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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » So Apr 24, 2016 20:02

Pevo bleib mal geschmeidig...
Wie kriegen wir das hin das die Familienbetribe auch am technischen Fortschritt in Richtung Nachhaltigkeit teilhaben können?
So ein Bomech auf 12m kostet mal locker 30000 Flocken. Wie soll Deutschlands Ottonormalbauer das wieder rein holen mit seinen 50-70 Kühen? Nur mal so als Beispiel.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Apr 24, 2016 20:57

Pevo hat geschrieben:"Netiquette"


....gibt es auch auf politischer Ebene. Ganz bestimmt mussten die Mitglieder des RNE irgendwo einen Eid ablegen, den sie mit ihren der Nachhaltigkeit zuwider laufenden kriminellen Handlungen gebrochen haben.

Anstatt die seiner Person möglichen Mittel in Bewegung zu setzen, damit die Täter hinter Schloss und Riegel kommen, holt sich Pevo virtuell einen runter, und beklatscht in seinem Blog das Jubiläum...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Apr 25, 2016 6:01

Lonar hat geschrieben:Pevo bleib mal geschmeidig...
Wie kriegen wir das hin das die Familienbetribe auch am technischen Fortschritt in Richtung Nachhaltigkeit teilhaben können?
So ein Bomech auf 12m kostet mal locker 30000 Flocken. Wie soll Deutschlands Ottonormalbauer das wieder rein holen mit seinen 50-70 Kühen? Nur mal so als Beispiel.

Ein gutes Beispiel, das die Notwendigkeit des Umdenkens (Transformation) dokumentiert. Das Beispiel deutet den Zwang zum ökonomischen Wachstum an, wenn Nachhaltigkeit erreicht werden soll. Ist das nicht ein Widerspruch: Nachhaltigkeit durch Wachstum? Ist diese Denkweise alternativlos? Wo führt sie hin? Für den Ottonormalbauern eine Sch…situation!
Der Einzelne kann keine Antwort auf Deine Frage geben. Sie ist mM nur im Rahmen eines Umdenkprozesses zu lösen, der bereits im Gange ist. Je länger wir den eingeschlagenen Kurs des Wachstums weiter verfolgen, desto größer wird die Alternativlosigkeit! Wollen wir das?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Apr 25, 2016 6:40

Pevo hat geschrieben:Der Einzelne kann keine Antwort auf Deine Frage geben. Sie ist mM nur im Rahmen eines Umdenkprozesses zu lösen, der bereits im Gange ist. Je länger wir den eingeschlagenen Kurs des Wachstums weiter verfolgen, desto größer wird die Alternativlosigkeit! Wollen wir das?


Sicher, Wachstum in der Landwirtschaft ist grundlegend schlecht, das muss ein Ende haben!
Bauern sollten wieder Bauern sein und die Masse die das nicht mitmachen wird gibt ordentlich Fläche frei für Freizeitparks, Autobahnen und Eigenheime.
Damit löst man auch gleich das Problem der Agrarstaaten, die sich deutsche Industriegüter nur schwerlich leisten können, ganz nach dem Vorbild der Ökolandwirtschaft und veganen Ernährung werden Massen an Lebensmitteln importiert.

Ich nehme an wenn das soweit ist, dann ist nicht jeder Bürger erfreut über eine derartige Transformation.
Niedersachsens Agrarmichel ist ja auch abgetaucht bei dem Thema Schlachthof... Wenn es dann reale Auswirkungen auf tausende Arbeitnehmer hat, dann hört bei Realos der Spaß von der Vertreibung der Lebensmittelbranche auf.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Apr 25, 2016 7:52

Todde hat geschrieben:....Sicher, Wachstum in der Landwirtschaft ist grundlegend schlecht, das muss ein Ende haben!....

