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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Apr 27, 2016 6:19

[quote="Todde"]
http://www.farmingfirst.org/deutsch/

Todde, Dein Link enthält doch nichts Neues - wurde bisher nicht umgesetzt - u.a. weil ausschließlich die Skandinavier bisher ihrem 0,7% Entwicklungshilfeversprechen nachkommen. Im Zusammenhang mit der Verabschiedung der Agenda 2030 (SDG) fand in Addis Abeba eine UN-Finanzierungskonferenz statt. BMZ-Minister Müller wies die 193 Teilnehmerstaaten darauf hin, dass der Wohlstand der Industrieländer nicht weiter zu Lasten der Entwicklungsländer gehen darf.
Dass die von den Industrieländern zugesagten 100 Milliarden $ bis 2020 zur Verfügung gestellt werden, kann nach bisheriger Erfahrung nicht garantiert werden
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Apr 27, 2016 7:01

Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:http://www.farmingfirst.org/deutsch/

Todde, Dein Link enthält doch nichts Neues - wurde bisher nicht umgesetzt - u.a. weil ausschließlich die Skandinavier bisher ihrem 0,7% Entwicklungshilfeversprechen nachkommen. Im Zusammenhang mit der Verabschiedung der Agenda 2030 (SDG) fand in Addis Abeba eine UN-Finanzierungskonferenz statt. BMZ-Minister Müller wies die 193 Teilnehmerstaaten darauf hin, dass der Wohlstand der Industrieländer nicht weiter zu Lasten der Entwicklungsländer gehen darf.
Dass die von den Industrieländern zugesagten 100 Milliarden $ bis 2020 zur Verfügung gestellt werden, kann nach bisheriger Erfahrung nicht garantiert werden



Aha, da kommen wir der Sache ja schon etwas näher......es geht am Ende des Tages um Kohle und deren sinnvolle Verschwendung. Neben der Entwicklungshilfe gibt es ja noch eine Reihe zusätzlicher Gelder, die den Ländern der Dritten Welt zugestanden und gegeben werden. Hinzu wird noch ein Ablass zum Klimawandel kommen. Wird aber die Wirtschaftsleistung in den Industrieländern nur um einige wenige Prozentpunkte sinken, dann wird von allen Seiten dieses Geld fehlen, weil die Geber eben nichts mehr geben werden.
Ich sehe nicht, wie es eine Weltgerechtigkeitsverteilung geben kann, wenn hier Menschen zur Erzielung eines Mehrwertes zur Weitergabe an Bedürftige am Gängelband gehalten werden, siehe Landwirtschaft. Paternalismus und reine Überzeugung werden auch nicht fruchten, was nun?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Apr 27, 2016 8:20

LUV hat geschrieben:Die Probleme dieser Welt liegen langfristig doch in Asien, wie will man die Hälfte der Weltbevölkerung nach den genannten Kriterien unter den Bedingungen so weit bringen? Allein das Problem Bangladesh zeigt doch, wie irrsinnig die Forderungen sind und wie widersprüchlich. Die bei uns im Mikrometerbreich diskutierten Unzulänglichkeiten sind dort Megaprobleme ohne Aussicht auf Erfolg. Ich finde die Diskussion am falschen Platz und unter den falschen Leuten.
Wir sollten uns nicht weiter auf diese nichtssagenden NNR - Kriterien einlassen, der Rest der Welt tut es sowieso.

Luv, dieser Pessimismus spricht oft aus Deinen Beiträgen. Das ist aus bestimmter Sicht verständlich – hilft aber nicht weiter. Nebenbei: Es gibt keinen „falschen Platz“ für dieses Thema.
Zu dem vermeintlichen Mikrometer-Unzulänglichkeitsbereich: Die Aussage verkennt eine der wesentlichen Ursachen der Nachhaltigkeitskrise: Das ist der (Überfluss-)Wohlstand der Industrieländer, den nun alle anstreben – das wird in die Hose gehen.

