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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Mi Apr 13, 2016 16:29

LUV hat geschrieben:Eine Externalisierung ist ja gar nicht möglich...


Auf jeden Fall ist es willkürlich. Irgendjemand stellt halt fest ,dass ein l Sprit 3 € kosten müsste um die Gesamtkosten zu decken. Oder 30. Oder 300. Egal,hauptsache irgend ne zahl in den Raum werfen.

Das wäre in dem erwähnten Zusammenhang aber egal. Der regionale ,extensive Betrieb,der 80-150 km am Tag mit seinem Verkaufswagen durch die Gegend brettert und den Endkunden direkt erreicht um 50-100 kg Fleisch/verarbeitungsprodukte zu verkaufen würde unter dieser Kostendarstellung wirtschaftlich auf jeden Fall mehr leiden als der Wiesenhofstall,der alle 6Wochen 25to Lg auf den Lkw verlädt.
Je höher die Kosten ,desto höher die Vorteile der Konzentration und Intensivierung.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mi Apr 13, 2016 16:32

Pevo hat geschrieben:Ich vertrete dabei die Ziele der Nationalen Nachhaltigkeits- und der Biodiversitätsstrategie.


Das ist auf jeden Fall ein Alleinstellungsmerkmal, niemand sonst folgt hier im blinden Kadavergehorsam einer Ideologie, die er nicht einmal im Ansatz versteht.

Und der ist auch gut:
Pevo hat geschrieben:Ohne Subventionen und ohne Externalsierung ökologischer Kosten. Wäre interessant, wer dann die Nase vorn hätte.
Die Externalisierung diverser Kosten gehört zu den Schwachpunkten unseres Wirtschaftssystem und begünstigt den Ressourcenmissbrauch für überflüssige Produkte.......


Keine Sorge, wenn der wohlgenährte Dekadenzbürger erst einmal für seinen eigenen Mist voll zur Rechenschaft gezogen wird, dann ist er wieder froh, sich überhaupt noch Essbares leisten zu können. Aber so war das sicher nicht gemeint, nur die moderne Landwirtschaft soll für „Externalisierung“ zahlen. Oder?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Apr 13, 2016 16:34

borger hat geschrieben:Keine Sorge, wenn der wohlgenährte Dekadenzbürger erst einmal für seinen eigenen Mist voll zur Rechenschaft gezogen wird, dann ist er wieder froh, sich überhaupt noch Essbares leisten zu können. Aber so war das sicher nicht gemeint, nur die moderne Landwirtschaft soll für „Externalisierung“ zahlen. Oder?


Amazon und Zalando wären dann jedenfalls schon mal weg vom Markt..... :roll: :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Mi Apr 13, 2016 17:07

Nö. Auch da gälte das mit der Konzentration und den Kosten.
Bei einem Spritpreis von 15€ macht die Europapassage zur Hälfte dicht und amazon verdoppelt den umsatz.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Apr 13, 2016 19:11

LUV hat geschrieben:Eine Externalisierung ist ja gar nicht möglich....oder wie will man wem die Schäden durch die Kreuzschifffahrt wann aufbürden? Das ist auch nur so ein Schlagwort, ähnlich der Biodiversität oder der Artenvielfalt, der Massentierhaltung oder der Nachhaltigkeit....ohne Substanz und nicht definierbar.

Erste Frage: Aus welchen Quellen speist Du Dein ökonomisches Wissen?
Zweite Frage: Mit welcher Motivation postest Du hier?
Mein Eindruck: Auf allgemein anerkannte Kritik an der LW antwortest Du stereotyp mit „Dekadenz der übrigen Gesellschaft“ -
Dritte Frage: Was ist Deine Alternative? – Es kommt nur heiße Luft und dann sprichst von Logik -
Vierte Frage: Worin unterscheidet sich Dein Lebensstil von dem der Dekadenten?
Deine Behauptung Biodiversität….. sind Schlagworte: Luv wo lebst Du?
Fünfte Frage: Bist Du Defätist?
Stell den Kaminrauch wieder auf schwarz. :(
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Apr 13, 2016 19:30

borger hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Ich vertrete dabei die Ziele der Nationalen Nachhaltigkeits- und der Biodiversitätsstrategie.


Das ist auf jeden Fall ein Alleinstellungsmerkmal, niemand sonst folgt hier im blinden Kadavergehorsam einer Ideologie, die er nicht einmal im Ansatz versteht.

