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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Di Apr 26, 2016 5:31

Todde hat geschrieben:Genau, es ist wichtig das die Stimmung gut ist, Inhalte werden überbewertet.

Die eine Veranstaltung mit Nähe zu Germanwatch, die Andere mit den Verantwortlichen des BUND Fleischbetrugs und der BUND Molkereipleite.... n8
Während sich die Industrie auf der Hannover Messe die Forderung nach Rücksichtnahme bei den Klimazielen nicht nehmen lässt

"unsinnige Entscheidungen" in der Renten-, Sozial, Energie- und Klimapolitik


http://www.n-tv.de/wirtschaft/Industrie ... 48956.html

Nicht dass noch der Hamburger Hafen auf Leerlauf geht und der Speckgürtel in Not gerät.... :prost:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Di Apr 26, 2016 6:17

Pevo hat geschrieben:Das hatten wir schon: stimmt nur teilweise - diverser Ressourcenverbrauch wird nicht berücksichtigt: z.B. Folgen des Klimawandels, Änderung des Stickstoffkreislaufs, Verlust an Biodiversität – die Probleme dieser Externalisierung werden unseren Kindern/Enkelhindern auf die „Füsse fallen“.

Ja richtig, wir hatten alles schon zigfach, nur Du bist absolut faktenresistent. Auch in Deinem direkten Umfeld dürften sehr viele Flächen innerhalb der letzten 50 Jahre aus der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung genommen sein. Nicht nur als Bauland, es wurde noch viel mehr aufgeforstet und es wurden Naturschutzgebiete angelegt.
Trotzdem: Während wir vor 50 Jahren noch auf Getreideimporte angewiesen waren werden heute auf stark verkleinerter Fläche nicht nur Überschüsse erwirtschaftet, es werden auch noch auf einem beträchtlichen Teil nachwachsende Rohstoffe angebaut.
Diese Grafik zeigt Ertragsentwicklung und Flächenbedarf in diesem Zeitraum beispielhaft:
Bild3.png
Bild3.png (100.29 KiB) 733-mal betrachtet


Du scheinst irgendwie der irrigen Annahme zu sein, wer von Landwirtschaft keine Ahnung hat, der könnte doch wenigsten als Theoretiker durchgehen. Nein, auch das ist falsch. Denn ganz ohne Wissen funktioniert Landwirtschaft nicht einmal theoretisch und daran hakt in dieser Diskussion alles. Deshalb können die von Dir gewünschten „Brücken zwischen Theorie und Praxis“ nur ins Nichts führen. Denn Du bist in dieser Landwirtschaft nicht Theorie, Du bist Nichts. Warum hast Du die Landwirtschaft zum Hauptthema gewählt, wenn Du nicht einmal bereit bist, dir übers Internet problemlos verfügbare Grundkenntnisse anzueignen?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Apr 26, 2016 6:40

xyxy hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Genau, es ist wichtig das die Stimmung gut ist, Inhalte werden überbewertet.

Die eine Veranstaltung mit Nähe zu Germanwatch, die Andere mit den Verantwortlichen des BUND Fleischbetrugs und der BUND Molkereipleite.... n8
Während sich die Industrie auf der Hannover Messe die Forderung nach Rücksichtnahme bei den Klimazielen nicht nehmen lässt

"unsinnige Entscheidungen" in der Renten-, Sozial, Energie- und Klimapolitik


http://www.n-tv.de/wirtschaft/Industrie ... 48956.html

Nicht dass noch der Hamburger Hafen auf Leerlauf geht und der Speckgürtel in Not gerät.... :prost:


Ich kann dir ja nach der Veranstaltung die Teilnehmerliste mailen......In der Regel sind die ganz Großen der Agrarbranche vor Ort....inkl. Forschung und Lehre.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Apr 26, 2016 7:56

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... C3GXhU5k9A

...ist auch eine gute Quelle, um den Rückgang der Kuhzahlen in Deutschland, speziell in Niedersachsen und Bayern in den vergangenen Jahrzehnten zu dokumentieren......mit weniger Ressourcen mehr produziert, eindeutig.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Apr 26, 2016 7:58