Beispielhafte Zahlen:
Land – CO2 [t/pro Kopf] / Fußabdruck [ha] / Wohlstandsindikator HDI
USA – 16,50/8,2/0,915
Deutschland – 9,40/5,3/0,916
China – 6,18/3,4/0,727
Brasilien – 2,15/3,1/0,755
Weltdurchschnitt 4,50/2,7/0,75
Südafika - 8,65/2,5/0,666
Potential der Erde /1,7 (Footprint)
Indien – 1,64/1,2/0,609
Eritrea - 0,29/0,7/0,391
Bangladesch 0,38/0,7/0,570

Hinweis zum HDI:
0,8- 1,0 = sehr hoch entwickelt
0,7- 0,8 = hoch entwickelt
0,55- 0,7= mittel entwickelt
<0,55 = schwach entwickelt

Die Zahlen zeigen worum es geht: Industrieländer und teilweise Schwellenländer müssen Ihren Wohlstandbegriff neu definieren, d.h. sie müssen sich entwickeln. Deshalb gibt es vor dem Hintergrund der SDG nur noch Entwicklungsländer.
Ca. 190 Staaten bekennen sich zu den Zielen (SDG/Agenda 2030) und sagen die Umsetzung zu. Die Transformation ist alternativlos –
Voraussetzung für ein Gelingen: Politischer Wille – der wird geprägt durch das Engagement der Bürger. Luv, Deine Empfehlung:
Wir sollten uns nicht weiter auf diese nichtssagenden NNR - Kriterien einlassen, der Rest der Welt tut es sowieso

halte ich, mit Verlaub, für hochgradig verantwortungslos – erkläre das bitte Deinen Kindern (demnächst Enkeln?)
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Apr 27, 2016 8:39

LUV hat geschrieben:Ich sehe nicht, wie es eine Weltgerechtigkeitsverteilung geben kann, wenn hier Menschen zur Erzielung eines Mehrwertes zur Weitergabe an Bedürftige am Gängelband gehalten werden, siehe Landwirtschaft. Paternalismus und reine Überzeugung werden auch nicht fruchten, was nun?


Du steckst allein in der Geldschiene...
Warum hungern hunderte Millionen Bauern auf der Welt, das liegt weniger am Geld sondern viel mehr an den zu geringen Erträgen.
Da gängeln ja westliche Wohlstandsorganisationen mit Weltverbessererbild die Menschen vor Ort und halten diese am Hunger durch Minimalisierung der Erträge.
Das Thema hatten wir auch schon mehrmals.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Apr 27, 2016 8:44

Pevo hat geschrieben:Beispielhafte Zahlen:
Land – CO2 [t/pro Kopf] / Fußabdruck [ha] / Wohlstandsindikator HDI


Verlegen wir einfach ein paar Konzerne aus Europa nach Afrika, Greenpeace und FOE könnten ihre Zentralen auch in Serria Leone betreiben.
Dann müssen diese zwar auf die Annehmlichkeiten der Industrieländer verzichten, gleichen aber den CO² Fussabdruck etwas aus... Die Millionen an Fördergelder könnte man ja neu regeln, so das diese denen auch dort gewährt werden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Apr 27, 2016 13:32

Ich würd mal sagen, drei Viertel wird für die Katz rausgehauen. Sei es Bundeliga, Urlaub, Spritztour, die Fahrt zum Badesee, der Flug auf die Weltklimakonferenz, Beheizung eines Umweltministeriums, oder Umweltbundesamtes, Elektroauto, etc... - alles im allerbesten Fall für die Katz, also sinnlos verbranntes CO2. Wenn man da auf des Nötige zurückfährt (ich denke, Pevo ist dazu bereit) ist schon viel erreicht. Falls es dann noch nicht reicht, könnte ein Verbot der Öko-Landwirtschaft auch noch ein wenig Entlastung bringen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mi Apr 27, 2016 14:12

Pevo hat geschrieben:Die positiven und negativen Wirkungen eines Wirtschaftszweiges kann man durchaus beurteilen, ohne in jedem Fall einen adäquaten Beruf von der Pike an gelernt haben zu müssen.