Ich finde die sogenannte IPAT-Formel gibt (emotionslos, vorurteilsfrei) den Zusammenhang von Umweltbeeinflussung (I), Bevölkerungsdichte (P), Wohlstand (A) und Stand der Technik (T) wieder:
I= P*A*T

Bzgl. der Bevölkerungsentwicklung P (ca. 10 Mio bis 2050 können wir außer den schon laufenden Maßnahmen (zu Aufklärung, Bildung, Verhütung) kaum mehr tun.
Der materielle Wohlstand A ist veränderbar,
ebenso die Ressourceneffizienz der Technik.
(Hinweis: P*A entspricht dem Bruttosozialprodukt BIP)
Die sogenannten entwickelten Länder gehen vom Erhalt des Wohlstandes A aus. Um die Umweltbeeinflussung zu reduzieren, setzen sie seit etlichen Jahren auf Effizienzsteigerung der Technologien T. Die hat auch in gewissem Umfang stattgefunden. Da aber gleichzeitig A zugenommen hat, hat sich I weiter verschlechtert.

Der Kapitalismus hat das Ziel der Wohlstandssteigerung. Bezogen auf das Welt-BIP hat er das Versprechen gehalten, dabei jedoch eine Ungleichheit der Entwicklung von Einkommen und Vermögen sowie eine nicht nachhaltige Veränderung der lebenswichtigen Ökosysteme bewirkt. Das sind keine guten Voraussetzungen für Frieden und Gerechtigkeit – wie man sehen kann.
Ich komme zu dem Ergebnis: Mit den aktuellen Denkweisen kommen wir nicht weiter. Fragt mich aber bitte nicht, wie die alternative Denkweise konkret aussehen könnte. Nach der IPAT-Formel müsste es Veränderungen in der Kombination A*T geben. Eine Garantie für das Gelingen gibt es nicht aber - auch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Die größte Dummheit sehe ich in der Fortsetzung des Business as usual.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Apr 25, 2016 7:56

Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:....Sicher, Wachstum in der Landwirtschaft ist grundlegend schlecht, das muss ein Ende haben!....

Ich finde die sogenannte IPAT-Formel gibt (emotionslos, vorurteilsfrei) den Zusammenhang von Umweltbeeinflussung (I), Bevölkerungsdichte (P), Wohlstand (A) und Stand der Technik (T) wieder:
I= P*A*T

Bzgl. der Bevölkerungsentwicklung P (ca. 10 Mio bis 2050 können wir außer den schon laufenden Maßnahmen (zu Aufklärung, Bildung, Verhütung) kaum mehr tun.
Der materielle Wohlstand A ist veränderbar,
ebenso die Ressourceneffizienz der Technik.
(Hinweis: P*A entspricht dem Bruttosozialprodukt BIP)
Die sogenannten entwickelten Länder gehen vom Erhalt des Wohlstandes A aus. Um die Umweltbeeinflussung zu reduzieren, setzen sie seit etlichen Jahren auf Effizienzsteigerung der Technologien T. Die hat auch in gewissem Umfang stattgefunden. Da aber gleichzeitig A zugenommen hat, hat sich I weiter verschlechtert.

Der Kapitalismus hat das Ziel der Wohlstandssteigerung. Bezogen auf das Welt-BIP hat er das Versprechen gehalten, dabei jedoch eine Ungleichheit der Entwicklung von Einkommen und Vermögen sowie eine nicht nachhaltige Veränderung der lebenswichtigen Ökosysteme bewirkt. Das sind keine guten Voraussetzungen für Frieden und Gerechtigkeit – wie man sehen kann.
Ich komme zu dem Ergebnis: Mit den aktuellen Denkweisen kommen wir nicht weiter. Fragt mich aber bitte nicht, wie die alternative Denkweise konkret aussehen könnte. Nach der IPAT-Formel müsste es Veränderungen in der Kombination A*T geben. Eine Garantie für das Gelingen gibt es nicht aber - auch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Die größte Dummheit sehe ich in der Fortsetzung des Business as usual.


Peter, das unterschreibe ich vorbehaltlos........das bedeutet die Veränderung der Welt, bin dafür. Ich bin nur gegen die Auslöschung der hiesigen Landwirtschaft, bevor der Rest der Welt deine Sätze überhaupt gelesen, gschweige denn verstanden hat.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Apr 25, 2016 8:04

Pevo hat geschrieben:Die sogenannten entwickelten Länder gehen vom Erhalt des Wohlstandes A aus. Um die Umweltbeeinflussung zu reduzieren, setzen sie seit etlichen Jahren auf Effizienzsteigerung der Technologien T. Die hat auch in gewissem Umfang stattgefunden. Da aber gleichzeitig A zugenommen hat, hat sich I weiter verschlechtert.