Wenn man " die Zukunft der Ernährung" vom Ende her denkt,vom Supermarkt einer Grosstadt und dem Kunden vorm Regal,dann ist das grösstenteils eine Fehlbesetzung. :)
Die Vorgaben ,was wie produziert und in welcher Form gehandelt wird machen nun mal Lebensmittelindustrie,LEH und Logistik.
Rohstofferzeuger und Erstverarbeiter passen sich deren Vorgaben an. :)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Apr 26, 2016 8:00

borger hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Das hatten wir schon: stimmt nur teilweise - diverser Ressourcenverbrauch wird nicht berücksichtigt: z.B. Folgen des Klimawandels, Änderung des Stickstoffkreislaufs, Verlust an Biodiversität – die Probleme dieser Externalisierung werden unseren Kindern/Enkelhindern auf die „Füsse fallen“.

Ja richtig, wir hatten alles schon zigfach, nur Du bist absolut faktenresistent. Auch in Deinem direkten Umfeld dürften sehr viele Flächen innerhalb der letzten 50 Jahre aus der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung genommen sein. Nicht nur als Bauland, es wurde noch viel mehr aufgeforstet und es wurden Naturschutzgebiete angelegt.
Trotzdem: Während wir vor 50 Jahren noch auf Getreideimporte angewiesen waren werden heute auf stark verkleinerter Fläche nicht nur Überschüsse erwirtschaftet, es werden auch noch auf einem beträchtlichen Teil nachwachsende Rohstoffe angebaut.
Diese Grafik zeigt Ertragsentwicklung und Flächenbedarf in diesem Zeitraum beispielhaft:
Bild3.png

Bis zu diesem Punkt alles richtig
borger hat geschrieben:Du scheinst irgendwie der irrigen Annahme zu sein, wer von Landwirtschaft keine Ahnung hat,..

und an einer nachhaltigen Bewirtschaftung/Nutzung der Fläche der BRD (davon 50% LW) interessiert ist, der informiert und engagiert sich umfassend. Die positiven und negativen Wirkungen eines Wirtschaftszweiges kann man durchaus beurteilen, ohne in jedem Fall einen adäquaten Beruf von der Pike an gelernt haben zu müssen. Ich habe hier in einigen Fällen eher den Eindruck, das qualifiziertes LW-knowhow nicht ausreicht, komplexe Nachhaltigkeitsfragen (ökol, soz, ökon) zu bewerten. Ich denke, da sind wir alle dauerhaft gefordert. Ich setzte da auf die jetzt in der Ausbildung befindliche junge Generation. In nahezu allen Ausbildungsprofilen (Lehre, Studium) nimmt Nachhaltigkeit einen stärkeren Raum ein.
borger hat geschrieben:...der könnte doch wenigsten als Theoretiker durchgehen. Nein, auch das ist falsch. Denn ganz ohne Wissen funktioniert Landwirtschaft nicht einmal theoretisch und daran hakt in dieser Diskussion alles. Deshalb können die von Dir gewünschten „Brücken zwischen Theorie und Praxis“ nur ins Nichts führen. Denn Du bist in dieser Landwirtschaft nicht Theorie, Du bist Nichts. Warum hast Du die Landwirtschaft zum Hauptthema gewählt, wenn Du nicht einmal bereit bist, dir übers Internet problemlos verfügbare Grundkenntnisse anzueignen?

Wie gewohnt die bekannten Fiktionen . ok, wenn's denn der Beruhigung dient - der Sache dient es mit Sicherheit nicht!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Apr 26, 2016 9:08

https://www.nabu.de/imperia/md/content/ ... form/6.pdf

....ich kann mir nicht helfen, aber der Duktus eines Darré ist hier irgendwie durchschimmernd....sorry.

https://e-government.hannover-stadt.de/ ... nlage1.pdf
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Di Apr 26, 2016 9:17

LUV hat geschrieben:
Ich kann dir ja nach der Veranstaltung die Teilnehmerliste mailen......In der Regel sind die ganz Großen der Agrarbranche vor Ort....inkl. Forschung und Lehre.

Klaus Müller
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 05149.html
In letzter Konsequenz können nur diejenigen hundertprozentig sicher sein, die auf Rindfleisch verzichten

Jacobi
http://www.derwesten.de/staedte/nachric ... 60856.html
ein Minus von rund 3,6 Millionen Euro ausgleichen.