Richtig, für deinen bescheidenen Bedarf sind fundierte Kenntnisse nicht notwendig. Nur leichte Grundkenntnisse um etwas beurteilen zu können. Die wären im Internet verfügbar, leider machst Du keinen Gebrauch davon obwohl das doch auch in allen anderen Bereichen selbstverständlich ist.
Wer ein Auto fahren will, der braucht es auch nicht selbst bauen zu können. Aber leichte Grundkenntnisse sind neben dem fahrerischen Können schon erforderlich.
Also wenn jemand gerne ein Formel-1-Rennen gewinnen möchte und als Fahrzeug dafür wegen seiner imposanten Größe einen Möbelwagen wählt, dann fehlen diese Grundkenntnisse ganz offensichtlich. Ja, das ist lächerlich, aber genauso lächerlich kommst Du hier ohne jegliche Grundkenntnisse rüber.
Werde doch mal konkret, suche Dir einen beliebigen landwirtschaftlichen Produktionszweig, ermittle den Ist-Zustand und beschreibe dann, was daran wie verbessert werden sollte. Aber da wird nix kommen, in Deinem gesamten Chor der Scheinheiligen findet sich nicht einer, der tatsächlich etwas besser kann. Sie leben allesamt gut von den Früchten moderner Landwirtschaft und trotzdem singen sie nur Schmählieder drüber.
Pevo hat geschrieben:Ich habe hier in einigen Fällen eher den Eindruck, das qualifiziertes LW-knowhow nicht ausreicht, komplexe Nachhaltigkeitsfragen (ökol, soz, ökon) zu bewerten.

Vor 50 Jahren, da lümmelten sich keine notorisch gelangweilten Rentner in irgendwelchen Seminaren. Sie hatten alle gut zu tun, irgendwie ein Stück zum Lebensunterhalt beizutragen. Ein beträchtlicher Anteil der Lebensmittel wurde von den Verbrauchern selbst erzeugt, sogar in den Großstädten. Obst und Gemüse kam aus den eigenen Garten und Eier und Fleisch von eigenen Hühnern und Kaninchen usw..
Das diese ganze Selbstversorgung so gut wie ausgestorben ist und die Erzeugung dieser Lebensmittel auch mit auf die 50% landwirtschaftlich genutzter Fläche verschoben wurde ignorierst Du. Wenn in den Gärten schon keine Lebensmittel erzeugt werden, dann könnte dort doch die pralle Biodiversität stattfinden. Zäune weg, Totalbiotop her. Dann hat jeder direkt vor seiner Haustür, was er so sehr vermisst.
Nein, das wäre ja zu einfach. Es wird immer nur nach den 50% landwirtschaftlich genutzter Flächen gegiert. Letztendlich geht es doch nur um „Weltrettung“ auf Kosten anderer und beharrliches Drücken vor der Selbstverantwortung. Autsch, das hört sich nicht so gut an, also nennen wir es: „Gesellschaftliches Engagement für eine nachhaltige Umwelt“. Wobei die „Umwelt“ vorzugsweise auf dem Acker des nächsten Bauern verortet wird und nicht etwa im heimischen Garten. Der ist privat, da ist nix mit „wir“. Vielleicht sollten wir wirklich zur Selbstversorgung zurück. 50% der benötigten Lebensmittel müssen selbst erzeugt werden. Wer das nicht schafft, der hat dann wenigstens eine gute Tat gegen die drohende Übervölkerung vollbracht.
borger
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Apr 27, 2016 14:35

borger hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Die positiven und negativen Wirkungen eines Wirtschaftszweiges kann man durchaus beurteilen, ohne in jedem Fall einen adäquaten Beruf von der Pike an gelernt haben zu müssen.

Richtig, für deinen bescheidenen Bedarf sind fundierte Kenntnisse nicht notwendig. Nur leichte Grundkenntnisse um etwas beurteilen zu können. Die wären im Internet verfügbar, leider machst Du keinen Gebrauch davon obwohl das doch auch in allen anderen Bereichen selbstverständlich ist.
Wer ein Auto fahren will, der braucht es auch nicht selbst bauen zu können. Aber leichte Grundkenntnisse sind neben dem fahrerischen Können schon erforderlich.
Also wenn jemand gerne ein Formel-1-Rennen gewinnen möchte und als Fahrzeug dafür wegen seiner imposanten Größe einen Möbelwagen wählt, dann fehlen diese Grundkenntnisse ganz offensichtlich. Ja, das ist lächerlich, aber genauso lächerlich kommst Du hier ohne jegliche Grundkenntnisse rüber.
Werde doch mal konkret, suche Dir einen beliebigen landwirtschaftlichen Produktionszweig, ermittle den Ist-Zustand und beschreibe dann, was daran wie verbessert werden sollte. Aber da wird nix kommen, in Deinem gesamten Chor der Scheinheiligen findet sich nicht einer, der tatsächlich etwas besser kann. Sie leben allesamt gut von den Früchten moderner Landwirtschaft und trotzdem singen sie nur Schmählieder drüber.
Pevo hat geschrieben:Ich habe hier in einigen Fällen eher den Eindruck, das qualifiziertes LW-knowhow nicht ausreicht, komplexe Nachhaltigkeitsfragen (ökol, soz, ökon) zu bewerten.

