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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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3102 Beiträge • Seite 161 von 207 • 1 ... 158, 159, 160, 161, 162, 163, 164 ... 207
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Apr 28, 2016 6:55

Pevo, Regenwald wird im richtig großen Stil für eine grüne Energiewende vernichtet, in Asien.
Palmölplantagen lassen dort seit Jahren den Regenwald brennen, es wird mehr CO² freigesetzt als man in 100 Jahren wieder einsparen könnte durch das Palmöl.
Ist natürlich kein Thema, WWF, Greenpeace und FOE verdienen kräftig daran...
Ebenso wird Soja in Südamerika für Biosprit angebaut, das Eiweißfutter fällt bei diesem Prozess an. Man könnte es einfach nach Ökomanier wegschmeißen oder man geht nachhaltig mit anfallenden Reststoffen um und verfüttert diese.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Apr 28, 2016 7:01

Todde hat geschrieben:Pevo, Regenwald wird im richtig großen Stil für eine grüne Energiewende vernichtet, in Asien.
Palmölplantagen lassen dort seit Jahren den Regenwald brennen, es wird mehr CO² freigesetzt als man in 100 Jahren wieder einsparen könnte durch das Palmöl.
Ist natürlich kein Thema, WWF, Greenpeace und FOE verdienen kräftig daran...

Im ersten Teil sind wir uns endlich mal einig. Gib mir für den zweiten Teil bitte belastbare Fakten, damit ich dem nachgehen kann!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Do Apr 28, 2016 7:08

Pevo hat geschrieben:Die Frage ist mM nach, ob sie bei uns und wenn ja in welcher Form (nach welchen Kriterien) sie wachsen muss?

Du möchtest externalisieren? Warum muss Städtewachstum bei uns stattfinden, in Afrika ist billig wohnen, warum nicht da?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Do Apr 28, 2016 7:30

Pevo von mir aus gerne. Aber Themen wie Biodiversität durch Enteignung der Lws möchte ich nicht diskutieren, das geht für mich gar nicht.
Das Thema sollte sein: Wo und wie kann ich in der Landwirtschaft im Sinne der Nachhaltigkeit einen Mehrwert für die Umwelt und den Betrieb erzielen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Apr 28, 2016 7:52

Lonar hat geschrieben:Pevo von mir aus gerne. Aber Themen wie Biodiversität durch Enteignung der Lws möchte ich nicht diskutieren, das geht für mich gar nicht.

Ich denke das Thema ist hier auch ausführlich behandelt worden - die kontroversen Standpunkte wurden mM nach deutlich - ich kann damit leben - man wird sehen,was die weitere Entwicklung bringt.
Lonar hat geschrieben:Das Thema sollte sein: Wo und wie kann ich in der Landwirtschaft im Sinne der Nachhaltigkeit einen Mehrwert für die Umwelt und den Betrieb erzielen.

Auf verschiebenen Veranstaltungen mit Lw-Beteilung war/ist man sich schnell bzgl. der von Dir genannten Aspekte einig. Bei der "Umsetzung" wird es dann schwierig. Ich denke es wird weiter ein Ringen um die jeweiligen Interessen gehen. Bleibt man im "Ton" sachlich, wächst das Verständnis für die jeweils andere Seite. Wir könnten das hinkriegen, oder?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Apr 28, 2016 8:00

Pevo hat geschrieben:Gib mir für den zweiten Teil bitte belastbare Fakten, damit ich dem nachgehen kann!


Weit her ist es mit Deinem Wissen um die "Nachhaltigkeit" nicht...
Brasilien setzt seit Jahrzehnten auf Biosprit, ob Zuckerrohr oder Soja.

BRASILIEN: NEUER REKORD BEI PRODUKTION VON BIODIESEL
http://www.brasilnews.de/brasilien-neue ... sel-15750/

Warum man die Landwirtschaft immer wieder für etwas verantwortlich macht, was die aufgeklärten Bürger verlangen?
In Brasilien wird Urwald eher für das tägliche Einkommen entlang der Amazonica abgeholzt, mit Zertifikat verziert (wieder verdient die Spendenindustrie) und auf deutschen Terrassen aufgestellt.
Brasilien hat eine stark wachsende Bevölkerung, die sich ihren Platz und ihr Einkommen sucht. Für den aufgeklärten deutschen Bürger natürlich unverständlich, dort muss man eben noch wesentliches leisten, um sich eine Mahlzeit leisten zu können.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Apr 28, 2016 8:02

xyxy hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Die Frage ist mM nach, ob sie bei uns und wenn ja in welcher Form (nach welchen Kriterien) sie wachsen muss?

Du möchtest externalisieren? Warum muss Städtewachstum bei uns stattfinden, in Afrika ist billig wohnen, warum nicht da?


Das wäre nachhaltig, denn dort gibt es extreme Grenzstandorte bei landwirtschaftlichen Flächen oder gar Wüsten, perfekt für die Versiegelung der Flächen, denn die Biodiversität in Wüsten ist eher sehr begrenzt, stattdessen betoniert man das letzte Stück Grün in Deutschland.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Apr 28, 2016 8:06

xyxy hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Die Frage ist mM nach, ob sie bei uns und wenn ja in welcher Form (nach welchen Kriterien) sie wachsen muss?