Jochen Dettmer
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-06/n ... ug-fleisch
"Das Hähnchenfleisch aus Frankreich darf nicht als Neuland-Fleisch verkauft werden", sagte Neuland-Chef Jochen Dettmer. Doch den Informationen nach wird das französische Fleisch nach wie vor unter dem Label vertrieben.

Jochen Fritz
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Apr 26, 2016 9:28

xyxy hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:
Ich kann dir ja nach der Veranstaltung die Teilnehmerliste mailen......In der Regel sind die ganz Großen der Agrarbranche vor Ort....inkl. Forschung und Lehre.

Klaus Müller
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 05149.html
In letzter Konsequenz können nur diejenigen hundertprozentig sicher sein, die auf Rindfleisch verzichten

Jacobi
http://www.derwesten.de/staedte/nachric ... 60856.html
ein Minus von rund 3,6 Millionen Euro ausgleichen.

Jochen Dettmer
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-06/n ... ug-fleisch
"Das Hähnchenfleisch aus Frankreich darf nicht als Neuland-Fleisch verkauft werden", sagte Neuland-Chef Jochen Dettmer. Doch den Informationen nach wird das französische Fleisch nach wie vor unter dem Label vertrieben.

Jochen Fritz
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:D ..nee ich meinte eigentlich die Zuhörer....die Vortragenden sind ja bekannt, wie du so schön dargestellt hast.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Apr 26, 2016 14:04

Todde hat geschrieben:Da ist Pevo wieder das schmollende Kind...
Peinlich Deine nachhaltige Art und Weise von Ignoranz.

Setz Dich doch inhaltlich mit meinen Behauptungen auseinander und bitte ohne Links von irgendwelchen ominösen Spendenvereinen, die entweder nicht kapieren was dort für Ziele ausgegeben wurden und was das bedeutet oder die bemerken, dass die gesetzten Ziele doch eine andere Aussage enthalten und die daher diese für den Kunden/Gläubigen "anpassen".
Eigentlich ist in den Punkten um die Ernährungssicherheit und Landwirtschaft genau das Gegenteil enthalten, was hier von Dir immer wieder runtergebetet wird oder die deutsche Spendenindustrie lukrativ den Medien verkauft.

Todde, wie schon an anderer Stelle gesagt, die Agenda 2030 ist der Kompromiss von ca. 190 Staaten. Dem zur Folge enthält er auch gegensätzliche Ziele/Forderungen. Das positive, (in der Sache leider negative) ist die in der Erklärung zur Agenda 2030 getroffene gemeinsame Feststellung:
Die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen und die nachteiligen Auswirkungen der Umweltzerstörung, darunter Wüstenbildung, Dürre, Landverödung, Süßwasserknappheit und Verlust der Biodiversität, haben eine immer länger werdende Liste sich verschärfender Menschheitsprobleme zur Folge……… Das Überleben vieler Gesellschaften und der
biologischen Unterstützungssysteme der Erde ist in Gefahr.

Die Aussage begründet den Handlungsbedarf, der in 17 Zielen (mit 169 Unterzielen) formuliert wird. Dabei handelt es sich nicht um Lösungsansätze bzw. Handlungsanweisungen. Du findest darin keine Aussagen über Deine Vorstellungen von Dünger, Schädlingsbekämpfung, Pilskontrolle, extensive/intensive LW und auch keine vermeintlichen Argumente gegen meine hier vertretenen Nachhaltigkeitsaspekte. Nein, Du findest z.B. (vorausgesetzt ich darf das hier zitieren, ich versichere es kommt nicht aus meinem Zettelkasten):

Ziel 2:
Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung
erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern,
mit dem
Unterziel 2.4:
Bis 2030 die Nachhaltigkeit der Systeme der Nahrungsmittelproduktion sicherstellen und resiliente landwirtschaftliche Methoden anwenden, die die Produktivität und den Ertrag steigern, zur Erhaltung der Ökosysteme beitragen, die Anpassungsfähigkeit an Klimaänderungen, extreme Wetterereignisse, Dürren, Überschwemmungen und andere Katastrophen erhöhen und die Flächen- und Bodenqualität schrittweise verbessern


und den Indikatoren:
1. Anteil der nachhaltig landwirtschaftlich genutzten Fläche
2. Anteil der Agrarbetriebe mit Bewässerungssystemen
3. Anteil der Agrarbetriebe mit umweltfreundlichen Düngemitteleinsatz