Ist ja hier auch eine besondere Auswahl von Interessenvertretern.
borger hat geschrieben:Und der ist auch gut:
Pevo hat geschrieben:Ohne Subventionen und ohne Externalsierung ökologischer Kosten. Wäre interessant, wer dann die Nase vorn hätte.
Die Externalisierung diverser Kosten gehört zu den Schwachpunkten unseres Wirtschaftssystem und begünstigt den Ressourcenmissbrauch für überflüssige Produkte.......


Keine Sorge, wenn der wohlgenährte Dekadenzbürger erst einmal für seinen eigenen Mist voll zur Rechenschaft gezogen wird, dann ist er wieder froh, sich überhaupt noch Essbares leisten zu können. Aber so war das sicher nicht gemeint, nur die moderne Landwirtschaft soll für „Externalisierung“ zahlen. Oder?

Die Aussagekraft beschränkt sich auf die Kompetenz des Diskutanten, der den letzen Satz nicht gelesen hat, oder?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mi Apr 13, 2016 20:24

Pevo hat geschrieben:Die Aussagekraft beschränkt sich auf die Kompetenz des Diskutanten, der den letzen Satz nicht gelesen hat, oder?


Doch doch:
Die Externalisierung diverser Kosten gehört zu den Schwachpunkten unseres Wirtschaftssystem und begünstigt den Ressourcenmissbrauch für überflüssige Produkte.......


Überflüssig ist alles, was nicht unmittelbar zum Überleben benötigt wird. Da kommt schon Einiges zusammen und die Rechnung geht direkt an den Konsumenten. Das wird richtig lustig.
Ich denke, die Bauern kommen dabei vergleichsweise gut weg, weil sie viel arbeiten und bewusster konsumieren. Am Schlimmsten wird es ausgerechnet die vermeintlich Ökobewussten treffen, wenn die für all ihren Nachhaltigkeitsschrott und globale Weltrettungseinsätze den vollen Preis zahlen müssen. Bisher wollen sie nicht einmal die direkten Kosten selbst tragen und drücken sie der Allgemeinheit auf. Gerade deshalb hatte ich nachgefragt, ob das wirklich ernst- oder nur die Landwirtschaft gemeint war.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Apr 13, 2016 21:29

borger hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Die Aussagekraft beschränkt sich auf die Kompetenz des Diskutanten, der den letzen Satz nicht gelesen hat, oder?


Doch doch:
Die Externalisierung diverser Kosten gehört zu den Schwachpunkten unseres Wirtschaftssystem und begünstigt den Ressourcenmissbrauch für überflüssige Produkte.......


Überflüssig ist alles, was nicht unmittelbar zum Überleben benötigt wird. Da kommt schon Einiges zusammen und die Rechnung geht direkt an den Konsumenten. Das wird richtig lustig.


Pevo macht seine Nachhaltigkeit allein an der Landwirtschaft fest, alle 12 bis 24 Monate neue Handys, sein 2 Laptop als Nachhaltigkeits Fanatiker sind belanglos....
100 Hektar überbaute Fläche am Tag - belanglos - die Biodiversität sinkt nicht durch einen Steinklotz in Rosengarten, nein die sinkt wenn der Bauer morgens die Augen aufmacht.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Apr 14, 2016 7:56

borger hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Die Externalisierung diverser Kosten gehört zu den Schwachpunkten unseres Wirtschaftssystem und begünstigt den Ressourcenmissbrauch für überflüssige Produkte.......


Überflüssig ist alles, was nicht unmittelbar zum Überleben benötigt wird. Da kommt schon Einiges zusammen und die Rechnung geht direkt an den Konsumenten. Das wird richtig lustig.
Ich denke, die Bauern kommen dabei vergleichsweise gut weg, weil sie viel arbeiten und bewusster konsumieren. Am Schlimmsten wird es ausgerechnet die vermeintlich Ökobewussten treffen, wenn die für all ihren Nachhaltigkeitsschrott und globale Weltrettungseinsätze den vollen Preis zahlen müssen. Bisher wollen sie nicht einmal die direkten Kosten selbst tragen und drücken sie der Allgemeinheit auf. Gerade deshalb hatte ich nachgefragt, ob das wirklich ernst- oder nur die Landwirtschaft gemeint war.