Wenn sich die entstandenen Naturschutzgebiete, durch weniger benötigter und abgetretener Fläche, in den letzten 40 Jahren betrachtet, dann stimmt das Größtenteils. Da kann aber die Landwirtschaft wenig dazu, die Ideen waren meist halt ohne fachliche Kompetenz und wurden frei nach dem Glauben umgesetzt. Bis heute traut sich doch niemand die Fehlentwicklung dort zu suchen, wo diese entstanden sind, da sucht man eben weiter bei der Landwirtschaft...

Der Kapitalismus hat das Ziel der Wohlstandssteigerung. Bezogen auf das Welt-BIP hat er das Versprechen gehalten, dabei jedoch eine Ungleichheit der Entwicklung von Einkommen und Vermögen sowie eine nicht nachhaltige Veränderung der lebenswichtigen Ökosysteme bewirkt. Das sind keine guten Voraussetzungen für Frieden und Gerechtigkeit – wie man sehen kann.


Dein "Sprung nach vorn" hat leider eher gezeigt, dass sozialistische Systeme weder die Umwelt positiv beeinflussten noch die Bevölkerung ernähren konnte.
Antikapitalistische Parolen zucken doch nur noch, allein in der Landwirtschaft kann man da noch wirklich mit Gehör bekommen, denn so lange es genügend zu Essen gibt, kann man auf dieser rumhacken und auf die Idee kommen "alles wird besser ohne Profitgier". Das zeigt ein grundsätzliches Problem aufgeklärter Bürger zu sein, diese haben kein bisschen Ahnung von Landwirtschaft und wie diese über Generationen abläuft, bestenfalls kommt irgendwann der Spruch "Opa hatte noch einen Hof"...

Ich komme zu dem Ergebnis: Mit den aktuellen Denkweisen kommen wir nicht weiter.


Ich nehme an Dir passt es nicht, dass hier eher sachlich und mit Fakten gearbeitet wird und Du mit Deinen blassen Links und Untergangsfantasien nicht wirklich punkten kannst. In der Tat gibt es wesentliche Unterschiede in den Denkweisen, das zeigst Du jedes Mal aufs neue.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mo Apr 25, 2016 8:44

Pevo hat geschrieben:Der Kapitalismus hat das Ziel der Wohlstandssteigerung. Bezogen auf das Welt-BIP hat er das Versprechen gehalten, dabei jedoch eine Ungleichheit der Entwicklung von Einkommen und Vermögen sowie eine nicht nachhaltige Veränderung der lebenswichtigen Ökosysteme bewirkt. Das sind keine guten Voraussetzungen für Frieden und Gerechtigkeit – wie man sehen kann.
Ich komme zu dem Ergebnis: Mit den aktuellen Denkweisen kommen wir nicht weiter. Fragt mich aber bitte nicht, wie die alternative Denkweise konkret aussehen könnte. Nach der IPAT-Formel müsste es Veränderungen in der Kombination A*T geben. Eine Garantie für das Gelingen gibt es nicht aber - auch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Die größte Dummheit sehe ich in der Fortsetzung des Business as usual.


