz normales Essen eine Bezeichnung vorlegen, damit er nach dieser Devise sein Essen zubereitet, wie in den letzten Jahrmillionen ohne Ernährungsberater......omG ....nee der Verbraucher wird blöde gemacht, das ist meine feste Überzeugung.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Apr 11, 2016 15:07

xyxy hat geschrieben:FC hat einen Schuldschein begeben in Höhe von 300Mio als "Green Schuldschein", ja so sind die Bauern..Pevo investierst du? :klee: :roll: :klug:


falls es nicht verstanden wurde:

http://www.topagrar.com/news/Rind-Rinde ... 98552.html

„Green Schuldschein“ mit einem Volumen von 300 Mio. Euro begeben. Mit den Erlösen sollen nachhaltige Firmenprojekten gefördert werden, besonders die Betriebe in Borculo, Leeuwarden und Veghel sowie eine Molkerei auf den Philippinen. Auch die Milchqualität in Asien, Afrika und Osteuropa soll mit den Mitteln unterstützt werden.


Pevo hat geschrieben:Beispiel Taifun Haiyan (Philippinen) Zitat:…
„In unserer Region Visayas hat der Taifun 2013 die Ernährungssicherheit der bäuerlichen Familien stark beeinträchtigt.

./.
Die betroffene Bevölkerung erhielt Hilfsgüter von der Regierung und von internationalen Organisationen….
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Mo Apr 11, 2016 18:04

Ich schmeißen mich weg...
Niedrig wachsende Unkräuter nehmen den Mais keinen Ertrag weg...
Quecke und Storchschnabel brauchen kein Wasser und keine Nährstoffe. Alles Erfindung der Agroindustrie :-)
Als stiller Protest wird bei uns jetzt erst einmal Round Up aufs Maisland gespritzt...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Mo Apr 11, 2016 18:09

Ein kleines Spritzfenster...
http://ooe.bauernbund.at/typo3temp/pics/b33abcc86a.jpg
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Apr 11, 2016 21:44

LUV hat geschrieben:Pevo, du vermischt konstant die Agrarischen Formen und klimatischen Bedingungen Afrikas mit den unsrigen....wir haben bereits das Meiste optimiert , die anderen sind schlechter dran. Wir produzieren schon ausreichend und gesund, die anderen nicht. Fahr einfach hin und mach was, aber lass unsere Bauern in Ruhe weiter ihre Praxis optimieren. Sie leiden schon genug an dummen dekadenten Auflagen einer Wohlstandsgesellschaft, die immerzu afrikanische Probleme mit unserer Landwirtschaft verwechselt und vermischt.....


Die Pfeife hat nicht mal Ahnung davon, dass dort vielleicht der Niederschlag schon ertragsbegrenzend ist und will da noch Unkraut haben...
Dann wächst dort auch noch Unkraut, das den Mais über die Wurzel abtötet...

Er sollte wirklich dort hinfahren und lernen was Hunger ist!
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Apr 11, 2016 21:47

LUV hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Welche niedrigwachsenden Wildkräuter sind gemeint, wie mit den hochwachsenden umgehen, welches selektive Behandlungskonzept hast du auf dem Schirm?
Welche Monokulturlandschaft mit wenig Insekten, etwas präziser, bitte!

Lies meinen Beitrag noch einmal und schau Dich im Internet und/oder in der Literatur um (ich gehe allerdings davon aus, dass Du über die Thematik bestens informiert bist).

Für eine leistungsstarke Landwirtschaft macht es mE wenig Sinn, den wissenschaftlich begründeten Ökologisierungspotentialen hier nur deshalb „zu widersprechen“, weil man die oft unzureichend qualifizierte Kritik von multisündigen Verbrauchern nicht erträgt. Stellt Euch agierend an die Spitze der erforderlichen Ökologisierung und lasst Euch nicht von ökologischen Sachzwängen treiben. Macht aus Sicht des erfahrenen Praktikers Vorschläge, wie sich das Verbraucherverhalten und die politischen Rahmenbedingungen usw. ändern müssten anstatt so zu tun, als würde bzgl. Stickstoffkeislauf , Biodiversität, Tierwohl, Bodenerosion, Antibiotika … alles im Optimum – ganz so blöd ist der Verbraucher dann doch nicht.