Vor 50 Jahren, da lümmelten sich keine notorisch gelangweilten Rentner in irgendwelchen Seminaren. Sie hatten alle gut zu tun, irgendwie ein Stück zum Lebensunterhalt beizutragen. Ein beträchtlicher Anteil der Lebensmittel wurde von den Verbrauchern selbst erzeugt, sogar in den Großstädten. Obst und Gemüse kam aus den eigenen Garten und Eier und Fleisch von eigenen Hühnern und Kaninchen usw..
Das diese ganze Selbstversorgung so gut wie ausgestorben ist und die Erzeugung dieser Lebensmittel auch mit auf die 50% landwirtschaftlich genutzter Fläche verschoben wurde ignorierst Du. Wenn in den Gärten schon keine Lebensmittel erzeugt werden, dann könnte dort doch die pralle Biodiversität stattfinden. Zäune weg, Totalbiotop her. Dann hat jeder direkt vor seiner Haustür, was er so sehr vermisst.
Nein, das wäre ja zu einfach. Es wird immer nur nach den 50% landwirtschaftlich genutzter Flächen gegiert. Letztendlich geht es doch nur um „Weltrettung“ auf Kosten anderer und beharrliches Drücken vor der Selbstverantwortung. Autsch, das hört sich nicht so gut an, also nennen wir es: „Gesellschaftliches Engagement für eine nachhaltige Umwelt“. Wobei die „Umwelt“ vorzugsweise auf dem Acker des nächsten Bauern verortet wird und nicht etwa im heimischen Garten. Der ist privat, da ist nix mit „wir“. Vielleicht sollten wir wirklich zur Selbstversorgung zurück. 50% der benötigten Lebensmittel müssen selbst erzeugt werden. Wer das nicht schafft, der hat dann wenigstens eine gute Tat gegen die drohende Übervölkerung vollbracht.

Lieber Borger, besuch mich mal und überprüfe den Wahrheitsgehalt Deiner mühevoll zusammengezimmerten Fiktion :wink:
Ich glaube Du würdest Dich schämen :(
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mi Apr 27, 2016 14:44

http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten ... ier_bf.pdf
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Mi Apr 27, 2016 18:21

Pevo hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Pevo bleib mal geschmeidig...
Wie kriegen wir das hin das die Familienbetribe auch am technischen Fortschritt in Richtung Nachhaltigkeit teilhaben können?
So ein Bomech auf 12m kostet mal locker 30000 Flocken. Wie soll Deutschlands Ottonormalbauer das wieder rein holen mit seinen 50-70 Kühen? Nur mal so als Beispiel.

Ein gutes Beispiel, das die Notwendigkeit des Umdenkens (Transformation) dokumentiert. Das Beispiel deutet den Zwang zum ökonomischen Wachstum an, wenn Nachhaltigkeit erreicht werden soll. Ist das nicht ein Widerspruch: Nachhaltigkeit durch Wachstum? Ist diese Denkweise alternativlos? Wo führt sie hin? Für den Ottonormalbauern eine Sch…situation!
Der Einzelne kann keine Antwort auf Deine Frage geben. Sie ist mM nur im Rahmen eines Umdenkprozesses zu lösen, der bereits im Gange ist. Je länger wir den eingeschlagenen Kurs des Wachstums weiter verfolgen, desto größer wird die Alternativlosigkeit! Wollen wir das?

Falsch gedeutet Pevo. Die Frage war doch wie wir das hinkriegen das sich für diese Betriebe eine Investition in die Nachhaltigkeit auch finanziell rentiert. In welcher Form auch immer. Wenn der Markt es richten soll und ein Nachteil in den Produktionskosten entsteht, findet auf Dauer die Produktion an einem anderem Standort statt wo Nachhaltigkeit nicht so groß geschrieben wird...