Unser „Business as usual“ ist bei genauer Betrachtung ein kontinuierlicher Prozess der Veränderungen – und zwar gezielt in Richtung VERBESSERUNG. Vergleiche nur Landwirtschaft heute mit Landwirtschaft vor 50 Jahren. Nicht Bambi-Bildchen sondern Fakten, wegen der Nachhaltigkeit vor allem Ressourcenverbrauch pro erzeugter Einheit. Mit den damaligen Ressourcenverbräuchen wären viele Lebensmittel heute unbezahlbar, ohne dass die Umwelt etwas davon hätte. Denn mit gleichem Ressourcenverbrauch wurde einfach nur viel weniger erzeugt.
Nur dank kontinuierlicher Effizienzsteigerung der modernen Landwirtschaft konnte der enorme Flächenfrass durch Bebauung und Öko-Wüsten mehr als ausgeglichen werden. Alle Lebensmittel sind überreichlich und zu sehr günstigen Preisen verfügbar.
Und genau davon willst Du ab. Es muss geändert werden um jeden Preis und ganz groß, es muss dabei nicht besser werden. Hauptsache anders. Genau das betrachte ich als größte Dummheit, an dem Ast zu sägen, auf dem man selbst sitzt.
Auch diese in gewissen Kreisen wohl unvermeidliche „Kapitalismuskritik“ ist bei genauer Betrachtung hochgradig asozial. Denn verbunden ist sie stets ausschließlich mit Forderungen gegen andere und das ist alles andere als sozial. Sozial wäre selbst etwas zu geben anstatt nur laut von anderen zu fordern.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Apr 25, 2016 8:54

borger hat geschrieben:Unser „Business as usual“ ist bei genauer Betrachtung ein kontinuierlicher Prozess der Veränderungen – und zwar gezielt in Richtung VERBESSERUNG. Vergleiche nur Landwirtschaft heute mit Landwirtschaft vor 50 Jahren. Nicht Bambi-Bildchen sondern Fakten, wegen der Nachhaltigkeit vor allem Ressourcenverbrauch pro erzeugter Einheit. Mit den damaligen Ressourcenverbräuchen wären viele Lebensmittel heute unbezahlbar, ohne dass die Umwelt etwas davon hätte. Denn mit gleichem Ressourcenverbrauch wurde einfach nur viel weniger erzeugt.
Nur dank kontinuierlicher Effizienzsteigerung der modernen Landwirtschaft konnte der enorme Flächenfrass durch Bebauung und Öko-Wüsten mehr als ausgeglichen werden. Alle Lebensmittel sind überreichlich und zu sehr günstigen Preisen verfügbar.
Und genau davon willst Du ab. Es muss geändert werden um jeden Preis und ganz groß, es muss dabei nicht besser werden. Hauptsache anders. Genau das betrachte ich als größte Dummheit, an dem Ast zu sägen, auf dem man selbst sitzt.
Auch diese in gewissen Kreisen wohl unvermeidliche „Kapitalismuskritik“ ist bei genauer Betrachtung hochgradig asozial. Denn verbunden ist sie stets ausschließlich mit Forderungen gegen andere und das ist alles andere als sozial. Sozial wäre selbst etwas zu geben anstatt nur laut von anderen zu fordern.


Auch diesen Beitrag würde ich vollumfänglich unterschreiben.
So lange es nachhaltiger sein soll eine neue app zu kreieren, als Grundnahrungsmittel anzubauen, so lange wird sich nichts ändern. Lasst die Menschen, auf die Äcker mit Hacke und Harke, lasst sie Unkraut jähten und Getreide mähen. Dann sind sie nachhaltiger und umweltschonender , sie bleiben gesund, haben einen Bezug zur Nahrung und schaffen nicht unsinnige apps für unsinnige Tätigkeiten.
Ich sehe die täglichen Auswirkungen der angeblichen Transformationsforderungen auf den Betrieben, die Stigmatisierungen, die gesetzlichen Anforderungen, die politischen Auswüchse und medialen Vorverurteilungen, die menschlichen Tragödien und wirtschaftlichen Folgen.
Wo bitte wird Gleiches mit dem SUV- Fahrer und seinen 19"Alufelgen und den 255er Reifen getrieben? Wo mit Menschen, die sich am Formeleins Rennen die Füße platt stehen? Die Gesellschaft hat sich auf einen Transformationspatienten eingeschossen, andere scheint es nicht zu geben.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Apr 25, 2016 9:01

Pevo fährt bald wieder mit dem Rad durch Maiswüsten... Das Ende August früher die Landschaften schwarz waren nach der Getreideernte, was man eher als Wüstenbildung bezeichnen könnte, ist ihm völlig unbekannt aber eines weis er genau grüne Maispflanzen sind Wüsten, vermutlich zu viel Grün :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Apr 25, 2016 9:06