Ziel 15:
Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung
fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen

Unterziel 15.9:
Bis 2020 Ökosystem- und Biodiversitätswerte in die nationalen und lokalen Planungen, Entwicklungsprozesse, Armutsbekämpfungsstrategien und Gesamtrechnungssysteme einbeziehen

Indikator
Anzahl der nationalen Entwicklungspläne und Prozesse, die Biodiversität und Ökosystemleistungen beinhalten

Ich denke, mit den Formulierungen können wir zunächst beide leben, wir müssen uns nur darüber einigen, was nachhaltige Landwirtschaft, freundliche Düngelmittel, biologische Vielfalt….sind. :wink:
Der Kompromisscharakter der Agenda geht soweit, dass er ohne es zu benennen, AKW und grüne Gentechnik unter dem Begriff moderne Technologie zulässt bzw. nicht ausschließt.
Deshalb habe ich mich für die von Dir empfohlene Skepkon 2016 (2 Vorträge über Gentechnik) angemeldet. :D
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Apr 26, 2016 14:24

Die Probleme dieser Welt liegen langfristig doch in Asien, wie will man die Hälfte der Weltbevölkerung nach den genannten Kriterien unter den Bedingungen so weit bringen? Allein das Problem Bangladesh zeigt doch, wie irrsinnig die Forderungen sind und wie widersprüchlich. Die bei uns im Mikrometerbreich diskutierten Unzulänglichkeiten sind dort Megaprobleme ohne Aussicht auf Erfolg. Ich finde die Diskussion am falschen Platz und unter den falschen Leuten.
Wir sollten uns nicht weiter auf diese nichtssagenden NNR - Kriterien einlassen, der Rest der Welt tut es sowieso.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon ExLW » Di Apr 26, 2016 19:33

LUV hat geschrieben:Die Probleme dieser Welt liegen langfristig doch in Asien, wie will man die Hälfte der Weltbevölkerung nach den genannten Kriterien unter den Bedingungen so weit bringen? Allein das Problem Bangladesh zeigt doch, wie irrsinnig die Forderungen sind und wie widersprüchlich. Die bei uns im Mikrometerbreich diskutierten Unzulänglichkeiten sind dort Megaprobleme ohne Aussicht auf Erfolg. Ich finde die Diskussion am falschen Platz und unter den falschen Leuten.
Wir sollten uns nicht weiter auf diese nichtssagenden NNR - Kriterien einlassen, der Rest der Welt tut es sowieso.


Tja, so isses.
Wir EU-ler leben in einem gesättigten, vergreisenden und randständigen Kontinent, der von seinen geistigen, kulturellen und -ausser Kohle - praktisch keinen Rohstoff Ressourcen zehrt.

Wir plaggen uns hier über die Stillegung eines Kohlekraftwerkes, während gleichzeitig in China 100 (!) pro Jahr neue ans Netz gehen. Die Zahl ist nicht gegriffen, etwa 2010 gingen 2 pro Woche neu in Betrieb. Im Moment sinds wohl etwa 1 pro Woche.

Ich kann das Energie-Gedösel und den NR/Biogas/- sprit nicht ab, die Milliarden leben von der Oxidation von Kohlenstoff, zu, ich schätze, 98 % fossil. Wer deutlich weniger will mussdas bisschen jährliche Neubildung, sprich Grünmasse, oxidieren. Dann sind Wald und Moore fällig, da endlich. Es gibt keine Nachhaltigkeit, sie ist eine Phantasie, eine Kopfgeburt. Wir schützen nicht, wir entschleunigen lediglich die Prozesse.

[Duck und weg]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Apr 26, 2016 22:51

LUV hat geschrieben:Die Probleme dieser Welt liegen langfristig doch in Asien, wie will man die Hälfte der Weltbevölkerung nach den genannten Kriterien unter den Bedingungen so weit bringen?