Du möchtest externalisieren?

Wenn du damit Importe meinst, wäre das ein gesondertes Thema.
xyxy hat geschrieben:Warum muss Städtewachstum bei uns stattfinden,

Begründe bitte von welchen Kriterien Du das ableitest.
xyxy hat geschrieben:in Afrika ist billig wohnen, warum nicht da?

Wenn Du auf derartige Einwürfe verzichten könntest, würden Deine Beiträge erhebich an Qualität gewinnen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Apr 28, 2016 8:12

Die nächsten Tage kommt nicht mehr viel - ich muss "pflügen" und säen - alles von Hand und das mit meinem Kreuz - da könnte ich die Assistenz von Borger gebrauchen :)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Apr 28, 2016 8:14

Pevo hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:in Afrika ist billig wohnen, warum nicht da?

Wenn Du auf derartige Einwürfe verzichten könntest, würden Deine Beiträge erhebich an Qualität gewinnen.


Warum?
In Zuge von Nachhaltigkeit und Biodiversität sollte man nicht regional begrenzt denken und dann noch nur auf andere (Landwirtschaft) verweisen. In Deutschland werden täglich 100ha LN versiegelt, die Folgen werden der Landwirtschaft zugeschrieben. Auf einer Autobahn oder im Garten des Eigenheims ist die Biodiversität nun mal gestört, Bodenbrüter haben in Wohnsiedlungen keine Chance, spätestens wenn Nachbarins Murle mal vorbei schaut ist es vorbei mit dem Nachwuchs, wenn nicht vorher Marder oder Waschbär Ei zum Mitternachtssnack hatten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Apr 28, 2016 8:17

Pevo hat geschrieben:Die nächsten Tage kommt nicht mehr viel - ich muss "pflügen" und säen - alles von Hand und das mit meinem Kreuz - da könnte ich die Assistenz von Borger gebrauchen :)


Auch von Hand zerstört das Pflügen ungeahnte Mengen an Biodiversität, das hat wesentliche Auswirkungen auf die Umwelt.
Glyphosat und die Saat schlitzen würden einer natürlichen, biologischen Bodennutzung wesentlich näher kommen. Alternativ könnte man die Saat schlitzen und Unmengen an Stroh zwischen die Reihen ablegen, das könnte auch Unkraut unterdrücken.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Apr 28, 2016 8:25

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Die nächsten Tage kommt nicht mehr viel - ich muss "pflügen" und säen - alles von Hand und das mit meinem Kreuz - da könnte ich die Assistenz von Borger gebrauchen :)


Auch von Hand zerstört das Pflügen ungeahnte Mengen an Biodiversität, das hat wesentliche Auswirkungen auf die Umwelt.
Glyphosat und die Saat schlitzen würden einer natürlichen, biologischen Bodennutzung wesentlich näher kommen. Alternativ könnte man die Saat schlitzen und Unmengen an Stroh zwischen die Reihen ablegen, das könnte auch Unkraut unterdrücken.

da bin ich doch noch mal - Posten macht süchtig.
Hab ich einige Jahre probiert - Flächenkompostierung förderte die Schnecken und Wühlmäuse - Denk bei Misserfolgen oft an Euch: was würde ich wohl tun, wenn ich vom Ertag abhängig wäre?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Apr 28, 2016 8:37

Pevo hat geschrieben:Hab ich einige Jahre probiert - Flächenkompostierung förderte die Schnecken und Wühlmäuse -


Das nennt man Biodiversität, hier schreibt immer jemand, der würde es nicht gut gehen...um dann diese nicht nur sichtbar zu verringern sondern für das Auge nicht sichtbar mit dem Pflug. Auch Sitzstangen für Beutegreifer erhöhen die Biodiversität, den ohne Futter werden auch Milan und Habicht nicht satt. Pflügen schädigt sehr umfangreich die natürlichen Vorgänge. Was meinst Du, warum in den letzten 15, 20 Jahren so viele Greifvögel wieder Einzug in unserem Land gehalten haben, die sehen nicht mehr nur schwarze Pflugböden.


Denk bei Misserfolgen oft an Euch: was würde ich wohl tun, wenn ich vom Ertag abhängig wäre?


Es gibt Schneckenkorn und Giftweizen oder man macht es auf "Öko" und sammelt die Schnecken, versucht die Mäuse zu fangen, um diese Tier dann in Grünflächen wieder auszusetzen. Beim zweiteren bist Du dann sehr nahe dran an einer ökologischen Lebensmittelproduktion und das die Erträge dann wesentlich geringer ausfallen können gleicht man durch die doppelte Fläche aus, dazu rodet man ein paar Wälder und Büsche.
:prost:
Zuletzt geändert von Todde am Do Apr 28, 2016 8:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Do Apr 28, 2016 8:39

H.B. hat geschrieben:
Unfassbar!

und Kurti ist tot...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Do Apr 28, 2016 9:24

Pevo hat geschrieben:Die nächsten Tage kommt nicht mehr viel - ich muss "pflügen" und säen - alles von Hand und das mit meinem Kreuz ..:)


http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 89614.html
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