Todde hat geschrieben:Pevo fährt bald wieder mit dem Rad durch Maiswüsten... Das Ende August früher die Landschaften schwarz waren nach der Getreideernte, was man eher als Wüstenbildung bezeichnen könnte, ist ihm völlig unbekannt aber eines weis er genau grüne Maispflanzen sind Wüsten, vermutlich zu viel Grün :roll:



Wenn alle 100 Meter ein Blühstreifen vorhanden ist, ist die Welt in Ordnung! Die Imker finden das auch gut und können dann ihren achso wichtigen Honig, besser als heimischen Honig aus blühenden Landschaften vermarkten.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Apr 25, 2016 10:19

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Die sogenannten entwickelten Länder gehen vom Erhalt des Wohlstandes A aus. Um die Umweltbeeinflussung zu reduzieren, setzen sie seit etlichen Jahren auf Effizienzsteigerung der Technologien T. Die hat auch in gewissem Umfang stattgefunden. Da aber gleichzeitig A zugenommen hat, hat sich I weiter verschlechtert.


Wenn sich die entstandenen Naturschutzgebiete, durch weniger benötigter und abgetretener Fläche, in den letzten 40 Jahren betrachtet, dann stimmt das Größtenteils. Da kann aber die Landwirtschaft wenig dazu, die Ideen waren meist halt ohne fachliche Kompetenz und wurden frei nach dem Glauben umgesetzt. Bis heute traut sich doch niemand die Fehlentwicklung dort zu suchen, wo diese entstanden sind, da sucht man eben weiter bei der Landwirtschaft...

Der Kapitalismus hat das Ziel der Wohlstandssteigerung. Bezogen auf das Welt-BIP hat er das Versprechen gehalten, dabei jedoch eine Ungleichheit der Entwicklung von Einkommen und Vermögen sowie eine nicht nachhaltige Veränderung der lebenswichtigen Ökosysteme bewirkt. Das sind keine guten Voraussetzungen für Frieden und Gerechtigkeit – wie man sehen kann.


Dein "Sprung nach vorn" hat leider eher gezeigt, dass sozialistische Systeme weder die Umwelt positiv beeinflussten noch die Bevölkerung ernähren konnte.
Antikapitalistische Parolen zucken doch nur noch, allein in der Landwirtschaft kann man da noch wirklich mit Gehör bekommen, denn so lange es genügend zu Essen gibt, kann man auf dieser rumhacken und auf die Idee kommen "alles wird besser ohne Profitgier". Das zeigt ein grundsätzliches Problem aufgeklärter Bürger zu sein, diese haben kein bisschen Ahnung von Landwirtschaft und wie diese über Generationen abläuft, bestenfalls kommt irgendwann der Spruch "Opa hatte noch einen Hof"...

Ich komme zu dem Ergebnis: Mit den aktuellen Denkweisen kommen wir nicht weiter.


Ich nehme an Dir passt es nicht, dass hier eher sachlich und mit Fakten gearbeitet wird und Du mit Deinen blassen Links und Untergangsfantasien nicht wirklich punkten kannst. In der Tat gibt es wesentliche Unterschiede in den Denkweisen, das zeigst Du jedes Mal aufs neue.

Der Beitrag erscheint mir wenig lösungsorientiert im Zusammenhang mit IPAT – kommt wie gewohnt nicht ohne persönliche Angriffe aus.
Wie Du im Zusammenhang mit meiner Vorstellung auf Dein Szenario bzgl. Antikapitalismus und Sozialismus kommst? – das sind Deine Gedanken, die haben mit meiner Vorstellung und der aktuellen Ökonomie-Diskussion wenig zu tun.
Unterschiedliche Denkweisen: Ich habe Dir mehrfach versichert, Deine/Eure Denkweisen zu tolerieren – ich teile sie jedoch nicht immer. Ein Manko Deiner Beiträge besteht in einem Anspruch auf Faktenhoheit. Dabei ist mir bisher nicht klar geworden, wie Du Fakten definierst und wie Du sie von Fiktionen unterscheidest. Von einer objektiven Faktendiskussion bist Du jedenfalls meilenweit entfernt. Das könntest Du überprüfen, wenn Du Dich einmal von Deinem interessenabhängigen Standpunkt lösen würdest, um Dich mit dem Stand der aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussion zu beschäftigen. – das braucht allerdings etwas Zeit! – Innovativ sein heißt, sich von den alten Denkstrukturen verabschieden zu können. – Schätze den letzten Satz könntest Du auch an mich richten. – zugegeben, die Welt ist komplex.
Irgendjemand schrieb mir hier kürzlich: „Bleib geschmeidig“ – das gebe ich gerne weiter.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Apr 25, 2016 10:37