Die Agenda 2030 setzt erst mal auf ausreichend Lebensmittel, das ist das primäre Ziel.
Dazu sollen gerade der hungernden Landbevölkerung Mittel zur Verfügung gegeben werden.
Die Links die Pevo hier eingebracht haben leugnen die eigentliche Ausrichtung und verkaufen hier in Tourneen ganz was anderes, als das was in dem Kleingedruckten steht.
Dazu muss man eben etwas mehr lesen als die Überschriften oder das was die Spendenindustrie dazu schreibt.
Es geht darum, dass die Bauern sich selbst ernähren können. Das geht eben nur mit der modernen Landwirtschaft, das wird dort eigentlich recht gut in den Unterartikeln erläutert. Wenn hier Footprint oder die Töpferparty etwas anderes im deutschsprachigen Raum verbreiten, dann darf man das getrost als bewusste Lüge hinstellen.
Mir ist klar, dass solche Parasiten von irgendwas leben wollen, warum das aber mit Lügen sein muss, das ist mir schleierhaft, die könnten sich mit etwas Bildung nützlich machen und helfen, dass scheint aber keine Option, da es leichter ist Menschen zu bescheißen, Pevo ist das beste Beispiel hier direkt im Forum, denn dann braucht man nicht nachhaltig hart zu arbeiten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Apr 26, 2016 23:05

Todde hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Die Probleme dieser Welt liegen langfristig doch in Asien, wie will man die Hälfte der Weltbevölkerung nach den genannten Kriterien unter den Bedingungen so weit bringen?


Die Agenda 2030 setzt erst mal auf ausreichend Lebensmittel, das ist das primäre Ziel.
Dazu sollen gerade der hungernden Landbevölkerung Mittel zur Verfügung gegeben werden.
Die Links die Pevo hier eingebracht haben leugnen die eigentliche Ausrichtung und verkaufen hier in Tourneen ganz was anderes, als das was in dem Kleingedruckten steht.
Dazu muss man eben etwas mehr lesen als die Überschriften oder das was die Spendenindustrie dazu schreibt.
Es geht darum, dass die Bauern sich selbst ernähren können. Das geht eben nur mit der modernen Landwirtschaft, das wird dort eigentlich recht gut in den Unterartikeln erläutert. Wenn hier Footprint oder die Töpferparty etwas anderes im deutschsprachigen Raum verbreiten, dann darf man das getrost als bewusste Lüge hinstellen.
Mir ist klar, dass solche Parasiten von irgendwas leben wollen, warum das aber mit Lügen sein muss, das ist mir schleierhaft, die könnten sich mit etwas Bildung nützlich machen und helfen, dass scheint aber keine Option, da es leichter ist Menschen zu bescheißen, Pevo ist das beste Beispiel hier direkt im Forum, denn dann braucht man nicht nachhaltig hart zu arbeiten.

Todde, das wird ja Mangels Fakten immer verkrampfter. :( :(
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Apr 26, 2016 23:17

Pevo hat geschrieben:Todde, das wird ja Mangels Fakten immer verkrampfter. :( :(


Verkrampft bist Du hier, anscheinend ist dir die Aussage der Agenda 2030 nur in Überschriften bekannt, jedenfalls entnehme ich das, aus dem was Du hier bislang dazu gepostest hast. Inhaltlich und bei dem Wie, glänzt Du mal wieder durch Inkompetenz oder durch Hörensagen von Veranstaltungen.
Wie glaubst Du wird man Schädlinge, Pilzinfektionen, die Düngung in den Griff bekommen? Durch traditionelle ökologische Landwirtschaft, die es seit Jahrtausenden nicht schaft? Das kann man Dir vielleicht erzählen, hat aber mit dem Anbau in Afrika rein gar nichts zu tun, denn Fläche haben die, nur leider keine ausreichenden Erträge.

Ich kann Dir den Inhalt der Agenda noch 2 Jahre hier posten, Du wirst es nicht verstehen, weil Du es einfach nicht willst. Oder als satter Theoretiker, der glaubt und nicht rechnen kann, nicht begreift.

http://www.farmingfirst.org/deutsch/


[youtube]GKBMbuW0XFA[/youtube]
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