Ein typisches Beispiel wie hier von den Platzhirschen diskutiert wird: Alle Mögliche in einen (Themen-)Pott schmeißen, ordentlich rühren bis die eigenen Interessen oben schwimmen und dann von Logik sprechen. Ergebnis: Bestenfalls ein Satire-Beitrag.
Man sollte beim Thema Kosten-Externalisierung besser von folgender Realität ausgehen:
1. Unser ungleich verteilter Wohlstand übersteigt das planetarische Potential…….
http://www.footprintnetwork.org/images/ ... /world.png
2……und wir entwickeln uns weiter in die falsche Richtung….(im Link zur Grafik etwas scrollen)
http://www.footprintnetwork.org/de/inde ... nitiative/
3. …..Die Weltgemeinschaft hat sich deshalb 2015 auf eine Anpassung der Milieniumsziele (MDG bis 2015) in Form der Agenda 2030 (Sustainable Developement Goals [SDG] bis 2030) verständigt - Eine enorme kulturelle Leistung in einer wie nie zuvor gespaltenen Welt – Die Agenda ist nicht mehr als ein Kompromiss ohne rechtliche Verpflichtungen – keine Handlungsanweisung – kein Lösungskonzept – und dennoch eine gute Basis für eine nachhaltige Entwicklung. Sie teilt die Welt nicht mehr in Entwicklungsländer und entwickelte Länder, sondern sieht alle Länder auf einem Entwicklungspfad.
http://www.welthungerhilfe.de/fileadmin ... 030_UN.pdf
Darauf könnte man nun mit einer defätistischen Darstellung der Welt antworten. Besser wäre ein Bemühen, der Agenda 2030 zum Erfolg zu verhelfen, d. h. man sollte versuchen sie zu verstehen, dass wiederum heißt, man sollte sie lesen. In der Präambel liest man zum Stickwort Wohlstand
Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass alle Menschen ein von Wohlstand ge-
prägtes und erfülltes Leben genießen können und dass sich der wirtschaftliche, soziale und technische Fortschritt in Harmonie mit der Natur vollzieht

Das Thema Internalisierung ökologischer Kosten gehört m. E. in die zukünftige Diskussion. Ein Aufsatz des Ökonomen Mohssen Massarrat wäre ein Einstieg: Zitat
Der Widerspruch zwischen Theorie und Realität ist nicht zufällig: Die klassische und neoklassische Ökonomie unterstellt die Chancengleichheit zwischen allen (Welt-)Markt-Akteuren und schließt außerökonomische Faktoren, z.B. Machtungleichheit als Hebel von Wohlstandsvermehrung, aus. Sie vernachlässigt ferner den zur Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts führenden Umstand der Kapitalakkumulation und der Konsumsteigerung durch den kostenlosen Naturverbrauch
.
http://www.wissenschaft-und-frieden.de/ ... kelID=1169

PS: An alle Satiriker, die glauben Pevos Vision zu kennen bzw. missbrauchen zu müssen: Die Agenda 2030 kommt ihr sehr nahe.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Do Apr 14, 2016 8:03

Pevo hat geschrieben:Die Gräben sind scheinbar tief. Wie sehe denn Euer Kompromissvorschlag aus, wenn wir „weißen Rauch“ aufsteigen lassen müssten? Ich vertrete dabei die Ziele der Nationalen Nachhaltigkeits- und der Biodiversitätsstrategie.

Verringerung des Ressourcenverbrauchs durch moderne Technik und intensive ehrliche Forschung auf dem Gebiet.
Förderung für die Anschaffung von GPS Lenksystemen und Teilbreitenschaltungen für mittlere und kleine Betriebe, da die Kosten dafür momentan zu hoch sind.
Forschung auf dem Gebiet Phosphorverfügbarkeit bei Mais und ersetzen von mineralischer Unterfußdüngung durch Mykorhiizzemen (?).
Nur mal so ausm stehgreif, da gibt's noch viel mehr was man machen kann. Interessiert dich sicher nicht, weil der Nnr davon keine Ahnung hat..
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Do Apr 14, 2016 8:24

Peter, es wundert mich immer wieder, wie du nicht erkennen kannst, dass du es bist, der Probleme Afrikas und Südamerikas auf unsere Republik runterbricht und eine intellektuelle Transformation fordert, die im Moment ausschließlich auf die Belange der Landwirtschaft Auswirkungen zeigt. Die Gesellschaft wird paternalistisch vorbereitet, in dem man ihr von weniger Fleisch und Nitratproblemen berichtet, von der Notwendigkeit zur Änderung der Landwirtschaft in unserem Land.
Parallel hilft der Staat als Landesregierung einen ganzen Fluss so zu verändern, dass die Landwirtschaft an seinen Rändern darunter leidet und das Ganze dient ausschließlich zur Bespaßung von Menschen, nämlich zum Bau von Kreuzfahrtschiffen. Das ist dann doch die von dir geforderte Externalisierung von Umweltschäden auf Kosten der Erzeugung von Lebensmittel und damit der Existenz von Bauern...das nenn ich sogar nachhaltig erfolgreich.
Der Umbau der Gesellschaft oder sogar der Weltbevölkerung hin zu der gewünschten Form geht über die Leichen der hiesigen Bauern....aber das kann man in Dauerschleife wiederholen, es wird nicht gecheckt.
Zuletzt geändert von LUV am Do Apr 14, 2016 8:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Do Apr 14, 2016 8:26

