xyxy hat geschrieben:Pevo hat geschrieben:Bemerkenswerte Beiträge - unglaublich, würde Luv sagen.
Ich poste den Beitrag als Grundlage für eine sachliche Diskussion gerne noch einmal:
Fein....,
ich auch!Pevo hat geschrieben:Das Thema Internalisierung ökologischer Kosten gehört m. E. in die zukünftige Diskussion.
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Schau in den Containerhafen der grössten Hansestadt
Externalisierung ist arttypisch für den Menschen, macht der schon Jahrtausende so. Zunächst auf der Suche nach Bedürfnissbefriedigung, auf der Suche nach weiteren Ressourcen, später verteilt er seine Brut in der Welt und erfindet den WOHL-Stand, externalisiert Hunger,Armut, Krieg, Barbarei.
Du machst nix anderes, auch wenn du dich vorm Rechner klemmst und deine ökologischen Wunsch/wahnvorstellungen versuchst auf die nächste oder übernnächste, niedrigere Etage umzuwälzen, du externalisierst...heute recht dafür schon ein Internetanschluss in Frühzeiten war ein entbehrlicher lebensgefährlicher Fussmarsch nötig...
schönen Abend noch!
Was Du alles weist – oder besser: nicht weißt:
Ich hatte kürzlich schon allgemein formuliert:
Die Externalisierung diverser Kosten gehört zu den Schwachpunkten unseres Wirtschaftssystems und begünstigt den Ressourcenmissbrauch für überflüssige Produkte.......
(Wie man daraus eine einseitige Kritik an der LW ableiten kann [siehe die Beiträge der Platzhirsche], bleibt das Geheimnis der interessenorientierten Platzhirsche. Es eröffnet allerdings den Blick auf die LuvTodde.....s‘sche Logik)
Um vielleicht doch noch in ein sachliches Gespräch zu kommen, hier ein weiteres Zitat aus dem Aufsatz von Mossarrat (esvschließt an das Zitat oben an):
Dieses methodische Ausschlußverfahren hat nicht nur für die Theorie, sondern vor allem für die Politik fatale Konsequenzen. Tatsächlich hat die Neoklassik für die größten Herausforderungen der Gegenwart, nämlich die soziale Ungleichheit im globalen Maßstab und für die ökologische Krise keine Lösungen. Die von ihr verordneten Einzelmaßnahmen, z.B. die Strukturanpassung des IWF, wirken oft eher so, daß sie die Probleme verstärken. Die Beschäftigung mit diesen fundamentalen Defiziten der dominanten ökonomischen Lehre ist daher eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von Strategien einer globalen Reformperspektive.