Weißt du was ich glaube Peter, eine so intellektuelle Diskussion ist Theorie. Bauern sind Praktiker, da stoßen Welten aufeinander, die sich eigentlich gar nicht begegnen müssten. Politik wird anderswo gemacht, hier wird erzeugt und produziert.
Die täglichen Anfeindungen der gefühlten gesamten Gesellschaft prasseln auf die Praktiker nieder, während die Theoretiker das Weltbild neu formen wollen, dies aber nicht können werden, weil man ihnen praktisch nicht folgen kann. Das ist ein Imperativ, den man in einer solchen Diskussion nicht lösen wird.
Gehe hin und ändere die Welt.....Millionen werden dir folgen und dann irgendwann, wenn die Theorie auf die Praxis stößt, wird man sehen, was die Theorie wert war, nach der man handelte.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Apr 25, 2016 11:18

borger hat geschrieben:Unser „Business as usual“ ist bei genauer Betrachtung ein kontinuierlicher Prozess der Veränderungen –

absolut einverstanden
borger hat geschrieben:und zwar gezielt in Richtung VERBESSERUNG.

Es besteht sicherlich die Absicht zur VERBESSERUNG. Aber es gibt kein Indiz dafür, dass die Überbeanspruchung der planetarischen Grenzen Klima, Stickstoffkreislauf und Biodiversität zurückgefahren wird. Daran sind alle Wirtschafts- und Konsumbereiche beteiligt
borger hat geschrieben:Vergleiche nur Landwirtschaft heute mit Landwirtschaft vor 50 Jahren. Nicht Bambi-Bildchen sondern Fakten, wegen der Nachhaltigkeit vor allem Ressourcenverbrauch pro erzeugter Einheit.

Das hatten wir schon: stimmt nur teilweise - diverser Ressourcenverbrauch wird nicht berücksichtigt: z.B. Folgen des Klimawandels, Änderung des Stickstoffkreislaufs, Verlust an Biodiversität – die Probleme dieser Externalisierung werden unseren Kindern/Enkelhindern auf die „Füsse fallen“.
borger hat geschrieben:Mit den damaligen Ressourcenverbräuchen wären viele Lebensmittel heute unbezahlbar, ohne dass die Umwelt etwas davon hätte. Denn mit gleichem Ressourcenverbrauch wurde einfach nur viel weniger erzeugt.
Nur dank kontinuierlicher Effizienzsteigerung der modernen Landwirtschaft konnte der enorme Flächenfrass durch Bebauung und Öko-Wüsten mehr als ausgeglichen werden. Alle Lebensmittel sind überreichlich und zu sehr günstigen Preisen verfügbar.
Und genau davon willst Du ab. Es muss geändert werden um jeden Preis und ganz groß, es muss dabei nicht besser werden. Hauptsache anders. Genau das betrachte ich als größte Dummheit, an dem Ast zu sägen, auf dem man selbst sitzt.

Das Szenario glaubst Du selber nicht, oder?
borger hat geschrieben:Auch diese in gewissen Kreisen wohl unvermeidliche „Kapitalismuskritik“ ist bei genauer Betrachtung hochgradig asozial. Denn verbunden ist sie stets ausschließlich mit Forderungen gegen andere und das ist alles andere als sozial. Sozial wäre selbst etwas zu geben anstatt nur laut von anderen zu fordern.
Das ist Deine sehr eingeschränkte Sicht – da lohnt es sich zu differenzieren.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Apr 25, 2016 11:23

Das mit der Biodiversität geht mir sowas von auf den Sack, das glaubst du nicht.......welche Verringerung hat sich wie auf dich ausgewirkt Pevo?
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