Pevo hat geschrieben:Das Thema Internalisierung ökologischer Kosten gehört m. E. in die zukünftige Diskussion.
.

Schau in den Containerhafen der grössten Hansestadt
Externalisierung ist arttypisch für den Menschen, macht der schon Jahrtausende so. Zunächst auf der Suche nach Bedürfnissbefriedigung, auf der Suche nach weiteren Ressourcen, später verteilt er seine Brut in der Welt und erfindet den WOHL-Stand, externalisiert Hunger,Armut, Krieg, Barbarei.
Du machst nix anderes, auch wenn du dich vorm Rechner klemmst und deine ökologischen Wunsch/wahnvorstellungen versuchst auf die nächste oder übernnächste, niedrigere Etage umzuwälzen, du externalisierst...heute recht dafür schon ein Internetanschluss in Frühzeiten war ein entbehrlicher lebensgefährlicher Fussmarsch nötig...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Do Apr 14, 2016 9:00

Todde hat geschrieben:Pevo macht seine Nachhaltigkeit allein an der Landwirtschaft fest, alle 12 bis 24 Monate neue Handys, sein 2 Laptop als Nachhaltigkeits Fanatiker sind belanglos....


Und der ist auch dabei nur ein ganz kleines Licht, bei seinen religiösen Vorbetern geht das noch viel schlimmer ab. Der Greenpeace-Propaganda-Chef, der täglich mit dem Flugzeug zur Arbeit anreiste, Graf Protz von Solarworld usw.. Bei den Nachhaltigkeitsratsmitgliedern dürfte es auch nicht besser aussehen. Die leben alle das Gegenteil von dem was sie predigen.
Pevo ist nicht zu dumm um das zu begreifen. Es wäre ja möglich, zumindest weitgehend korrekt nach den Regeln der Öko-Religion zu leben, aber das wäre mit sehr großen Einschränkungen verbunden. Nichts für Pevo, der will weiter reichlich prassen und trotzdem zu den ganz besonders Guten zähen.
Deshalb faszinieren ihn seine Öko-Vorbeter so, sie treiben es wie der dicke Kim in Nordkorea. Wenn der seinem Volk eine Baumrindendiät verordnet bedeutet das auch nicht, dass er selbst auch nur Baumrinde fressen will.
Sowas Schönes, kein Argument dieser Welt könnte Pevo davon abbringen. Der Status des „Guten“ wird ausschließlich im Kampf gegen die vermeintlich „Bösen“ erlangt.
Mit seinem fix zusammen kopierten „ offenen Brief“ an einen Freund eine erstaunliche Lernfähigkeit dokumentiert, nachdem er mit seiner Forderung nach sachlicher Auseinandersetzung zu Pegida von Grosse-Brömer kräftig ab gewatscht wurde. Nur wenn der eigene Gutmenschenstatus in Gefahr gerät, dann geht es. Ansonsten verfrühstückt Pevo hemmungslos die Zukunft seiner eigenen Kinder.
Da fordert er den Rücktritt Winterkorns wegen der durch KFZ-Abgase verursachten erheblichen Gesundheits- und Umweltschäden. Aber VW liefert nur das Tatwerkzeug, die eigentlichen Täter sind die Fahrer. Viele sind wohl auf die VW Öko-Propaganda hereingefallen und handeln unwissend. Pevo sicher nicht, ansonsten hätte er ja diese Rücktrittsforderung nicht gestellt.
Aber auf persönliche Konsequenzen wartet man bei Pevo jedoch vergeblich. Er besinnt sich nicht der natürlichen Fortbewegung des Menschen sondern fährt unbeirrt der erheblichen Gesundheits- und Umweltschäden weiter.
Diese komplette Realitätsverweigerung im Bezug auf seine eigene Person zieht sich wie ein roter Faden durch Pevos Kommentare. Sämtliche Forderungen sind nur für andere. Sämtliche Aussagen sind allgemeines Geschwafel.
Mehr Bio bedeutet nicht, dass er auch selbst mehr Bio kaufen will, das sollen gefälligst andere machen. Das dramatische Wehklagen über die schrumpfende Biodiversität, aber nicht die leiseste Ahnung, wie es darum vor der eigenen Haustür bestellt ist.
Pevo selbst steht immer weit über den Dingen. Unter Seinesgleichen würde er sofort als falscher Prediger auffliegen, das weiß er. Deshalb kommt ihm der Bauernkrieg gerade recht, darin kann sich selbst eine wandelnde Umweltkatastrophe noch als „Saubermann“ präsentieren.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Apr 14, 2016 19:04