Übrigens ich bin die junge Generation Bauer ;-)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Apr 27, 2016 18:37

Pevo hat geschrieben:Lieber Borger, besuch mich mal und überprüfe den Wahrheitsgehalt Deiner mühevoll zusammengezimmerten Fiktion :wink:
Ich glaube Du würdest Dich schämen :(


Warum schweifst Du immer ab und gehst nicht auf Inhalte ein?
Würden wir über Religion und Pevos Salafismus hier sprechen würde das Thema kein deut anders ablaufen, denn Dir scheint es einfach nicht mehr möglich sachlich und inhaltlich zu antworten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lacy Laplante » Mi Apr 27, 2016 19:22

Wenn eine Branche in der Menge die sie produziert wachsen sollte und muss, dann ist es die landwirtschaftliche Produktion.
Nagut, außer man begrenzt das Wachstum der Menschheit als Ganzes........ :roll: ...wie auch immer.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Apr 27, 2016 19:54

Lonar hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Pevo bleib mal geschmeidig...
Wie kriegen wir das hin das die Familienbetribe auch am technischen Fortschritt in Richtung Nachhaltigkeit teilhaben können?
So ein Bomech auf 12m kostet mal locker 30000 Flocken. Wie soll Deutschlands Ottonormalbauer das wieder rein holen mit seinen 50-70 Kühen? Nur mal so als Beispiel.

Ein gutes Beispiel, das die Notwendigkeit des Umdenkens (Transformation) dokumentiert. Das Beispiel deutet den Zwang zum ökonomischen Wachstum an, wenn Nachhaltigkeit erreicht werden soll. Ist das nicht ein Widerspruch: Nachhaltigkeit durch Wachstum? Ist diese Denkweise alternativlos? Wo führt sie hin? Für den Ottonormalbauern eine Sch…situation!
Der Einzelne kann keine Antwort auf Deine Frage geben. Sie ist mM nur im Rahmen eines Umdenkprozesses zu lösen, der bereits im Gange ist. Je länger wir den eingeschlagenen Kurs des Wachstums weiter verfolgen, desto größer wird die Alternativlosigkeit! Wollen wir das?

Falsch gedeutet Pevo.

Möglicherweise? Ich hatte die Überlegung, dass sich der Bomeg nur dann rentiert, wenn Du auf 70 Kühe plus erweiterst.
Lonar hat geschrieben:Die Frage war doch wie wir das hinkriegen das sich für diese Betriebe eine Investition in die Nachhaltigkeit auch finanziell rentiert. In welcher Form auch immer. Wenn der Markt es richten soll und ein Nachteil in den Produktionskosten entsteht,

Ich gebe Dir recht, Nachhaltigkeit muss sich rentieren. Ich hatte auch mehrfach auf eine mM nach erforderliche Anpassung des kapitalistischen Wirtschaftssystems hingewiesen – das fördert in vielen Bereichen ein nicht nachhaltiges Produzieren/Konsumieren

Lonar hat geschrieben:findet auf Dauer die Produktion an einem anderem Standort statt wo Nachhaltigkeit nicht so groß geschrieben wird..

...wie man es bei der Eiweißproduktion nach Abholzung großer Teile der Regenwälder in Brasilien und Argentinien sehen kann.
Lonar hat geschrieben:Übrigens ich bin die junge Generation Bauer ;-)

Auf einen fairen, gerne auch kontroversen Meinungsaustausch. :prost:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Apr 27, 2016 21:45

xyxy hat geschrieben:http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Naturschutz/naturbewusstseinsstudie_2015_infopapier_bf.pdf


Unfassbar!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Apr 28, 2016 6:27

Lacy Laplante hat geschrieben:Wenn eine Branche in der Menge die sie produziert wachsen sollte und muss, dann ist es die landwirtschaftliche Produktion.
Nagut, außer man begrenzt das Wachstum der Menschheit als Ganzes........ :roll: ...wie auch immer.

Die Frage ist mM nach, ob sie bei uns und wenn ja in welcher Form (nach welchen Kriterien) sie wachsen muss?
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