Nee, der Verbraucher ist eigentlich gar nicht blöde.....er wird nur von etlichen NGOs und deren Spendensammelleidenschaft blöd gemacht. Der Verbraucher kauft dass, was ihm die Werbung in Kombination mit der paternalistischen Sicht der Ökofraktion vorgekaut hat. Er kauft in der Grillsaison das, was ihm schmeckt, gesellt sich zwischendurch zu den Flexitariern, kauft mal hier mal dort was Regionales (glaubt er jedenfalls), usw. Er lässt sich seine intuitive Lebensweise von außen so beeinflussen, dass er am Ende weder heimische Produkte kennt, noch verarbeiten kann.
Er kann aber gut einstimmen in den Chor derjenigen, die genau wissen, dass deutsche Landwirte Tiere quälen, die Umwelt versauen und die Gesundheit der Bevölkerung gefährden. Das hat dann die Spendensammelfraktion geschafft, das Spendenaufkommen muss erhalten werden, sonst sind die überflüssig.....das verstehe ich sogar.
Clean-eating http://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund ... 68341.html
...evtl. ist der Verbraucher doch zu blöde und man muss ihm sogar für ganz normales Essen eine Bezeichnung vorlegen, damit er nach dieser Devise sein Essen zubereitet, wie in den letzten Jahrmillionen ohne Ernährungsberater......omG ....nee der Verbraucher wird blöde gemacht, das ist meine feste Überzeugung.



Für Pevo wieder ein mal zu viele Fakten, ansonsten für den gebildeten Bürger interessante Datails, Bio "profitiert" von den Fertigprodukten, in Deutschland stagniert der Absatz heimischer Bio-Ware.

Populismus gefährdet unseren Staat prinzipiell, egal von welcher Seite
http://www.keckl.de/texte/Rundmail%203_ ... lismus.pdf
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Apr 11, 2016 22:03

Pevo hat geschrieben:Lies meinen Beitrag noch einmal und schau Dich im Internet und/oder in der Literatur um (ich gehe allerdings davon aus, dass Du über die Thematik bestens informiert bist).


In dem Beitrag werden leider die Probleme nicht erwähnt, fehlte es an botanischer Kompetenz?
Unkräuter sind nicht nur Nährstoffkonkurrenten, die sind sehr häufig für viele weitere Probleme verantwortlich. Das ist dann halt viel Arbeit und Fachwissen, denn Unkräuter sind auch Vermehrer für Krankheiten, Parasiten, Nematoden etc.
Das wird vielfach einfach nicht bedacht, weil Leute wie Du einfach nicht ausreichend gebildet sind und nur eine einzige Sichtweise haben.
Niedersächsische Biobetriebe durften diesen lachsen Umgang mit der Aufgabe des Bio-Kartoffelanbaus im größeren Ausmaß schon erleben, selbst hier im Ort musste der Bio-Betrieb seine Flächen nach 20 Jahren aufgeben und sich komplett neue suchen...


Für eine leistungsstarke Landwirtschaft macht es mE wenig Sinn, den wissenschaftlich begründeten Ökologisierungspotentialen hier nur deshalb „zu widersprechen“, weil man die oft unzureichend qualifizierte Kritik von multisündigen Verbrauchern nicht erträgt.


Das ist keine Kritik, das ist einfach nur ungebildetes Geplapper, was Du einfach nachplapperst.
Dir fehlt es an allen Ecken und Enden und Du kapierst nicht mal etwas, wenn man es Dir versucht zu erklären.

Stellt Euch agierend an die Spitze der erforderlichen Ökologisierung und lasst Euch nicht von ökologischen Sachzwängen treiben.


Stehen wir doch, denn ohne konventionelle Landwirtschaft bricht doch die ganze Biobranche zusammen, das hat diese selbst eingestanden als es um die Revision der Bio-Verordnung ging... Keinesfalls konnte die BioLandwirtschaft ohne Konventionelle auskommen oder warum hat die Bio-Branche das vehement bekämpft bei der EU?
Die wollten nicht ohne Wirtschaftsdünger aus der Konventionellen Landwirtschaft auskommen oder ohne Saatgut etc, weil es einfach nicht geht.

Macht aus Sicht des erfahrenen Praktikers Vorschläge, wie sich das Verbraucherverhalten und die politischen Rahmenbedingungen usw. ändern müssten anstatt so zu tun, als würde bzgl. Stickstoffkeislauf , Biodiversität, Tierwohl, Bodenerosion, Antibiotika … alles im Optimum – ganz so blöd ist der Verbraucher dann doch nicht.


Fachbücher lesen, Dinge und Kreisläufe verstehen und nicht plump Parolen hinterher geifern.
Du zeigst doch immer wieder auf, wie Du auf billige Propaganda reinfällst, ansonsten wäre Deine Frage zum Glyphosat und der IARC-BfR gar nicht gekommen, denn das ist groß und breit nachzulesen...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Di Apr 12, 2016 5:02

Die Teilnehmer forderten von der EU einen besseren Schutz vor Billigimporten aus China und warnten vor weiteren Belastungen durch neue Klima- und Energieauflagen.


Was? :shock:

"Die Industrie ist ein Teil der Lösung und nicht das Problem. Nur mit einer modernen Industrie in Deutschland und Europa ist eine gute Klimapolitik möglich",


unglaublich?

http://www.n-tv.de/wirtschaft/IG-Metall ... 40296.html

zigtausend Arbeiter demonstrieren zusammen mit dem Wirtschaftsminister gegen wahnwitzige Umweltpolitik, die ihre Einkommen bedrohen? Das ging ja schneller als erwartet

..Na, die trauen sich was..... :prost:
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