Bemerkenswerte Beiträge - unglaublich, würde Luv sagen.
Ich poste den Beitrag als Grundlage für eine sachliche Diskussion gerne noch einmal:
.................
Man sollte beim Thema Kosten-Externalisierung besser von folgender Realität ausgehen:
1. Unser ungleich verteilter Wohlstand übersteigt das planetarischen Potential…….
http://www.footprintnetwork.org/images/ ... /world.png
2……und wir entwickeln uns weiter in die falsche Richtung….
http://www.footprintnetwork.org/de/inde ... nitiative/
3. …..Die Weltgemeinschaft hat sich deshalb 2015 auf eine Anpassung der Milieniumsziele (MDG bis 2015) in Form der Agenda 2030 (Sustainable Developement Goals [SDG] bis 2030) verständigt - Eine enorme kulturelle Leistung in einer wie nie zuvor gespaltenen Welt – Die Agenda ist nicht mehr als ein Kompromiss ohne rechtliche Verpflichtungen – keine Handlungsanweisung – kein Lösungskonzept – und dennoch eine gute Basis für eine nachhaltige Entwicklung. Sie teilt die Welt nicht mehr in Entwicklungsländer und entwickelte Länder, sondern sieht alle Länder auf einem Entwicklungspfad.
http://www.welthungerhilfe.de/fileadmin ... 030_UN.pdf
Darauf könnte man nun mit einer defätistischen Darstellung der Welt antworten. Besser wäre ein Bemühen der Agenda 2030 zum Erfolg zu verhelfen, d. h. man sollte versuchen, sie zu verstehen, dass wiederum heißt, man sollte sie lesen. In der Präambel liest man zum Stickwort Wohlstand
„Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass alle Menschen ein von Wohlstand ge-
prägtes und erfülltes Leben genießen können und dass sich der wirtschaftliche, soziale und technische Fortschritt in Harmonie mit der Natur vollzieht“
Das Thema Internalisierung ökologischer Kosten gehört m. E. in die zukünftige Diskussion. Ein Aufsatz des Ökonomen Mohssen Massarrat wäre ein Einstieg: Zitat
„Der Widerspruch zwischen Theorie und Realität ist nicht zufällig: Die klassische und neoklassische Ökonomie unterstellt die Chancengleichheit zwischen allen (Welt-)Markt-Akteuren und schließt außerökonomische Faktoren, z.B. Machtungleichheit als Hebel von Wohlstandsvermehrung, aus. Sie vernachlässigt ferner den zur Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts führenden Umstand der Kapitalakkumulation und der Konsumsteigerung durch den kostenlosen Naturverbrauch.“
http://www.wissenschaft-und-frieden.de/ ... kelID=1169
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Do Apr 14, 2016 19:17

Pevo hat geschrieben:Bemerkenswerte Beiträge - unglaublich, würde Luv sagen.
Ich poste den Beitrag als Grundlage für eine sachliche Diskussion gerne noch einmal:

Fein....,
ich auch!
Pevo hat geschrieben:Das Thema Internalisierung ökologischer Kosten gehört m. E. in die zukünftige Diskussion.
.

Schau in den Containerhafen der grössten Hansestadt
Externalisierung ist arttypisch für den Menschen, macht der schon Jahrtausende so. Zunächst auf der Suche nach Bedürfnissbefriedigung, auf der Suche nach weiteren Ressourcen, später verteilt er seine Brut in der Welt und erfindet den WOHL-Stand, externalisiert Hunger,Armut, Krieg, Barbarei.
Du machst nix anderes, auch wenn du dich vorm Rechner klemmst und deine ökologischen Wunsch/wahnvorstellungen versuchst auf die nächste oder übernnächste, niedrigere Etage umzuwälzen, du externalisierst...heute recht dafür schon ein Internetanschluss in Frühzeiten war ein entbehrlicher lebensgefährlicher Fussmarsch nötig...
schönen Abend noch!
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